• 17. November 2017

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Rauchende Ruinen - das war alles, was von der Rotunde im Prater übrig blieb. - © Sammlung Hofmann

Stadtgeschichte

Das Ende eines Prachtbaus4

  • "Abschied von der Rotunde" nannte die "Wiener Zeitung" am 18. September 1937 ihren Bericht über die "entsetzliche Katastrophe": Am Tag davor war ein Wiener Wahrzeichen komplett verbrannt.

Es war schier unfassbar, dass Wien binnen einer Stunde eines seiner Wahrzeichen verloren hatte. "Die Rotunde niedergebrannt", schrieb die "Illustrierte Kronenzeitung" und verglich den Brand mit dem des Justizpalastes: "Das größte Feuer seit 10 Jahren". Die Betroffenheit der Wiener war groß... weiter




Blick von der Aussichtsplattform der Kaiserburg auf die Altstadt Nürnbergs. - © Villachica

Stadtgeschichte

"Auge und Ohr" Deutschlands

  • Nürnberg wurde 1525 die erste evangelische deutsche Stadt von Rang. Damit kam der "Boomtown" des Spätmittelalters eine Vorreiterrolle zu. - Eine Spurensuche.

An diesem Frühlingsmorgen ist es noch sehr ruhig rund um eine der Hauptattraktionen der Nürnberger Altstadt: Zwischen Hauptmarkt, Rathaus, Dürerhaus und Kaiserburg liegt die spätromanische Sebalduskirche inmitten mittelalterlicher Gebäude. Dass ein Großteil der Patrizierhäuser wie auch St... weiter




Verblasstes Schild in einem Wiener Hauseingang. - © Nérostrateur / Wikimedia Commons

Kulturgeschichte

Im Schattenreich der Troglodyten

  • In Heimito von Doderers weit verzweigtem Romanwerk tauchen sehr unangenehme Hausmeister und Hausmeisterinnen auf. Einige Überlegungen zu einer tiefsitzenden Antipathie des Autors.

Wer einen (beliebigen) Doderer-Roman zur Hand nimmt, gerät unversehens in die Fänge eines ausgesprochen "conciergeophoben" Autors, der den Hausmeister ins verbale Visier nimmt. Natürlich nicht den Hausbetreuer von heute oder die Gestalten, die Zenker/Patzak in den legendären "Kottan"-Folgen aufleben ließen, sondern den Portier... weiter




Ein letztes Relikt der Wiener Seidenproduktion: Der als Naturdenkmal geschützte Maulbeerbaum im Innenhof des Spitals St. Elisabeth auf der Landstraßer Hauptstraße. - © Hofmann

Stadtgeschichte

Hausherren und Seidenfabrikanten1

  • Im 18. und 19. Jahrhundert war die Produktion und Verarbeitung von Seide in Wien ein relevanter Wirtschaftsfaktor. Das bekannte Wiener Lied von den "Hausherrnsöhnln" hat also einen realen Hintergrund.

". . . denn unser Vater is a Hausherr und a Seidenfabrikant": Wiener Größen wie Helmut Qualtinger und André Heller, aber auch Wolfgang Ambros haben diesen Klassiker des Wiener Liedes gesungen. Doch was hat es mit den Seidenfabrikanten auf sich? Der Refrain von "D’ Hausherrnsöhnln" ist ein Ohrwurm... weiter




Las Vegas ist eine schrille Stadt mit exzentrischen Bewohnern und Besuchern, in der es nicht immer hundertprozentig geschmackvoll zugeht . . . - © Foto: Hewson

Extra

Vom Verbrechen zum Vergnügen

  • Las Vegas, die Touristen- und Glücksspieler- Hochburg im US-Bundesstaat Nevada, erfindet sich immer wieder neu. Eine Tour durch Vergangenheit und Gegenwart.

Wer heute den Strip entlanggeht, der fragt sich, wie wohl die alten Herrscher dieses weltweit bekannten und dereinst berüchtigten Vergnügungsviertels auf die heutigen Gäste reagieren würden: massenhaft kichernde, maskenhaft geschminkte Girlies in glitzernder Unterwäsche ohne etwas darüber, auf turmhohen Highheels dahinwackelnd... weiter




Die Krim zum Beginn des 20. Jahrhunderts: Im Vordergrund die Krottenbachstraße, hinten die Kirche am Kaasgraben. - © Foto: Wikimedia

Wien

Kindertage in der Krim3

Meine engere Heimat war die Krim. Nicht etwa die ukrainisch-russische Schwarzmeer-Halbinsel, sondern jener Ortsteil des neunzehnten Wiener Gemeinde-Bezirks, der zwischen Sieve-ringer Straße, der Vorortelinie und Glanzing liegt und dessen Name vermutlich auf den Gastwirt Johann Grimmer (!) in der Krottenbachstraße zurückgeht... weiter





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