• 21. November 2017

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Schlagwortsuche

Der Meteorit Ensisheim kam 2013 auf Kurzbesuch nach Wien, ins Naturhistorische Museum: Die rotgekleideten Herren zählten damals zu seiner Leibgarde. - © Pinter

Astronomie

Der Stein von Ensisheim4

  • Vor 525 Jahren ereignete sich der älteste dokumentierte Meteoritenfall Europas. Mit ihm sind zahlreiche berühmte Männer verbunden.

Knapp vor Mittag erschüttert ein "grausam Donnerschlag" das Elsass und die umliegenden Regionen. Nach dem großen "Klapf" fährt ein schwerer Stein aus dem Himmel herab. Er schlägt vor den Toren der elsässischen Stadt Ensisheim auf und bohrt sich in ein Weizenfeld - eine halbe Mannslänge tief. Ein Bub wird Augenzeuge des Falls... weiter




Der Mond am 1. März 2017 - das Foto überbelichtet, damit der Erdschein klar zutage tritt. - © Pinter

Astronomie

Sonnenlicht aus zweiter Hand2

  • Wenn die sonnenbeschienene Erde über dem Horizont des Mondes steht, werden auch die dunklen Teile des Trabanten schwach sichtbar. Dieser Lichteffekt wird "Erdschein" genannt.

So mancher reibt sich beim Blick zum jungen Mond ungläubig die Augen: Da schält sich neben der zarten Mondsichel auch die ganze, eigentlich finstere Mondscheibe aus dem Schwarzblau der späten Abenddämmerung - wenngleich nur äußerst matt. Früheren Betrachtern schien es mitunter, als schlummere der alte Mond in den Armen des jungen... weiter




Gezeiten à la Galilei (links seine Büste am Sterbehaus in Arcetri), vermeintlich verursacht im wechselnden Zusammenspiel von jährlicher (j) und täglicher (t) Geschwindigkeit eines Orts. Mit dieser falschen These glaubte Galilei den Beweis für die Erdbewegung im kopernikanischen Sinn erbringen zu können. - © Foto und Grafik: Pinter

Astronomie

Galileis größter Irrtum10

  • Vor 375 Jahren starb Galileo Galilei - er hatte Ebbe und Flut fälschlich bemüht, um für Kopernikus zu streiten.

Italien, zu Ende des 16. Jahrhunderts: Der am 15. Februar 1564 in Pisa geborene Galileo Galilei lehrt Mathematik an der Universität Padua. Dort liest er über das allseits anerkannte, erdzentrierte Weltbild des Claudius Ptolemäus. Noch ist die Erde kein Planet. Sie ruht vielmehr fest in der kosmischen Mitte... weiter




Sepp Rothwangl im Planetensaal von Schloss Eggenberg. - © Harry Schiffer

Interview

"Wir leben gerade in der Apokalypse"31

  • Nicht der Stern von Betlehem, sondern die Planetenreihe vom 5. Mai 2000 war der Zeitpunkt, von dem aus im Mittelalter die Menschwerdung Christi berechnet und damit unsere Zeitrechnung festgelegt wurde, erklärt Sepp Rothwangl in seinem Buch "Endzeit" - und erläutert die These im Gespräch.

Der obersteirische Forstwirt Sepp Rothwangl beschäftigt sich seit vier Jahrzehnten mit historischer Astronomie und antiken Kalenderberechnungen. Er publiziert und diskutiert seine als Laie gewonnenen Erkenntnisse in astronomischen Zeitschriften bzw. auf Kongressen... weiter




So mag man sich Proxima Centauri b vorstellen. Etwas anderes als künstlerische Darstellungen wird es aber noch jahrelang nicht geben. - © ESO/M. Kornmesser

Astronomie

Fotoscheue Welten2

  • Selbst Exoplaneten wie der gerade entdeckte "Proxima Centauri b" wollen sich nicht im Bild festhalten lassen.

Letzten Mittwoch, am 24. August 2016, gab die Europäische Südsternwarte (ESO) eine höchst bemerkenswerte Entdeckung bekannt: Forscher haben einen Planeten aufgespürt, der ausgerechnet um Proxima Centauri kreist, den sonnennächsten aller Fixsterne! Die neue Welt mit dem Namen Proxima Centauri b ist nicht viel größer als unsere Erde... weiter




In Polen ein Nationalheld - das Kopernikus-Denkmal in Warschau.
                  - © Pinter

Astronomie

Der verbotene Kopernikus10

  • Vor 400 Jahren untersagte Rom die Lehre vom sonnenzentrierten Weltbild.

Es ist eine höchst denkwürdige Szene, die sich 1533 in Rom abspielt: Papst Clemens VII., zwei Kardinäle und ein Bischof spazieren durch die vatikanischen Gärten. Dabei lauschen sie den Worten des etwa 27-jährigen päpstlichen Sekretärs Johann Albrecht Widmannstadt. Der Humanist spricht über die Grundzüge des kopernikanischen Weltbilds... weiter




Astronomie

Prophetischer Gedankenflug2

  • Vor 150 Jahren erschien Jules Vernes Roman "Von der Erde zum Mond". Der Franzose nahm darin überraschend viel vorweg.

Im Frühjahr 1865 endet der Amerikanische Bürgerkrieg - nach vier Jahren Dauer und 620.000 Gefallenen. Der lange zuvor in Baltimore gegründete Gun-Club ist deshalb sehr unglücklich. Seine Mitglieder, in erster Reihe Artillerie-Experten, haben sich bisher der "Verbesserung" von Feuerwaffen gewidmet... weiter




Künstlerische Darstellung eines rasch rotierenden Schwarzen Lochs, gut sichtbar die strudelähnliche Akkretionsscheibe und der Jet. Grafik: NASA/JPL-Caltech

Astronomie

Gestirne auf Todeskurs6

  • Schwarze Löcher verschlingen unter bestimmten Bedingungen ganze Sterne. Im Zentrum unserer Milchstraße, 26.000 Lichtjahre von der Erde entfernt, knurrt einem gigantischen Loch gerade der Magen.

Im Schoß fast jeder großen Galaxie steckt ein supermassereiches Schwarzes Loch, ein dunkles Objekt mit Millionen bis Milliarden Sonnenmassen. Manche verschlingen gerade Sterne, andere wiederum hungern. Auch inmitten unserer Milchstraße lauert ein solches "Monster". Es ist allerdings auf Diät gesetzt... weiter




Zuerst umgab eine Scheibe aus Staub und Gas unsere Sonne vor 4,56 Milliarden Jahren - und schließlich blieben vier Planeten mit fester Oberfläche (Merkur, Venus, Erde und Mars) und vier sonnenferne Gasriesen (Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun) übrig. - © NASA

Astronomie

Himmlischer Kreißsaal1

  • Material- und Fernstudien sowie Computersimulationen zeigen, wie die Geburt der Planeten vonstatten ging.

Die Eigenschaften unserer acht Planeten, ausgeklügelte Laboruntersuchungen an Meteoriten, spannende Computersimulationen und das Fernstudium von sehr jungen, fremden Sternen - all das verrät Astronomen, wie unser Sonnensystem einst entstanden ist. Demnach kollabierte, als das Universum rund neun Milliarden Jahre alt war... weiter




Jeglichem Farbeindruck liegt ein physikalisches Prinzip zugrunde: Die Streuung des Sonnenlichts färbt die Teilchen der Luft - und schenkt uns so das Blau des Himmels. - © Foto: Pinter

Jahr des Lichts

Wenn die Augen wellenreiten3

  • Die UNO hat 2015 zum "Jahr des Lichts" erkoren. Grund genug, sich über die vielfältigen und elementaren physikalischen Eigenschaften dieses für uns Menschen wichtigsten "Informanten" Klarheit zu verschaffen.

Geht es nach der Unesco, der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur, so dreht sich heuer alles ums Licht. Unter anderem soll dessen Schlüsselrolle als Quell des Lebens beleuchtet werden. Tatsächlich bräche die Nahrungskette zusammen, müssten Pflanzen auf die Photosynthese verzichten... weiter




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