• 26. Juni 2017

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Bejubelt: Hvorostovsky und Garifullina. - © Sonja Stangl

Konzertkritik

Eine Sommernachtsrobengala7

  • Die Festival-Saison hat in Grafenegg begonnen: Das Wetter war dem Festkonzert am Donnerstag hold.

Auch das gehört zu den Tugenden einer Konzertmoderation: Der Conférencier sollte, als Bindeglied zwischen klassischen Werken, nicht nur kunstsinnige Sätze liefern. Gefragt ist auch ein wenig Smalltalk mit den Verantwortlichen. Im Fall des Konzertfestivals Grafenegg war das bisher (neben Intendant Rudolf Buchbinder) Erwin Pröll... weiter




Philippe Jordan ließ Emotionen hochkochen. - © afp/Stéphane de Sakutin

Konzertkritik

Apotheose des Schönklangs9

  • Philippe Jordan dirigierte im Musikverein Ludwig van Beethovens Neunte Symphonie.

Ludwig van Beethovens Neunte Symphonie im Goldenen Musikvereinssaal - dem Ereignis entsprechend versammelten sich als Protagonisten auf der Bühne: Die Wiener Symphoniker unter ihrem Chefdirigenten Philippe Jordan wurden von den bestens vorbereiteten Damen und Herren des Singvereins der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien (Leitung: Johannes Prinz)... weiter




Konzertkritik

Kühle Dramatik1

  • Liederabend von Anja Harteros im Konzerthaus.

Beginnen wir mit der zweiten Hälfte: Die Lieder von Alban Berg und Richard Strauss beinhalten ein enormes Gefühlspotenzial, vor allem in den durchdringenden und lauten Sphären. Sopranistin Anja Harteros liegt genau diese Art des emotionalen Drucks. Sie schraubt sich in dramatische Höhen und erreicht ihr Publikum vor allem auf dieser lautstarken... weiter




Konzertkritik

Sinnliches Spektakel2

  • Das Klangforum interpretierte Werke von Pierre Boulez.

Die Anfangsszene war ungeplant, doch passend: Das Klangforum Wien und sein Publikum mussten sich gedulden, bis das Kontaktproblem der MIDI-Flöte behoben und Flötistin Eva Furrer korrekt "verkabelt" war. Die kleine Verzögerung, mit der das letzte Konzert des Boulez-Schwerpunkts im Konzerthaus begann... weiter




Konzertkritik

Makellose Schönheit14

  • Maurizio Pollini gastierte im Musikverein.

Ein Nocturne allein macht noch keinen Abend. Der Grundsatz sollte auch bei Maurizio Pollinis Musikvereins-Personale gelten. Auch wenn sie mit Chopins eröffnendem cis-Moll Nachtstück op. 27/1 bereits derart erhaben anhob, dass dem Wiener Publikum der Atem hörbar stockte... weiter




Konzertkritik

Boulez-Bezüge, ehrfurchtsvoll und ikonoklastisch

Im vorletzten Konzert der Boulez-Reihe präsentierte das Ensemble Phace mit "Le Marteau sans maître" eines der Hauptwerke des Tonsetzers. Doch begnügte sich das von Simeon Pironkoff geleitete Ensemble nicht mit einer Wiedergabe, sondern beauftragte acht Komponistinnen und Komponisten mit Miniaturen... weiter




Zeitreise im Tailored-Fit-Seniorenhemd: Mike Love (Mitte) und seine aktuelle Besetzung der Beach Boys in Wien. - © apa/Neubauer

Konzertkritik

Liebe zu Autos, Stränden und Frauen10

  • Mit Mike Love als einzigem Originalmitglied gastierten die Beach Boys in Wien. Ein nostalgischer Abend.

Zur atmosphärischen Einstimmung wurden einige Zierpalmen auf die Bühne gestellt, die im rosa Scheinwerferlicht aussehen wie eine Foto-Tapete aus den 1980er Jahren oder das Interieur eines Swingerclubs in St. Pölten. Dafür erinnert nicht nur die Band ab circa dem ersten Ton im Sound originalgetreu an sonnige Sommertage an der US-Westküste während... weiter




Konzertkritik

Schwankende Vielfalt

  • Christian Thielemann dirigierte die Wiener Philharmoniker.

"Versunkene Welten tauchen hier schlaglichtartig auf, um (...) gefährlich verzerrt zu schwanken und wieder zu versinken", schrieb der zeitgenössische Komponist Jörg Widmann, mittlerweile einer der gefragtesten seines Faches, über sein Werk "Flûte en suite"... weiter




Konzertkritik

Grandios gemeistert1

  • Das RSO im Wiener Konzerthaus.

Vielschichtig und virtuos war das Programm angelegt, mit dem sich das Radio-Symphonieorchester Wien am Donnerstag im Konzerthaus präsentierte. Für Unstimmigkeiten sorgte lediglich ein penetranter Buhrufer, dem die Stück-Auswahl offenkundig missfiel. Der Fokus des Abends lag mit zwei Werken von Pierre Boulez... weiter




Konzertkritik

Noble Zurückhaltung4

  • Radu Lupu im Musikverein.

Radu Lupu kann auf eine lange Karriere zurückblicken. Sein Stil, geprägt von stoischer Gelassenheit, mag sich daraus ergeben und lässt sich bereits am Sessel mit Rückenlehne erkennen, der für den Pianisten bereitgestellt ist. Genau mit dieser Ruhe macht er sich ans Werk, zuerst an jenes von Haydn: Andante con Variazioni für Klavier (f-Moll)... weiter




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