• 18. Oktober 2017

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Konzertkritik

Heroischer Beethoven gleich viermal3

Gleich viermal spielten die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Andris Nelsons Ludwig van Beethovens Siebte und Achte Symphonie im Musikverein. Die Achte stand wegen ihres intimen und heiteren Charakters zunächst im Schatten ihrer rauschhafteren Schwester. Doch von der lichten Grunddisposition war am Samstagnachmittag wenig zu spüren... weiter




Konzertkritik

Je schwerer, desto leichter fällt es Barbara Hannigan5

Gershwin, Nono, Ligeti sind Komponisten, die normalerweise auf dem Programm der Sopranistin Barbara Hannigan stehen. Insofern kann fast von Alter Musik gesprochen werden, wenn sie sich, wie am Dienstag, im Wiener Konzerthaus, Werken der klassischen Wiener Moderne aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert annimmt... weiter




Konzertkritik

Hohelied auf die Liebe

  • Das Tonkünstler-Orchester mit Messian im Musikverein.

Olivier Messiaens Turangalîla-Symphonie steht abseits der hierorts üblichen Moderne-Erzählung, die von Wagner über die Wiener Schule bis zum Serialismus führt. In seinem monumentalen Liebeshymnus bedient sich der Franzose wohl tradierter Klangeffekte - von einschmeichelnden Streichern, die Richard Strauss alle Ehre gemacht hätten... weiter




Konzertkritik

Flucht in die Musik2

  • Ein Abend für Walter Arlen im Wiener Konzerthaus.

1920 in Wien geboren, musste Walter Arlen als Jude 1939 in die USA emigrieren. "Die Tragödie hat mein ganzes Leben belastet", sagt er über diese Zeit, der viele seiner Familienangehörigen zum Opfer fielen. Zuflucht konnte der spätere Komponist und US-amerikanische Musikkritiker in der Tonkunst finden, besonders in jener von Franz Schubert... weiter




Konzertkritik

Spielfreude bei einem energischen Europa-Konzert1

Mit einem nicht nur sprichwörtlichen Paukenschlag begannen die Wiener Philharmoniker unter Zubin Mehta ihr Konzert am Samstagnachmittag im Musikverein. Obgleich Mehtas Interpretation von Brahms‘ "Tragischer Ouvertüre" dynamisch und artikulatorisch recht gleichförmig geriet, glänzte das Orchester mit kraftvollem Klang und hörbarer Spielfreude... weiter




Konzertkritik

Beschwingtheit, die Unruhe erzeugt3

  • Die Wiener Symphoniker unter Tomáš Netopil.

Am Wochenende wurde die Tür des Konzerthauses für Tomáš Netopil geöffnet, der hier sein Debüt als Dirigent geben durfte. Gleich zweimal dirigierte er dasselbe Programm, bestehend aus Dvořáks "Te Deum" sowie dessen Sechster. Erweitert wurde es am Sonntagabend um Brahms’ "Tragische Ouverture"... weiter




Konzertkritik

Voller Kraft und Stille12

  • Semyon Bychkov und Kirill Gerstein verzaubern.

Was soll man da noch sagen: als Zugabe Edward Elgars Thema zu den "Enigma"-Variationen mit schmachtenden Streichern und tief sowie ehrlich gemeinte Töne. Und dann? Stille. Ernste, lange Stille, gefühlte Minuten, erfüllte den großen Saal im Wiener Konzerthaus. Applaudieren traute sich niemand... weiter




Bejubelt wie ein Popstar: Teodor Currentzis - © Konzerthaus/Julia Wesely

Konzertkritik

Klangritual vor Publikum11

  • Teodor Currentzis eröffnete mit Vokalmusik seinen Konzerthaus-Zyklus.

Den Klang tragen sie bereits leise singend in den komplett verdunkelten Großen Saal herein - die Lichterprozession, die schwarzen Gewänder und der geschlossene Kreis, in dem sich die Sänger formieren, erinnern dabei mehr an ein mystisches Klangritual als ein klassisches Konzert... weiter




Konzertkritik

Anne-Sophie Mutter, reif für die Geigen-Insel

Von einem Glücksfall der Musikgeschichte zu sprechen wäre übertrieben. Aber dass sich die deutsche Geigerin Anne-Sophie Mutter und der polnische Komponist Witold Lutosławski in den 1980er Jahren über den Weg gelaufen sind, war gut für beide Seiten... weiter




Konzertkritik

Eine Schöpfung und ein Ende der falschen Götter

Der Soloflöte und der Celesta gehören die ersten Töne, keck greifen Fagott und Trompete die motorisch-angriffslustige Melodie auf, die nach einigem Hin und Her unvermutet in die wie parodistisch hereinplatzende Gassenhauer-Melodie aus Rossinis "Wilhelm Tell"-Ouvertüre mündet: die "Fünfzehnte" von Schostakowitsch... weiter




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