• 22. Oktober 2017

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Balladenlastig auf der Bühne: George Benson. - © apa/Pfarrhofer

Konzertkritik

Charmeur im Notennebel4

  • Alle Hits mit reichlich Wumm: George Benson beim Jazz Fest Wien in der Staatsoper.

Die Musiker-Aufstellung brachte es schon vor Beginn zum Ausdruck. Der Donnerstagabend beim Jazz Fest Wien galt vor allem der höheren Ehre jenes Mannes, dessen Band sich im ehrfürchtigen Halbkreis um ihn scharte - George Benson. An sich würdig und recht: Benson, 1943 in Pittsburgh geboren... weiter




Stimmungsaufhellend: Dee Dee Bridgewater, umsäumt von ihren Backgroundsängerinnen. - © Rygalyk

Konzertkritik

Showlust und stiller Schalk1

  • Madeleine Peyroux und Dee Dee Bridgewater mit konträren Auftritten beim Jazz Fest Wien.

Wie viel Frustration nach einer Konzertstunde in Dee Dee Bridgewater brodelte, lässt sich nicht sagen. Es dürfte aber wohl einiges gewesen sein. Bridgewaters Ansinnen, das sitzfreudige Wiener Publikum hochzureißen, hatte bis dahin nämlich nicht gefruchtet, und die kahle Sängerin in dem leichten Sommerkleid hat es, Gott weiß, versucht... weiter




Konzertkritik

Herbie Hancock oder: Für immer Ufo-Pilot2

(irr) "Ich war schon so oft da - ich lebe hier. Eigentlich sollte ich hier ein Bett haben", sagte Herbie Hancock am Dienstag auf der Staatsopernbühne. Der Tastenmeister beliebte zu übertreiben: Tatsächlich beehrt er die größte Spielstätte des Jazz Fest Wien im Schnitt "nur" alle vier Jahre... weiter




- © apa/Pfarrhofer

Konzertkritik

Er drückt die Maus5

  • Helge Schneider mit einem heiteren, wenn auch nicht überinspirierten Auftritt beim Jazz Fest Wien.

Die Zeiten ändern sich - auch beim Jazz Fest Wien ein wenig. So gleichförmig die Konzertreihe im Jahrestakt wirkt, setzt es heuer doch kleine Änderungen. So sucht man diesmal fast vergebens nach Ausreißern in Richtung Poprock. So findet man das Festival nun deutlich besser im Netz (nämlich unter seinem Namen statt unter der Rätsel-Adresse... weiter




Bejubelt: Hvorostovsky und Garifullina. - © Sonja Stangl

Konzertkritik

Eine Sommernachtsrobengala18

  • Die Festival-Saison hat in Grafenegg begonnen: Das Wetter war dem Festkonzert am Donnerstag hold.

Auch das gehört zu den Tugenden einer Konzertmoderation: Der Conférencier sollte, als Bindeglied zwischen klassischen Werken, nicht nur kunstsinnige Sätze liefern. Gefragt ist auch ein wenig Smalltalk mit den Verantwortlichen. Im Fall des Konzertfestivals Grafenegg war das bisher (neben Intendant Rudolf Buchbinder) Erwin Pröll... weiter




Philippe Jordan ließ Emotionen hochkochen. - © afp/Stéphane de Sakutin

Konzertkritik

Apotheose des Schönklangs10

  • Philippe Jordan dirigierte im Musikverein Ludwig van Beethovens Neunte Symphonie.

Ludwig van Beethovens Neunte Symphonie im Goldenen Musikvereinssaal - dem Ereignis entsprechend versammelten sich als Protagonisten auf der Bühne: Die Wiener Symphoniker unter ihrem Chefdirigenten Philippe Jordan wurden von den bestens vorbereiteten Damen und Herren des Singvereins der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien (Leitung: Johannes Prinz)... weiter




Konzertkritik

Kühle Dramatik1

  • Liederabend von Anja Harteros im Konzerthaus.

Beginnen wir mit der zweiten Hälfte: Die Lieder von Alban Berg und Richard Strauss beinhalten ein enormes Gefühlspotenzial, vor allem in den durchdringenden und lauten Sphären. Sopranistin Anja Harteros liegt genau diese Art des emotionalen Drucks. Sie schraubt sich in dramatische Höhen und erreicht ihr Publikum vor allem auf dieser lautstarken... weiter




Konzertkritik

Sinnliches Spektakel2

  • Das Klangforum interpretierte Werke von Pierre Boulez.

Die Anfangsszene war ungeplant, doch passend: Das Klangforum Wien und sein Publikum mussten sich gedulden, bis das Kontaktproblem der MIDI-Flöte behoben und Flötistin Eva Furrer korrekt "verkabelt" war. Die kleine Verzögerung, mit der das letzte Konzert des Boulez-Schwerpunkts im Konzerthaus begann... weiter




Konzertkritik

Makellose Schönheit14

  • Maurizio Pollini gastierte im Musikverein.

Ein Nocturne allein macht noch keinen Abend. Der Grundsatz sollte auch bei Maurizio Pollinis Musikvereins-Personale gelten. Auch wenn sie mit Chopins eröffnendem cis-Moll Nachtstück op. 27/1 bereits derart erhaben anhob, dass dem Wiener Publikum der Atem hörbar stockte... weiter




Konzertkritik

Boulez-Bezüge, ehrfurchtsvoll und ikonoklastisch

Im vorletzten Konzert der Boulez-Reihe präsentierte das Ensemble Phace mit "Le Marteau sans maître" eines der Hauptwerke des Tonsetzers. Doch begnügte sich das von Simeon Pironkoff geleitete Ensemble nicht mit einer Wiedergabe, sondern beauftragte acht Komponistinnen und Komponisten mit Miniaturen... weiter




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