• 23. August 2017

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Konzertkritik

Schicksalswerk im Sonnenschein1

  • Das West-Eastern Divan Orchestra bei den Salzburger Festspielen.

Es stimmt schon: Daniel Barenboim ist ein verdienter Mann, und er war am Freitagabend glänzend in Form. Dennoch kein Grund, den 74-jährigen Dirigenten noch vor der letzten Note mit Applaus zu überschütten. Die Euphorie ging mit mangelnder Werkkenntnis Hand in Hand: Was manche Gäste im Großen Salzburger Festspielhaus als Ende von Tschaikowskis... weiter




Konzertkritik

Stürmen und Sinnieren4

  • Der Pianist Maurizio Pollini in Salzburg.

Man hat Maurizio Pollini nicht unbedingt einen Gefallen getan, als man ihn zum "Klavier-Aristokraten" ernannte. Gewiss: Der Ehrentitel untermauert die pianistische Exzellenz des Italieners. Er ebnete aber auch, im Verbund mit mancher glatten Studio-Einspielung, den Weg zu einem Negativ-Bild - vom kühlen Kunst-Blaublütler Pollini... weiter




Konzertkritik

Ton-Rausch zu Ferragosta1

Riccardo Muti und die Wiener Philharmoniker: Das gehört in Salzburg zusammen, als Symbiose zwischen Hoch-, nein, Höchstkultur und tourismusnahem Brauchtum. Sechstausend Augen- und Ohrenpaare im Großen Festspielhaus. Da darf man nicht kleckern, bei Brahms durchaus klotzen... weiter




Konzertkritik

Die zwei Gesichter der Letzten Dinge1

Den Reigen der musikalischen Abschiede, der letzten Werke und tönenden Vermächtnisse bei den diesjährigen Salzburger Festspielen setzte sich auch im ersten Konzert der Wiener Philharmoniker fort. Als seelenvoll wissender Abschiednehmer erwies sich am Wochenende Bernard Haitink, der Gustav Mahlers letzte, die 9... weiter




Konzertkritik

Die atemlose Ewigkeit14

  • Currentzis beeindruckt mit Mozarts Requiem in Salzburg.

In ihren schwarzen, bodenlangen Gewändern erinnern sie mehr an einen Priester-Orden als an ein Orchester. Einziger Farbtupfen sind die roten Schuhbänder in den Stiefeln des Maestros. Dass sie stehend musizieren, verstärkt das Gefühl der Eingeschworenheit noch... weiter




Rührung. Ergriffenheit. Begeisterung. Tränen: Brian Wilson, der vom Leben gezeichnete Kopf der Beach Boys, gastierte in der Wiener Stadthalle. - © apa/Herbert Pfarrhofer

Konzertkritik

Fun am Strand, Tränen im Bett15

  • Brian Wilson begeisterte in Wien mit einem bewegenden Konzert um den Beach-Boys-Klassiker "Pet Sounds".

Erst vor wenigen Wochen durfte man in der ausverkauften Wiener Stadthalle eine Coverband namens "Beach Boys" erleben, die mit Mike Love als einzigem Originalmitglied ein trotzdem gutes, mindestens sehr nostalgisches Konzert gab. Am Donnerstag wiederum wundert man sich am selben Ort über den Umstand... weiter




Peng! Guns N’ Roses, aufgrund von Berichterstattungs-Restriktionen durch den Veranstalter hier bei einem Konzert im Juni in Stockholm. - © afpVideo

Konzertkritik

Länger schwurbeln, goaschtig kreischen44

  • Axl Rose und seine weitgehend in der Kernbesetzung reformierten Guns N’ Roses gastierten in Wien.

Alle Einlassbestimmungen und -kontrollen inklusive E-Mails und Bodychecks gegen Ärgernisse wie die kritische Presse oder Selbstmordattentäter können eines natürlich nicht verhindern: Im Inneren des mit 55.000 Besuchern ausverkauften Wiener Ernst-Happel-Stadions wird man erst einmal ein zweites Mal sehr freundlich... weiter




Balladenlastig auf der Bühne: George Benson. - © apa/Pfarrhofer

Konzertkritik

Charmeur im Notennebel4

  • Alle Hits mit reichlich Wumm: George Benson beim Jazz Fest Wien in der Staatsoper.

Die Musiker-Aufstellung brachte es schon vor Beginn zum Ausdruck. Der Donnerstagabend beim Jazz Fest Wien galt vor allem der höheren Ehre jenes Mannes, dessen Band sich im ehrfürchtigen Halbkreis um ihn scharte - George Benson. An sich würdig und recht: Benson, 1943 in Pittsburgh geboren... weiter




Stimmungsaufhellend: Dee Dee Bridgewater, umsäumt von ihren Backgroundsängerinnen. - © Rygalyk

Konzertkritik

Showlust und stiller Schalk1

  • Madeleine Peyroux und Dee Dee Bridgewater mit konträren Auftritten beim Jazz Fest Wien.

Wie viel Frustration nach einer Konzertstunde in Dee Dee Bridgewater brodelte, lässt sich nicht sagen. Es dürfte aber wohl einiges gewesen sein. Bridgewaters Ansinnen, das sitzfreudige Wiener Publikum hochzureißen, hatte bis dahin nämlich nicht gefruchtet, und die kahle Sängerin in dem leichten Sommerkleid hat es, Gott weiß, versucht... weiter




Konzertkritik

Herbie Hancock oder: Für immer Ufo-Pilot2

(irr) "Ich war schon so oft da - ich lebe hier. Eigentlich sollte ich hier ein Bett haben", sagte Herbie Hancock am Dienstag auf der Staatsopernbühne. Der Tastenmeister beliebte zu übertreiben: Tatsächlich beehrt er die größte Spielstätte des Jazz Fest Wien im Schnitt "nur" alle vier Jahre... weiter




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