• 24. Oktober 2017

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Konzertkritik

Anne-Sophie Mutter, reif für die Geigen-Insel

Von einem Glücksfall der Musikgeschichte zu sprechen wäre übertrieben. Aber dass sich die deutsche Geigerin Anne-Sophie Mutter und der polnische Komponist Witold Lutosławski in den 1980er Jahren über den Weg gelaufen sind, war gut für beide Seiten... weiter




Konzertkritik

Eine Schöpfung und ein Ende der falschen Götter

Der Soloflöte und der Celesta gehören die ersten Töne, keck greifen Fagott und Trompete die motorisch-angriffslustige Melodie auf, die nach einigem Hin und Her unvermutet in die wie parodistisch hereinplatzende Gassenhauer-Melodie aus Rossinis "Wilhelm Tell"-Ouvertüre mündet: die "Fünfzehnte" von Schostakowitsch... weiter




Konzertkritik

Altern, aber unterhaltsam26

  • Familienzusammenführung mit geschliffener Selbstironie: Robbie Williams im Ernst-Happel-Stadion.

Als Popstar zu altern ist eine delikate Angelegenheit. Wer den Provokateur zu lange spielt, ist peinlich; wer sich in der Übergröße vergangener Zeiten sonnt, mitleidserregend. Robbie Williams war 16 Jahre jung, als er der Boygroup Take That beitrat. Das Publikum des heute 43-jährigen Robbie Williams ist mitgealtert - und bespricht bereits in der... weiter




Konzertkritik

Schicksalswerk im Sonnenschein1

  • Das West-Eastern Divan Orchestra bei den Salzburger Festspielen.

Es stimmt schon: Daniel Barenboim ist ein verdienter Mann, und er war am Freitagabend glänzend in Form. Dennoch kein Grund, den 74-jährigen Dirigenten noch vor der letzten Note mit Applaus zu überschütten. Die Euphorie ging mit mangelnder Werkkenntnis Hand in Hand: Was manche Gäste im Großen Salzburger Festspielhaus als Ende von Tschaikowskis... weiter




Konzertkritik

Stürmen und Sinnieren5

  • Der Pianist Maurizio Pollini in Salzburg.

Man hat Maurizio Pollini nicht unbedingt einen Gefallen getan, als man ihn zum "Klavier-Aristokraten" ernannte. Gewiss: Der Ehrentitel untermauert die pianistische Exzellenz des Italieners. Er ebnete aber auch, im Verbund mit mancher glatten Studio-Einspielung, den Weg zu einem Negativ-Bild - vom kühlen Kunst-Blaublütler Pollini... weiter




Konzertkritik

Ton-Rausch zu Ferragosta1

Riccardo Muti und die Wiener Philharmoniker: Das gehört in Salzburg zusammen, als Symbiose zwischen Hoch-, nein, Höchstkultur und tourismusnahem Brauchtum. Sechstausend Augen- und Ohrenpaare im Großen Festspielhaus. Da darf man nicht kleckern, bei Brahms durchaus klotzen... weiter




Konzertkritik

Die zwei Gesichter der Letzten Dinge2

Den Reigen der musikalischen Abschiede, der letzten Werke und tönenden Vermächtnisse bei den diesjährigen Salzburger Festspielen setzte sich auch im ersten Konzert der Wiener Philharmoniker fort. Als seelenvoll wissender Abschiednehmer erwies sich am Wochenende Bernard Haitink, der Gustav Mahlers letzte, die 9... weiter




Konzertkritik

Die atemlose Ewigkeit16

  • Currentzis beeindruckt mit Mozarts Requiem in Salzburg.

In ihren schwarzen, bodenlangen Gewändern erinnern sie mehr an einen Priester-Orden als an ein Orchester. Einziger Farbtupfen sind die roten Schuhbänder in den Stiefeln des Maestros. Dass sie stehend musizieren, verstärkt das Gefühl der Eingeschworenheit noch... weiter




Rührung. Ergriffenheit. Begeisterung. Tränen: Brian Wilson, der vom Leben gezeichnete Kopf der Beach Boys, gastierte in der Wiener Stadthalle. - © apa/Herbert Pfarrhofer

Konzertkritik

Fun am Strand, Tränen im Bett15

  • Brian Wilson begeisterte in Wien mit einem bewegenden Konzert um den Beach-Boys-Klassiker "Pet Sounds".

Erst vor wenigen Wochen durfte man in der ausverkauften Wiener Stadthalle eine Coverband namens "Beach Boys" erleben, die mit Mike Love als einzigem Originalmitglied ein trotzdem gutes, mindestens sehr nostalgisches Konzert gab. Am Donnerstag wiederum wundert man sich am selben Ort über den Umstand... weiter




Peng! Guns N’ Roses, aufgrund von Berichterstattungs-Restriktionen durch den Veranstalter hier bei einem Konzert im Juni in Stockholm. - © afpVideo

Konzertkritik

Länger schwurbeln, goaschtig kreischen44

  • Axl Rose und seine weitgehend in der Kernbesetzung reformierten Guns N’ Roses gastierten in Wien.

Alle Einlassbestimmungen und -kontrollen inklusive E-Mails und Bodychecks gegen Ärgernisse wie die kritische Presse oder Selbstmordattentäter können eines natürlich nicht verhindern: Im Inneren des mit 55.000 Besuchern ausverkauften Wiener Ernst-Happel-Stadions wird man erst einmal ein zweites Mal sehr freundlich... weiter




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