• 22. Januar 2018

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Beau im Sakko: Keenlyside sang Evergreens. - © Uwe Arens

Konzertkritik

Stimme schonen mit Charme3

  • Opernstar Simon Keenlyside als Swing-Entertainer im Wiener Konzerthaus.

Man erinnert sich noch mit Schrecken daran: Zu früh aus dem Krankenbett gestiegen, trat Simon Keenlyside im Dezember 2014 in der Titelrolle des "Rigoletto" auf. Seine Stimmkräfte waren leider lange vor diesem Premierenabend der Wiener Staatsoper am Ende: Über die letzten Arienmeter bis zur Pause schleppte sich der Bariton auf den sangestüchtigen... weiter




Konzertkritik

Intensität ohne Netz10

  • Teodor Currentzis dirigierte die Camerata Salzburg.

Bei Konzerten mit Teodor Currentzis wird meist ausschließlich über Teodor Currentzis geschrieben - ein bemerkenswerter Umstand für einen Dirigenten, der immer wieder die Darstellung des künstlerischen Werks als oberste Priorität seiner Arbeit betont. Nach einem gelungenen Auftritt mit der Camerata Salzburg im Wiener Konzerthaus sei es ihm also... weiter




Konzertkritik

Die Hexen hexten10

  • Gustavo Dudamel dirigierte die die Philharmoniker.

Gustav und Gustavo: Manchmal kann ein einzelner Buchstabe einen großen Unterschied bedeuten. Während Gustav Mahler selbst als akribischer und detailversessener Dirigent seiner Werke bekannt war, manövrierte Gustavo Dudamel im Musikverein über weite Strecken großflächig durch das Adagio von dessen Zehnter Symphonie... weiter




Konzertkritik

Ein Klangfeuerwerk25

  • Die Symphoniker mit Beethovens Neunter.

Ein etwas wackliger Bläserklang, verschwommene Sextolen und ein holpriger Einsatz der ersten Violinen: Nicht gerade das eleganteste Tableau, um darauf Beethovens Neunte Symphonie auszubreiten. Statt sich jedoch an diesen anfänglichen Unsicherheiten abzuarbeiten... weiter




Peruanische Bescherung: Juan Diego Flórez. - © Ludwig Schedl

Christmas in Vienna

Festtagsglanz mit Mehrwert7

  • Heuer wieder glamourös besetzt: "Christmas in Vienna" im Wiener Konzerthaus.

Man kennt sie, diese Momente der Verwirrung: Haben wir jetzt eigentlich Frühling oder schon Herbst? Zieht bald der Novembernebel auf oder nähert sich Ostern? Solche Fragen kommen, gerade in Zeiten des Klimawandels, nicht von Ungefähr. Es gibt aber auch Abhilfe, und in der Adventzeit bietet sie etwa ein Traditionstermin im Wiener Konzerthaus... weiter




- © apa/Herbert P. Oczeret

Konzertkritik

Kleine Stimme, große Kunst18

  • Charles Aznavour beehrte die Wiener Stadthalle - ohne Streichorchester, dafür mit seinen größten Hits und einigen Tanzschritten.

"Immer die gleiche, heisere Stimme", sagt Charles Aznavour zu seinem Wiener Publikum. Das mag nach Selbstkritik klingen, ist aber Ausdruck eines Triumphs: Ein Kritiker hatte dem jungen Sänger einst vokale Defizite attestiert und darum keine Erfolgsaussichten... weiter




Konzertkritik

Poetisches Moll4

  • Pianist Grigorij Sokolov begeistert im Konzerthaus.

Am Anfang geht das Licht aus. Grigorij Sokolov betritt die Bühne, beginnt zu spielen. Der Saal bleibt dunkel - man kennt es von ihm. Erstaunlich dennoch, was Details wie diese bewirken können: Der große Saal wirkt kleiner, der Klang erfüllt ihn besser... weiter




Konzertkritik

Marienvesper im Strahlenkranz4

Viele ungeklärte Fragen gibt es immer noch um Claudio Monteverdis "Marienvesper". Aber ganz egal, ob man es als Gesamtwerk mit liturgischer Bestimmung sieht, als lose Sammlung oder überhaupt als eine zu seiner Zeit komplett neue Gattung: Bei der Aufführung geht es einzig und allein darum, dass alles in sich stimmig ist. An diesem Abend ist es das... weiter




Konzertkritik

Beethovens Klangspuren4

  • Philippe Herreweghe lässt den Originalklang erfahren.

Wie klangen Beethovens Kompositionen zu dessen Lebzeiten? - Dieser Frage wurde am Montagabend im Wiener Konzerthaus vom Orchestre des Champs-Élysées auf Original-Instrumenten gemeinsam mit dem Collegium Vocale Gent unter der Leitung von Philippe Herreweghe nachgegangen. Bei der Fantasie c-Moll op... weiter




Vermeidet Trampelpfade: Daniil Trifonov. - © www.lukasebeck.com

Konzertkritik

Todesschweres und Virtuosenleichtes7

  • Daniil Trifonov huldigte in Wien Chopin - gewohnt brillant, aber auch geistreich.

Um zu verstehen, wie Daniil Trifonov über Nacht zur Nummer eins unter den Jungpianisten aufsteigen konnte, hilft vielleicht ein Vergleich: Man kann sich diesen Mann als eine Art Ben Johnson vorstellen, der die 100 Meter nicht nur zeitsparend zurücklegt, sondern dabei jede Muskelkontraktion mit Achtsamkeit vollzieht... weiter




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