• 29. März 2017

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Konzertkritik

Kokette Bescheidenheit aus Venezuela

Wenn Gustavo Dudamel und das Simón Bolívar Symphony Orchestra of Venezuela in den Musikverein laden, darf man durchaus ein musikalisches Feuerwerk erwarten. Aber erstens, kann man sagen, kommt es anders und zweitens, als man denkt. Denn Dudamel zeigte sich zum Auftakt seines Beethoven-Zyklus‘ keineswegs von seiner energischsten Seite... weiter




Konzertkritik

Kreativ innovativ1

  • Irish Chamber Orchestra im Konzerthaus.

Den Genuss eines vielfältigen Programms, gespickt mit Überraschungen, bot der Abend mit dem Irish Chamber Orchestra unter Jörg Widmann. Um genau zu sein, war jedes Werk ein eigener Höhepunkt für sich. Das erste Mal aufhorchen durfte man, als Mozarts Ouvertüre zu "Don Giovanni" und sein Adagio und Fuge für Streicher in c-Moll ohne auch nur einmal... weiter




Konzertkritik

Körper ohne Seele

  • Andris Nelsons dirigierte die Wiener Philharmoniker.

Antonín Dvořáks Konzert für Violoncello und Orchester in h-Moll und Beethovens Sechste Symphonie standen am Wochenende im Musikverein auf dem Programm. Anerkennung gebührt in erster Linie dem Solocellisten Tamás Varga, der das Dvořák-Konzert in hinreißend poetischem Gewand präsentiert, mit viel Liebe zum Detail... weiter




Konzertkritik

Vielfalt und Virtuosität

  • RSO Wien mit tschechisch-ungarischem Programm.

Große Erfolge lassen sich oft auf wenige Punkte herunterbrechen. So auch an diesem Abend: Vielfalt, Lautstärke und Virtuosität. Erstere gab’s in Maßen, Letztere in Massen. Dem jungen Dirigenten Jakub Hrusa ist das publikumswirksam gelungen. Vielfalt: Das RSO unter Hrusa präsentiert mit Antonín Dvořák und Vítězslav Novák erst... weiter




Konzertkritik

Gefühlte Lebensfreude aus der Kraftkammer16

Jede Menge original leichte, aber auch ganz schön harte Töne hatte der Originalklang-Springinsfeld Teodor Currentzis für den aktuellen Besuch seiner Konzerthaus-Personale im Gepäck. Ja, der junge Grieche ist für einen unorthodoxen, oftmals harsch bezeichneten Zugang zur Klassik berühmt-berüchtigt... weiter




Drama-Gesänge und Böllerbeats: Katie Stelmanis und Austra bei der Arbeit. - © afp/Rafa Rivas

Konzertkritik

Fürbitten gegen Krisenherde4

  • Katie Stelmanis und ihre Band Austra präsentierten ihr Album "Future Politics" im Wiener WUK.

Dass heute irgendetwas irgendwie anders ist, erklären im ersten Song zu angeblich von Massive Attack beeinflussten Beats bereits Zeilen über den apathischen Blick und das damit verbundene innere Totsein, das ziemlich erstmals in der Bandgeschichte allerdings etwas mit den Verhältnissen, also der Außenwelt, zu tun hat... weiter




Konzertkritik

Die Präzision des Bösen5

  • Paavo Järvi fesselt im Konzerthaus mit Schostakowitsch.

(irr) So sicher sich die Programmheftschreiber heute sind: Beweisen lässt es sich nicht, dass Dmitri Schostakowitsch in seiner Zehnten Symphonie das eigene Überleben gefeiert hat. Naheliegend ist es aber schon. Das Werk ist knapp nach dem Ableben Stalins entstanden... weiter




Dirigent Fedosejev. - © apa/Hochmuth

Konzertkritik

Die zwei Gesichter des Pjotr Iljitsch Tschaikowski

Ein spannendes Programm rund um seinen Namenspatron hatte das Tschaikowski-Symphonieorchester Moskau mit Chefdirigent Vladimir Fedosejev im Musikverein im Gepäck: Früher und reifer Tschaikowski lautete die Devise. Erst das hochromantische Opernfragment "Undina" mit der auch in Deutschland beliebten Geschichte von der unerfüllbaren Liebe zu einer... weiter




Konzertkritik

Sanft gelitten1

  • Philippe Jordan dirigierte Bachs Johannespassion.

Die "Johannespassion" ist neben der "Matthäuspassion" das zweite vollständig erhaltene Genrewerk von Johann Sebastian Bach. Sie ist zwar schlichter in der Komposition, in der Wirkung aber mindestens ebenso stark - zumindest, wenn man sie richtig anlegt... weiter




Konzertkritik

Der beschwingte Charme des Trauergesangs

(irr) Auch das ist schon wieder ein Jahr her: Am 5. März 2016 ist Nikolaus Harnoncourt verstorben, der große Neuerer der Alten Musik. Diese Größe ermisst sich auch daran, dass die Leistungen des Charismatikers bis heute Nachhall finden. Harnoncourts Ansatz (grob gesagt: Großbesetzungen entschlacken... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung