• 24. November 2017

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Eat the Rich: (v. l.) Michaela Schausberger, Hanna Binder, Henrietta Isabella Rauth, Naemi Latzer. - © Nicole Viktorik

Theaterkritik

Helter-Skelter und die Happy Hippies

  • Charles-Manson-Collage lässt im Werk X Eldorado viele Fragen offen.

Das Interessanteste an "Im Auftrag Charles Mansons" ist sein Stoff. Dass am Montag in der Früh der Tod des titelgebenden Kommunenführers bekanntgegeben wurde, füllte die Premiere der Gruppe Achtungsetzdich im Werk X Eldorado im Nu. True-Crime-Fans führt der Titel jedoch in die Irre... weiter




Theaterkritik

Pfiffige Reise durch magische Welten

Wenn sich böse Orks angesichts eines bebrillten "Wobbits" buchstäblich totlachen, wenn ein Trupp Schwarzer Reiter die von einem Elben bewachte "Brücke von Asfinag" nicht überqueren kann, weil ihnen die Maut zu hoch ist, dann geht die Fantasy-Parodie "Der Herr der Zwiebelringe" über die Bühne... weiter




Tilgt Wörter: Winston Smith (Rainer Galke, M.). - © lupispuma/Volkstheater

Theaterkritik

Überwachung in der Almhütte

  • Ein Wiederbelebungsversuch im Volkstheater: "1984" von George Orwell.

George Orwells "1984", ein Roman aus den ersten Nachkriegsjahren, gespeist aus Berichten von Hitler- und Stalinopfern, wurde zweimal groß verfilmt und blieb als Ziffern-Chiffre für einen totalen, im Kalten Krieg dann naturgemäß kommunistischen Überwachungsstaat in liberale Hirne eingeschrieben... weiter




Lebensraum Sofa: v.l.: Dirk Nocker, Valentin Postlmayr, Simon Jensen, Alexandra Henkel, David Wurawa, Markus Hering, Alina Fritsch, Sven Dolinski. - © Georg Soulek

Theaterkritik

Die Beharrlichkeit der Bäckerin3

  • Das Flüchtlingsstück "Willkommen bei den Hartmanns" verliert am Akademietheater die Problematik aus den Augen.

2015 flüchteten so viele Menschen wie seit Jahrzehnten nicht mehr nach Europa, um hier Schutz vor Krieg und Armut zu suchen. Laut UNHCR waren es über 800.000 Schutzsuchende: Allein 500.000 davon fanden in Deutschland neue Heimat. Im Jahr darauf kam Simon Verhoevens "Willkommen bei den Hartmanns" in die Kinos... weiter




"Wie kam es, dass wir solche Arschlöcher geworden sind?": Joachim Meyerhoff. - © Georg Soulek

Theaterkritik

Was hat uns bloß so ruiniert?6

  • Ibsens "Der Volksfeind" begibt sich am Wiener Burgtheater auf rutschiges Parkett.

Theatergeschichte ist gleichsam der konstante Wechsel von politischem Engagement und gesellschaftlichem Rückzug, Suche nach radikalen Formen und Beharren auf Traditionen. Neuerdings schlägt das Pendel wieder in Richtung politisches Theater aus. Man versucht sich an Gegenwartsdiagnosen mit den Mitteln des Chors (Volker Lösch)... weiter




Theaterkritik

Früher war der Ernst noch witziger

Zwei Frauen pflegen einen bizarren Fetisch für den Vornamen Ernst. Ein Mann erfindet einen immer Probleme machenden Bruder ebendiesen Namens als Ausrede für häufige Abwesenheit. Sein Freund erfährt das und gibt sich als genau dieser Bruder aus. Oscar Wildes "Bunbury" (1895) ist wohl die perfekteste, eleganteste und witzigste Salonkomödie... weiter




Unnahbarer Märtyrer: Josefstadt-Intendant Herbert Föttinger (l.) als Professor Bernhardi und Michael Dangl. - © Sepp Gallauer

Theaterkritik

Morbus Austriacus, unheilbar9

  • "Professor Bernhardi" von Arthur Schnitzler im Theater in der Josefstadt.

Ein Arzt, ein zweiter, dritter, vierter .. . Zuletzt stellen 15 Mediziner, einer ein Minister, in der politischen Unbehaglichkeits-Komödie "Professor Bernhardi" vor, was Dr. med. Arthur Schnitzler als chronischen Morbus Austriacus diagnostizierte: Dass hierzulande weltanschauliche Widersprüche sofort ins Persönliche abstürzen und instrumentalisiert... weiter




Behandelt alle gleich - gleich schlecht: Peter Klien. - © Petramer

Theaterkritik

Mit dem Lichtschwert ans Buffet14

  • Peter Klien erobert als aus dem Fernsehen bekannter "Reporter ohne Grenzen" jetzt auch die Bühne.

Im Hinblick auf Krisenberichterstattung im Fernsehen oder dort zumindest unter erschwerten Bedingungen verrichtete Arbeit denkt man in erster Linie an Friedrich Orter in Bosnien-Herzegowina und Karim El-Gawhary in Tripolis - oder an Christian Wehrschütz mit Stahlhelm live aus Donezk... weiter




Lisa Schrammel, Jens Claßen, Raphael Nicholas, Georg Schubert. - © Georg Mayer

Theaterkritik

Johanna und der Feminismus

  • Im TAG versucht sich "Johanna. Eine Passion" an emanzipatorischem Verhalten.

Eine "Tochter Gottes" oder eine "Hure Satans"? Jeanne d’Arc (circa 1412 bis 1431) wurde 24 Jahre nach ihrer Hinrichtung als Häretikerin zur Märtyrerin erklärt, später heiliggesprochen und geistert als französischer Nationalmythos bis heute durch die Literatur... weiter




Theaterkritik

Über dem Massenmörder-Skelett

  • Josef Winkler rechnet für das Burgtheater mit seinem Vater ab.

Eine Kärntner Tracht Prügel, die will man nicht bekommen. Das ist nämlich eine, die einen "mit blauen Würsten am Arsch" hinterlässt. Diese drastische Illustration von Brutalität ereignet sich sehr früh in dem Stück, das Josef Winkler als Auftragswerk für das Burgtheater abgeliefert hat... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung




Werbung