• 25. September 2017

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Schlagwortsuche

Doris Weiner, Michael Abendroth. - © lupispuma

Theaterkritik

Leichtigkeit und Schwere des Alters

  • Das Volkstheater zeigt in den Bezirken das "Das Haus am See".

"Ich wusste nicht, dass wir wütend aufeinander waren, ich dachte, wir können uns einfach nicht leiden." So spricht der Vater zur Tochter - ein schwieriges Verhältnis. Doch Norman bringt auch seine Frau Ethel mit seinen zynischen Äußerungen über das Altern in Rage: Er ist 80, sie 70, und gemeinsam verbringen sie den 48. Sommer in ihrem Ferienhaus... weiter




Theaterkritik

Freiheit für "Super O"

  • Performative Stadterkundung zum Nabel der Welt.

Eigentlich dürfte diese Theaterkritik gar nicht erscheinen. Die Besucher der performativen Stadterkundung "Tour de Nombril" (deutsch: "Reise zum Nabel der Welt") wurden zum Stillschweigen über das Gesehene verpflichtet. Oberste Geheimhaltung gilt einem sensationellen Fund: Bei Bauarbeiten in Aspern (die Seestadt ist Schlusspunkt der fünfstündigen... weiter




Schäferstündchen interruptus: Moricet (Martin Niedermair) und Leontine (Pauline Knof) haben kein Glück beim Seitenspringen. - © E. Reismann

Theaterkritik

Späßchen mit Häschen

  • Georges Feydeau als Screwball-Komödie: "Wie man Hasen jagt" in der Josefstadt.

"Boschua", sagt er, der gehörnte Ehemann. Auch sonst ist sein "Französisch" nicht gerade lupenrein. Den Überblick hat er schon gar nicht, der tapsige Monsieur Cassagne (Holger Schober), aber wer hat den schon in einem Georges-Feydeau-Stück. Ein solches hatte am Donnerstag im Theater in der Josefstadt Premiere: "Wie man Hasen jagt"... weiter




Tatort Bühne: "vernichten . . ." handelt von Tätern. - © Katrin Kroencke

Theaterkritik

Vor der Tat1

  • Die Theaterformation "Einmaliges Gastspiel" untersucht mit "vernichten . . ." ambivalente Gründe für Verbrechen.

Gabriela Hütter und Katrin Kröncke queren die Bühne im KosmosTheater. Sie tragen schwarze Röcke und weiße Schürzen. Mit kontrollierten Stimmen beginnen sie zu sprechen. Erzählen von den Schwestern Christine und Léa Papin. 1933 haben sie Frau und Tochter der Familie, bei der sie als Hausmädchen lebten, getötet... weiter




Effektvolles Körpertheater: Startschuss mit "Caligula" am Berliner Ensemble, v.l.n.r: Felix Rech, Aljoscha Stadelmann, Annika Meier, Patrick Güldenberg und Constanze Becker als Caligula. - © Julian Röder

Theaterkritik

Tanz und Blutbad

  • In der deutschen Hauptstadt beginnt an der Volksbühne und am Berliner Ensemble eine neue Ära.

So viel Anfang ist selten. Gleich an zwei Renommierbühnen der deutschen Hauptstadt beginnt mit der neuen Spielzeit auch eine neue Intendanz. Chris Dercon und Oliver Reese beziehen ihre Posten am Rosa-Luxemburg-Platz und am Schiffbauerdamm. Nicht ohne, dass ihre beiden so grundverschiedenen... weiter




Untergangslust: Manuel Rubey (hinten), Gerald Votava. - © I. Pertramer

Theaterkritik

Der Teufel am Kreisverkehr10

  • Intendant Thomas Gratzer und Musiker Ernst Molden gelingt mit dem Singspiel "Mayerling" schlaues Amüsement im Theater Rabenhof.

Das Wiener Singspiel, die Verbindung von Musik und Schauspiel, hat eine beachtliche, inzwischen wenig bekannte Tradition. Die volkstümliche Theaterform gilt gleichermaßen als Vorläufer der Volkskomödie à la Nestroy - wie der Gattung Operette. Im Wiener Rabenhof belebt Intendant Thomas Gratzer gemeinsam mit dem Sänger und Songwriter Ernst Molden... weiter




Danton im Blaumantel: (v.l.n.r.) Michael Scherff, Silja Bächli, Bettina Kerl, Catherine Dumont, Tobias Artner. - © Alexei Pelekanos

Theaterkritik

Freiheit, Gleichheit, Eintönigkeit

  • Regisseurin Alia Luque eröffnet mit "Dantons Tod" die Spielzeit im Landestheater Niederösterreich.

Die Regisseurin Alia Luque, 1978 in Barcelona geboren, kam mit einigen Vorschusslorbeeren nach Österreich. Eine ihrer Düsseldorfer Inszenierungen war 2015 zum Nachwuchsfestival "Radikal jung" in München eingeladen worden. Seither inszeniert sie am Burgtheater, in Graz und seit der vergangenen Spielzeit auch in St. Pölten... weiter




Theaterkritik

Unerwünschter Besuch

  • Fritzpunkt vergräbt sich in das Werk von Marianne Fritz.

Donnerstag Abend zieht ein Sturm über Wien hinweg. Ich betrete eine wenig einladende Stadtvilla in der Eitelbergergasse im 13. Wiener Gemeindebezirk. Alles finster. Niemand da. Dabei hatte das Kollektiv fritzpunkt zur "Materialschlacht für eine andere Ordnung der Dinge" geladen. "Das komplette Kunstwerk. Da fehlt nix", stand im Pressetext zu lesen... weiter




Theaterkritik

Desperate Hausfrau

  • Shirleys Aufbruch in ein neues Leben im English Theatre.

Vor der Pause englische Popmusik, am Ende Alexis Sorbas. Shirley Bradshaw, eine 46-jährige Hausfrau, redet zur Küchenwand, an der ein Kalender den Juni 1987 anzeigt, über ihr Leben und ihre Sorgen. Die Kinder sind aus dem Haus, ihr Mann Joe spricht kaum noch mit ihr und erwartet nur pünktlich sein Essen... weiter




Star der Produktion ist die Wald-Bühne von Lothar Holler, in der sogar (digitales) Feuerspucken möglich ist. - © apa/Herbert Neubauer

Theaterkritik

Furzkissen im Elfenwald9

  • Burgtheater: Leander Haußmann zeigt Shakespeares "Sommernachtstraum" als Hippie-Herrenwitz.

Als Premiere bezeichnet man gemeinhin die erste Aufführung einer Produktion vor zahlendem Publikum. Nicht so beim aktuellen "Sommernachtstraum" am Burgtheater. Da entschied man 20 Stunden vor der Premiere am vergangenen Mittwoch, mehr Probenzeit zu brauchen und auf Sonntag zu verschieben... weiter




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