• 29. März 2017

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Theaterkritik

Traumziel Europa1

  • Flüchtlingsabenteuer im Dschungel.

"Ich habe nie geglaubt, dass meine Geschichte eine Geschichte ist", sagt die Bühnenfigur Samir. Mit diesem Bekenntnis beginnt die Aufführung "Die Geschichte eines Jungen aus Afghanistan", die nun im Dschungel, dem Theaterhaus für junges Publikum, im Museumsquartier zu sehen ist... weiter




Theaterkritik

Langeweile mit Lametta

2003 erschien der Roman "Freaks" von Joey Goebel. Im Werk X Eldorado hatte nun eine Bühnenfassung in der Regie von Markus Kubesch Premiere. Worum geht’s? Um eine Band, die "Freaks". Fünf Figuren mit so sehr lässigen Namen (Luster, Ember, Opal, Aurora und Ray) und einer großen Begabung für die kleinteilige Beschreibung der Umgebung machen... weiter

  • Update vor 17 Min.



Machen ein Fass auf: Michael Masula, Hermann Scheidleder, Merlin Sandmeyer. - © Georg Soulek

Theaterkritik

Eine Qualle macht noch keinen Ideenhimmel

  • Stephan Müller inszeniert zwei Dialoge von Platon zur bildungsbürgerlichen Erheiterung.

Die Höhlenwand hat ein Loch. Übermenschengroß und penetrant in Beige steht Platons Höhlengleichnis als Kulisse im Kasino am Schwarzenbergplatz. Stephan Müller inszeniert "Platons Party. Zwei Dialoge von Platon", Claudia Vallant hat die Bühne gestaltet... weiter

  • Update vor 26 Min.



Unter Kriegern: (v.l.n.r.) Kofler, Karaduman, Moritz. - © R. Newman

Theaterkritik

Weltuntergangsspaß5

  • Theater Rabenhof zeigt die Geschichte Trojas: ein gelungener Kraftakt.

Am Anfang des Theaterabends kauern drei Soldaten im Bauch des trojanischen Pferdes und fragen sich, was sie hier eigentlich verloren haben. Am Ende der Aufführung ist nur mehr einer von ihnen am Leben - und fragt sich wohl noch immer, wofür er hier gekämpft habe. Dazwischen liegen 80 Minuten Spaß, Spannung und Spielfreude. "Troja... weiter




Irischer Seelentrost: Millie Reeves, Peter Ormond. - © Reinhard Reidinger

Theaterkritik

Landnahme

  • Märchenhaftes Volksstück aus Irland im English Theatre.

Vorhang und Bühnenhintergrund richten den Blick auf Wiesen und Felder der grünen Insel - Irland. Auch dort ist die Seele ein weites Land. Die wahren Gefühle kommen den Menschen nicht leicht über die Lippen, den Männern noch weniger als den Frauen, von denen es eine an Power locker mit zwei Männern aufnimmt... weiter




Duo Infernale: Johanna Withalm, Johanna Rehm (u). - © Bettina Frenzel

Theaterkritik

Das Grauen hinter den Spiegeltüren2

  • Effektvolle Inszenierung von Genets "Zofen" in der Wiener Scala.

Spiegeldrehtüren und Blumen dominieren die Bühne. Eine gnädige Frau quält ihre Zofe. Aber bald merkt man, dass hier in Wirklichkeit zwei Zofen, die Schwestern Claire und Solange, agieren. Sie betreiben eines ihrer vielen Rollenspiele, in denen eine die Herrin mimt und deren Kleider und Schmuck trägt... weiter




Traumwelten (l.) Helmut Stippich, Toni Slama. - © Alexi Pelekanos

Theaterkritik

Natur und Kultur tanzen versöhnt

  • Shakespeares Komödie "Wie es euch gefällt" überzeugt im Landestheater Niederösterreich in St. Pölten.

Die reale und die erträumte Welt prallen in Shakespeares "Wie es euch gefällt" (1599) aufeinander: als ein Theater der Wirklichkeit und ein utopisches Theatertheater. Zu oft wird die tief im Denken der Renaissance verwurzelte Komödie in lauen Sommertheaterstunden gefühlswarm verblödelt. In St... weiter




Theaterkritik

Schuld und Sühne

"Bash" ist wohl eines der beunruhigendsten Stücke des Gegenwartsdramas. In drei Bühnenmonologen wird jeweils ein Mord gestanden. Die Tötungen wurden nie entdeckt, sie erschienen als Unfall, die Mörder kamen ungestraft davon. Der US-amerikanische Dramatiker und Filmemacher Neil LaBute, 54, spielt dabei mit Erwartungen und Moralvorstellungen... weiter




Dschihad-Satire: v. l. Barbara Braun, Angela Schneider, Petra Niedermayer, Michael Perner, Samuel Meister, Marius Schiener. - © Rolf Bock

Theaterkritik

Hysterie statt Pointe

  • Im Theater Forum Schwechat geht "Stirb, bevor du stirbst" im falschen Tempo unter.

Die Nachbarin kocht (so süß) und hört Musik (so laut). Was wie ein Nachbarschaftsstreit beginnt, führt über einen Besuch des Anti-Terror-Beauftragten hin zum Sufismus. Ibrahim Amirs zweites Stück "Stirb, bevor zu stirbst" zitiert schon im Titel Innerlichkeit und Askese und nicht, wie zunächst angedeutet, einen Aufruf zum Tod... weiter




Immer im Abseits: Rainer Galke als Kasimir. - © www.lupispuma.com

Theaterkritik

Rülps? Rülps!3

  • Bananenfellatio, kaltes Licht und soziologische Texteindringlinge: "Kasimir und Karoline" im Volkstheater als unsubtile Gagparade.

Der Zeppelin, dieses Sinnbild von vergänglicher Luxus-Erhabenheit, sorgt für Begeisterung am Oktoberfest in Ödön von Horvaths "Kasimir und Karoline". In Philipp Preuss’ Inszenierung im Volkstheater rennt das ganze Ensemble zusammen und über einen Bildschirm sieht das Publikum auf die winkenden Adabeis im Leuchtschlangen-Karussell hinab... weiter




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