• 22. Juli 2017

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Verführungsversuch: Jula Zangger und Günther Götsch. - © Hartl-Gobl

Theaterkritik

Lachhafte Liebschaften

  • "Der letzte der feurigen Liebhaber" sorgt im Wald4tler Hoftheater für gute Unterhaltung.

Zu den Klängen von Elvis Presleys "Surrender" betritt Fischrestaurant-Besitzer Barney Silberman die Bühne. Einen Nachmittag lang will er den trögen Alltag hinter sich lassen, einen Moment voller erotischer Verheißungen erleben, einmal richtig über die Stränge schlagen... weiter




Unter Korruptionsclowns: (v.l.n.r): Alexander Strömer, Sophie Gutenstein, Intendant Wolfgang Böck, Andrea Köhler. - © Vogus

Theaterkritik

Spaß im Lügenpalast6

  • Schloss-Spiele Kobersdorf zeigen einen erstaunlichen "Zerbrochnen Krug".

Der Dorfrichter Adam soll ein Verbrechen aufklären, das er selbst beging. Soweit die verzwickte Ausgangslage von Kleists "Zerbrochnem Krug". Richter Adams unverschämte Versuche, seine Schuld zu verbergen und Unschuldige zu belasten, halten die Komödie in Gang... weiter




Katharina Straßer und Lukas Spisser. - © Festspiele Reichenau/Dimo Dimov

Theaterkritik

Sex und Emotionen6

  • "Lady Chatterley" zeigt verletzliche Menschen, keine Pornografie.

Wenn es dramatisch wird, verfärbt sich der Himmel (Bühne: Peter Loidolt) blutrot. Davor deuten transparente Wände und gläserne Säulen sowie Gitterfenster die Zerbrechlichkeit und den Käfigcharakter des Aristokratensitzes Wragby Hall an. Hier vollzieht sich bei den Festspielen Reichenau das Drama der Lady Constance Chatterley, genannt Connie... weiter




Julia Stemberger gleicht einer antiken Rachegöttin. - © Festspiele Reichenau/D. Dimov

Theaterkritik

Zölibatär in Bedrängnis11

  • "Im Spiel der Sommerlüfte" von Schnitzler als zweite Reichenau-Premiere.

Am "Schwarzen Freitag" brechen 1929 weltweit die Börsen zusammen. Zwei Wochen später liefert Arthur Schnitzler im Wiener Volkstheater sein Drama "Im Spiel der Sommerlüfte" ab: auf der Gartenterrasse vor einem Sommerfrischlerhaus, von Wien so weit entfernt wie Reichenau, eine Familienaufstellung aus Anno Schnee 1900... weiter




Nur herbei, Ihr Verehrer: Wer kann schon Elke Winkens widerstehen, wenn sie zu Bett winkt? - © Rosenburg

Theaterkritik

Dreimal Doppelbett simultan8

  • Alan Ayckbourns "Bedroom Farce" auf Schloss Rosenburg.

Was für eine Partynacht! Simultan in drei Schlafzimmern tobt Beziehungswahnsinn frühsenil, stinknormal, hyperneurotisch. In Alan Ayckbourns "Bedroom Farce" fallen sich frühmorgens, erschöpft wie nach einem "Sommernachtstraum", vier Paare in die Arme. Drei in den eigenen Betten. Das vierte zog die Wanderkarte... weiter




Im grünen Morgenmantel umweht von Wind und Liebeswirren: Marie-Christine Friedrich als Minna. - © Lalo Jodlbauer

Theaterkritik

Die Ehre der Egoisten

  • Eine Frau, die nicht aufgibt: Lessings "Minna von Barnhelm" in Perchtoldsdorf.

Für manchen dramatischen Effekt sorgte der Wind am Donnerstag bei "Minna von Barnhelm". Die diesjährige Produktion der Sommerspiele blieb bei ihrer Premiere vom Wolkenbruch verschont, aber der Wind, der wehte gar schwungvoll durch Minnas giftgrünes Negligee. Und unterstrich so die kraftvolle Standhaftigkeit dieser Frau... weiter




Tortengesicht Valentin Fransits, dahinter: Eric Lingens, ganz hinten: Franz Steiner. - © Barbara Palffy

Theaterkritik

Pointenfeuerwerk

  • Nestroy Spiele Schwechat zeigen selten gespielte Theatersatire.

Seit nunmehr 45 Jahren bringen die Nestroy Spiele Schwechat in der Freiluftbühne im Innenhof von Schloss Rothmühle Jahr für Jahr ein Nestroy-Stück heraus. Viele der Akteure sind ortsansässige Laiendarsteller und dem sommerlichen Nestroy-Spiel seit langer Zeit verbunden... weiter




- © Caroline Moreau

Theaterkritik

Wurm tot, aber glücklich1

  • "Battlefield", ein Stück Hindu-Mythos von Peter Brook bei den Festwochen.

Nur vier Darsteller und kaum Aktion auf der größten Festwochen-Bühne in der Hofreithalle im Museumsquartier. Für viele Gäste eine Enttäuschung. So wenig großes internationales Theater wie heuer fand sich noch nie im Programm. Peter Brook: die letzte Chance... weiter




Theaterkritik

Anus anum amat5

Drei junge Frauen, vier junge Männer gebückt im Kreis gehend oder kriechend, jede oder jeder mit einem Finger im Hintern des Vordermanns beziehungsweise der Vorderfrau. Ein Zirkelspektakel: Anus anum amat. Eine Stunde lang gleitet das hüllenlose, doch theoriebefrachtete Aggregat über den Betonboden... weiter




"Ich nenne es Baum": Schöpfung à la "Lady Eats Apple". - © Wagner-Strauss

Theaterkritik

Entstehen und Vergehen

  • Das Paradies ist weg: "Lady Eats Apple" bei den Festwochen.

Wer sich "Lady Eats Apple" im Theater an der Wien anschauen will, der muss erst geboren werden. Was so logisch klingt, hat bei der Festwochen-Produktion des australischen Back to Back Theatres auch eine ganz praktische Komponente. Denn hier muss man durch eine Art aufblasbaren Geburtskanal... weiter




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