• 15. Dezember 2017

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Aberwitzige Katastrophenkomik: Sona MacDonald (r.) als Lucette und Andre Pohl als Monsieur de Chenneviette. - © APA/HERBERT NEUBAUER

Theater

Mit Mätzchen ins Happyend

Der gewitzte Bonvivant Fernand hat ein Problem. Wie soll er es der ahnungslosen Geliebten nach einer leidenschaftlichen Nacht klarmachen, dass er sich am Abend mit einer anderen verloben wird? Ein geradezu aussichtsloses Unterfangen, denn die Chanson-Sängerin Lucette behauptet sich auch in den aberwitzigsten Momenten als "Ein Klotz am Bein"... weiter




Komödianten am Werk: Guregger, Paryla-Raky.

Theaterkritik

Komödianten in Höchstform

Wer dieser Tage Ken Ludwigs "Otello darf nicht platzen" im Theater-Center-Forum besucht, bekommt zwei hinreißende Komödianten zu sehen: Michael Duregger (Max) und Stephan Paryla-Raky (Tito Merelli). Oder eigentlich drei: Gerhard Dorfer (Direktor), genau genommen vier: Oliver Hebeler (Page)... weiter




Kosmische Liebe: Oliver Masucci, Christiane von Poelnitz. - © (c)Georg Soulek, Burgtheater; Fotos bei Nennung des Fotografen für die aktuelle Berichterstattung freigegeben

Burgtheater

Erdenferne Warnbilder, moralische Weltraumfahrt2

  • Alexander Wiegolds Regiedebüt Solaris.

Für sein Regiedebüt an der Burg wählte Alexander Wiegold einen auch bei Feinden des Science-Fiction-Genres geschätzten Roman des Weltautors Stanislaw Lem: "Solaris". Der Planet funkelt irrwitzig als "plasmatische Maschine", ähnlich einem menschlichen Gehirn. Der Himmelskörper wird mit Röntgenstrahlen beschossen und wehrt sich... weiter




Marcus Kiepe, Christiane von Poelnitz und Oliver Masucci (v.l.n.r.) in Stanislaw Lems "Solaris". - © APAweb/Reuters/Herwig Prammer

Burgtheater

Moralische Weltraumfahrt vor 50 Jahren

Für sein Regiedebüt an der Burg wählte Alexander Wiegold, Jahrgang 1979 und bisher Assistent, einen auch bei Feinden des Science-Fiction-Genres geschätzten Roman den Weltautors Stanislaw Lem: "Solaris". Dieser Planet funkelt irrwitzig als "plasmatische Maschine", ähnlich einem menschlichen Gehirn... weiter




Absolvieren einen Flirt-Kurs: Bigi Fischer und Heribert Sasse in "Blütenträume" in den Kammerspielen. Erich Reismann - © erichreismannphotography / erich reismann

Lutz Hübner

Im Gruppenkurs zur Zweisamkeit

Drei Singles männlich, drei Singles weiblich, um die sechzig, Überbleibsel aus gescheiterten Ehen und neuerdings paarungsbereit, darum voller "Blütenträume" - so heißt die wortreiche, handlungsarme Komödie von Lutz Hübner in den Kammerspielen. Nur Frieda (Marianne Nentwich, matronös) ist Witwe... weiter




Da fliegen die Karten - und bröckeln die Selbstlügen. - © LALO JODLBAUER

Theaterkritik

Ein tragikomisches Duell am Spieltisch des Lebens

Das Pflegeheim, in dem Fonsia Dorsey (Julia Gschnitzer) und Weller Martin (Pavel Fieber) gelandet sind, ist keine Seniorenresidenz, sondern ein Auffangbecken für Sozialhilfeempfänger, die bald "den Löffel abgeben" werden. Dass sie selbst auch dazugehören, gestehen die beiden Oldies einander freilich erst gegen Ende von Donald L... weiter




Der Scheitel sitzt, der Pelz auch: Michael Maertens, Caroline Peters, Maria Happel. - © Reinhard Werner.Burgtheater.

Theaterkritik

Westen kann man waschen12

Wenn es auf der Bühne schelmisch funkelt, als wäre man auf der von Fiona Swarovski designten Yacht gelandet, kann es nur eins bedeuten: Hier residiert die bessere Gesellschaft. Die war schon zu Oscar Wildes Zeiten ein fruchtbares Biotop für Gesellschaftskritik, die er mit seinen Konversationsstücken exemplarisch elegant unters Volk brachte... weiter




Champagnisieren und kritisieren: Thomas Maurer, Florian Scheuba, Robert Palfrader.

Theaterkritik

Beinpinkler im Dienst

Ob sie wollen oder nicht, irgendwelchen Zwängen unterliegen sie immer, die Kunstschaffenden. "Frei" und "unabhängig" in der Wahl ihres künstlerischen Ausdrucks sind sie meist nur dann, wenn sie mangels finanzieller Mittel umso unfreier und abhängiger ihr Leben und Streben bestreiten müssen... weiter




Florian Köhler als Mackie, Kata Petö als Polly.

Theaterkritik

Die Welt ist arm, der Mensch ist schlecht

"Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?" - "Erst kommt das Fressen, dann die Moral." Selten war Bertolt Brechts Text der Dreigroschenoper aktueller als in Krisenzeiten, da die Banken wieder einmal das Bettlergewand anlegen, um sich von den kleinen Leuten retten zu lassen... weiter




Vater-Sohn-Konflikt:GünterFranzmeier,SimonMantei. - © APA/GEORG HOCHMUTH

Theater

Egoisten in der Krise

  • Alexander Nerlich versucht in seiner Inszenierung zu verdeutlichen, dass die Probleme von einst auch Probleme von heute sind.

Arthur Schnitzler suchte lange nach einem zutreffenden Titel für sein "Egoistenstück". Bei der Uraufführung am Deutschen Theater in Berlin (1904) stand dann "Der einsame Weg" auf dem Programmzettel. Alexander Nerlich versucht nun in seiner Volkstheater-Inszenierung Schnitzler beim Wort zu nehmen und zugleich zu verdeutlichen... weiter




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