• 19. Oktober 2017

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Theaterkritik

Mit Einkaufstrolley durch den Lebensnachmittag

Schweißausbrüche und Vergesslichkeit, Kundenkarten und Sonderangebote, Naschmarkt-Errungenschaften und Johann-Lafer-Kochbücher, naturtrüber Apfelsaft und Rauchentwöhnung, nervige fremde Kinder und die eigene moderne verständnislose Mutter, Frühpension und Suizid, senile Bettflucht und Tablettendispenser... weiter




Totenbeschwörung und Lebensbeichte: Oda Thormeyer und Bibiana Beglau (oben) im schwesterlichen Kampf. - © APA/BARBARA GINDL

Theaterkritik

Dauerschmerz im Staatstheater

Nach der Premiere in Salzburg bei den Festspielen zuerst ein Heimspiel in Hamburg. Bis die Truppe des Thalia-Theaters endlich in die Wiener Staatsbühne weiterzog mit einem Schauspiel, das wie kein anderes seit "Heldenplatz" die Dauerschmerzgeschichte der Republik verhandelt: "Immer noch Sturm" von Peter Handke... weiter




Begegnung mit der NS-Vergangenheit: Das Dresdner Ensemble in Harry Mulischs "Das steinerne Brautbett", ganz rechts im Bild: Wolfgang Michalekin der Hauptrolle des Norman Corinth.

Theaterkritik

Im Feuerschlund

In seinem Roman "Das steinerne Brautbett" verarbeitet Harry Mulisch (1927-2010) die Zerstörung der Stadt in der Bombennacht vom 13. Februar 1945. Burgtheater-Regisseur Stefan Bachmann hat daraus eine Bühnenversion gemacht und als Dresden-Debüt inszeniert... weiter




Peter Simonischek und Dörte Lyssewski. - © Georg Soulek .Burgtheater .Fotos bei Nennung des Fotografen für die aktuelle Berichterstattung freigegeben.

Burgtheater

Gestutztes Gärtchen

"Finde das Stück gut - ja möglicherweise zu gut für einen Theatererfolg", notierte der Dramatiker in seinem Tagebuch. Arthur Schnitzer irrte; bei der Uraufführung 1911, die zugleich an neun Bühnen stattfand, geriet "Das weite Land" zum überwältigenden Erfolg - und hält sich seitdem unbeirrt auf den Spielplänen... weiter




Theaterkritik

Wenn die Liebe Pause macht

Liz und Hugh (charmant: Sissy Boran und Peter Kuderna) sind seit 25 Jahren verheiratet, bestens betreut von der gestrengen Haushälterin Mrs. Gray (köstlich: Gertraud Frey). Da tauchen, sehr zum Missfallen von Mrs. Gray, zwei junge Leute auf (smart: Lydia Veigel und Peter Buchta), welche die heile Welt ziemlich ins Wanken bringen... weiter




Poetisches Spiel: Kirstin Schwab.

MuseumsQuartier

Assoziative Irrfahrten des Eros

Immerhin der Wunsch, die Welt zu bereisen, ist da, jetzt endlich doch, Ende 30. Nach Thailand soll es gehen, nicht zu ausgefallen - "aber immerhin Thailand". Doch da die SVA mit einer Forderung in exakter Höhe der Urlaubskosten die Reiseplanung im Keim erstickt, kommt es schließlich doch nur zur Osteuropa-Tour durch halbseidene Theater... weiter




Philipp Hochmair besticht in "Amerika". - © © Rüdiger Schall / bildersee.info / Rüdiger Schall

Theaterkritik

Unsichtbare Kräfte sind am Werk

Am Ende hat er doch noch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten erreicht. Karl Roßmann, 16 Jahre alt, findet zu sphärischen Klängen ein Obdach im größten Theater der Welt, dem Naturtheater von Oklahoma. Hier findet jeder eine Anstellung, gemäß seiner Berufung, hier ist das Glück zu Hause... weiter




Just a Kiss: Simon Kirsch, Melanie Kretschmann. - © Copyright: .Reinhard Werner.Burgtheater.Fotos bei Nennung des Fotografen für die aktuelle Berichterstattung freigegeben.

Theaterkritik

Immer Pech mit dem Eros2

1608 aufgeführt durch Shakespeares Truppe, aber wahrscheinlich ein fremdes Drama, vom Dichter bloß sprachlich auffrisiert. Der Titelheld ist nicht der Athener Demokratie-Einpeitscher, sondern ein Fürst von Tyrus. Seine Brautwerbung in Antiochia endet vorerst katastrophal: Die begehrte Prinzessin hatte sich schon ihr Vater ins Bett geholt... weiter




Küssen kann man nicht alleine: das Ensemble von "Porno". - © www.pertramer.at / Ingo Pertramer

Theaterkritik

"Porno" im Rabenhof: Erste Küsse, letzte Treffen

"Es ist skurril, dass das Ganze so ein Tabuthema ist, wo es doch absolut jeder macht. Wenn man von irgendetwas ausgehen kann im sozialen Umgang, dann davon, dass JEDER, absolut JEDER, den man auf der Straße trifft, ES tut. Alle wichsen: Männer, Frauen, nicht nur 15-, 16-Jährige, nein, alle vom Primaner bis zum Pensionisten, alle wichsen sie, alle... weiter




Waltraut Haas mimt in der Inszenierung ihres im Vorjahr verstorbenen Mannes Erwin Strahl (rechts) die alte Vettel in "Der Hofrat Geiger". - © APAweb/Horst Ossinger dpa/Inw

Theaterkritik

Waltraut Haas, in jedem Alter überzeugend1

Einst war sie ein reizendes Mariandl, später eine charmante Marianne, und dieser Tage nun reißt Waltraut Haas das Publikum als Wirtin Windischgruber zu Lachstürmen hin. "Der Hofrat Geiger" von Martin Costa steht jetzt in der Fassung des leider im Frühjahr verstorbenen Erwin Strahl, in der schwungvollen Inszenierung seines Sohnes Marcus Strahl... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung




Werbung