• 20. September 2017

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Schlagwortsuche

Danton im Blaumantel: (v.l.n.r.) Michael Scherff, Silja Bächli, Bettina Kerl, Catherine Dumont, Tobias Artner. - © Alexei Pelekanos

Theaterkritik

Freiheit, Gleichheit, Eintönigkeit

  • Regisseurin Alia Luque eröffnet mit "Dantons Tod" die Spielzeit im Landestheater Niederösterreich.

Die Regisseurin Alia Luque, 1978 in Barcelona geboren, kam mit einigen Vorschusslorbeeren nach Österreich. Eine ihrer Düsseldorfer Inszenierungen war 2015 zum Nachwuchsfestival "Radikal jung" in München eingeladen worden. Seither inszeniert sie am Burgtheater, in Graz und seit der vergangenen Spielzeit auch in St. Pölten... weiter




Theaterkritik

Unerwünschter Besuch

  • Fritzpunkt vergräbt sich in das Werk von Marianne Fritz.

Donnerstag Abend zieht ein Sturm über Wien hinweg. Ich betrete eine wenig einladende Stadtvilla in der Eitelbergergasse im 13. Wiener Gemeindebezirk. Alles finster. Niemand da. Dabei hatte das Kollektiv fritzpunkt zur "Materialschlacht für eine andere Ordnung der Dinge" geladen. "Das komplette Kunstwerk. Da fehlt nix", stand im Pressetext zu lesen... weiter




Theaterkritik

Desperate Hausfrau

  • Shirleys Aufbruch in ein neues Leben im English Theatre.

Vor der Pause englische Popmusik, am Ende Alexis Sorbas. Shirley Bradshaw, eine 46-jährige Hausfrau, redet zur Küchenwand, an der ein Kalender den Juni 1987 anzeigt, über ihr Leben und ihre Sorgen. Die Kinder sind aus dem Haus, ihr Mann Joe spricht kaum noch mit ihr und erwartet nur pünktlich sein Essen... weiter




Star der Produktion ist die Wald-Bühne von Lothar Holler, in der sogar (digitales) Feuerspucken möglich ist. - © apa/Herbert Neubauer

Theaterkritik

Furzkissen im Elfenwald7

  • Burgtheater: Leander Haußmann zeigt Shakespeares "Sommernachtstraum" als Hippie-Herrenwitz.

Als Premiere bezeichnet man gemeinhin die erste Aufführung einer Produktion vor zahlendem Publikum. Nicht so beim aktuellen "Sommernachtstraum" am Burgtheater. Da entschied man 20 Stunden vor der Premiere am vergangenen Mittwoch, mehr Probenzeit zu brauchen und auf Sonntag zu verschieben... weiter




Elisabeth Orth am Sand.

Theaterkritik

Textberge bis zum Bühnenplafond1

  • Bilderflut mit Textsinfonie: Mit "paradies fluten" von Thomas Köck eröffnet das Akademietheater die neue Spielzeit.

Thomas Köck ist der meistgespielte Autor des Jahres. Kaum ein Theater, das nicht einen Text des jungen Oberösterreichers im Repertoire hat. Mit "paradies fluten", dem ersten Teil von Köcks Klimatrilogie startete das Akademietheater am Samstag in den Theaterherbst... weiter




Wann endlich ist Krieg? - Rainer Galke und Henriette Thimig in "Iphigenie in Aulis". - © www.lupispuma.com/Volkstheater

Theaterkritik

Ein kalter Wind bläst

  • Zwischen Menschheitsepos und Betroffenheitskitsch: Anna Badora inszeniert im Volkstheater "Iphigenie in Aulis" und "Occident Express".

Und dann kommt zur alten Frau aus Mossul, die nicht müde wird, ihre grauen Haare zu betonen, auch noch das siebenjährige Kind, das durch den vermuteten Minengürtel nach vorne an die Grenze geschickt wird: Hausherrin Anna Badora haut mit dem moralischen Holzhammer zu und inszeniert im Volkstheater Stefano Massinis "Occident Express" als... weiter




Shakespeare ist verliebt: Dominic Oley und Swintha Gersthofer. - © Jan Frankl

Theaterkritik

Der Stoff, aus dem Viola ist6

  • Zwischen Pflichtpoesie und immergrüner Theaterseligkeit: Die Kammerspiele zeigen ein Filmremake von "Shakespeare in Love".

Was Anno 1600 vielleicht als "Comedie von Romeo und Ethel der Piratentochter und einem Hund, indes durch der Bürgerstochter Viola Lieb zum Theater und Herren William Shakespeare in die Tragedie von Romeo und Juliet verwandelt" affichiert worden wäre, ließ sich John Madden für seinen Film "Shakespeare in Love" einfallen... weiter




Der absurde Alltag löst sich in surrealer Umgebung auf. - © Bernd Uhlig

Theaterkritik

Zwielichtige Überwelt4

  • Andrea Breths Inszenierung von Pinters "Geburtstagsfeier" ist von den Salzburger Festspielen ins Akademietheater übersiedelt.

Eine Geschichte wird erzählt. Und sie wird nicht erzählt. Sind Goldberg und McCann, Gangster, Geheimdienstagenten, Irrenwärter oder gar Höllenboten? Aus Megs und Peteys schäbiger Bed-and-Breakfest-Pension nächst einem englischen Strandbad holen sie den einzigen Gast ab. Was wartet auf Stanley, um die dreißig und verschlampt... weiter




Michael Dangl (Franz Alt, Inhaber und Firmenchef der Klavierfabrik Alt), Matthias Franz Stein (Hermann Alt, Henriettes Zweitgeborener, Leutnant, zuletzt Major) und Maria Köstlinger (Henriette Stein, Verlobte und spätere Ehefrau von Franz Alt). - © Sepp Gallauer

Theaterkritik

Daheim im Haus Österreich21

  • "Der Engel mit der Posaune" von Ernst Lothar als Bühnenspiel in der Josefstadt.

Wien. Das Hauszeichen über dem Tor eines Wiener Bürgerpalais: ein Engel mit einer Posaune. Die Alts leben hier, eine Klavierbauerdynastie. Ernst Lothar begleitet sie im Roman "Der Engel mit der Posaune" fünfzig Jahre lang, von Mayerling 1889 bis zu Hitler 1938. Ruinös, zernepft ist dieses Haus Österreich in der Josefstadt aufgebaut... weiter




E.T.A. Hoffmanns Kreisler ist lebendig geworden: Bernie Feit in der Produktion von Bruno Max in Mödling. - © Bettina Frenzel

Theaterkritik

Im Labyrinth der bizarren Träume

  • Das Mödlinger "Theater im Bunker" zeigt "Die seltsamen Leiden des E.T.A. Hoffmann".

Wer das Mödlinger "Theater im Bunker" besucht, sollte sich warm anziehen. Denn im Labyrinth an der Brühler Straße, im Zweiten Weltkrieg von italienischen Zwangsarbeitern angelegt und damals bis zu 9000 Personen Schutz bei Luftangriffen bietend, sorgt neben den Temperaturen auch das hier agierende "Theater zum Fürchten" für Gänsehaut... weiter




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