• 24. Februar 2017

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Schlagwortsuche

That’s Amore: Lukas Weinberger, Florine Schnitzel. - © Rita Newman

Theaterkritik

Punk liebt Dirndl

  • Werner Sobotka zeigt Märchen-Musical im Theater der Jugend.

Märchenfiguren von Andersen bis Grimm stehen auch im zeitgenössischen Kindertheater hoch im Kurs. Freilich gegen den Strich gebürstet und launig modernisiert. Im Kindermusical "Grimm! Die wirklich wahre Geschichte von Rotkäppchen und ihrem Wolf", das nun im Theater der Jugend (Renaissancetheater) zu sehen ist... weiter




Familiäre Ausnahmesituation: Marcus Kiepe und Marie-Luise Stockinger im Vestibül. - © Georg Soulek

Theaterkritik

Ein Jahr ohne Frühling

  • In Wolfram Hölls Drama "Drei sind wir" geht es um eine existenzielle Verlusterfahrung: Eltern begleiten ihr schwer krankes Baby beim Sterben.

Ein junges Paar möchte nach Kanada reisen. Doch dann erwarten sie ein Kind, das an einer seltenen Form von Trisomie leidet und wohl nicht lange zu leben hat. Frühling nennen sie ihr Baby und fliegen mit ihm dann doch nach Kanada. Sommer, Herbst und Winter verbringen die drei auf einer kanadischen Insel... weiter




Theaterkritik

Am Ende ist alles Kuss2

  • Streifzug durch Filmszenen bei Bronski & Grünberg.

Ist die Giftpille im Becher mit dem Fächer, im Pokal mit dem Portal oder im Kelch mit dem Elch? Ob man nun den Film "Der Hofnarr" von 1955 kennt oder nicht, man lacht Tränen, wenn im Wiener Theater Bronski & Grünberg solche Fragen thematisiert werden... weiter




Sabin Tambrea als Prinz Friedrich.

Theaterkritik

Der Tanz auf dem Seil

  • Claus Peymann schickt zu seinem Abschied Kleists Prinzen Friedrich von Homburg aufs Hochseil.

In Berlin hat die Intendantendämmerung an zwei exemplarischen Theatern begonnen. Ein Herbst der Patriarchen geht zu Ende. Es dauert nicht mehr lange, dann wird der immer noch recht jugendlich wirkende Schaubühnenchef Thomas Ostermeier der dienstälteste regieführende Berliner Intendant mit internationalem Renommee sein... weiter




Turbulenter Bühnenzauber: Christoph Rothenbuchner (M.), Anja Herden (l.) und Gábor Biedermann. - © apa/Herbert Neubauer

Theaterkritik

Zauber aus der Mogelpackung7

  • 1818 - 1985 - 2017: "Klein Zaches" nach E. T. A. Hoffmann im Volkstheater.

Der allmächtige Staat setzte sich sofort dreifaltig in Szene: Fürst, Minister, Staatssekretärin. Nachhallig verstärkt verkünden Jan Thümer, Thomas Frank und die wie eine Sprachpuppe in eine Krinoline gesteckte Claudia Sabitzer: Aufklärung ist Gesetz, wer an die Existenz von Feen, Gnomen, Einhörnern etc. glaubt, riskiert Ausgrenzung, Vertreibung... weiter




Aleksandra Corovic besteht auf dem Recht der Selbstbestimmung.

Theaterkritik

Schläge in die Seele

  • Das Bronski & Grünberg Theater zeigt "Anti_gone" von Aristoteles Chaitidis.

Beim Psychiater trifft die verhuschte Antigone auf die munter plappernde Iphigenie. Deren Mutter schildert dem Seelenarzt wohl eben die Sache mit ihrem vertriebenen Sohn. Nach und nach tauschen Antigone und Iphigenie die Familienmythen aus. Der von Antigone wächst zum Mittelpunkt. Der Platzanweiser hakt die Kapitel ab... weiter




Das naive Welttheater fragt nach Gott und Liebe. - © Odeon/Harald Jahn

Theaterkritik

Ein Mobile für die Welt4

  • Das Serapions Ensemble versucht mittels "Herzensbildung" zu strahlen.

Das Serapions Ensemble hat ein schönes Zuhause. In der steinernen Halle des Odeon ist Platz genug für all die Tücher, Kulissen, Bauten und Stöcke mit denen da hantiert wird. Die neue Produktion heißt "Das Rauschen der Flügel" und versteht sich als Auftakt zu einer dreiteiligen Reihe unter dem Titel "fidèles d’amour"... weiter




Fantomas (Kaveh Parmas) kämpft gegen Terror. - © C. Miess

Theaterkritik

Bühnengefechte der Superhelden

  • Neue Formen des politischen Theaters im brut: Superhelden-Comic und Agit-Prop-Musical.

Noch vor wenigen Jahren war es fast peinlich, von politischem Theater zu sprechen. Dem Begriff haftete etwas Antiquiertes und Didaktisches an. Neuerdings erfährt das explizit politische Theater indes eine neue Hochblüte. Theatermacher, Performer, Aktivisten probieren neue darstellerische Formen... weiter




Noch ist Zeit, aber höchste Zeit: Bernhard Schir will von Maria Köstlinger wissen, wo in 64 Minuten eine Bombe hochgeht. - © apa/Robert Jäger

Theaterkritik

Mutlose Vernunft2

  • Terror als durchargumentierte Systemkritik: Daniel Kehlmanns spannender "Heilig Abend".

"Gewalt heilt die Wunden, die sie schlägt." Dieses Sartre-Zitat haut die Verdächtige dem Kommissar einmal um die Ohren. Das ist einer der Momente, in denen man wieder nicht so sicher ist, ob die distinguierte Dame im pelzverbrämten Mantel wirklich so unschuldig ist... weiter




Bon Appétit: Kenneth Homstad, Gabriel Zschache und Vassilissa Reznikoff essen Gurken. - © M. Heschl

Theaterkritik

Wie wilde Tiere1

  • Die norwegische Performerin Lisa Lie zeigt "Kaspar Hauser" mit viel Getöse im Schauspielhaus.

Am 26. Mai 1828 fällt ein verwahrloster Teenager in Nürnberg auf. Er gibt nur unverständliche Laute von sich, wirkt völlig verstört und wird schließlich zur Polizeistation geschafft. Er sei, so lange er sich erinnern könne, in einem Kellerverlies festgehalten worden, in dem er nicht einmal habe stehen können, gibt er zu Protokoll... weiter




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