• 22. Oktober 2017

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Theaterkritik

Chaos im Sprachstrudel

  • Karrieren ohne Moral: "Extremophil" im Volx Margareten.

Drei Menschen sitzen auf einem Gerüst, sie kehren dem Publikum den Rücken zu, sie zischen und brummen, sie beginnen, ein entropisches Wörterwirrwarr anzustimmen. Erst nach und nach lassen sich ein paar Sätze entwirren in dem Sprachstrudel. Schließlich aber reinigt sich das Chaos und die Schauspieler sprechen nicht mehr durcheinander... weiter




Mephisto Benedikt Greiner (v). mit Faust Florian Köhler.

Theaterkritik

Das Schweineherz des Faust1

  • Das Grazer Schauspielhaus bringt Werner Schwabs treffsichere Faust-Apokalypse.

Haben die Theaterleute vorschnell kapituliert, indem sie Werner Schwabs Faust-Paraphrase nach der Uraufführung (1994 in Potsdam) und einer weiteren Produktion in Schwerin links haben liegen lassen? 23 Jahre jedenfalls hat es gedauert, bis sich "Faust :: Mein Brustkorb : Mein Helm" auch nach Österreich... weiter




Lehm, Wasser, Feuer: Vassilissa Reznikoff, Steffen Link (liegend), Nicolaas van Diepen. - © Matthias Heschl

Theaterkritik

Maschine Mensch1

  • Vom Golem zum Cyborg: Schauspielhaus erkundet künstliche Intelligenzen.

Lehm, Wasser, Feuer, Luft. Aus diesen Elementen wird, der Legende nach, der Golem erschaffen. Im frühen Mittelalter taucht die Vorstellung von diesem künstlichen Wesen erstmals in der jüdischen Mystik auf. Von Beginn an ließen die Sagen zwei Deutungen zu: hilfreicher Geist oder bösartiger Dämon... weiter




Petra Morzé (l.), Irina Sulaver und Bernd Birkhahn jausnen wieder einmal Marmelade. - © apa/R. Werner

Theaterkritik

Mörderische Marillenmarmelade

  • Franz-Xaver Mayr inszeniert die groteske Familiengeschichte "Kartonage".

"Damit immer was da ist", kocht Mutter Werner Tag ein Tag aus Marillenmarmelade - und Papa Werner isst sie dann ganz brav. Etwas Anderes gibt es ja nicht zu tun: Das Paar lebt seit 20 Jahren in einem Karton - Staubsauger an der Wand, Sitzecke und Herd (natürlich nur, um Marillenmarmelade einzukochen) reichen aus im Werner-Universum... weiter




Flor Wilson,

Theaterkritik

Zukunft und Gerechtigkeit1

  • Theater Drachengasse startet mit einem breit gefächerten Angebot in die neue Saison.

Er ist ein ehemaliger Gefängnisaufseher, der nun selbst im orangenen Jumpsuit steckt. Autor Robert Schenkkan konstruiert in "Building the Wall" ein Zukunftsszenario: 2019 wird US-Präsident Donald Trump seines Amtes enthoben. Die Historikerin Gloria (Flor Wilson) interviewt in dem Zwei-Personen-Stück den nun selbst gefangenen Gefängnisaufseher Rick... weiter




Theaterkritik

Bobos auf dem Land2

  • Volker Schmidt bringt sein Stück "Freiheit" heraus.

Was passiert, wenn eine Gruppe gebildeter, liberaler Städter ein Wochenende in einem Haus auf dem Land verbringt? Diese Frage versucht die "new space company" um Regisseur und Autor Volker Schmidt in "Freiheit" zu erkunden. Auf der Suche nach neuen Bühnenräumen wurde eine alte Lagerhalle und ehemalige Autowerkstatt im 2... weiter




Doris Weiner, Michael Abendroth. - © lupispuma

Theaterkritik

Leichtigkeit und Schwere des Alters

  • Das Volkstheater zeigt in den Bezirken das "Das Haus am See".

"Ich wusste nicht, dass wir wütend aufeinander waren, ich dachte, wir können uns einfach nicht leiden." So spricht der Vater zur Tochter - ein schwieriges Verhältnis. Doch Norman bringt auch seine Frau Ethel mit seinen zynischen Äußerungen über das Altern in Rage: Er ist 80, sie 70, und gemeinsam verbringen sie den 48. Sommer in ihrem Ferienhaus... weiter




Theaterkritik

Freiheit für "Super O"

  • Performative Stadterkundung zum Nabel der Welt.

Eigentlich dürfte diese Theaterkritik gar nicht erscheinen. Die Besucher der performativen Stadterkundung "Tour de Nombril" (deutsch: "Reise zum Nabel der Welt") wurden zum Stillschweigen über das Gesehene verpflichtet. Oberste Geheimhaltung gilt einem sensationellen Fund: Bei Bauarbeiten in Aspern (die Seestadt ist Schlusspunkt der fünfstündigen... weiter




Schäferstündchen interruptus: Moricet (Martin Niedermair) und Leontine (Pauline Knof) haben kein Glück beim Seitenspringen. - © E. Reismann

Theaterkritik

Späßchen mit Häschen1

  • Georges Feydeau als Screwball-Komödie: "Wie man Hasen jagt" in der Josefstadt.

"Boschua", sagt er, der gehörnte Ehemann. Auch sonst ist sein "Französisch" nicht gerade lupenrein. Den Überblick hat er schon gar nicht, der tapsige Monsieur Cassagne (Holger Schober), aber wer hat den schon in einem Georges-Feydeau-Stück. Ein solches hatte am Donnerstag im Theater in der Josefstadt Premiere: "Wie man Hasen jagt"... weiter




Tatort Bühne: "vernichten . . ." handelt von Tätern. - © Katrin Kroencke

Theaterkritik

Vor der Tat1

  • Die Theaterformation "Einmaliges Gastspiel" untersucht mit "vernichten . . ." ambivalente Gründe für Verbrechen.

Gabriela Hütter und Katrin Kröncke queren die Bühne im KosmosTheater. Sie tragen schwarze Röcke und weiße Schürzen. Mit kontrollierten Stimmen beginnen sie zu sprechen. Erzählen von den Schwestern Christine und Léa Papin. 1933 haben sie Frau und Tochter der Familie, bei der sie als Hausmädchen lebten, getötet... weiter




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