• 28. April 2017

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Alarmstimmung: Claudia Waldherr, Rafael Schuchter. - © Newman

Theaterkritik

Weltretten, jetzt!

  • Bizarrer Umwelt-Thriller im Theater der Jugend.

Der US-amerikanische Jugendbuchautor Louis Sachar, 63, hegt nicht gerade eine Vorliebe für geradlinige Handlungsmuster. Sein aberwitziger Erfolgsroman "Löcher - Die Geheimnisse von Green Lake" wurde 2007/08" im Theater Kader Jugend aufgeführt, nun zeigt die Bühne in der Innenstadt-Dependance Theater im Zentrum "Schlamm oder die Katastrophe von... weiter




Pack die Badehose ein: Raphael Muff, Florian Köhler, Nico Link, Frederik Jan Hofmann. - © Lupi Spuma

Theaterkritik

Ursüppchen auskochen2

  • "Der thermale Widerstand", österreichische Erstaufführung von Ferdinand Schmalz in Graz.

Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Auch pralle Metaphern können so humpelnd daherkommen wie die Kurgäste, die jeden Morgen aufs Neue anheben zum Einstieg ins Thermalwasserbecken. "Ich werde mich doch eher in Ruhe lassen", befindet dann regelmäßig einer, worauf man wieder den geordneten Rückzug antritt Richtung Liege im Ruheraum... weiter




Ein Zeitzeuge und seine Stimmen. - © Matthias Heschl

Theaterkritik

Das Tabu der Großväter3

  • Ivna Zics "Blei" im Schauspielhaus: kurzweilig-berührendes Dokutheater über die Unmöglichkeit von Geschichtsschreibung.

"Es beginnt mit einem Großvater" sind die ersten Worte, die an diesem Theaterabend fallen. Dem Großvater von Dramatikerin Ivna Zic: Er hat seiner Enkelin immer Geschichten erzählt: Dass er sie im Kern einer Nektarine gefunden habe, zum Beispiel. Aber seine eigene Geschichte hat er nie erzählt... weiter




Voodoo Jürgens und das Rabenhof-Ensemble im Jammertal. - © Ingo Pertramer

Theaterkritik

Untergangslust9

  • Melancholisch-amüsante Revue im Rabenhof: Voodoo Jürgens und Stefanie Sargnagel.

Nebelschwaden, Gitarrenjaulen, Auftritt Voodoo Jürgens im grauen Anzug und mit Goldkette. Auf sein Anti-Wiener-Lied "Wien bei Nacht" antworten drei Schauspielerinnen mit dem Optimismus der Marke Stefanie Sargnagel: "Ich glaube, es wird ein guter Tag, denn ich habe das Gefühl, ich habe mein Leben im Griff." Wer’s glaubt... weiter




Ein ganz ein edles Team: Regina Fritsch als Lucia Distel, Gregor Bloéb als Florian Fett und eine mobile Couch. - © Georg Soulek

Theaterkritik

Alles, was glänzt, sind Fettflecken1

  • Ein Nestroy, den die Regie leben lässt: "Liebesgeschichten und Heiratssachen" im Burgtheater.

Es ist nicht einfach mit dem post-postmodernen Nestroy. Steht der böse Vormärzer heute auf dem Spielplan, bangt der gemäßigt innovative Theaterfreund: Wird es wieder eine Botschafts-Brechstange geben? Wird die Modernisierung sich in leidlich provokanten Fäkalismen und Unterwäsche erschöpfen... weiter




- © Alexi Pelekanos/Volkstheater

Theaterkritik

Betreuter Theaterspaß3

  • Im "Jungen Volkstheater" wird nach Wünschen gefragt.

30 mehrheitlich Minderjährige fordern im Sprechchor vom Innenminister den Stopp der Gesetzgebungsaktion: "Wir wollen demonstrieren, wo wir wollen!" Doch "die da oben" antworten nicht. Ein Mädchen will in Wien alle Politiker am Morgen in der U6 sehen, ein zweites wünscht sich "einen FKK-Strand nur für Frauen"... weiter




Welt- und Männerschmerz: Zeynep Buyraç als Leni. - © Yasmina Haddad

Theaterkritik

Rot-grün-blaue Pappkameraden7

  • "Demokratische Nacht - Du Prolet!" von Harald Posch nach Horváth im Wiener Werk X.

Eine politische Kleinstadtsatire aus Oberbayern von 1929/30 ins Wien von Heute gespiegelt: In Harald Poschs Regiehänden mutiert Ödön von Horváths frühe "Italienische Nacht" zum "popig-trashigen" Theaterspektakel (Eigenwerbung) unterm Titel "Demokratische Nacht - Du Prolet!" Klingt klar nach Schimpf auf die ganze Klasse der Lohnabhängigen... weiter




Lieber leben: Julia Sailer und Matti Melchinger. - © handicapped u.

Theaterkritik

Das Ende - ein Anfang9

  • Igor Bauersimas Suizid-Drama "norway.today" im Wiener Ateliertheater.

Zwei junge Menschen auf dem 600 Meter hohen Preikestolen über dem Lysefjord, einer der beliebtesten Touristenattraktionen Norwegens. Die Norwegerin Julie und der Österreicher August haben sich über das Internet zum gemeinsamen Suizid verabredet. August friert, er will mit Julie reden, aber sie ist zunächst zu "ewigem Schweigen" entschlossen... weiter




Wie der Antichrist: Luka Dimic als Heathcliff. - © Rita Newman

Theaterkritik

Brutaler Bilderbuch-Kosmos7

  • Thomas Birkmeier bringt "Sturmhöhe" nach Emily Brontë auf die Bühne des Theaters der Jugend.

Thomas Birkmeir, Direktor und Hausregisseur, verwirklicht sich im Theater der Jugend auch als Romanbearbeiter. Nach Patricia Highsmiths Krimihelden "Mister Ripley" für die kleine Bühne im Zentrum nun das 400-Seiten-Buch "Wuthering Heights" von Emily Brontë im Renaissancetheater... weiter




Alles neu in Linz: Innenansicht (o.l.), Julian Sigl in "Der Sturm" (o.r.). Politprominenz beim Festakt: Landeshauptmann Josef Pühringer und Bundespräsident Alexander Van der Bellen (u.). - © Moser, Brachwitz

Theaterkritik

Der Sturm nach dem Sektglas1

  • Das Linzer Schauspielhaus an der Promenade wurde mit Festakt und "Sturm" wiedereröffnet.

Noch ist der Vorhang heil. Aber nicht nur er liegt in perfekten Falten, auch der Rest des neu eröffneten Schauspielhauses an der Linzer Promenade glänzt wie am ersten Tag. Der war im Jahr 1958, als das von Clemens Holzmeister gestaltete Theater erstmals wiedereröffnet wurde (das Haus an der Promenade steht seit 1803 an diesem Platz)... weiter




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