• 17. August 2017

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Theaterkritik

Dichtung nach unten nivelliert

  • Ödön von Horváths "Kasimir und Karoline" bei den Festspielen als Sozialnovelle nacherzählt.

theater Kasimir und Karoline Regie: 600 HIGHWAYMEN Salzburger Festspiele Großes Studio Mozarteum Wh.: bis 18. August weiter




Theaterkritik

Dichtung nach unten nivelliert

  • Ödön von Horváths "Kasimir und Karoline" bei den Festspielen als Sozialnovelle nacherzählt.

theater Kasimir und Karoline Regie: 600 HIGHWAYMEN Salzburger Festspiele Großes Studio Mozarteum Wh.: bis 18. August weiter




Theaterkritik

Am äußersten Pol menschlicher Kraft2

"Eiserne Ausdauer und klaglose Entsagung sind die zwei äußersten Pole der menschlichen Kraft", schrieb Marie von Ebner-Eschenbach einmal. In ihrer Novelle "Die Totenwacht" vereint die Protagonistin Anna diese Extreme. Während sie am Totenbett ihrer Mutter wacht, besucht sie der Nachbarbauer... weiter




"Ich wullte’s ni": Lina Beckmann kontra Gregor Bloéb. - © apa/B. Gindl

Theaterkritik

Unschuldig schuldig

  • Lina Beckmann kämpft als "Rose Bernd" auf der Halleiner Perner-Insel um ihr Lebenglück.

Eine Frau schält sich aus dunklem Bühnenhintergrund. Ihr Gesicht gleicht einem kalkweiß grundierten Gemälde, auf dem Strass funkelt und das bunte Linien zieren. Auf dem Kopf hat sie ein Blumenhaargesteck mit Silber-Lametta, sie trägt eine knallbunte Tracht, ein wenig erinnert ihr Aufzug an Frida Kahlo... weiter




Duo infernale: Roland Koch und Oliver Stokowski. - © apa/B. Gindl

Theaterkritik

Ein Mensch verschwindet5

  • Andrea Breth eröffnet mit einer unnahbaren Harold-Pinter-Inszenierung das Schauspiel-Programm der Salzburger Festspiele.

Am Anfang sind Cornflakes. Am Ende löffelt Petey wieder Flocken, stiert in die Zeitung, tauscht Alltagsfloskeln mit seiner Frau Meg aus, als wäre nichts geschehen. Dabei ist gerade ein Mensch verschwunden. Petey und Meg am Frühstückstisch: Es ist einer der beklemmenden Momente in Andrea Breths Inszenierung von Harold Pinters "Die Geburtstagsfeier":... weiter




Verführungsversuch: Jula Zangger und Günther Götsch. - © Hartl-Gobl

Theaterkritik

Lachhafte Liebschaften

  • "Der letzte der feurigen Liebhaber" sorgt im Wald4tler Hoftheater für gute Unterhaltung.

Zu den Klängen von Elvis Presleys "Surrender" betritt Fischrestaurant-Besitzer Barney Silberman die Bühne. Einen Nachmittag lang will er den trögen Alltag hinter sich lassen, einen Moment voller erotischer Verheißungen erleben, einmal richtig über die Stränge schlagen... weiter




Unter Korruptionsclowns: (v.l.n.r): Alexander Strömer, Sophie Gutenstein, Intendant Wolfgang Böck, Andrea Köhler. - © Vogus

Theaterkritik

Spaß im Lügenpalast6

  • Schloss-Spiele Kobersdorf zeigen einen erstaunlichen "Zerbrochnen Krug".

Der Dorfrichter Adam soll ein Verbrechen aufklären, das er selbst beging. Soweit die verzwickte Ausgangslage von Kleists "Zerbrochnem Krug". Richter Adams unverschämte Versuche, seine Schuld zu verbergen und Unschuldige zu belasten, halten die Komödie in Gang... weiter




Katharina Straßer und Lukas Spisser. - © Festspiele Reichenau/Dimo Dimov

Theaterkritik

Sex und Emotionen6

  • "Lady Chatterley" zeigt verletzliche Menschen, keine Pornografie.

Wenn es dramatisch wird, verfärbt sich der Himmel (Bühne: Peter Loidolt) blutrot. Davor deuten transparente Wände und gläserne Säulen sowie Gitterfenster die Zerbrechlichkeit und den Käfigcharakter des Aristokratensitzes Wragby Hall an. Hier vollzieht sich bei den Festspielen Reichenau das Drama der Lady Constance Chatterley, genannt Connie... weiter




Julia Stemberger gleicht einer antiken Rachegöttin. - © Festspiele Reichenau/D. Dimov

Theaterkritik

Zölibatär in Bedrängnis14

  • "Im Spiel der Sommerlüfte" von Schnitzler als zweite Reichenau-Premiere.

Am "Schwarzen Freitag" brechen 1929 weltweit die Börsen zusammen. Zwei Wochen später liefert Arthur Schnitzler im Wiener Volkstheater sein Drama "Im Spiel der Sommerlüfte" ab: auf der Gartenterrasse vor einem Sommerfrischlerhaus, von Wien so weit entfernt wie Reichenau, eine Familienaufstellung aus Anno Schnee 1900... weiter




Nur herbei, Ihr Verehrer: Wer kann schon Elke Winkens widerstehen, wenn sie zu Bett winkt? - © Rosenburg

Theaterkritik

Dreimal Doppelbett simultan9

  • Alan Ayckbourns "Bedroom Farce" auf Schloss Rosenburg.

Was für eine Partynacht! Simultan in drei Schlafzimmern tobt Beziehungswahnsinn frühsenil, stinknormal, hyperneurotisch. In Alan Ayckbourns "Bedroom Farce" fallen sich frühmorgens, erschöpft wie nach einem "Sommernachtstraum", vier Paare in die Arme. Drei in den eigenen Betten. Das vierte zog die Wanderkarte... weiter




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