• 23. Oktober 2017

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Schlagwortsuche

Selbstmitleid im Noch-Bobo-Outfit: Franz Adrian Wenzl als wutbürgernder Noch-Angestellter. - © Nikolaus Ostermann

Theaterkritik

Krieg im Büro, Frust zu Hause7

  • Sibylle Bergs Stück "Viel gut essen" feierte im Rabenhof mit der Band Kreisky Österreich-Premiere.

Passend ist im Vorfeld schon einmal eines: Liest man sich unter einem Interview zum Stück im dazugehörigen Diskussionsforum Postings durch, die die Vorzüge der Kolonialisierung ebenso erklären wie die Tatsache, dass der Westen oder man selbst selbstverständlich auch für aktuelle globale Entwicklungen nicht verantwortlich ist - während die... weiter




- © Andrej Lamut

Theaterkritik

Lebensglück, sponsored by Red Bull?

  • Der Steirische Herbst schließt seine 50. Ausgabe mit ironischer Schärfe des Nature Theater of Oklahoma.

Cowboys (und Cowgirls) sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Zwar sitzen die Fäuste nach wie vor so locker wie die Colts, aber das schaut verdächtig nach leerer Routine aus, so wie das Hin- und Herschubsen des Glases entlang der Theke. In Wirklichkeit hängen diese Leutlein herum im Saloon und bejammern ihre Existenz... weiter




Unter Wasser: (v. l. n. r.) Clara Schulze-Wegener, Nélida Martinez und Philipp Auer. - © Robert Polster

Theaterkritik

Lust und Geld aus Kinderqual1

  • "Vereinte Nationen" von Clemens J. Setz im Volx in Margareten.

Ein Satz wie exemplarisch aus Michel Foucaults Machtanalyse "Überwachen und Strafen". Kein Kerkerwärter spricht ihn, sondern der Vater einer sechsjährigen Tochter, die nicht aufessen will: "Wir können gern den ganzen Tag so verbleiben. Ich hab Zeit." Je länger das Kind widersteht, desto besser für Anton und Karin... weiter




Theaterkritik

Lust und Geld aus Kinderqual4

  • "Vereinte Nationen" von Clemens J. Setz im Volx in Margareten.

Ein Satz wie exemplarisch aus Michel Foucaults Machtanalyse "Überwachen und Strafen". Kein Kerkerwärter spricht ihn, sondern der Vater einer sechsjährigen Tochter, die nicht aufessen will: "Wir können gern den ganzen Tag so verbleiben. Ich hab Zeit." Je länger das Kind widersteht, desto besser für Anton und Karin... weiter




Im Zug: Markus Kofler, Boris Pfeifer, Alexander Pschill. - © Rita Newman

Theaterkritik

Lasst mich die Felsspalte auch noch spielen!4

  • Gelungene Komödie vom Typus Holterdipolter: "Die 39 Stufen" in den Wiener Kammerspielen.

Vier Schauspieler sind in der neuen Produktion der Kammerspiele zugange. Das muss man sich immer wieder vor Augen halten. Denn Rollen gibt es in "Die 39 Stufen" deutlich mehr. Es handelt sich um die komödiantische Umgestaltung eines Krimis von John Buchan, den man gemeinhin in der Filmversion von Alfred Hitchcock kennt... weiter




Kaltherzig. Giamo Röwenkamp Sophie Resch. - © Bettina Frenzel

Theaterkritik

Im Massenmord-Traumland

  • Abschiedsinszenierung von Kosmos-Intendantin Barbara Klein.

Ein wenig sieht es aus, als hätte Barbara Klein schon gepackt und ausgemalt. 2018 verlässt sie ihr Kosmostheater, und der Raum für ihre letzte Inszenierung als Direktorin erstrahlt in blendendweißer Leere. Im Team mit Choreografin Paola Bianchi bringt Klein "Good Morning, Boys and Girls" von Juli Zeh (2010) zur österreichischen Erstaufführung... weiter




Theaterkritik

Gott ist wieder auferstanden

"Gott ist tot", rief Nietzsche aus. Mehr als hundert Jahre später sind religiöse Kontroversen und Glaubensfragen wieder auferstanden, sind zu einem gravierenden Problem unserer Zeit ausgewachsen. Theatermacher Martin Gruber bringt mit seinem aktionstheater ensemble virulente Fragen der Gegenwart auf die Bühne... weiter




Fuchs du hast die Gans gestohlen: v.l. Soffi Schweighofer, Claudia Waldherr, Aline-Sarah Kunisch, Jakob Elsenwenger. - © Rita Newman

Theaterkritik

Bauer sucht Fuchs4

  • Roald Dahls "Fantastischer Mr. Fox" als Slapstick-Komödie im Theater der Jugend.

Eigentlich erzählt Roald Dahl in seinem Kinderbuch "Der fantastische Mr. Fox" eine ziemlich böse Geschichte. Ein Fuchs bedient sich schamlos am Federvieh von gleich drei Bauern, bis diese beschließen, den Hühnerdieb auf Teufel komm raus zu jagen. Es droht Gefahr für Mr. Fox und seine Familie sowie deren Freunde Dachs, Hase und Wiesel... weiter




Christina Rauchbauer

Theaterkritik

Sinnfragen2

  • Das interaktive Gruppenspiel "Die Bewegung" erinnert an "Die Welle".

"Darf ich Dich was fragen? Fühlst Du Dich verstanden? Sehnst du dich nach einer besseren Welt?" Mit diesen Worten werden die Besucher des interaktiven Gruppenspiels "Die Bewegung" begrüßt. Regisseur Flo Staffelmayr, die beiden Akteurinnen Christina Rauchbauer und Julia Meinx vom Theaterkollektiv Ansicht stellen sich in der Bühne drei des Dschungel... weiter




Im Taxi mit Ernst Kurt Weigel. - © B. Pallfy

Theaterkritik

Im Wien der Widerlinge

  • Das Bernhard Ensemble verzwirbelt in "Taxi.Speiber" Scorsese und Qualtinger.

Taxifahren in Wien ist selten lustig, weder für die Fahrgäste noch für den Fahrer. Ob es wirklich so widerlich ist wie für den Ex-Soldaten Travis Bickle im New York der 1970er, sei dahingestellt. Ernst Kurt Weigel und das Bernhard Ensemble gehen in ihrer Wiener Version des Films "Taxi Driver" von Martin Scorsese jedenfalls davon aus... weiter




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