• 24. Juni 2017

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Schlagwortsuche

- © Caroline Moreau

Theaterkritik

Wurm tot, aber glücklich1

  • "Battlefield", ein Stück Hindu-Mythos von Peter Brook bei den Festwochen.

Nur vier Darsteller und kaum Aktion auf der größten Festwochen-Bühne in der Hofreithalle im Museumsquartier. Für viele Gäste eine Enttäuschung. So wenig großes internationales Theater wie heuer fand sich noch nie im Programm. Peter Brook: die letzte Chance... weiter




Theaterkritik

Anus anum amat5

Drei junge Frauen, vier junge Männer gebückt im Kreis gehend oder kriechend, jede oder jeder mit einem Finger im Hintern des Vordermanns beziehungsweise der Vorderfrau. Ein Zirkelspektakel: Anus anum amat. Eine Stunde lang gleitet das hüllenlose, doch theoriebefrachtete Aggregat über den Betonboden... weiter




"Ich nenne es Baum": Schöpfung à la "Lady Eats Apple". - © Wagner-Strauss

Theaterkritik

Entstehen und Vergehen

  • Das Paradies ist weg: "Lady Eats Apple" bei den Festwochen.

Wer sich "Lady Eats Apple" im Theater an der Wien anschauen will, der muss erst geboren werden. Was so logisch klingt, hat bei der Festwochen-Produktion des australischen Back to Back Theatres auch eine ganz praktische Komponente. Denn hier muss man durch eine Art aufblasbaren Geburtskanal... weiter




Theaterkritik

Springball und Prellbock

  • Tanzgastspiel aus Brasilien bei den Festwochen.

Unglaublich: Der trainierte Männerkörper als Wurfgeschoss, Prellbock, Sprungfeder, Drillbohrer, Springball, Pfitschepfeil, Fangkorb. Dagegen verblassen Stuntmen in Kung-Fu-Thrillern und in "Planet der Affen" als müde Brüder. Der Brasilianer Bruno Beltrao steuert mit seinem "Grupo de Rua" auf Grenzen menschenmöglicher Bewegungs-Artistik zu... weiter




Die Verbrechen der Europäer an Afrika thematisiert die Performance "Nathi. Aha. Sasa" mit Nelisiwe Xaba (im Bild) bei den Wiener Festwochen. - © Mocke J van Veuren

Theaterkritik

Alte Verbrechen, neues Sakrileg3

  • Performerinnen aus Subsahara-Afrika bei den Festwochen: "Uns. Hier. Jetzt".

"Europäer sind Verbrecher." "Deutsche, am Ende werdet ihr ausgelöscht." "Wir sind dafür, Menschen zu schlachten." Vom Fall der Bastion Deutsch-Ostafrika im Ersten Weltkrieg erzählen Mutmachlieder der Ruga-Ruga genannten einheimischen Söldner, die für London oder Berlin kämpften - und gegen ihre eigene Not... weiter




That’s Amore: Susanne Gschwendtner, Anna Mendelssohn. - © C. Miess

Theaterkritik

Lebens-Puzzle

  • toxic dreams entfalten im brut ein Gesellschaftspanorama rund um eine Mietwohnung.

Eine Wiener Altbauwohnung, Türnummer 12, dritter Stock. Welche Geschichten könnten diese Wände erzählen? Welche Schicksale haben sich innerhalb dieser 98 Quadratmetern ereignet? Rund um diese Frage entwickelt der Theaterabend "Home of the Not so Brave, Stories from Apartment No 12" eine lose Szenenfolge... weiter




Theaterkritik

Vor den Vorhang!2

  • "Vorhangverbot" erzählt die Geschichte des Burgtheaters.

Am Anfang war der Schweiß. Nämlich der des ballspielenden jungen Hochadels im Ballhaus am heutigen Michaelerplatz. "Jeu de paume" spielte man, eine Art Squash-Tennis. Aber die Kinder der Erzherzogin Maria Theresia hatten keine Lust aufs Bälleschlagen. So wurde aus dem Ballhaus das Hofburgtheater... weiter




Amore: Benjamin Stratton, Sarah Kempton, Peter Hoggart. - © VET

Theaterkritik

Happy End

  • Vienna’s English Theatre zeigt mit "Beau Jest" das Einmaleins der Liebeskomödie.

Die Tochter hat einen Freund. Der ist aber nicht jüdisch und also inakzeptabel für die Eltern. Deswegen, und so nimmt die Komödie ihren Lauf, engagiert Sarah Goldman (Sarah Kempton) den Schauspieler Bob (Benjamin Stratton) bei einem Escort-Service. Er soll als erfundener jüdischer Verlobter Dr... weiter




Franz Molnar

Zähes Sommertheater1

  • In Schloss Sitzenberg schleppt sich ein Molnar-Stück dahin.

Die Sommerspiele Schloss Sitzenberg haben am Pfingstsamstag den bereits traditionellen Auftakt zur niederösterreichischen Theatersaison geboten. Franz Molnars 1928 entstandene Komödie "Olympia" in der Inszenierung und im Bühnenbild des Intendanten Martin Gesslbauer zeigte allerdings bescheidenen Unterhaltungswert... weiter




- © Nurith Wagner-Strauss

Theaterkritik

Dandys in der Diaspora2

  • Lässt sich zu Balzac tanzen? Die kosmopolitische Truppe La Fleur versucht es.

Es gibt Theaterprojekte, die klingen theoretisch ungemein spannend, aber erweisen sich in der Praxis als erhebliche Bühnenflops. Ein Beispiel dafür ist "Die selbsternannte Aristokratie", ein Festwochen-Gastspiel der Truppe La Fleur, das nun in der Halle G im Museumsquartier zu sehen ist... weiter




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