• 23. Januar 2018

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Schlagwortsuche

Die Geister der Vergangenheit: Melichar, Sulaver. - © Werner/Burgtheater

Theaterkritik

Das Glück ist rückläufig

  • "Saturn kehrt zurück" im Vestibül: ein berührendes Kammerspiel mit schwarzem Rollator-Humor.

Irgendwie musste das Klo kaputt werden. Also hat Gustin einen Tennisball hineingestopft. Erst dann konnte er ja den Installateur anrufen. Damit endlich einmal wieder jemand zu Besuch kommt. Dieses eigentlich erschütternde Bekenntnis zur Einsamkeit macht Rudolf Melichar als besagter Gustin mit entwaffnend leichtfüßigem Humor... weiter




Untergangsangst. - © A. Peller

Theaterkritik

Geh’n ma halt a bisserl unter

  • Bronski & Grünberg zeigt die Komödie "Titanic".

Menschenskind, ist das ein schlechtes Stück! Nur von der grottigen Aufführung wird es unterboten. Und so, ganz genau so ist es gedacht, und so, ganz genau so soll es sein. Weshalb man sich bei "Titanic - eine Komödie an Deck eines tragischen Kahns" im Bronski & Grünberg Theater schieflacht... weiter




Haben oder Sein? (v.l.n.r:) Felician Hohnloser, Florian Haslinger, Johanna Wolff. - © Andreas Friess

Theaterkritik

"Geschäft geschafft"4

  • Wiener Theaterkollektiv Yzma bringt das Thema Steuern auf die Bühne: hoher Unterhaltungswert.

"Wir wollten ein Stück über Steuern machen", sagt Florian Haslinger. "Das stellten wir uns lustig vor." Die Schauspieler Haslinger und Johanna Wolf, Regisseurin Milena Michalek und Produzent Karl Börner bilden das Kernteam des Theaterkollektivs Yzma. Steuern... weiter




Ikonen des Widerstands: Felix Strobel, Lara Sienczak als Hans und Sophie Scholl. - © Rita Newman

Theaterkritik

Kurzer Prozess3

  • "Die weiße Rose" als überaus gelungenes Widerstandsdrama im Theater im Zentrum.

Am 18. Februar 1943 werden Sophie Scholl, 21, und ihr zwei Jahre älterer Bruder Hans, beim Versuch, Flugblätter in der Münchner Universität zu verteilen, verhaftet. Fünf Tage später werden sie nach einem kurzen Prozess, geleitet von Roland Freisler, gefürchteter Präsident des Volksgerichtshofes, zum Tode verurteilt... weiter




Theaterkritik

Seestern, Arschbombe

  • Experimente mit Bewegungsformen im Nassen.

Das älteste städtische Schwimmbad Wiens, das Jörgerbad im 17. Bezirk, wurde 1914 eröffnet. Zweistöckig ranken sich Galerien meterhoch über dem Schwimmbecken. Unten liegt die nasse Fläche ruhig, bis dann: Oleg Soulimenko (künstlerische Leitung), Nanina Kotlowski, Johanna Nielson und Oliver Angel blubbernd unter Wasser gehen... weiter




Mit Gags und Tanz versucht "Swing", der österreichischen Politik beizukommen. - © Werk X

Theaterkritik

Ein bisschen was Freches7

  • Im Werk X gastiert das aktionstheater ensemble mit "Swing: Dance to the Right".

Was Trauriges, was Progressives. Ein bisschen was Freches oder vor allem nichts Kompliziertes. Was für ein Theaterabend darf es heute sein? Das aktionstheater ensemble lässt dem Publikum die Wahl. Und nach der Wahl? Kommt so oder so: "Swing: Dance to the Right". Das heißt: Es wird traurig und frech und nicht so kompliziert... weiter




Theaterkritik

Wem passt der Stiefel?

  • Theater der Jugend zeigt Cinderella-Adaption.

In Berlin gelten sie als Dreamteam des "Neuen Deutschen Musicals": Librettist Peter Lund und Komponist Thomas Zaufke. Mit Bühnenhits wie "Babytalk" haben sie die übliche Kombination aus Gesang, Schauspiel und Tanz neu aufgemischt. Auch im Kinder- und Jugendmusical geben die beiden den Ton an... weiter




Theaterkritik

Selbstfinden mit (T)Inder

  • Katie La Folle zwischen Yoga, Partnersuche, Webinaren.

Es ist mehr Cabaret als Kabarett, was Katrin Immervoll alias Katie La Folle zu Beginn ihres neuen Soloprogramms "Finden" auf die Bühne bringt. Um nicht zu sagen: Burlesque. Und so freizügig, wie die mitteljunge Dame über die Bühne tänzelt, ist sie auch verbal... weiter




Randgruppentheater, knallbunt: (v. l. n. r.) Günther Wiederschwinger, Kaspar Locher, Sebastian Pass, Isabella Knöll, Günter Franzmeier, Oktay Güne . - © Alexi Pelekanos/Volkstheater

Theaterkritik

Heim ins Grab im Dorf

  • Ibrahim Amirs kurdische Politsatire "Heimwärts" im Volx/Margareten.

Wohl schon jedem wurde diese makabre Wanderlegende als pure Wahrheit angedient: Urlauber im Süden, Opa stirbt, wird aus Kostengründen an den Rücksitz geschnallt heimwärts gefahren, doch von Zöllnern an der Grenze entdeckt. Der Kurde Ibrahim Amir lebt seit 2002 in Wien als Arzt... weiter




Ein Achtel des Texts verstehen in der Volkstheater-Außenstelle "Volx" in Margareten nur Türken. Ihre Community ist gespalten. Den Applaus holt sich Amir bei der säkularen linken kurdischen Fraktion. - © Alexi Pelekanos

Theaterkritik

Heim ins Grab im Dorf13

  • Ibrahim Amirs kurdische Politsatire "Heimwärts" im Volx: Ein sich selbst genügendes Randgruppentheater.

Wohl schon jedem wurde diese makabre Wanderlegende als pure Wahrheit angedient: Urlauber im Süden, Opa stirbt, wird aus Kostengründen an den Rücksitz geschnallt heimwärts gefahren, doch von Zöllnern an der Grenze entdeckt. Der Kurde Ibrahim Amir lebt seit 2002 in Wien als Arzt... weiter




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