• 21. Dezember 2014

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Analyse

Die Krise zieht nicht mehr8

  • Im sechsten Jahr nach Ausbruch der Finanzkrise hält der SPÖ-Chef an seiner Erzählung fest - die Partei ist aber schon weiter.

Österreich hat die Krise am besten überwunden. Das ist das rote Mantra seit 2008. Und es war nicht unberechtigt mit Blick auf die internationalen Vergleichs-Statistiken. Niedrigste Arbeitslosigkeit, steigende Schulden ja, aber nicht explosiv, mehr neue Investitionen als in anderen Ländern... weiter




Analyse

Weiter Weg nach Westen2

  • Noch ist es Kiew nicht geglückt, sich aus dem Würgegriff der Oligarchen zu befreien.

Wie immer das Votum in der Ukraine am Sonntag ausgehen wird - eines dürfte klar sein: Die Parlamentswahl 2014 wird sich von den Urnengängen seit der Unabhängigkeit 1991 komplett unterscheiden. Der Aufstand auf dem Maidan, vor allem aber der Konflikt mit Russland im Zuge der Kämpfe in der Ostukraine hat das gespaltene Land verändert... weiter




Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek bei der Präsentation des Secha-Punkte-Bildungs-Programms. - © APAweb / Robert Jäger

Sechs Kinderschritte für eine Bildungsreform

Bildung(spolitik) ist irgendwie Wiederholung und die Forderungen im Bildungsbereich sind immer wieder dieselben: mehr Effektivität beim Einsatz von Mitteln – derzeit kommt nur jeder zweite Euro aus dem Bildungsbudget beim Schüler an - ; mehr Chancengleichheit; bessere Betreuungsangebote und nicht zuletzt eine effektiveres und herzeigbareres... weiter




Im Spinnennetz der Kriegslogik4

  • Friedensnobelpreisträger Barack Obama hat sich in Syrien und im Irak äußerste Zurückhaltung auferlegt. Genau das wird ihm jetzt zum Verhängnis.

Die Chance, dass  der amtierende US-Präsident als Mann des Friedens in die Geschichte eingehen wird, hat sich dramatisch verringert. Obama wollte den US-Militäreinsatz im Irak beenden, doch jetzt muss er beinahe hilflos zusehen, wie es schrittweise zur Neuauflage jenes Krieges kommt, der tausenden US-Soldaten 2003 - 2011 das Leben gekostet hat... weiter




Analyse

Kein Friede nach dem Sieg8

  • Die ukrainische Armee steht in der Ostukraine vor dem Sieg. Doch der brutale Krieg wird wohl schlimme Folgen haben.

Die Zeit für die prorussischen Rebellen in der Ostukraine scheint abzulaufen. Die Großstädte Donezk und Luhansk, die Bastionen der Separatisten, stehen vor dem Fall. Von "Noworossija", dem groß angekündigten "Neurussland", das perspektivisch den ganzen russischsprachigen Süden und Osten der Ukraine umfassen sollte, ist fast nichts mehr geblieben... weiter




Vorbereitung auf 2016

  • Hillary Clinton nutzt den Irak, um die Altlast Barack Obama abzulegen.

Nach mehr als sechs Jahren hat die Gewalt im Irak erneut den amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf erreicht. In einem Interview hat die frühere US-Außenministerin Hillary Clinton ihren Präsidenten Barack Obama und sein zögerliches Eingreifen in Syrien für den Aufstieg der Dschihadisten in Irak und Syrien mitverantwortlich gemacht... weiter




1993 kam es zum symbolträchtigen Handschlag zwischen Israels Premier Yitzhak Rabin (l.o.) und PLO-Chef Yassir Arafat (r.o.). US-Präsident Bill Clinton assistierte. Die Chancen, dass Benjamin Netanyahu (l.u.) und Mahmoud Abbas (r.u.) unter einer künftigen US-Staatschefin Hillary Clinton (Aufnahme aus 2010, als sie Außenministerin war) einen Friedensvertrag unterzeichnen, stehen indes schlecht. - © reuters/Hershorn, Young

Wenn ein Konflikt implodiert2

  • Israels einzige Strategie im Nahost-Konflikt ist das Wiederherstellen von kurzlebiger Stabilität.

Tel Aviv. "Rache? Natürlich habe ich Rachegefühle", meinte General Atif Hilles vor einem Monat im Hauptquartier der Palästinensischen Sicherheitskräfte in Ramallah. Im August 2008 tötete die Hamas 13 seiner Familienmitglieder, woraufhin er mit 130 anderen über Israel ins Westjordanland flüchtete... weiter




Mehr Heu für den Staat durch höhere Grundsteuern? - © Sos/Picturedesk

Und wie viel Grundsteuer zahlen Sie?16

  • Analyse: Nichts entzweit ÖVP und SPÖ so sehr wie die Vermögenssteuern. Dabei haben Experten längst eine Lösung.

Wien. Finanzstaatssekretärin Sonja Steßl (SPÖ) versuchte am Dienstagabend in der "ZiB2" ihre Ideen für eine Vermögenssteuer zu skizzieren. Viele Fragen blieben offen. Am Tag danach präzisierte ihr Parteikollege Bundesminister Josef Ostermayer. Und sofort reagierten die Gegner der Vermögenssteuer-Pläne mit einem kräftigen Njet... weiter




Kämpft mit Gegenwind: "Wahlsieger" Juncker. - © epa

Junckers Pirouette3

  • Warum der Kommissionspräsident erst im September genannt werden dürfte - und Europas Zivilgesellschaft erstmals dabei mitredet.

Wien. Demokratie ist ein schwieriges Unterfangen, gut zu beobachten am laufenden Macht-Poker in Brüssel um das Sagen in der Europäischen Union. Während ein institutionell aufgewertetes und deutlich selbstbewussteres Parlament auf ihrem Versprechen beharrt, den Wahlsieger zum Präsidenten der EU-Kommission zu machen... weiter




 - © reuters/Leonhard Foeger

Politische Camouflage9

  • Warum sind die Ergebnisse von SPÖ und ÖVP bei der Europawahl schlechter, als es den Anschein hat? Weil Erfolg in Österreich nicht erwünscht ist.

Eigentlich hat sich nichts getan. Ein Ergebnis, das für alle ein Erfolg ist. Zurück zur Normalität. Die Europawahl ist geschlagen, die Regierungsparteien steigen aus wie 2009, als Nummer 1 und Nummer 2. Alle haben gewonnen, was als Erfolg interpretiert werden kann, ist auch einer. Das war’s, kein Grund, noch viele Worte darüber zu verlieren... weiter




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Platz 10: CLEVERE ÄFFCHEN. Weißbüschelaffen können mit Lehrvideos etwas anfangen - jedenfalls wenn es darum geht, Leckereien aus einer Kiste zu holen. Den meisten der in Südamerika heimischen Tiere gelang das, nachdem sie im brasilianischen Dschungel per Video Artgenossen zugesehen hatten, die den Kistentrick schon beherrschten.

19.12.2014: Während in Österreich die Berge großteils grün bleiben, überqueren die Kanadier so manche Brücken auf Langlauf-Ski. Wie hier die Bill Thorpe Walking Brücke in Fredericton, New Brunswick. Doch nicht für immer: Liebesschlösser an der Pont des Arts in Paris werden entfernt.

Böse Zungen behaupten, Markus Lanz sei als Nachfolger von Thomas Gottschalk ein Griff in die Sch . . . okolade gewesen (hier badet er jedenfalls am 23. März 2013 darin).  Der diesjährige Friedensnobelpreis ist am Mittwoch an Malala Yousafzai aus Pakistan und Kailash Satyarthi aus Indien verliehen worden.

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