• 23. Oktober 2017

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Schlagwortsuche

Gleich fließt das Blut: Graf von Krolock (Drew Sarich) visiert den Hals der jungen Sarah (Diana Schnierer) an. - © apa/Herbert Neubauer

Musicalkritik

Biss zur letzten Power-Ballade47

  • Rückkehr von "Tanz der Vampire" nach Wien: ein sehenswertes Spektakel mit einigen Längen.

Auch ein Vampirleben hat seine Vor- und Nachteile. Schlecht ist daran etwa: Wer ewig lebt, der erlebt auch ziemlich viel Langeweile. Und wer das Sonnenlicht in einem Sarkophag meiden muss, hat es mit Termin-Vereinbarungen eher schwer; von einem Strandurlaub ganz zu schweigen. Andererseits hat dieses Leben seine Vorteile... weiter




Übermutter mit einigen starken Momenten: Maria Happel (r.). - © Volksoper/Pálffy

Musicalkritik

Eine schwierige Kiste20

  • Existenzdrama trifft Blödelei: "Gypsy" an der Volksoper Wien.

Es ist schwer einzusehen, warum der "Shrimps-Cocktail" seinen Namen trägt. Untersucht man das kunterbunte Gemisch mit einem Löffel, tritt vor allem Soße zutage. Und Ananas. Und Erbsen. Nur Shrimps, die sind ein rarer Gast. Ähnlich verhält es sich mit den Highlights der ersten Volksopernpremiere der Saison... weiter




"Tribe" zelebriert Flower-Power und Rebellion. - © G. Sengstschmid

Musicalkritik

Friedliebende Rebellen4

  • Der Musical Sommer Amstetten bietet mit "Hair" eine Farbexplosion.

Es wird geliebt, gekifft, geschmust, geflucht, getanzt: "Hair" erzählt bildintensiv die Geschichte einer Gruppe junger Menschen, die für freie Liebe, Flower-Power und den Widerstand gegen den Vietnamkrieg steht. Die Kostümbildner (Max Wohlkönig und Diego Andrés R... weiter




Hornbrillen und Shiftkleider: Sixties-Optik an der Wiener Volksoper. - © Barbara Pálffy/Volksoper

Musicalkritik

Das Geheimnis seines Erfolgs3

  • Vergnügliche Nostalgie an der Volksoper: "Wie man Karriere macht, ohne sich anzustrengen".

Gut möglich, dass das Stammpublikum ein wenig verwirrt war. Tatsächlich: Am Samstag prangten auf der Bühne der Wiener Volksoper die dicken Lettern "WWW". Ist die Heimstätte betagter Musikkomödien plötzlich im Internet-Zeitalter angekommen? Entwarnung - so modern wird es in der neuen Premiere doch nicht... weiter




Der Vogelhändler balzt: Mark Seibert und Milica Jovanovi als Ehepaar Schikaneder. - © apa/Neubauer

Musicalkritik

Der Vogel fliegt52

  • Das wohl beste Wiener Musical seit "Elisabeth"-Gedenken: "Schikaneder" im Raimundtheater.

"Geld und Glück" seien für einen Theatererfolg nötig, heißt es im neuen Musical "Schikaneder". Geld besitzen die Vereinigten Bühnen Wien (VBW) jedenfalls: Vor der Uraufführung im Raimundtheater verteilen so viele Mitarbeiter "Ehrenkarten", wie es anderswo Ehrengäste gibt - wobei die VIP-Tickets, der Menge wegen... weiter




Fulminant fies: Stefan Cerny als Wesir von Bagdad. - © Barbara Pálffy

Musicalkritik

Pointiertes Patchwork7

  • Das Musical "Kismet" in einer kurzweiligen, knackigen Konzertfassung an der Volksoper.

Wer Eric Carmens "All By Myself" kennt und Rachmaninows c-Moll-Klavierkonzert dazu, der weiß: Aus klassischer Musik lassen sich Pophits zimmern. Dass sich daraus auch ganze Musicals bauen lassen, weiß heute nicht mehr jeder. 1953 traten Robert Wright und George Forrest den Beweis an: Ihr "Kismet" basiert einerseits auf einem gleichnamigen... weiter




Viel Blickfutter: Oliver Liebl als Blechmann, Johanna Arrouas als Dorothy mit Hund, Vogelscheuche und Äpfeln. - © apa/Volksoper/Pálffy

Musicalkritik

Famos in Oz

  • Märchenhafter Erfolg: Musicalzauber für Groß und Klein an der Volksoper.

Noch ist das Musical nicht verloren. Zwar stimmt es, dass die guten Neuheiten längst alt sind. Mit betagten Stoffen lässt sich aber immer noch ein Staat machen, nicht zuletzt mit einschlägigen Filmklassikern. Siehe Ronacher: Dort hütet "Mary Poppins" derzeit reichlich Publikumskinder... weiter




Schön war die Zeit! Susa Meyer, Ana Milva Gomes und Jacqueline Braun als Dancing Queens. - © Bardel/apa

Musicalkritik

Danke für die Lieder

Auch ein Pressetext kann verblüffen. Thomas Drozda, Chef der Vereinigten Bühnen Wien, findet in einem solchen, üblicherweise superlativsatten Dokument die folgenden Worte für die Premiere von "Mamma Mia!": Dass der Musical-Welthit jetzt im Raimund Theater läuft, während das Ronacher den "Besuch der alten Dame" zeigt... weiter




Schön war die Zeit: Die alte Dame (Pia Douwes) und Alfred Ill (Uwe Kröger) mit Doubles ihres jugendlichen Glücks. - © apa/Herbert Pfarrhofer

Musicalkritik

Ein Stich ins Lebkuchenherz10

Friedrich Dürrenmatt war ein harter Verhandler. Wie hart, davon erzählt eine Anekdote der 60er Jahre. Gottfried von Einem wollte damals den "Besuch der alten Dame" auf die Opernbühne bringen; der Schweizer stellte unter anderem die folgende Bedingung: Vor seiner Zusage müsse er unbedingt ein Stück des Österreichers sehen... weiter





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