• 15. Dezember 2017

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Holger Rust, geboren 1946, ist Publizist und Professor für Soziologie in Hannover.

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Höfische Kompetenzträger4

Ein kleiner literarischer Herbsturlaubsgruß aus Urbino, einer Stadt in der italienischen Provinz Marken und der Gemarkung Pesaro und Urbino. Die Gegend bietet alles, was man in wohltuend oberflächlichen Imaginationen von Wunsch-Italien zusammensucht: Strände, kleine Restaurants auf dem Land... weiter




Fühlt sich auch in der Stadt vielfach ländlich - und changiert dabei in der Selbsteinschätzung zwischen Abenteurer und Dorfdepp: Gerald Schmickl - © privat

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Das Dorf in der Stadt10

In dem lesenswerten Buch "Ich bleib in der Stadt und verreise" des Autors und Musikers Oskar Aichinger, das mäandernde Spaziergänge durch Wien sehr subjektiv und anschaulich beschreibt (siehe dazu auch Text in der "Wiener Zeitung"), findet sich eine Stelle, die auf urbane Höhenunterschiede verweist: "Man darf sich nicht täuschen... weiter




Andreas Wirthensohn, geboren 1967, lebt als freier Lektor, Übersetzer und Literaturkritiker in München.

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Königliches Gefühl12

Es gibt im Leben so etwas wie negative Glaubenssätze, die sich, als ginge es mit dem Teufel zu, in der konkreten Wirklichkeit stets (oder zumindest unangenehm oft) als zutreffend erweisen. Dass man bei einem Ausflug mit Sicherheit genau das Wirtshaus ansteuert, das heute Ruhetag hat... weiter




Hermann Schlösser, geboren 1953 in Worms, ist Literaturwissenschafter und Redakteur beim "extra" der "Wiener Zeitung".

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Alternative Zeitungsromantik5

Als Student war ich Mitarbeiter der "Marburger Zeitung". Das war eines jener vielen links-bunt-alternativen Blätter, deren Ziel darin bestand, "Gegenöffentlichkeit" herzustellen. Einige dieser Zeitungen, etwa die Berliner "taz" oder der Wiener "Falter"... weiter




Andreas Rauschal, 1984 in Vöcklabruck geboren, schr-ei-bt und lebt in Wien.

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Ei, ei!4

Sieht man sich die Möglichkeiten an, seinem Erstaunen oder seiner Besorgnis Ausdruck zu verleihen, schien diesen Sommer vor allem eine Formulierung zu passen: Immerhin ließ ein gewisser Skandal geneigte Konsumenten spätestens vor dem leeren Regal links neben der Butter einen alten Austropopklassiker von Boris Bukowski umdichten... weiter




Andrea Reisner, geboren 1982, ist Redakteurin der "Wiener Zeitung"-Geschichtsbeilage "Zeitreisen".

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Die Kommission geht um14

Was tun, wenn es ein heikles Problem zu lösen, einen vertrackten Sachverhalt zu klären gilt? Ganz einfach: Man setzt eine Kommission ein, gibt ihr einen schönen Titel und ernennt einen Vorsitzenden. Und wenn die Kommission zu keinem Ergebnis kommt? Dann setzt man eine weitere Kommission ein, die das Scheitern der ersten untersucht. Und so weiter... weiter




Barbara Ottawa, geboren 1977, lebt als freie Journalistin und Übersetzerin in Wien und ist ständige Mitarbeiterin der WZ-Beilage "Zeitreisen".

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Insel frisst Lettern11

Vielleicht ist es Rache oder Tradition, dass praktisch jede Sprache Herrschernamen aus anderen Ländern abändert, sodass sie der eigenen Phonetik oder Namensschreibung besser entsprechen: So muss Queen Elizabeth I. von Großbritannien im Deutschen meist ihr "z" gegen ein "s" tauschen... weiter




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In Schleiz aufs Greiz6

  • diarium

Ex oriente lux, doch auch im Norden kann dir ein Licht aufgehen. Fährst du mit dem Auto von Wien über Linz, Passau, Bayreuth nach Berlin, begegnet dir bald nach der thüringischen Grenze die Ortstafel "Schleiz". Der absonderlich prägnante (eher oststeirisch klingende) Name schmückt sich mit dem Untertitel: "der Rennort"... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über dieSprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amaltheaerschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek am Mittwoch

Ein scheindemokratisches Verfahren mit schwacher Legitimation3

  • Bei dieser Fülle von Wörtern und Unwörtern, Aussprüchen und Unsprüchen verliert man leicht den Überblick. Jetzt wird über das Wort Babo diskutiert.

Große Aufregung herrschte vor kurzem in den sozialen Medien. "Habt ihr gelesen, Babo ist das Jugendwort 2013?" - "Nie gehört, werde meine Tochter fragen." - "Mein Sohn sagt, das Wort ist ziemlich prolo." Und dann wird eifrig gegoogelt. "Da geht es vermutlich um einen Song des türkisch-stämmigen Rappers ,Haftbefehl‘... weiter




Sprachschätze

Das hat sich gewaschen1

  • Viel Sauberes, Blankes, Gebadetes findet sich in unserem Vokabular, auch wo man es vielleicht nicht vermuten würde.

Nicht nur bei der Raffinerie und der Raffinesse geht es ums Reinigen (vom französischen Verb raffiner für läutern, verfeinern, veredeln), sondern auch beim Ausgekochten, "durch Kochen gereinigt", und beim Abgefeimten, in dem das alte Wort Feim für Schaum steckt... weiter




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