• 20. November 2017

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

- © Leonardo Cendamo/ Imago

Interview

"Ich bin Katholik mit einem
heidnischen Hang"
7

  • Der französische Schriftsteller Pierre Michon bekennt seine sprachliche Doppelprägung, erläutert seine Sicht auf Vaterschaft, Kunst und Religion, erzählt von seinem Filmdebüt - und von seinem Twitter-Double.

"Wiener Zeitung": Monsieur Michon, in einem Interview mit dem "Nouvel Observateur" haben Sie einmal gesagt: "Mit einem Journalisten zu reden, scheint mir das Gegenteil zu dem, weshalb man schreibt." Warum das Gegenteil? Pierre Michon: Nicht unbedingt das Gegenteil... weiter




Die Malerin im Jahr 1950. - © Library of Congress/Wikimedia

Malerei

Leere, Weite und Licht

  • Die Malerin Georgia O’Keeffe, deren Werke derzeit in Wien zu sehen sind, lebte lange in New Mexico. Ihre Kunst spiegelt diese archaische Landschaft in unterschiedlichen Formen.

Seit den 1920er Jahren war der Name der 1887 in Wisconsin geborenen Malerin Georgia O’Keeffe in den USA bekannt - anfänglich vor allem in New York. Nach den ersten größeren Ausstellungen in Chicago (1943) und im Museum of Modern Art in New York (1946) wurde sie vollends zu einer Ikone der modernen amerikanischen Malerei stilisiert... weiter




Kremsmayer in blau vor blauem Himmel . . . - © Foto: Kremsmayer

Hermann Kremsmayer

"Malerei ist ein Ort der Freiheit"5

  • Der Maler Hermann Kremsmayer geht seinen eigenen künstlerischen Weg und lässt sich dabei nicht von Moden oder Vorschriften einschüchtern. Ein Besuch bei dem Künstler, der heuer 60 Jahre alt geworden ist.

Ein Buch ist erschienen. Genauer gesagt: ein Band. Noch genauer (denn man darf sich nuanciert ausdrücken, wenn es um Kunst geht): Ein vielfarbiger Bildband ist erschienen, der eine Reihe von Gemälden des österreichischen Malers Hermann Kremsmayer reproduziert. Außerdem werden die Qualitäten dieses Künstlers darin essayistisch kommentiert... weiter




"Ein Maler macht Striche - Strichismus . . . ": Hans Staudacher vor einem seiner Bilder. - © Foto: apa/H. Pfarrhofer

Bildende Kunst

Hans Staudacher3

  • Vom "zornigen Wilden" zum "alten Milden": So sieht sich der Kärntner Maler Hans Staudacher, der am 14. Jänner 90 Jahre alt wird, selbst. Ein Besuch in seinem Wiener Atelier.

Kein Brot mehr, sondern Kultur entsteht heute in der ehemaligen Ankerbrotfabrik in Wien Favoriten. Zahlreiche Lofts entstanden im Zuge der Sanierung des architektonisch markanten Ziegelbaus aus dem neunzehnten Jahrhundert, in welchen Kunstinitiativen und Galerien eingezogen sind... weiter




Die Hand der Kaiserin Eleonore von Gonzaga, zu sehen auf einem Porträt von Justus Sustermans (1623/24). - © Foto: KHM, Gemäldegalerie

Kunstgeschichte

Die Botschaft der Hände1

  • Die Porträtsammlung im Innsbrucker Schloss Ambras gibt Anlass zu vergleichenden Betrachtungen. Unter anderem lädt sie dazu ein, den abgebildeten Königinnen und Prinzessinnen auf die Finger zu schauen.

Unlängst besuchte ich in Schloss Ambras die Porträtsammlung, um mir dort eine 1605 von Juan Pantoja de la Cruz geschaffene Verkündigungsdarstellung anzuschauen. Das Gemälde zeigt die Erzherzogin Margarete, Königin von Spanien (1584-1611) als Maria, deren Tochter, die Infantin Anna (1601-1666), als Erzengel Gabriel... weiter




"Ich male teilweise mit einem Vergrößerungsglas. Das ist meine Erzählwut. Und ich male mit einem Konzept, muss vorab um die Themen wissen, die ich erzählen will." Arik Brauer - Foto: © Robert Wimmer

Bildende Kunst

Arik Brauer10

  • Der Maler und Sänger Arik Brauer über seine Erzählwut, die Natur und das Alte Testament als Quellen seiner Kunst, über die Anfänge des Phantastischen Realismus - und warum er seine Karriere als Dialektsänger nicht fortsetzte.

"Wiener Zeitung": Herr Brauer, wir befinden uns in Ihrem Privatmuseum, das sie vor rund zehn Jahren in Ihrer Villa in Währing errichtet haben. Ich habe gelesen, dass diese Initiative von Ihrer Frau ausging? Arik Brauer: Das ist richtig, sie wollte unbedingt, dass meine Werke platziert sind und nicht in einem Keller herumstehen... weiter




Malerei

Neo Rauch11

  • Der deutsche Maler Neo Rauch spricht über seinen Antrieb zu malen, seine Bilder, die Kritik - und über die Pein, tausendmal dieselben Fragen beantworten zu müssen.

"Wiener Zeitung": Herr Rauch, warum malen Sie? Neo Rauch: Wenn man das ein dreijähriges Kind fragen würde, wäre es vielleicht nicht in der Lage, eine rational schlüssige Antwort zu geben. Es wäre wohl aber imstande, eine plausible Antwort zu geben, nämlich: Weil es Spaß macht... weiter





Werbung




Werbung