• 23. Juni 2017

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Schlagwortsuche

Mit einem knappen Ergebnis rechneten Experten vor dem Türkei-Referendum. Werden die Auslandstürken entscheiden? - © APAweb / AFP, OZAN KOSE

Türkei

Knapper Vorsprung für das "Ja"-Lager16

  • 97 Prozent der Stimmen sind ausgezählt: Mehr Macht für Erdogan wollten 51,4 Prozent - 48,6 Prozent kreuzten "Hayir" an.
  • Wahlbeobachter beklagen Unregelmäßigkeiten bei Stimmabgabe.

Ankara. Beim Verfassungsreferendum in der Türkei hat offenbar das Ja-Lager gesiegt. Wie der Center CNN Türk am Sonntag nach Auszählung von 92,3 Prozent der Stimmen meldete, stimmten 51,45 Prozent der Wahlberechtigten mit Ja, das Nein-Lager kam auf 48,55 Prozent. In der Hauptstadt Ankara siegte das Ja-Lager knapp mit 50,2 Prozent... weiter




Faktencheck

Was ist dran an ihren Wahlversprechen?

  • AKP-Versprechen zum türkischen Präsidialsystem unter die Lupe genommen.

Ankara. Befürworter des Präsidialsystems in der Türkei bemühen gerne einen Vergleich aus der Seefahrt: "Auf einem Schiff kann es nicht zwei Kapitäne geben", sagt Ministerpräsident und AKP-Chef Binali Yildirim. Er wischt Bedenken zur Seite, die von Präsident Recep Tayyip Erdogan angestrebte Verfassungsreform könnte zur "Ein-Mann-Herrschaft" führen... weiter




Türkei

Die geplante Verfassungsreform für ein Präsidialsystem in der Türkei1

  • Überblick über die wichtigsten der geplanten Änderungen.

Ankara. Staatschef Recep Tayyip Erdogan will ein Präsidialsystem in der Türkei einführen. Nachdem im Jänner das Parlament die Vorschläge für die Verfassungsreform beschlossen hatte, soll das Volk am 16. April in einem Referendum abstimmen. Die wichtigsten der geplanten Änderungen: - Der Präsident wird nicht nur Staats-, sondern auch Regierungschef... weiter




Die Gegner der Verfassungsreform in der Türkei setzen fast schon zwangsläufig auf Kreativität und persönliches Engagement. Denn was die Ressourcen im Wahlkampf angeht, sind diejenigen die "Hayir", also "Nein", sagen, dem Regierungslager hoffnungslos unterlegen. - © afpInterview

Türkei

"Wir kämpfen um unser Leben"22

  • Tuna Beklevic, einstiger Erdogan-Anhänger hat eine Partei gegründet, um die Verfassungsreform zu verhindern.

"Wiener Zeitung":  Warum haben Sie Ihre Nein-Partei gegründet? Tuna Beklevic: Ursprünglich wollten wir keine Partei, sondern eine Nichtregierungsorganisation (NGO) gründen. Doch NGOs wurde Wahlkampf für das Referendum verboten. Zweitens befürchteten wir, dass man uns früher oder später mit einer politischen Partei in Verbindung bringen würde... weiter




Gastkommentar

Das Referendum und die Kurden7

  • Gastkommentar: Aller Wahrscheinlichkeit nach wird das türkische Verfassungsreferendum nicht jener große Erfolg werden, den sich Präsident Erdogan erhofft. Für die eigentliche Überraschung dürfte dabei seine eigene Partei AKP sorgen.

Auch kurz vor dem türkischen Verfassungsreferendum ist dessen Ausgang ungewiss. Zwar deuten die Umfragen auf einen Sieg des "Ja"-Lagers und mithin des Präsidenten Recep Tayyip Erdogan hin. Doch mit etwas mehr als 50 Prozent liegt er weit unter der von ihm erhofften und angesichts der Tragweite seiner Staatsreform politisch auch notwendigen... weiter




Österreichische Journalisten sind im Wahllokal keine gern gesehenen Gäste. Nachdem wir zuerst reindürfen und kurz mit den Wahlbeobachtern sprechen, müssen wieder gehen. - © APAweb, Barbara Gindl

Türkei

Ganz laut ja und leise nein36

  • In Österreich zeichnet sich ein deutliches Ja für Präsident Erdogans Referendum ab. Kritik wird nur verhalten geäußert.

Wien. "Ja", "Evet", "Natürlich ja!" Ein Nein, oder Hayir auf Türkisch, hört man bei den türkischen Wählern, die am Freitagnachmittag das Wahllokal im türkischen Konsulat in Wien verlassen, nicht. "Das ist die beste Entscheidung und der richtige Weg für die Türkei", ist ein junger Mann überzeugt... weiter




In Wien trägt ein Mann auf dem Weg zur Abstimmung zwei Statements: Eine Krawatte des türkischen Staatsgründers Atatürk und einen "Nein"-Button. - © APA/dpa/Peter Kneffel

Türkei

100.000 Austrotürken können an Referendum teilnehmen6

  • Bei Parlamentswahl 2015 kam AKP in Österreich auf 69 Prozent - Rege Beteiligung an erstem Tag des Verfassungsreferendums.

Wien. Bei strahlendem Sonnenschein zeichnete sich am ersten Tag der Stimmabgabe zum Verfassungsreferendum unter den Türken in Wien eine rege Wahlbeteiligung ab. Wähler drückten sich im türkischen Konsulat die Klinke in die Hand. Hasan Altun, nach eigenen Angaben als Freiwilliger an der Urne zur Begleitung der Wahl postiert... weiter




Verfassungsreferendum

Die Hayir-Sager44

  • Während Erdogans Anhänger auch hier für eine Verfassungsänderung werben, formiert sich leise der Widerstand.

Wien. "Hayir" bedeutet auf Türkisch Nein. Es ist ein Wort, das dieser Tage in Erdogan Türkei gar nicht gern gehört wird. Und auch in Österreich trauen sich viele in der türkischen Community nicht, es laut auszusprechen. Es ist ein Wort, das ihnen und ihren Familien in der Türkei sehr viele Probleme einbringen kann... weiter




Erdogans Zornanfälle sind teils seinem Temperament geschuldet, zumeist aber kalkuliert. - © afp/Ozan KoseAnalyse

Türkei

Der starke Mann unter Druck21

  • Eine Niederlage beim Verfassungsreferendum wäre fatal für Erdogan. Deshalb sucht er den Radau.

Istanbul. "Stehen wir vor einem Krieg mit Deutschland?" Diese nur halb scherzhaft gemeinte Frage stellen sich Türken in diesen Tagen. Besorgt reagieren sie auf die scharfen Töne ihres Präsidenten Recep Tayyip Erdogan im Streit mit Deutschland - und sie sind einiges von ihm gewohnt... weiter




Alle Augen auf Erdogan: Die Opposition befürchtet, dass sie sich im Wahlkampf kaum Gehör verschaffen wird können. - © reuters

Türkei

Mit aller Macht16

  • Türkei stimmt am 16. April über Einführung des umstrittenen Präsidialsystems ab. Erdogan könnte damit bis 2034 Staatschef bleiben.

Ankara. (rs) Im Vergleich zur parlamentarischen Debatte vor drei Wochen, als sich die Abgeordneten nicht nur hitzige Wortgefechte, sondern auch wüste Rangeleien gelieferte hatten, fiel der Part von Recep Tayyip Erdogan fast schon ungewöhnlich still aus... weiter





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