• 12. Dezember 2017

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Literarisches Buch

Schacherreiter, Christian: Diese ernsten Spiele

  • Christian Schacherreiters Kindheitserinnerungen.

Bewundernswert ist vieles (heißt es in einem apokryphen Drama-Fragment des Sophokles), der Bewundernswerteste von allen jedoch sei der Mann, welcher sich selbst genau einzuschätzen weiß. "Ich bin Gebrauchsliterat und Satiriker, schreibe vorwiegend Sachtexte und nur selten kleine literarische Arbeiten... weiter




Literarisches Buch

Vann, David: Im Schatten des Vaters2

  • Der aus Alaska stammende Autor David Vann erzählt eine traurige, tragische, ausweglose Vater-Sohn-Geschichte.

Eigentlich dachte man, Cormac McCarthys apokalyptische Vater-Sohn-Geschichte, die er in seinem Roman "Die Straße" (2007 erschienen und jüngst auch verfilmt) erzählt, sei an Düsternis, Beklemmung und Traurigkeit nicht mehr zu überbieten. Doch der Roman des Amerikaners David Vann belehrt uns eines Besseren: Dieses Buch mit seinen nicht einmal 200... weiter




Literarisches Buch

Hawthorne, Nathaniel: Zwanzig Tage mit Julian und Little Bunny

  • Nathaniel Hawthornes Aufzeichnungen über seinen Sohn.

"Entweder habe ich heute weniger Geduld als gewöhnlich oder der kleine Mann strapaziert sie noch mehr als sonst, aber es kommt mir wirklich so vor, als ob er mich mit mehr Fragen, Hinweisen und Beobachtungen gepeinigt hätte, als man von einem sterblichen Vater verlangen kann", notiert der amerikanische Schriftsteller Nathaniel Hawthorne am 3... weiter




Literarisches Buch

Weber, Andreas: Veitels Traum

  • "So nicht!" ist Andreas Webers 2007 erschienener Erzählband betitelt, und das muss man nach der Lektüre seines nun publizierten Romans "Veitels Traum" leider ebenfalls ausrufen. Als Weber 2004 mit "Lanz", einem Roman über die sogenannte Vergangenheitsbewältigung bzw. -verdrängung, eine beachtliche Talentprobe ablegte, durfte man hoffen, dass der Autor künftig mit seinem Talent tüchtig wuchern würde.

"Vaters Ende aus der Perspektive des allwissenden Erzählers zu beschreiben, sehe ich als den Beginn unserer Beziehung, die zu seinen Lebzeiten nicht möglich war. Wie ich der Schriftsteller wurde, der er gerne gewesen wäre, ist mein Thema, meinem Vater ein Denkmal zu setzen mein Motiv... weiter




Literarisches Buch

Stift, Linda: Kein einziger Tag

Das Setting um den abgründigen Erlebnisbericht des Ich-Erzählers Paul hat Thriller-Potential: Er und Paco sind Zwillingsbrüder, genau genommen getrennte Siamesische Zwillinge. Paul lebt ein zufriedenes Leben als Betreiber eines Geschäftes für Malerzubehör, bis Paco - ein mittelmäßiger Schauspieler... weiter




Ein präziser und dichter Erzähler: Xaver Bayer.Foto: Marko Lipus

Literarisches Buch

Bayer, Xaver: Wenn die Kinder Steine ins Wasser werfen

  • Am Erzählen Handkes geschult: Xaver Bayers Ein-Satz-Erzählung "Wenn die Kinder Steine ins Wasser werfen".

Die Welt in einem Satz erzählen, auch wenn er 119 Seiten lang ist: das versucht Xaver Bayer in seiner jüngst erschienenen Erzählung "Wenn die Kinder Steine ins Wasser werfen". Sie ist ein ohne Pause fließender Bewusstseins- und Gedankenstrom eines jungen Mannes, der im Brüsseler Flughafen aus einem Flugzeug steigt und auf den Anschlussflug wartet... weiter




Literarisches Buch

Kurbjuweit, Dirk: Kriegsbraut

  • Wohl kein deutscher Autor bewegt sich im Moment mit seinen Romanen so nahe an der politisch-gesellschaftlichen Realität wie Dirk Kurbjuweit, im Hauptberuf Leiter des Hauptstadtbüros des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel". In "Nachbeben" (2004) hatte er nebenher eine Art Währungsgeschichte der Bundesrepublik erzählt, in "Nichts als die Wahrheit" (2008) die obersten Politetagen der Berliner Republik zum Schauplatz gemacht.

Nun widmet er sich dem Afghanistan-Krieg und schildert am Beispiel einer jungen Soldatin nicht nur die Schwierigkeiten und Absurditäten dieses Einsatzes, sondern erzählt auch ebenso spannend wie feinsinnig vom "clash of civilizations" zwischen Soldaten und Einheimischen... weiter




Literarisches Buch

Wagner, Richard: Belüge mich

Der 1952 in Rumänien geborene und seit 1987 in Deutschland lebende Schriftsteller Richard Wagner ist einer der ausgewiesenen Fachleute für die Verhältnisse in jener Region, die man üblicherweise "den Balkan" nennt. In zahlreichen Zeitungsartikeln, Essays und zuletzt 2003 auf Buchlänge in dem Band "Der leere Himmel" hat er mit der ihm eigenen... weiter




Literarisches Buch

Trueba, Daniel: Die Kunst des Verlierens

  • Der Verlust von Liebe, Menschen und einem Teil der eigenen Identität ist das Thema in David Truebas Roman "Die Kunst des Verlierens". Der über 70-Jährige Leandro verfällt nach dem Tod seiner Frau einer afrikanischen Prostituierten und verliert beinahe sein gesamtes Vermögen. Sein Sohn Lorenzo ist vernarrt in eine Ecuadorianerin und wird des Mordes an seinem ehemaligen Geschäftspartner verdächtigt. Und Lorenzos Tochter Sylvia hat eine Affäre mit dem argentinischen Fußballstar Ariel.

Im neuesten Roman des spanischen Drehbuchautors, Filmemachers und Schriftstellers geht es also auch um das Leben von und mit Einwanderern in Madrid - und um deren Sehnsucht, ihren Platz in der spanischen Gesellschaft zu finden. Ein packender, berührender Roman. David Trueba: Die Kunst des Verlierens... weiter




Literarisches Buch

Jaeg, Paul: abtasten oder zuwarten

  • Der österreichische Autor ist Mehrkämpfer. Neben dem Schreiben übt er meist einen Brotberuf aus, daneben ist er nicht selten als Kleinverleger oder Kulturorganisator.

Paul Jaeg ist zudem Maler, Musiker und Komponist und war zwischenzeitlich auch noch Radiomoderator, vermutlich wäre ihm sonst langweilig geworden. Seine Gedichte sind vorwiegend von der aphoristischen Sorte, der Zeilenbruch dient kurzen Pausen oder Gedankensprüngen: nicht streiten nicht saufen nicht drohen nicht lieben sucht euch drei zeilen aus... weiter




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