• 13. Dezember 2017

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Triptychon für verfolgte Christen am Seitenaltar der Wiener Augustinerkirche. - © Johann Werfring

Museumsstücke

Wiener Altar für die verfolgten Christen14

  • Für einen Seitenaltar in der Wiener Augustinerkirche hat der Künstler Samuel Palmtree aus Erfahrungen des Leids in Nigeria ein Triptychon gestaltet.

Auf den ersten Blick wirkt das neue Triptychon am Altar für die verfolgten Christen in der Wiener Augustinerkirche wie ein farbenfrohes dreiteiliges Gemälde. Bei näherer Betrachtung haftet der Blick indes sehr rasch an der im Mittelteil platzierten Handgranate und am Schriftzug "Boko Haram", dessen zweiten Buchstaben die Granate bildet... weiter




Moulagen von Haut- und Geschlechtskrankheiten im Wiener Narrenturm. - © Johann Werfring

Museumsstücke

Nichts Menschliches sei Menschen fremd23

  • Der 1784 unter Joseph II. errichtete Narrenturm, im Volksmund "Kaiser Josephs Gugelhupf" genannt, beherbergt eine bemerkenswerte Sammlung.

Es mag rund 20 Jahre her sein, als in öffentlichen Wiener Verkehrsmitteln des Öfteren ein junger Mann mit stark deformiertem Gesicht unterwegs war und die Leute verschreckte. Wie ich in Erfahrung gebrachte hatte, war er in einer betreuten Wohngemeinschaft untergebracht gewesen... weiter




Cartoon zum Thema Sprache von Dorthe Landschulz. - © Galerie der komischen Künste

Museumsstücke

Netzjargon bei den Steinzeitmenschen17

  • Seit dem Jahr 2010 hat die Galerie der komischen Künste im Wiener MuseumsQuartier nahezu drei Dutzend Sonderausstellungen veranstaltet.

Nachdem die Galerie der komischen Künste in ihren Ausstellungen bereits alle möglichen Themen, darunter Literatur, Krieg, Landleben, Veganismus, Hunde und Katzen, aufgegriffen hat, widmen sich in der aktuellen Schau rund 60 Zeichner der Wissenschaft. In den vergangenen Jahren wurden in dieser Kolumne bisher achtmal herrliche Sujets aus... weiter




Schattenspielszene: Der Tempel des Sun Wu. - © Österreichisches Institut für China- und Südostasienforschung

Museumsstücke

China-Geheimtipp in der Wiener Josefstadt17

  • Die Galerie des Österreichischen Instituts für China- und Südostasienforschung veranstaltet häufig eigene Events und beschickt laufend Museen mit Objekten.

Ein Geheimtipp für all jene, die an chinesischer Kultur interessiert sind, ist die Galerie des Österreichischen Instituts für China- und Südostasienforschung im Innenhof des Hauses Josefstädter Straße 20 im 8. Wiener Gemeindebezirk. Sie beherbergt Sammlungen, welche nicht nur in Österreich, sondern sogar europaweit als einzigartig gelten dürfen... weiter




Aus dem "Landesmuseum Niederösterreich" wurde im August 2016 das "Museum Niederösterreich". - © Museum Niederösterreich / Klaus Engelmayer

Museumsstücke

Museen im Umbruch12

  • Dass die heimische Museumsszene einigermaßen in Bewegung geraten ist, ist alleine schon an den zuhauf getätigten Umbenennungen abzulesen.

Nun ist also aus dem "Landesmuseum Niederösterreich" das "Museum Niederösterreich" geworden. In der österreichischen Bundeshauptstadt wurde schon vor einiger Zeit aus dem altehrwürdigen "Historischen Museum der Stadt Wien" das "Wien Museum" gemacht. In der Donaumetropole, wo es Institutionen wie "Wien Energie", "Wiengas"... weiter




Links: Die Maria-Magdalena-Kapelle, Illustrationsmalerei von Bernhard Münzenmayer-Stipanits; rechts: die Virgilkapelle. - © Johann Werfring

Museumsstücke

Im Schatten des Stephansdomes12

  • Die seit kurzem wieder zugängliche Vigilkapelle unter dem Wiener Stephansplatz ist nun auch durch eine aufschlussreiche Museumspublikation dokumentiert.

Als im Zuge des U-Bahn-Baus im Jahr 1973 unter dem Stephansplatz die Virgilkapelle wiederentdeckt wurde, stellte das in Wien eine kleine Sensation dar (für ausgesprochene Kulturmenschen war es freilich eine Riesensensation). Im Jahr 2008 musste die Kapelle aus konservatorischen Gründen geschlossen werden... weiter




Detlef Kelbassa: Skiapode oder Schattenfüßler, Keramik, grob schamottierter Ton, um 2010 (l.). Schattenfüßler in der Schedel’schen Weltchronik, Erstausgabe, Nürnberg 1493 (r.). - © Akademie der bildenden Künste Wien

Museumsstücke

Erdrandbewohner am Wiener Schillerplatz10

  • Eine Reihe von wunderseltsamen Gestalten ist in der Akademie der bildenden Künste rund um Hieronymus Boschs Wiener Weltgericht gruppiert.

Wenige zweifelten daran, für viele hingegen war es Gewissheit: Die Schattenfüßler (Skiapoden), zugehörig einer fernab der bekannten Zivilisation lebenden Spezies, verfügten über herausragende Fähigkeiten. Obwohl sie nur einen Fuß hatten, konnten sie sich rasant fortbewegen... weiter




Trestererkostüme im Österreichischen Museum für Volkskunde. - © Österreichisches Museum für Volkskunde

Museumsstücke

Stampfen im Zeichen der Hahnenkrone12

  • Eine Sonderausstellung im Österreichischen Museum für Volkskunde thematisiert einen der merkwürdigsten Tänze der Alpenrepublik.

Am 5. Jänner, das ist der historische Faschingsbeginn, machen sich im Salzburger Pinzgau bei Einbruch der Dämmerung allerlei kostümierte Gestalten auf den Weg in Bauernstuben und Wirtshäuser. Voran schreitet der Hanswurst, gefolgt von den sogenannten Schiachperchten... weiter




Sowohl die Physiognomien als auch der Faltenwurf werden je nach Perspektive äußerst unterschiedlich wahrgenommen. Links die in etwa vom Künstler intendierte Perspektive (von unten), rechts der frontale Blick auf die Skulpturen in der Ausstellung. - © Johann Werfring

Museumsstücke

Meister der Falten und des Ausdrucks26

  • Ein barockes Happening ersten Ranges vermitteln die Skulpturen des genialen Bildhauers Johann Georg Pinsel im Winterpalais des Prinzen Eugen.

Johann Georg Pinsel (gest. 1761/62) war der bedeutendste und einflussreichste Bildhauer des 18. Jahrhunderts in der Gegend um Lemberg (heute L’wiw). Die Region gehört zur Ukraine und war zu Lebzeiten Pinsels Teil der Adelsrepublik Polen-Litauen... weiter




Johann Baptist Reiter (1813–1890): Schlummernde Frau (Ausschnitt), Öl auf Leinwand, 55 x 68 cm, 1849. - © Belvedere

Museumsstücke

Gar nicht bieder!17

  • Mit einem feinsinnigen Ausstellungskonzept lenkt das Belvedere den Betrachter-Blick auf vielfältige Aspekte der sogenannten Biedermeier-Kunst.

Den menschlichen Hang, die Dinge abzugrenzen und zu etikettieren, hat der originelle Dichter und Denker Egon Friedell (1878–1938) als "Wille zur Schachtel" bezeichnet. Nicht selten kommt es vor, dass Dinge und Phänomene infolge dieser heftigen menschlichen Leidenschaft mit zweifelhaften Begriffen klassifiziert werden – mithin in der... weiter




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