• 13. Dezember 2017

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Officer des Order of the British Empire: die 1928 geborene Jane Gardam. - © Colin McPherson/Getty Images

Literatur

Very British

  • Janes Gardams Kurzgeschichtenband "Die Leute von Privilege Hill" zeigt die englische Autorin auf der Höhe ihrer Kunst - und das Empire in boshaft funkelnden Farben.

Sie leben außerhalb von London im Grünen. In der "Enklave", wie sie es nennen. Ihre Ehemänner, einstmals hohe Tiere in Militär oder Wirtschaft, haben ausgedient, die Kolonien haben sich aufgelöst, die Heimgekehrten sitzen ein bisschen zwischen den Stühlen... weiter




Literatur

Sympathisch frech2

  • Neue Erzähungen von Christian Futscher.

"Wenn ich tot bin, werde ich die Sau rauslassen - auf dem Friedhof, warum nicht? Ihr werdet schon sehen! Von wegen ewige Ruhe, ohne mich!" Gottlob wartet Autor Christian Futscher nicht so lange wie eine seiner Figuren, er besingt in seinem neuen Erzählungsband bereits zu Lebzeiten die einschlägigen Freuden des Lebens in Wien - Sex... weiter




Literatur

Aus der Zeit gehoben1

  • Valeria Parrellas Erzählband "Liebe wird überschätzt".

Valeria Parrella ist beim Schreiben eine Seiltänzerin, sie spannt ihr literarisches Seil zwischen Himmel und Erde. Die meisten der acht Geschichten in ihrem neuen Erzählband, "Liebe wird überschätzt", befassen sich mit Menschen, die in ihrem Leben nach Sinn und Wahrheit suchen... weiter




Literatur

Einbruch des Unerwarteten

  • Christoph Eckers Kurz- und Kürzestgeschichten "Andere Häfen".

Auf dieses Buch haben wir gewartet. Obgleich er bereits eine ganze Reihe von Veröffentlichungen vorgelegt hat, gelang Christoph Ecker erst mit dem monumentalen Erzählwerk "Fahlmann" (2012) der Durchbruch. Gelobt als "eines der großen Leseabenteuer der deut-schen Gegenwartsliteratur" (Denis Scheck)... weiter




Präzise Verhaltensstudien: Karin Peschka. - © APA /Helmut Fohringer

Literatur

Arrangement mit dem Untergang2

  • Die österreichische Schriftstellerin Karin Peschka beschreibt in ihrem neuen Erzählband den Prozess allumfassender Verwesung in einem post-apokalyptischen Wien.

Zerschunden. Ausgeblutet. Postelektrisch. Ein nicht näher genanntes apokalyptisches Ereignis hat Wien zerstört, die wenigen Überlebenden bringen sich um oder arrangieren sich. Intellektuelle entdecken ihr handwerkliches Geschick, ein Obdachloser macht weiter wie bisher, eine junge Frau krümmt sich in Regelschmerzen... weiter




Wechselbad der Gefühle und Bilder: Clemens Mayer. - © Gaby Gerster

Literatur

Reisen ans Ende der Nacht2

  • Der deutsche Schriftsteller und Drehbuchautor Clemens Meyer legt mit seinen Erkundungen des "Schlachthausbodens" unserer Existenz ein leises und deshalb besonders unter die Haut gehendes Buch vor.

Clemens Meyers Romane und Erzählungen sind Reisen ans Ende der Nacht, Erkundungen des "Schlachthausbodens" unserer Existenz - ungeschönt, brutal, drastisch, komisch, ironisch, anrührend, pathetisch, melancholisch, unterhaltsam, voller Empathie für die Ge- und Betroffenen... weiter




Kurzgeschichten

Von angespülten Sirenen und gestrandeten Tramperinnen

  • Simon Guerel: "Der Kauz" - sieben kleine, feine Kurzgeschichten.

Simon Guerels Kurzgeschichten sind einfach da. Sie fügen sich nicht zu einem großen Ganzen, sie erheben keinen Anspruch auf irgendetwas. Sie fangen einfach an, verlaufen mehr oder weniger pointiert - und irgendwann enden sie, relativ unspektakulär, aber wohldurchdacht... weiter




Literatur

Pariser Neuanfänge1

 Wer die Romane der französischen Bestsellerautorin Anna Gavalda mag, wird auch diese neuen, stilistisch variantenreichen Erzählungen mögen. Wobei die kürzesten ihrer warmherzigen Geschichten die fesselndsten sind. Wie so oft bei Gavalda geht es um Pariser, deren Leben nicht ganz rund läuft... weiter




Literatur

Tragische Bezirke des Daseins

  • Annett Krendlesbergers einprägsamer Erzählband "Doch".

Lesen soll Vergnügen bereiten, doch zeitweise betritt der Lesende zwangsläufig auch die tragischeren Bezirke des Daseins, erfährt Details über das Verletzt-Werden einer jungen Frau, über das eintönige Leben nach einer erbbedingt freiwilligen Kündigung oder das Sterben naher Angehöriger... weiter




Vielfach ausgezeichnet: Lydia Mischkulnig. - © Marko Lipus/picturedesk.com

Literatur

Sehnsucht nach dem Paradies6

  • Die österreichische Schriftstellerin Lydia Mischkulnig stattet ihre Diagnose des gegenwärtigen Lebens mit biblischen Bezügen aus.

"Worum geht es denn sonst im Leben, als sich Lust zu verschaffen?", überlegt Doris. Sie ist die Hauptfigur in "Die Paradiesmaschine", einem Text aus Lydia Mischkulnigs gleichnamigem Erzählband. Nun wissen aber die Menschen seit grauer Vorzeit, wie leicht das Vorhaben, "sich Lust zu verschaffen", an den Tücken der Wirklichkeit scheitert... weiter




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