• 18. Januar 2018

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Blut, Schweiß und Oldman

Filmkritik

Blut, Schweiß und Oldman2

  • Joe Wrights "Die dunkelste Stunde" als herausragendes politisches Drama.

Kämpfen oder verhandeln? Vor dieser folgenschweren Entscheidung sah sich Winston Churchill im Jahr 1940, als Hitler, über Frankreich kommend, in England einmarschieren wollte. Doch dazu kam es nie, denn der unbeugsame Churchill entschloss sich, keinesfalls zu kapitulieren. Koste es, was es wolle, und mit "Blut, Schweiß und Tränen"... weiter




Filmkritik

Klaviatur der Abgründe

  • Fast meisterlich: François Ozons "Der andere Liebhaber".

Jemand wie François Ozon hat es schon lange nicht mehr nötig, über die Usancen des guten Geschmacks nachzudenken. Spätestens, als in seinem Film "Ricky" (2009) einem Baby Flügel wuchsen, weiß man: Diesem Regisseur ist alles zuzutrauen. Daher überrascht nicht... weiter




Filmkritik

Die Braut in der Wüste

Es gibt noch Filme über Selbstfindung, die auf Klimbim verzichten und ruhig, behutsam beobachtend erzählen. Wegen kleiner Überraschungsmomente kommt nie Langeweile auf. Bilder verschönern alles. Dazu gehört "La Novia del Desierto", übersetzt "Die Braut der Wüste". Im Mittelpunkt steht die 45-jährige Teresa (Paulina Garcia)... weiter




Gediegen liegen: In "Life Guidance" frönt die Mittelschicht ihrem selbsterwählten Luxusleben mit Totalüberwachung. - © Stadtkino

Filmkritik

Gefangen für ein ganzes Leben12

  • Ruth Mader entwirft in "Life Guidance" die dystopische Vision eines absoluten Kapitalismus.

Es gibt einen kurzen Moment im Laufe von Ruth Maders neuem Film "Life Guidance", da schießt dem aufmerksamen Zuschauer ein Gedanke durch den Kopf, nämlich der Gedanke, dass Gedanken aller Knechtung zum Trotz letztlich frei bleiben und dass diese Gedanken gar niemand wissen muss als man selbst... weiter




The Killing of a Sacred Deer

Vom Fluch verfolgt

  • "The Killing of a Sacred Deer", Mythos modernisiert.

Der Grieche Yórgos Lánthimos hatte mit der Arthouse-Trilogie, zuletzt "The Lobster", seinen Ruf als abgründiger, hintersinniger Filmemacher begründet. Mit "The Killing of a Sacred Deer" treibt er alles um einen Sprung weiter. Kaum noch wurde das Publikum, um das er sich wenig schert, einer derartig bewussten Verstörung ausgesetzt... weiter




Die bekannten Allen-Themata drehen sich in "Wonder Wheel" immer wieder im Kreis. - © APAweb / Herbert Pfarrhofer

Filmkritik

Seltsam unberührt

  • "Wonder Wheel" ist ein erstaunlich unengagierter Film von Woody Allen.

Wenn man bis ins hohe Alter jährlich einen Film dreht, sind Erfolgsschwankungen durchaus drin. Wie es dem 82-jährigen Woody Allen in den letzen zehn Jahren ergangen ist. Als er sich zuletzt 2016 auf die Mini-Serie "Crisis In Six Scenes" für Amazon eingelassen hatte, stellte er fest: "Ich weiß nicht, wie ich dazu gekommen bin... weiter




Die Aids-Aufklärung nötigt zu drastischen Maßnahmen. - © ThimfilmVideo

Filmkritik

Endloser Todeskampf4

  • Das Aids-Drama "120 BPM" ist eine rasante Rückschau in das Paris der 1990er Jahre.

In den 1990er Jahren herrschte Chaos im Liebesleben. Neben die ohnehin schon hormonbedingten Verwirrungen des Körpers gesellte sich noch die Kunde von der todbringenden Lust: Aids hielt die Menschheit in Schach, weil man nicht wusste, wie man dem Virus beikommen konnte... weiter




Filmkritik

Gut gelauntes Kuriositäten-Kabinett

  • Das Musical "Greatest Showman" beschränkt sich weitgehend auf nicht mehr als effektreiches Schaukino, das es auf Oscar & Co. abgesehen hat.

Er wurde zum "Greatest Showman on Earth" hochgejubelt: P. T. Barnum (1810-1891). Der Begründer einer berühmten Zirkuskette führte als junger Mann einen kleinen Laden in seiner Heimatstadt Bethel, Connecticut. Mit 24 zog er samt Frau und kleiner Tochter nach New York, um dort sein Glück zu machen... weiter




Louise Chevalier (Helen McCrory) ist eine der Figuren aus van Goghs Leben, die in "Loving Vincent" in Bewegung gerät. - © lunafilm

Loving Vincent

Lichtspiele in Ölfarben2

  • "Loving Vincent" zeigt das Leben des Malers Vincent van Gogh in bewegten Gemälden.

Dass Vincent van Gogh auch ein passionierter Briefeschreiber war, ist möglicherweise gar nicht so bekannt. Diese Tatsache jedoch macht sich der Film "Loving Vincent" nun zunutze. Aus seinen Briefen und durch seine Bilder erzählt er von den letzten Tagen des Malers... weiter




Voll verschleiert

Neu im Kino

Hinter der Maske (fan) Die Studenten Armand (Félix Moati) und Leila (Camélia Jordana) sind ein Paar und planen von Paris aus einen gemeinsamen Studienaufenthalt in den USA. Doch dann kehrt Leilas Bruder Mahmoud (William Lebghil) nach längerem Aufenthalt im Jemen stark verändert zurück... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung




Werbung