• 29. Mai 2017

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Schlagwortsuche

Johnny Depp reitet wieder über die Weltmeere, am Mast: Kaya Scodelario. - © Disney Enterprise

Filmkritik

Der Fluch der Serie

  • "Fluch der Karibik - Salazars Rache" ist nur eine Variation des Vorhergegangenen.

Wohl kaum ein anderer Film erlangte in jüngster Zeit ähnlichen popkulturellen Einfluss wie der erste Teil von "Fluch der Karibik" (2003). Der damals wiedererweckte Berufswunsch Pirat hat sich in den darauf folgenden 14 Jahren jedoch mit jeder Fortsetzung zunehmend abgeschliffen. Auch das Personal war flüchtig und durch neue Starpower ersetzt worden... weiter




To sing or not to sing: Ryan Gosling als Songwriter. - © Br. Green Pictures

Filmkritik

Wirrwarr um Dreierbeziehungen

  • "Song To Song" zersplittert in einer unstrukturierten und verwirrenden Puzzlemenge.

An Terrence Malick scheiden sich seit langem die Geister. Viele schätzen seinen eigenen, unverwechselbaren Stil. Andere können mit der schweren Verständlichkeit nichts anfangen. Seine Anfänge 1973 und 1978 funktionierten noch, gelten als Kunstwerke. "Badlands" über das amerikanische Gewalttrauma... weiter




Filmkritik

Neu im Kino

Wie wird man zum "guten Mann"? (fan) Der Musikvideomacher und Grafikdesigner Mike Mills stieg erst spät ins Regiefach ein. Doch bereits sein zweiter Spielfilm "Beginners", in dem er dem späten Coming Out seines Vaters gedachte, war ein großer Erfolg, brachte unter anderem Christopher Plummer einen Oscar ein... weiter




Filmkritik

Neu im Kino1

Zukunft, neu gedacht (fan) Den Menschen von heute wird eine Krise nach der anderen vor Augen und Ohren gehalten. Wir nähern uns angeblich dem Abgrund. Ob das alles stimmt oder zum bewussten Anschüren von Paranoia gehört, kann man kaum mehr beurteilen. Was die Zukunft betrifft, kann niemand vorhersagen, wie sie wird... weiter




Nina Hoss und Stellan Skarsgård glücklich am Strand. - © Filmladen

Rückkehr nach Montauk

Im Dauertrauermodus2

  • "Rückkehr nach Montauk": Volker Schlöndorff suhlt sich dank Max Frisch in Liebeserinnerungen an verflogene Zeiten.

Man hätte sich - in Zeiten wie diesen - vielleicht einen Film mit mehr gesellschaftspolitischer Relevanz von jemandem wie Volker Schlöndorff erwartet, doch für "Rückkehr nach Montauk" nimmt sich der Altmeister der Literaturverfilmung ausgerechnet eine Elegie über die Liebe aus der Feder von Max Frisch her; aus der Zeit gefallen und essayistisch... weiter




König Arthur (Charlie Hunnam) ergreift das Schwert und hat durchaus Chancen auf eine mehrteilige Filmkarriere. - © Warner Bros.

King Arthur - Legend of the Sword

König Arthur mit Undercut

  • In Guy Ritchies "King Arthur - Legend of the Sword" wird die Legende lässig.

Der Film steigt so sehr mitten in die Handlung ein, dass der Zuschauer im Schlachtgeschehen schon zwei Mal von Riesenelefanten zertreten und drei Abgründe hinuntergestürzt wurde, da ist "King Arthur - Legend of the Sword" noch keine fünf Minuten alt. Auch danach geht alles sehr schnell: Im Zeitraffer erzählt Regisseur Guy Ritchie... weiter




Alles unter Kontrolle

Neu im Kino2

Essen gibt’s für alle gratis (suv) "Free Lunch" steht im Englischen für den Ausspruch "Im Leben gibt es nichts umsonst." Aber was, wenn doch? Der Dokumentarfilmer und Volkswirt Christian Tod geht in sieben Kapiteln dem bedingungslosen Grundeinkommen nach: Von der Idee über soziale Implikationen bis hin zur Bedeutung für die Zukunft der... weiter




Daniel Kaluuya bekommt es in "Get Out" mit jeder Menge rassistischer Ressentiments zu tun. - © Universal Pictures

Filmkritik

Schnell raus hier!2

  • "Get out" ist Horror, Satire, Rassismus-Parabel in einem.

Wenn ein glückliches Paar fröhlich über die Landstraße gondelt und ein Hirsch auf das Auto knallt, ist das im Kino so gut wie immer ein böses Omen für den Fortgang des Films. In diesem Fall scheint sich das gleich für den Fahrer, den afroamerikanischen Fotografen Chris (Daniel Kaluuya), zu bestätigen... weiter




Filmkritik

Märchen und Realität2

  • "Sieben Minuten nach Mitternacht" ist emotional stark.

Das Leben des 12-jährigen Conor (Lewis MacDougall) ist alles andere als einfach. Seine alleinerziehende Mutter (Felicity Jones) ist schwer krank, er muss daher bei seiner strengen Großmutter (Sigourney Weaver) wohnen. In der Schule wird er geprügelt, gehänselt, aber auch sehr bemitleidet... weiter




Paula (Elisabeth Wabitsch, links) ist heimlich in ihre Mitschülerin Charlotte (Anaelle Dézsy) verliebt. - © Filmladen/Orbrock Film

Filmkritik

Szenen aus dem Lebensfrühling6

  • Der Debütfilm "Siebzehn" von Monja Art ist ein feinsinniges Stück Kino über das Erwachsenwerden.

Was ganz entscheidend für die Darstellung von Adoleszenz im Film ist, ist die Authentizität. Nicht oft erlebt man im Kino diese raren Momente völliger Glaubwürdigkeit, denn zu viele Schauspieler sind, gerade in jungen Jahren, im Overacting gefangen, weil man ihnen das so beigebracht hat in der Schauspielschule... weiter




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