• 24. Februar 2017

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Filmkritik

Odyssee eines Löwen

  • "Lion" ist ebenso unglaublich wie hochemotionell.

"Basierend auf einer wahren Geschichte" muss man mit Skepsis betrachten, weil die Wirklichkeit oft genug von der Traumfabrik verwässert wird. "Lion" ist die wohl beste Ausnahme. Bei aller publikumswirksamen Aufarbeitung haben ehrliche Emotionen den absoluten Vorrang. Die Verfilmung der Autobiografie des Inders Saroo Brierley besteht aus zwei Teilen... weiter




Filmkritik

Spiel eines Eisschranks

  • Isabelle Huppert überzeugt in "Elle".

Alles geht sehr schnell: Ein unbekannter Mann fällt über Michèle (Isabelle Huppert) her, er vergewaltigt sie auf brutalste Weise, ungeachtet ihrer heftigen Gegenwehr. Nach der Tat greift Michèle zum Telefon und ordert in einem Restaurant einen Tortilla-Wrap. Seltsam... weiter




Filmkritik

Neu im Kino

Echte Bomben, blasser Film (fan) Am Patriots’ Day 2013 explodierten in Boston beim Marathonlauf zwei Bomben. Mark Wahlberg jagt als Polizist nach den Attentätern. Mit Doku-Aufnahmen unterspickt, bleibt es doch nur beim Thriller, der eher wie eine Hommage an den Hauptdarsteller wirkt, der Bostoner ist... weiter




Großstadt-Paar in der Beziehungskrise: Georg (Josef Hader) und Johanna (Pia Hierzegger). - © Wega Film

Filmkritik

Nackte Haut im Schnee4

  • Josef Haders erste Regiearbeit: In "Wilde Maus" will sich jemand ganz übel rächen.

Ein Gespräch beim Chefredakteur. Das meint entweder eine Beförderung oder eine Gehaltserhöhung. Oder eben nicht. Im Fall von Georg (Josef Hader) meint es "eben nicht". Entlassung, Kündigung, es gibt viele Worte dafür, wie man ein Mittelstandsleben aus den Angeln heben und es im Rest-Komfort des Golden Handshakes noch eine Weile zappeln und zucken... weiter




Filmkritik

Der Teufel am Zaun

  • Wirkungsvoll zurückhaltend: "Fences".

Zäune können dazu da sein, Menschen draußen oder drinnen zu halten, heißt es in "Fences". Denzel Washingtons dritte Regiearbeit handelt von der Familie Maxson im Pittsburgh der 50er Jahre. Vater Troy (Denzel Washington) erzählt gerne Geschichten vom Teufel... weiter




Filmkritik

Zucchini will lieben1

  • "Mein Leben als Zucchini" ist oscarnominiert.

Ein unbedachter Schubser mit der Tür zum Dachboden reicht aus, um den Buben, der auf den Namen Zucchini hört, zur Vollwaise zu machen. Er hat damit einfach seine Mutter die Leiter runtergeschubst, die sie gerade emporklomm. Und das nicht einmal beabsichtigt. Dann liegt da unten eine Frau in der Blutlache... weiter




Filmkritik

Film

Scheitern der Freigeistigkeit (fan) Philip Roth verfasst seine Romane zumeist aus sehr persönlicher Sicht. So auch die "Empörung", wo er seine eigenen Studienerfahrungen verarbeitet. Angesiedelt in der McCarthy-Ära, die zwar nie erwähnt wird, dessen reaktionäre, engstirnige Prüderie aber allgegenwärtig ist... weiter




Filmkritik

Man lebt nur zweimal

  • Pensionierte Alt-Bonds als "Kundschafter des Friedens".

Der Titel spiegelt den frechen Euphemismus wider, den sich die DDR geleistet hat: Als "Kundschafter des Friedens" wurde dort seinerzeit ein Auslands-Spionageagent bezeichnet. Doch mit dem brisanten Thema der ostdeutschen Vergangenheit hat die Komödie kaum zu tun... weiter




Fühlt sich mitschuldig am Tod einer jungen Frau: Ärztin Jenny (Adèle Haenel). - © temperclayfilm

Filmkritik

Zwischen den Genres2

  • "Das unbekannte Mädchen" zwischen Sozialdrama und Krimi.

Die Intention mag die richtige gewesen sein, allein an der Umsetzung hapert es diesmal ein wenig: Die Regiebrüder Jean-Pierre und Luc Dardenne aus Belgien, die bereits zwei Goldene Palmen in Cannes gewonnen haben, bürgen für erstklassiges, sozialpolitisch relevantes Kino; sie sind genaue Beobachter der Lebensumstände von Menschen... weiter




Filmkritik

Auch viel Sex kann bieder sein

Nachdem die Verfilmung des ersten Buchs der "Fifty Shades of Grey"-Romanreihe von E. L. James überraschend keusch ausgefallen war, verspricht man sich vom zweiten Teil, der schließlich mit "Gefährliche Liebe" betitelt ist, ein wenig mehr als SM-Romantik... weiter




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