• 29. März 2017

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Schlagwortsuche

Sonia (Noémie Merlant) möchte ihrer Familie einen Platz im Paradies sichern. Dafür plant sie einen Terroranschlag. - © Thimfilm

Filmkritik

Der Weg in den Dschihad4

  • Marie-Castille Mention-Schaar sucht in "Der Himmel wird warten" Erklärungen für Fanatismus.

Der Verführer packt das junge Mädchen da, wo es am verletzlichsten ist: an der Psyche und dem Ego. "Du bist etwas Besonderes", heißt es da, "du bist anders als die anderen." Die WhatsApp-Nachrichten erhellen die Stimmung der 16-Jährigen, die mit ihrer Auseinandersetzung mit der Welt heillos überfordert scheint... weiter




Filmstill. - © agatfilms

Filmkritik

Im Biopic-Fahrwasser1

  • "Der junge Karl Marx" hinterlässt zwiespältigen Eindruck.

Eine Schar abgerissener Arbeiter, Frauen und Kinder, durchstreift einen Wald, um Brennholz zu sammeln. Kohle können sie sich nicht leisten, irgendwie müssen sie den Winter in Zelten überleben. Doch sie nehmen nur abgefallene Äste, brechen keine ab. Da galoppieren Reiter mit Knüppeln daher, prügeln brutal auf sie ein... weiter




Life

Unersättliche Bedrohung

  • "Life" nimmt an vielem Anleihe, bleibt doch spannend.

Um es gleich vorwegzunehmen: "Life" hat nichts zu tun mit dem vor knapp zwei Jahren herausgekommenen Biopic über das letzte Lebensjahr von James Dean und seine Bekanntschaft mit dem Fotografen Dennis Stock. Hier landet man wieder einmal in einem Schreckensszenario des Weltraums. Genauer gesagt: beim Ridley-Scott-"Alien"-Erbe... weiter




Filmkritik

Neu im Kino

Super-Teenies retten die Welt (fan) Die Franchise der "Power Rangers" begann Anfang der 1990er Jahre mit der gleichnamigen US-Kinderserie, angelehnt an eine japanische Serie. Ein paar ganz normale Schüler sind auserwählt und mit einzigartigen Fähigkeiten ausgestattet. Warum wohl? Um die Welt vor Aliens zu retten. Altbacken, aber recht unterhaltsam... weiter




Szenen einer Entfremdung: Die Beziehung zwischen Emad und Rana droht an einem Gewaltverbrechen zu scheitern. - © Thimfilm

Asghar Farhadi

Absolute Verstörung5

  • Asghar Farhadis oscarprämiertes Drama "The Salesman" ist subtil und wuchtig zugleich.

Es ist ein Film voller dunkler Vorahnung, voller Metaphern, der einen gleich von Beginn an in eine seltsam unkomfortable Position zwingt: Man sieht den Bewohnern eines Wohnhauses in Teheran dabei zu, wie sie mitten in der Nacht fluchtartig ihr Haus verlassen müssen, weil es einzustürzen droht: Das Fundament ist beschädigt... weiter




Juan (Mahershala Ali, oscarprämiert als Bester Nebendarsteller) und Chiron/Little (Alex Hibbert) in Barry Jenkins "Moonlight". - © Thimfilm

Filmkritik

In neuem Licht1

  • Oscar-Gewinner "Moonlight" erzählt poetisch von wenig glamourösem Terrain.

Farbfilm wurde ursprünglich für weiße Haut entwickelt. Von den 1940ern bis in die 1990er Jahre war die von Kodak und Fujifilm geschaffene Farbe nur dafür ausgelegt, bestimmte, hellere Hautschattierungen perfekt auszuleuchten. In "Moonlight" bringt Barry Jenkins nun die oscarnominiserten Bilder seines Kameramanns James Laxton zum Leuchten... weiter




Kong: Skull Island

Neu im Kino

King Kong in Jurassic World (fan) Ein Phänomen: Seit 1933 kann der legendäre Riesenaffe King Kong von jedem beliebigen Riesenhochhaus abstürzen, er wird immer wieder auferstehen. Das neueste Reboot führt vor allem den technischen Filmfortschritt vor. Im grellen Feuerwerk bombastischer Effekte. Eingepackt in prominente Besetzung... weiter




Ewan McGregor kehrt in die Rolle zurück, die ihn vor 20 Jahren bekannt machte. - © Sony PicturesVideo

Filmkritik

Derselbe Trip

  • Vier gealterte Crackhelden in "Trainspotting 2".

Eigentlich hat sich gar nichts verändert. Was ist passiert? Seit "Trainspotting" Ende der 90er Jahre vier junge Junkies so unbarmherzig wie einfühlsam abbildete, sind 20 Jahre vergangen. Renton (Ewan McGregor) kehrt zurück nach Edinburgh, um seine alten Kumpel praktisch konserviert vorzufinden: Spud (Ewen Bremner) hat das Besuchsrecht bei seinem... weiter




Filmkritik

Odyssee eines Löwen1

  • "Lion" ist ebenso unglaublich wie hochemotionell.

"Basierend auf einer wahren Geschichte" muss man mit Skepsis betrachten, weil die Wirklichkeit oft genug von der Traumfabrik verwässert wird. "Lion" ist die wohl beste Ausnahme. Bei aller publikumswirksamen Aufarbeitung haben ehrliche Emotionen den absoluten Vorrang. Die Verfilmung der Autobiografie des Inders Saroo Brierley besteht aus zwei Teilen... weiter




Filmkritik

Spiel eines Eisschranks1

  • Isabelle Huppert überzeugt in "Elle".

Alles geht sehr schnell: Ein unbekannter Mann fällt über Michèle (Isabelle Huppert) her, er vergewaltigt sie auf brutalste Weise, ungeachtet ihrer heftigen Gegenwehr. Nach der Tat greift Michèle zum Telefon und ordert in einem Restaurant einen Tortilla-Wrap. Seltsam... weiter




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