• 13. Dezember 2017

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Filmkritik

Neu im Kino

Goethe und der liebe Schulfrust (fan) Zeki Müller (Elyas M’Barek) ist mittlerweile zum Vorzeigelehrer geworden und kommt mit seiner Chaosklasse sehr gut zurecht. Wenn da nur nicht das fucking Schulsystem wäre, das wieder Frust und Leistungsverweigerung bei den Schülern auslöst... weiter




Die Unsichtbaren

Plädoyer für Zivilcourage

  • "Die Unsichtbaren" in unglaublichem Überlebenskampf.

1943: Goebbels erklärt Berlin für "judenrein". Eine der vielen Lügen. Denn etwa 7000 Juden waren zu dieser Zeit in der Hauptstadt untergetaucht. Viele versteckten sich, manche konnten in den Untergrund flüchten. Claus Räfle formt aus dem täglichen Überlebenskampf aber auch der Hilfe durch andere eine großartige historische Rekonstruktion... weiter




God's Own Country

Raus aus der Kälte

  • "God’s Own Country" ist ebenso innig wie schroff.

Mit God’s Own Country werden verschiedene Gebirgslandschaften umschrieben, darunter auch in Yorkshire. Im sehr authentischen Heimatfilm "God’s Own Country" lässt der späte Winter die nordenglische Gegend jedoch trist und trostlos wirken. Durchaus ein metaphorisches Spiegelbild zwischen rauer, kalter... weiter




Detective Hole (Michael Fassbender) tappt angesichts eines Mordes an einer jungen Frau zunächst im Dunklen. - © Universal Pictures

Filmkritik

Schneemann mit rosa Schal3

  • Die Jo-Nesbø-Verfilmung "Schneemann" legt viele falsche Fährten.

Serienmörder haben sich zu einer Art Mythos entwickelt, in der Literatur wie im Kino oder Fernsehen. Bereits der erste deutsche Tonfilm von 1931 schuf eine unheimliche Hauptfigur: "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" von Fritz Lang, mit dem legendären Peter Lorre... weiter




Filmkritik

Neu im Kino

Puzzlesteine auf dem Weg zur Freiheit (fan) "Nein" schreit ein Mann durch die Stille der Nacht. Der 9-jährige Sohn Massimo (ausdrucksstark: Nicolo Cabras) schreckt aus dem Schlaf, versteht nicht, was geschehen ist. Der Zuschauer sieht es auch nicht. Der Vater geht mit anderen Männern weg, ein Priester erklärt später... weiter




Akkurate Darstellung: John McEnroe (Shia LaBeouf) und Björn Borg (Sverrir Gudnason) spielen das Match ihres Lebens. - © Filmladen

Filmkritik

Am Ende zählt die Freundschaft1

  • Das Tennisdrama "Borg/McEnroe" erzählt von der spannenden Auseinandersetzung zwischen Björn Borg und John McEnroe.

Tennis als Therapie für die inneren Dämonen, das kann - wie bei vielen anderen Sportarten auch - als Ventil gut funktionieren, birgt aber auch die Gefahr, sich emotional im Sport zu verlieren, vor allem, wenn es für einen selbst um viel geht. Von dieser Prämisse ausgehend schildert Regisseur Janus Metz in "Borg/McEnroe" die problembehaftete... weiter




Filmkritik

Neu im Kino

Unter Geparden (fan) Bereits von 1996 bis 2002 lebte Matto Barfuss bei einer Gepardenfamilie. Seit drei Jahren verwirklicht er wieder ein ähnliches Projekt. Im Mittelpunkt diesmal die Gepardin Maleika mit ihren Jungen. Die spielfilmähnliche Doku verfolgt deren Überlebenskampf. Entzückend, schöne Bilder, doch etwas emotionell vermenschlichend... weiter




Konfliktgeladene Unterhaltung in der Retro-Disco: Ryan Gosling (l.) und Harrison Ford lauschen hier (Spoiler!) sogar Elvis Presley. - © Sony

Blade Runner 2049

Nur zweimal gegähnt3

  • "Blade Runner 2049" ist das bildgewaltige - und lange - Sequel eines Filmklassikers.

Irgendwann in diesem Film beginnt das nervöse Zucken im linken Arm. Man will ihn heben, um endlich auf die Uhr zu sehen, wie lange der stoisch ruhige, beinahe meditative Rundgang von Ryan Gosling durch eine dystopische Welt noch dauert. Zugleich aber spürt man eine nervöse Gegentendenz in Form bleierner Schwere in der Hand... weiter




Eine fantastische Frau

Neu im Kino

Transgender ohne Kitsch (fan) Für die Kellnerin und Hobby-Sängerin Marina, in deren Pass ihr früherer Name Daniel lautet, bricht nach dem plötzlichen Tod ihres Freundes die Welt zusammen. Nicht nur die Behörden sind hinter ihr her, besonders die Familie des Verblichenen hegt heftige Vorurteile gegen den jungen Transgender... weiter




Was für eine Überraschung zum Lunch: Familie Laurent erblickt einige ungebetene Gäste. - © Filmladen

Happy End

Die bourgeoise Ego-Show3

  • Michael Haneke untersucht in "Happy End" die ichbezogenen Befindlichkeiten einer bürgerlichen Familie.

Zum Auftakt ein hochformatiges Handyvideo von einem Hamster, der mit Tabletten vergiftet wird. Dann die Kranperspektive auf eine Baustelle in voller Leinwandbreite. Die Kamera verharrt eine Minute, dann bricht plötzlich ein ganzer Straßenzug hinab in die Baugrube. Bei Michael Haneke passieren Katastrophen immer so undramatisiert... weiter




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