• 24. November 2017

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Filmkritik

Shakespeare am Zug

  • "Mord im Orientexpress" fokussiert sich auf Branagh.

Als Agatha Christie 1974 die Adaption ihres Krimis "Mord im Orientexpress" von Sidney Lumet vorgeführt bekam, war sie sehr zufrieden. Mit einer Ausnahme: Der Schnurrbart von Albert Finney als Hercule Poirot hätte zum "prächtigsten Moustache von ganz England" werden müssen... weiter




Thor 3

Neu im Kino

Der Watergate-Informant (fan) Im Klassiker "Die Unbestechlichen" deckte der Unbekannte, genannt "Deep Throat", den Watergate-Skandal noch aus dem Dunkel heraus auf. Erst 2005 wurde seine Identität bekannt: Mark Felt, ehemals Vize-Chef des FBI. Er steht nun im Fokus der Spielfilm-Mockumentary... weiter




Good Time

Rastlos durch die Nacht

  • "Good Time", authentisch statt in Hollywoodglätte.

Die Indie-Filmbrüder Ben und Joshua Safdie sind bekannt für ihre bedingungslose Authentizität. Ihre beiden Low-Budget-Langfilme "Daddy Longlegs" (2009, auch bekannt als "Go Get Some Rosemary") und der Drogen-Liebesfilm mit einer tatsächlich heroinsüchtigen Obdachlosen, "Heaven Knows What" (2014), hatten für viel Aufsehen gesorgt... weiter




Filmkritik

Hinter der Leinwand

  • Der Künstler als wildes Kind: "Gauguin" reist nach Tahiti.

Alle Gesichter verdorben, jede Landschaft schmutzig. So fühlt sich der Maler Paul Gauguin (Vincent Cassel) 1891 in Paris. Hier gibt es nichts mehr, was ihn zu malen reizt. Ausgestattet mit einer naiven Vorstellung vom Paradies, macht er sich auf nach Polynesien. Er sucht den ursprünglichen Zustand, von dem seine Künstlerkollegen Ende des 19... weiter




Filmkritik

Neu im Kino

Goethe und der liebe Schulfrust (fan) Zeki Müller (Elyas M’Barek) ist mittlerweile zum Vorzeigelehrer geworden und kommt mit seiner Chaosklasse sehr gut zurecht. Wenn da nur nicht das fucking Schulsystem wäre, das wieder Frust und Leistungsverweigerung bei den Schülern auslöst... weiter




Die Unsichtbaren

Plädoyer für Zivilcourage

  • "Die Unsichtbaren" in unglaublichem Überlebenskampf.

1943: Goebbels erklärt Berlin für "judenrein". Eine der vielen Lügen. Denn etwa 7000 Juden waren zu dieser Zeit in der Hauptstadt untergetaucht. Viele versteckten sich, manche konnten in den Untergrund flüchten. Claus Räfle formt aus dem täglichen Überlebenskampf aber auch der Hilfe durch andere eine großartige historische Rekonstruktion... weiter




God's Own Country

Raus aus der Kälte

  • "God’s Own Country" ist ebenso innig wie schroff.

Mit God’s Own Country werden verschiedene Gebirgslandschaften umschrieben, darunter auch in Yorkshire. Im sehr authentischen Heimatfilm "God’s Own Country" lässt der späte Winter die nordenglische Gegend jedoch trist und trostlos wirken. Durchaus ein metaphorisches Spiegelbild zwischen rauer, kalter... weiter




Detective Hole (Michael Fassbender) tappt angesichts eines Mordes an einer jungen Frau zunächst im Dunklen. - © Universal Pictures

Filmkritik

Schneemann mit rosa Schal3

  • Die Jo-Nesbø-Verfilmung "Schneemann" legt viele falsche Fährten.

Serienmörder haben sich zu einer Art Mythos entwickelt, in der Literatur wie im Kino oder Fernsehen. Bereits der erste deutsche Tonfilm von 1931 schuf eine unheimliche Hauptfigur: "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" von Fritz Lang, mit dem legendären Peter Lorre... weiter




Filmkritik

Neu im Kino

Puzzlesteine auf dem Weg zur Freiheit (fan) "Nein" schreit ein Mann durch die Stille der Nacht. Der 9-jährige Sohn Massimo (ausdrucksstark: Nicolo Cabras) schreckt aus dem Schlaf, versteht nicht, was geschehen ist. Der Zuschauer sieht es auch nicht. Der Vater geht mit anderen Männern weg, ein Priester erklärt später... weiter




Akkurate Darstellung: John McEnroe (Shia LaBeouf) und Björn Borg (Sverrir Gudnason) spielen das Match ihres Lebens. - © Filmladen

Filmkritik

Am Ende zählt die Freundschaft1

  • Das Tennisdrama "Borg/McEnroe" erzählt von der spannenden Auseinandersetzung zwischen Björn Borg und John McEnroe.

Tennis als Therapie für die inneren Dämonen, das kann - wie bei vielen anderen Sportarten auch - als Ventil gut funktionieren, birgt aber auch die Gefahr, sich emotional im Sport zu verlieren, vor allem, wenn es für einen selbst um viel geht. Von dieser Prämisse ausgehend schildert Regisseur Janus Metz in "Borg/McEnroe" die problembehaftete... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung




Werbung