• 29. Januar 2015

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Schlagwortsuche

Brad Pitt als "Wardaddy" Collier in "Herz aus Stahl". - © Sony

Über die Verrohung im Krieg1

  • "Herz aus Stahl" mit Brad Pitt ist eine beeindruckende Studie, allerdings mit Abstrichen.

Dass ein Autorenfilmer wie David Ayer für das ungeschminkte, direkte Genrekino eintritt und seine Filme möglichst brutal auf den Zuschauer einstürzen lässt, ist prinzipiell völlig in Ordnung - solange sie im Independent-Sektor angesiedelt sind. Wenn ihn aber die Mainstream-Mühlen Hollywoods zermahlen... weiter




Edward Snowden wird ein Gejagter bleiben, aber die Wahrheit gesagt zu haben, das empfinde er als "befreiend". - © Polyfilm

Wahrheit, ein Verbrechen12

  • "Citizenfour" ist eine dramatische Dokumentation über den NSA-Skandal und seine Auswirkungen.

Der Dokumentarfilm "Citizenfour" der US-amerikanischen Regisseurin Laura Poitras ist einer der wichtigsten Filme dieses Jahres. Seine Qualität liegt dabei nicht nur in der Komplexität und Brisanz seines Inhalts, sondern vor allem auch in der adäquat vielschichtigen Weise, wie er diesem beikommt... weiter




Filme

Neu im Kino

Feelgoodtrotz Tragik(fan) Das Biopic des genialen Physikers Stephen Hawking beschäftigt sich mit seinen frühen Studienjahren und dem Beginn seiner ALS-Krankheit, die ihm aber nie seinen Lebensmut raubte. Es geht nicht nur um die Wissenschaft, sondern auch um die Liebe zu seiner späteren Frau... weiter




Dracula-Zähne gehen am besten, sagen die Scherzartikel-Verkäufer in Roy Anderssons skurrilem Film. - © Polyfilm

Sketche voller Tragik

  • "Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach" von Roy Andersson versammelt skurrile Tableaus.

Den zwei Scherzartikelverkäufern in Roy Anderssons "Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach" (Goldener Löwe, Venedig 2014) ist eigentlich nicht zum Lachen zumute. Denn die Geschäfte mit ihren Gimmicks gehen schlecht. Der Lachsack und die Grusel-Gummimaske gehen schlecht, einzig das Dracula-Gebiss hält sie über Wasser... weiter




Christian Bale (links) reitet als Moses durch einen Film, der mehr Wert auf Effekte denn auf die Figuren legt. - © Fox

Sehen Sie nun die nächste Plage!10

  • Ridley Scotts "Exodus" schert sich mehr um schwarzen Kajal als um tiefere Bedeutung.

Die Bibel ist zu 100 Prozent akkurat, besagt ein Spruch. "Besonders, wenn sie aus kürzester Distanz geworfen wird." Das größte Problem in Ridley Scotts neuem Film "Exodus" ist also - entgegen der großen Debatte, die diesen Film bisher begleitet hat - nicht der spekulative "Wahrheits"-Gehalt der Geschichte und auch nicht die (nicht gegebene)... weiter




Kristen Stewart spielt Juliette Binoche an die Wand, was allerdings zum Regiekonzept von Olivier Assayas gehört. - © Filmladen

Versperrte Sicht4

  • "Die Wolken von Sils Maria" ist ein vielschichtiges Kammerspiel über die Vergänglichkeit.

Mit Anfang 20, da ist es leicht, selbstbewusst gegen die Vergänglichkeit zu protestieren, oder besser: Sie gar nicht erst wahrzunehmen, weil sie noch so weit entfernt ist. Aber 20 Jahre später hat das Hadern um Fältchen, um schwindende Schönheit und verblassenden Eindruck längst begonnen... weiter




Filme

Neu im Kino

Stillers neue Gefälligkeitskomödie(fan) Diesmal muss Ben Stiller als Nachtwächter seine Geister-Freunde im British Museum retten. Das altbekannte Sujet wird von heiteren neuen Figuren bevölkert, auch wenn die Spannung nicht sonderlich zündet. Doch es reicht bei der obendrein "pädagogisch wertvollen" Gefälligkeitskomödie für solide... weiter




Zur Hälfte was Neues1

  • "The Homesman" von und mit Tommy Lee Jones.

"The Homesman" beginnt als revisionistisches Versprechen: Mary Bee Cuddy (überzeugend: Hilary Swank) ist zunächst die zentrale Figur: Mitte des 19. Jahrhunderts lebt sie völlig alleine auf einer Farm in einer kleinen Frontier-Siedlung in Nebraska. Brüsk, resolut... weiter




Träume als Perspektive

  • "Girlhood - Bande de Filles" von Céline Sciamma.

Es ist nicht das erste Drama, das in der Banlieue spielt, aber es ist ein überaus gelungenes: Céline Sciamma perfektioniert hier, in den problembehafteten Pariser Vororten, ihre Vorliebe für Coming-of-Age-Geschichten, wie sie sie schon mit ihren ersten beiden Filmen "Water Lilies" und "Tomboy" erzählt hatte... weiter




Xavier Dolan inszeniert mit "Mommy" (wieder einmal) ein Mutter-Sohn-Drama. Im Bild Anne Dorval und Antoine Olivier Pilon. - © Filmladen

Am Ende bellen die Hunde8

  • Zwischen ihnen liegen 60 Lebensjahre und ein differenziertes Verständnis von Filmkunst: Trotzdem sind die neuen Filme von Xavier Dolan und Jean-Luc Godard eine gemeinsame Betrachtung wert.

Als Xavier Dolan 2009, im Alter von 20 Jahren, seine ersten Interviews als Regisseur gab, sagte er Dinge wie: "Ich werde berühmt sein!" und "Ich werde ein großer Star!" Er hatte gerade einen Film gemacht, der hieß: "Ich habe meine Mutter getötet". Fassungslosigkeit griff um sich: Wie konnte der nur? Total größenwahnsinnig... weiter




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