• 27. Februar 2017

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Schlagwortsuche

Live by Night

Outlaw statt Gangster

  • "Live by Night" erschafft Mafioso mit Seelentiefe.

"Live by Night" basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Dennis Dehane. "Mystic River", "Gone Baby Gone" oder "Shutter Island" wurden bereits erfolgreich verfilmt. Nun schrieb Ben Affleck das Drehbuch, führte Regie und übernahm - nach dem Ausscheiden von Leonardo DiCaprio - auch noch selbst die Hauptrolle des Joe Coughlin... weiter




Filmkritik

Wer öffnete das All?

  • "Hidden Figures" ist ein Plädoyer gegen Diskriminierung.

1962 umrundete der Astronaut John Glenn als erster Amerikaner die Erde in einem Raumschiff. Und wer hat die Mission ermöglicht? Das weiß auch heute wohl niemand. Es waren drei afroamerikanische Frauen, die allen Widerständen zum Trotz der Nasa durch komplexeste Berechnungen den Flug ins All gelingen ließen... weiter




Der Lümmel (Brandon Lavieville) küsst die burschikose Billie (Raph), Dick und Doof (Didier Després, Cyril Rigaux) passen auf. - © Thimfilm

Filmkritik

Rumkugeln im Sand2

  • Unlustige Groteske: "Die feine Gesellschaft" von Bruno Dumont.

Zu Beginn lässt sich über eine hysterische Juliette Binoche in prachtvoller Aristokraten-Panier noch herzlich lachen, über die nicht weniger königliche Valeria Bruni-Tedeschi ebenso, über Fabrice Luchini muss man lachen, egal, was er spielt. Sie alle sind bourgeoise Sommerfrischler, die sich an der Normandieküste einfinden... weiter




Natalie Portman legt die First Lady als umsichtige, kluge und doch tief verletzte Frau an. - © Tobis Film GmbH

Filmkritik

Nach dem Schuss

  • In "Jackie" beeindruckt Natalie Portman als Jackie Kennedy.

Sie hat stets die Fassung bewahrt: Jackie Kennedy saß an jenem denkwürdigen Tag neben ihrem Mann im Auto, als ihn die tödlichen Schüsse trafen. Sie hat das Attentat unbeschadet überstanden, aber in Wahrheit ist ein Teil von ihr mit ihm gestorben. "Jackie", das US-Filmdebüt des chilenischen Regisseurs Pablo Larrain... weiter




Filmkritik

Sinnsuche mit Geistern auf Irrwegen

Maureen (Kristen Stewart) arbeitet als persönliche Shopping-Assistentin für die berühmte Modedesignerin Kyra (Nora von Waldstätten), ist mit ihrem Job aber wegen der zickigen Art ihrer Chefin gar nicht glücklich. Gleichzeitig empfindet sie, die Fähigkeit zu haben, mit dem Jenseits und den Verstorbenen Kontakt aufnehmen zu können... weiter




Filmkritik

Furcht und Gemetzel

  • In "Hacksaw Ridge" hat Mel Gibson eine Botschaft.

Wäre Mel Gibson ein Maler, er würde drastische Szenen mit barocker Dramatik auf die Leinwand bringen. Die gefallenen Leiber türmten sich zu grausigen Pyramiden, obenauf stünde der Held von Sonne umkränzt. Impressionistische Andeutung wäre nicht Gibsons Stil... weiter




Casey Affleck und Michelle Williams: Im Film spielen sie ein einstiges Paar, das einen gemeinsamen Schicksalsschlag zu bewältigen hat. - © Universal

Filmkritik

Vor dem Tauwetter2

  • "Manchester by the Sea" ist ein famos gespieltes Drama um Schuld und Vergebung.

Er ist vielleicht der unsichtbarste Held der Filmgeschichte, wie er da den Schnee wegschaufelt, wie er defekte Klospülungen und Glühbirnenfassungen tauscht und repariert, und sich auch bei Gegenwind, wenn ihm die Schuld für etwas gegeben wird, nicht wirklich erregen lässt... weiter




Violetta Schurawlow mit Tobias Moretti in "Die Hölle". - © Lunafilm

Die Hölle

Özge rockt!4

  • Stefan Ruzowitzky legt mit "Die Hölle" einen rasanten österreichischen Actionfilm vor.

Eine türkischstämmige Taxilenkerin namens Özge (Violetta Schurawlow), die in ihrer Freizeit Kickboxen geht und sich weder von ihrem Vater noch von der Polizei maßregeln lässt, ist die Hauptfigur in Stefan Ruzowitzkys Genreübung "Die Hölle". Es sollte der erste österreichische Actionfilm werden, der diese Genrebezeichnung auch verdient... weiter




Filmkritik

Neu im Kino

Will Smith in der Depression (suv) Howard (Will Smith) ist wütend auf die Liebe, den Tod und die Zeit. Als charismatischer Werbestratege hatte er in glücklicheren Tagen diese drei Dinge als unsere grundlegenden Antriebe ausgegeben, die damit bestimmen, wie wir unsere Beziehungen leben... weiter




Emma Stone und Ryan Gosling im dekorativ angerichteten Tanz in den Hügeln von Los Angeles, stets haarscharf am Kitsch. - © Constantin

La La Land

Schönheit ohne Ende1

  • "La La Land" ist perfekt konzipiertes Kino für die Awards Season, hat aber auch Herz.

Ein Film, der begeistert, weil er das gute, alte Hollywood und seine Musical-Tradition abfeiert. Zu viel ist hier gerade noch genug. Doch "La La Land" ist kein Technicolor-Revival, sondern sehr im Hier und Jetzt verortet, weshalb Damien Chazelles Regiearbeit nicht nur nostalgisch, sondern auch so schön zeitgenössisch ist... weiter




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