• 28. Mai 2016

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Freeheld

Formelhafter Kampf

  • "Freeheld" erfüllt die hohen Erwartungen nicht.

"Freeheld" beruht auf einer wahren Geschichte, die bereits 2007 als gleichnamige Kurz-Dokumentation einen Oscar erhielt. Gute Voraussetzungen also, für ein anspruchsvolles, packendes Kinoerlebnis. Leider wird das Ergebnis dem nicht ganz gerecht. Es fehlt an tiefer gehender Überzeugungskraft, die zu oft durch plakative Inszenierung übertüncht wird... weiter




Filmkritik

Neu im Kino

Die Absenz  kritischer Schärfe (fan) Es beginnt 1921 mit dem Rachemord an einem der Hauptverantwortlichen für den türkischen Genozid an den Armeniern. Der von ihnen gefeierte Täter wurde im anschließenden Prozess freigesprochen. Diese Historie schwebt über dem Drama, das die Entwicklung der Terrorgruppe Asala ab 1975 verfolgt... weiter




Filmkritik

Schrullige Griechen

  • Wieder Familienchaos: "My Big Fat Greek Wedding 2".

Vor vierzehn Jahren hatte die griechisch-kanadische Schauspielerin Nia Vardalos ihre Jugenderinnerungen im Drehbuch zu "My Big Fat Greek Wedding" verarbeitet und spielte in dem Überraschungserfolg auch die Hauptrolle. Die bald darauf folgende TV-Sitcom "My Big Fat Greek Life" wurde hingegen bereits nach der ersten Staffel eingestellt... weiter




Noch sind die fünf Schwestern zusammen, bald werden sie alle an den Mann gebracht. - © Filmladen

Filmkritik

Kinder in Hochzeitskleidern

  • "Mustang" zeigt, wie die Zwangsehe in der türkischen Gesellschaft funktioniert.

Selma, Lale, Sonay, Ece und Nur sind fünf Schwestern, für die sich innerhalb eines Sommers alles ändert. Die Waisen leben bei ihrer Großmutter und ihrem Onkel in einem kleinen Dorf irgendwo im Norden der Türkei. Am letzten Schultag vor den Sommerferien spielen sie am Heimweg zusammen mit den Burschen im Meer... weiter




Filmkritik

Wenn zwei sich streiten

  • Müder Mensch gegen gefallenen Gott: "Batman v Superman".

(suv) Jetzt bekämpfen sie sich schon untereinander, die Guten aus dem DC-Comic-Universum. Denn in Metropolis kommen Zweifel auf, ob Superman (Henry Cavill) allmächtig und trotzdem gut sein kann. Wie Lex Luthor (Jesse Eisenberg) es ausdrückt: "Die älteste Lüge Amerikas ist, dass Macht unschuldig sein kann... weiter




Filmkritik

Geldgierige NSA

  • Was "A Good American" aufzeigt, gibt es nicht. Doch.

Mit Edward Snowden bekam die Öffentlichkeit Einblicke in das Ausmaß der weltweiten Geheimdienst-Praktiken, vor allem der Vereinigten Staaten und England. Doch bereits zwölf Jahre zuvor, im Oktober 2001, betrat ein ebenso kompetenter Whistleblower die Bühne, die lange Zeit von einem dunklen Vorhang verhängt wurde... weiter




Gefangen auf neun Quadratmetern: Ma (Brie Larson) und ihr Sohn Jack (Jacob Tremblay) sind in der Hand eines Verbrechers. - © Universal Pictures

Filmkritik

Ein bisschen selbst schuld2

  • Das vom Fall Fritzl inspirierte Missbrauchs-Drama "Raum" brachte Brie Larson einen Oscar.

Auf neun Quadratmeter zu leben, und zwar zu zweit, das ist Herausforderung und Qual zugleich. Dieser kleine "Raum", der Regisseur Lenny Abrahamsons Film den Namen gibt, ist zweckmäßig aber rudimentär ausgestattet. Hier wird gekocht, ferngesehen, gewaschen und gebadet, geschlafen und sogar Sport gemacht: Eine junge Frau und ihr kleiner... weiter




Regisseur László Nemes erhielt für "Son of Saul" heuer einen Oscar. - © APAweb, dpa KISBENEDEK

Filmkritik

KZ im Kopf3

  • "Son of Saul" ist der vielleicht wichtigste Holocaust-Film.

Das Holocaust-Drama ist in der Reizüberflutung der Filmwelt längst bei einer gewissen stilistischen Beliebigkeit angekommen, die das Grauen von einst konsumierbar macht; das bedeutet, dass es oftmals keinerlei Vorbereitung bedarf, in solche Filme hineinzugehen. Man kann sie gefahrlos durchsitzen, vielleicht sogar mit einer Tüte Popcorn... weiter




Filmstill - © www.dreamsrewired.com/

Filmkritik

Folgen der Vernetzung

  • Die Doku geht beeindruckend der Mediengeschichte nach.

Auch, wenn jede Zeit glaubt, die Welt neu erfinden zu müssen, kommen meist nur Weiterentwicklung, Modernisierung, Angleichung, samt Utopien heraus. Bis hin zu Social Media wurden Fantasien einer besseren Welt ausgelöst. "Die Mobilisierung der Träume" geht den Wegen und Folgen der radikalen Vernetzung in ungewöhnlicher, unkonventioneller Form nach... weiter




Lea van Acken spielt Anne Frank in der Neuverfilmung. - © Universal

Filmkritik

Am meisten erschüttern die Worte

  • "Das Tagebuch der Anne Frank" bietet Originaltexte, hinterlässt aber keine nachhaltige Wirkung.

Das weltberühmte "Tagebuch der Anne Frank" gehört international wohl zu den wichtigsten Grundlagen der Auseinandersetzung mit dem Holocaust. Basierend auf der Sicht einer Kindheit, die allerdings nie ein Teil des Nazismus wurde. Was es daraus für die nächsten Generationen an Lehrwert folgert, bleibt allerdings dahingestellt... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung




Werbung