• 23. Januar 2017

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Liebe möglicherweise

Liebe in der Großstadt

  • Michael Kreihsl erzählt von "Liebe möglicherweise".

Michael Kreihsl hat nach 15 Jahren wieder einen Kinospielfilm gedreht, dessen offene Episodenform gefällt. "Liebe möglicherweise" ist wie ein Kessel aus Lebensentwürfen, die Kreihsl hier miteinander vermengt, aufeinandertreffen lässt und wieder trennt... weiter




Mayday! Kapitän "Sully" Sullenberger (Tom Hanks, rechts) und sein Co-Pilot (Aaron Eckhart) haben 208 Sekunden bis zum Aufschlag. - © Warner

Filmkritik

Helden in Ohnmacht2

  • Clint Eastwood erzählt in "Sully" (k)ein Heldenepos aus einem von Unsicherheit geprägten Amerika.

Am Beginn steht dieses Bild, das sich uns allen ins Gedächtnis gebrannt hat. Nach 9/11 sind Flugzeuge, die in Gebäude rasen, der Albtraum der westlichen Welt, sie symbolisieren die Ohnmacht, mit der sich komplexe Gesellschaften vor dem Hintergrund zugrunde gehender Werte und aufkeimender Ängste konfrontiert sehen... weiter




"Ich, Daniel Blake" erzählt vom langsamen Niedergang des sozialen Gefüges in Großbritannien - und in Europa. - © Filmladen

Filmkritik

Am Ende gewinnt immer der Stärkere4

  • Auch in seinem jüngsten Film setzt sich Ken Loach mit den Problemen der Arbeiterklasse auseinander.

Ken Loach hat einen Sinn für soziale Brennpunkte, diese Eigenschaft hat seine ganze Karriere als Filmemacher entscheidend mitbestimmt; es gibt in seinem Kino keine Bourgeoisie, denn Loach schaut lieber auf die Arbeiter und auf die, die durch das soziale Netz zu fallen drohen... weiter




Der Film gewann die Goldene Palme bei den 69. Filmfestspielen von Cannes. - © eOne Films

Filmkritik

Grausam dumm7

  • Kommentar zur Zeit: "Ich, Daniel Blake" von Ken Loach.

Es ist ein treffender Kommentar zur Zeit, den der Brite Ken Loach mit "Ich, Daniel Blake" vorlegt. Da gibt es einen 60-jährigen Mann, der nach 40 Jahren Arbeit vor dem Nichts steht. Dieser Daniel Blake, gespielt von Dave Johns, hat niemals etwas vom Staat gebraucht... weiter




Amy Adams als Linguistin, die den gelandeten Aliens beibringen will, was wir eigentlich sind. - © Sony Pictures

Filmkritik

Was wollen die da?3

  • "Arrival" von Dennis Villeneuve trotzt dem abgenutzten Alien-Genre neue Seiten ab.

Aliens landen in Hollywood-Filmen meist effektgeladen auf der Erde, sprechen sehr bald nach der Landung auch Englisch und metzeln dann die Menschheit nieder, sofern nicht irgendein Will Smith im Kampfjet gegen sie zu Felde zieht. So ist der Alien-Film als Subgenre des Science-Fiction-Kinos in gut eingefahrenen Konventionen gefangen... weiter




Filmkritik

Herrlich schräge Töne

  • "Florence Foster Jenkins", die schlechteste Sängerin.

Sie gilt immer noch als die Grand Dame der Dissonanzen: die amerikanische Millionärin und Kunstmäzenin Florence Foster Jenkins (1868 bis 1944). Seit den 1920er Jahren betrat sie immer wieder die Bühne, um in Arien schrill an den Noten vorbeizuträllern. Selbstverständlich hielt sie sich für eine große Sängerin... weiter




Filmkritik

Neu im Kino

Gewaltiges Actionfeuerwerk (fan) Im Golf von Mexico verursachte 2010 eine Explosion einer Ölbohrinsel eine der größten Umweltkatastrophen und kostete elf Arbeitern das Leben. Aus diesen Ereignissen wird nun ein brandgewaltiges Actionfeuerwerk, das durchaus beeindruckt. Doch liegt der Fokus mehr auf "Normal"-Helden... weiter




Grundstück zu verkaufen: Uwe Jäntsch versucht sich als Auktionär ("Banca Nazion"). - © ORF

Filmkritik

Steck’ dir deine Sorgen an den Hut!4

  • Mehr Fiktion als Realität: Eine Kunstinitiative will die finanziellen Bürden des Hypo-Alpe-Adria-Skandals tilgen.

Plötzlich rast eine erratische Figur mit einem Megafon auf einem adaptierten Tennisrichterstuhl durchs Bild. Die Reise führt durch die Landschaft der Halbinsel Istrien. Als Begleitmusik dudelt Peter Alexander seinen Hit "Steck’ dir deine Sorgen an den Hut!"... weiter




Paterson (Adam Driver) ist Busfahrer und Hobby-Literat, aber so wirklich mitreißen tut er dabei niemanden. - © Filmladen

Filmkritik

Poesie im Autobus2

  • Mit "Paterson" zeigt Jim Jarmusch, wie schrullig er über die Jahre geworden ist.

Wenn die internationale Filmkritik unisono schreibt, ein Künstler wie Jim Jarmusch habe mit seinem neuesten Werk "Paterson" wieder "zu alter Form" zurückgefunden, dann ist Skepsis angebracht. Denn das hieße ja bloß, Jarmusch hätte erfolgreich sein ureigenstes Erfolgsrezept wiederholt, sich kopiert, ja, geradezu die Weiterentwicklung eingestellt... weiter




Filmkritik

Neu im Kino

Verzweifelt im Idyll (greu) Seymour Levov (Ewan McGregor), eine einstige Highschool-Sportlegende, lebt in den 1970ern mit seiner Frau, der Ex-Schönheitskönigin Dawn (Jennifer Connelly), den amerikanischen Traum: Gemeinsam mit Tochter Merry (Dakota Fanning) leben sie in einer Kleinstadt, haben Haus und Auto und ein Idyll vor der Haustüre... weiter




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