• 27. Mai 2017

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Schlagwortsuche

Weniger Handtasche, mehr Bomberjacke: Tiger und Vanille. - © Constantin

Filmkritik

Hau-drauf-Qualitäten1

  • In "Tiger Girl" von Jakob Lass geht es darum, ein bisschen weniger nett zu sein.

Die deutsche Großstadt ist ein raues Pflaster, nette Mädchen haben da nichts verloren. Oder wie Tiger (Ella Rumpf) Margarethe (Maria Dragus) einbläut: "Du bist zu höflich." Tiger taucht auf als Retterin in der Not, nur ein bisschen weniger edel, dafür beweist sie Schlagfertigkeit in Wort und Tat... weiter




Auf der Mülldeponie verdienen sich manche Menschen ihren Lebensunterhalt. Michael Glawogger hat dabei zugesehen. - © Filmladen

Filmkritik

Die Welt aufscheuchen4

  • Michael Glawoggers filmisches Vermächtnis "Untitled" ist das Fragment einer rastlosen Reise.

Als Michael Glawogger Ende 2013 in seinem alten Bus und mit seinem Kameramann Attila Boa und seinem Tonmann Manuel Siebert von seiner Wahlheimat in Pitten zu einer Tour ins Ungewisse aufbrach, da war ihm bewusst, dass es eine Reise der Gefahren werden wird; denn ganz ins Ungewisse ist Glawogger natürlich nicht gefahren... weiter




Filmkritik

Doppelleben der Tante

  • "Auf Ediths Spuren": Geschichte wird persönlich.

Tante Edith war eine Wiener Kommunistin, die als Geheimagentin der Sowjetunion operierte und im Kalten Krieg von London aus die Fäden zog. Kein Wunder, dass das am Kaffeetisch bei Familienfeiern niemand so richtig glaubte. Bis sich der österreichische Autor und Filmemacher Peter Stephan Jungk "Auf Ediths Spuren" begibt... weiter




Sonia (Noémie Merlant) möchte ihrer Familie einen Platz im Paradies sichern. Dafür plant sie einen Terroranschlag. - © Thimfilm

Filmkritik

Der Weg in den Dschihad4

  • Marie-Castille Mention-Schaar sucht in "Der Himmel wird warten" Erklärungen für Fanatismus.

Der Verführer packt das junge Mädchen da, wo es am verletzlichsten ist: an der Psyche und dem Ego. "Du bist etwas Besonderes", heißt es da, "du bist anders als die anderen." Die WhatsApp-Nachrichten erhellen die Stimmung der 16-Jährigen, die mit ihrer Auseinandersetzung mit der Welt heillos überfordert scheint... weiter




Filmstill. - © agatfilms

Filmkritik

Im Biopic-Fahrwasser1

  • "Der junge Karl Marx" hinterlässt zwiespältigen Eindruck.

Eine Schar abgerissener Arbeiter, Frauen und Kinder, durchstreift einen Wald, um Brennholz zu sammeln. Kohle können sie sich nicht leisten, irgendwie müssen sie den Winter in Zelten überleben. Doch sie nehmen nur abgefallene Äste, brechen keine ab. Da galoppieren Reiter mit Knüppeln daher, prügeln brutal auf sie ein... weiter




Life

Unersättliche Bedrohung

  • "Life" nimmt an vielem Anleihe, bleibt doch spannend.

Um es gleich vorwegzunehmen: "Life" hat nichts zu tun mit dem vor knapp zwei Jahren herausgekommenen Biopic über das letzte Lebensjahr von James Dean und seine Bekanntschaft mit dem Fotografen Dennis Stock. Hier landet man wieder einmal in einem Schreckensszenario des Weltraums. Genauer gesagt: beim Ridley-Scott-"Alien"-Erbe... weiter




Filmkritik

Neu im Kino

Super-Teenies retten die Welt (fan) Die Franchise der "Power Rangers" begann Anfang der 1990er Jahre mit der gleichnamigen US-Kinderserie, angelehnt an eine japanische Serie. Ein paar ganz normale Schüler sind auserwählt und mit einzigartigen Fähigkeiten ausgestattet. Warum wohl? Um die Welt vor Aliens zu retten. Altbacken, aber recht unterhaltsam... weiter




Szenen einer Entfremdung: Die Beziehung zwischen Emad und Rana droht an einem Gewaltverbrechen zu scheitern. - © Thimfilm

Asghar Farhadi

Absolute Verstörung5

  • Asghar Farhadis oscarprämiertes Drama "The Salesman" ist subtil und wuchtig zugleich.

Es ist ein Film voller dunkler Vorahnung, voller Metaphern, der einen gleich von Beginn an in eine seltsam unkomfortable Position zwingt: Man sieht den Bewohnern eines Wohnhauses in Teheran dabei zu, wie sie mitten in der Nacht fluchtartig ihr Haus verlassen müssen, weil es einzustürzen droht: Das Fundament ist beschädigt... weiter




Juan (Mahershala Ali, oscarprämiert als Bester Nebendarsteller) und Chiron/Little (Alex Hibbert) in Barry Jenkins "Moonlight". - © Thimfilm

Filmkritik

In neuem Licht1

  • Oscar-Gewinner "Moonlight" erzählt poetisch von wenig glamourösem Terrain.

Farbfilm wurde ursprünglich für weiße Haut entwickelt. Von den 1940ern bis in die 1990er Jahre war die von Kodak und Fujifilm geschaffene Farbe nur dafür ausgelegt, bestimmte, hellere Hautschattierungen perfekt auszuleuchten. In "Moonlight" bringt Barry Jenkins nun die oscarnominiserten Bilder seines Kameramanns James Laxton zum Leuchten... weiter




Kong: Skull Island

Neu im Kino

King Kong in Jurassic World (fan) Ein Phänomen: Seit 1933 kann der legendäre Riesenaffe King Kong von jedem beliebigen Riesenhochhaus abstürzen, er wird immer wieder auferstehen. Das neueste Reboot führt vor allem den technischen Filmfortschritt vor. Im grellen Feuerwerk bombastischer Effekte. Eingepackt in prominente Besetzung... weiter




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