• 19. April 2015

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Schlagwortsuche

Ein mühevoller Weg

  • "Selma" setzt sich mit US-Rassismus auseinander.

Gleich zu Beginn weist "Selma" den Weg, den das zwischen 1964 und 1968 angesiedelte Historiendrama über Martin Luther King Jr. gehen wird: Parallel zur Nobelpreisverleihung wird eine Gruppe schwarzer Mädchen in einer Kirche von einer Bombe getötet. Dazu kommt die erniedrigende Behandlung einer Afro-Amerikanerin durch einen Wahlbeamten in den... weiter




Preis um Preis25

  • Samstag Abend werden bei den Berliner Filmfestspielen der Goldene und die Silbernen Bären vergeben. Pablo Larraíns "El Club" ist ein Favorit.

Berlin. So kurz vor der Preisverleihung der Goldenen und Silbernen Bären auf der Berlinale lässt sich zumindest mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, welcher Film keinen Bären für den besten Schnitt gewinnen wird: Sebastian Schippers Jugend-ohne-Morgen-Geschichte "Victoria" ist in einem einzigen Take gefilmt... weiter




Gängige weibliche Klischees, erektionsloses Bruce-Wayne-Bubi: Dakota Johnson und Jamie Dornan erfreuen weder Mann noch Frau. - © UPI

Rohrstaberlkrepierer12

  • "Shades of Grey": ein Softsex-Film für Frauen? Für Männer? Tatsächlich vereint er die Geschlechter.

Wenn Christian Grey (Jamie Dornan) mit seinem Latein am Ende ist, setzt er Anastasia Steele (Dakota Johnson) kurzerhand in einen Flieger. Egal, ob der eigene Heli oder der Segelflieger - Ana hat dann das Gefühl von Freiheit und kommt wieder auf Linie... weiter




Shades of Grey: Kritik aus Frauensicht10

Dass es sich bei Bondage um keinen britischen Geheimagenten handelt, dürfte sich herumgesprochen haben, zumindest spätestens seit E.L. James mit ihrem Soft-Erotik-Roman "50 Shades of Grey" der westlichen "oversexed and underfucked"-Gesellschaft ein wenig gedankliche Abhilfe bot... weiter




Film noir auf psychedelisch

  • Dösig verwirrt statt fiebrig paranoid: die Kiffer-Detektiv-Elegie "Inherent Vice" mit Joaquin Phoenix.

Wer einmal einen Roman von Thomas Pynchon gelesen hat - oder es versucht hat -, dem ist eines ziemlich klar: Dass es bisher keine Verfilmungen von Werken dieses mysteriösen amerikanischen Literaturstars gegeben hat, ist jetzt nicht so ein Wunder. Der "New Yorker" hat das sehr treffend beschrieben: "Es hat ja auch noch niemand versucht... weiter




Die Doku, die keine ist

  • Nick Cave ist Gegenstand von "20.000 Days on Earth".

Es gibt nicht viele Künstler, denen man so gerne beim Wassertrinken oder Autofahren zusieht wie Nick Cave. Der Frontmann der Bad Seeds musste 54 Jahre alt werden, um sich für die Hauptrolle in der Pseudo-Doku "20.000 Days on Earth" zu qualifizieren - und dann darin eine ziemlich verschrobene, aber auch geistreiche Melange aus Rockeralltag... weiter




Kampfzone: "Foxcatcher" formuliert aus einer wahren Geschichte um zwei Ringer und einen Multimillionär (im Bild: Steve Carell) einen Kommentar zur amerikanischen Gesellschaft. - © Poly Film

Ein Ring, der sie bindet3

  • Mark Ruffalo brilliert in "Foxcatcher", ein Wrestler-Drama nach wahrer Begebenheit.

Die beste Szene in Bennett Millers Film "Foxcatcher" spielt zwischen den Brüdern Mark und David Schultz (Channing Tatum und Mark Ruffalo), beide Amateur-Wrestler, beide je einen Olympia-Sieg hinter und trotzdem keine goldenen Aussichten vor sich.David trainiert den jüngeren Mark bereits seit langem, ist an seiner Erscheinung beteiligt... weiter




Filme

Neu im Kino

Die Gesellschaftin der Krise(fan) In der Tradition des italienischen Films steht es auch, die Maßlosigkeit der Gesellschaft satirisch zu entlarven, oft über die bröckelnden Fassaden von Familien. So auch hier. In mehreren Kapiteln werden ein am Rande der Pleite stehender Immobilienmakler, seine enttäuschte Ehefrau und deren Tochter... weiter




Holzhammer-Farce3

  • Auf "The Interview" lastet zu viel Bedeutung.

Für den Fall, dass man nur eine begrenzte Menge an Slapstick erträgt, der über den Analbereich nie wirklich hinauskommt, ist "The Interview" vermutlich tatsächlich schwer auszuhalten.Was allerdings Form und Inhalt angeht - zwei Boulevard-TV-Journalisten sollen Nordkoreas Diktator Kim Jong-un töten - ist jede Aufregung eine zuviel... weiter




Rache für den Hund1

  • Racheengel "John Wick" überzeugt in Form, nicht Inhalt.

Ein Ex-Auftragskiller im Ruhestand, der von seiner Vergangenheit eingeholt wird und plötzlich wieder ins Getümmel gerät, gehört zur immer wieder nachgeladenen Film-Munition. Nun lädt Keanu Reeves durch, der dringend wieder einen Kassen-Point Blank braucht... weiter




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