• 26. September 2017

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Schlagwortsuche

Auf die harte Tour liebt es Soldatin Sigal (Meyrav Feldman), wenn sie Sex mit UN-Soldat Baumschlager (Thomas Stipsits) hat. - © Filmladen

Filmkritik

Gute Zeit für Possenreißer1

  • Harald Sicheritz’ absurde Komödie "Baumschlager" dreht sich um Sex und den Nahost-Konflikt.

Dieser Mann liebt das Turbulente, das Hysterische, das dramatisch-fiebrige Streben nach einer bombastischen Auflösung, nach derben, aber effektiven Pointen: Harald Sicheritz ist ein Regisseur, dessen Komödien aus ebendiesen Gründen zu den erfolgreichsten heimischen Kassenmagneten zählen - von "Hinterholz 8" (1998), seinem All-Time-High mit fast 620... weiter




Filmkritik

Neu im Kino

Deutscher Roadtrip (fan) 2013 reist Jürgen Prochnow, als grantiger 92-Jähriger, mit seiner wenig geliebten Enkelin in die von Aufständen geplagte Ukraine, um seiner Vergangenheit als Wehrmachtsoffizier nachzuspüren. Gut gespielt, aber etwas flach und schematisch... weiter




Das Schloss aus Glas

Eine schwierige Jugend

  • "Das Schloss aus Glas": hochemotionell, facettenreich.

Bekanntlich schreibt das Leben die seltsamsten Geschichten. In diesem Fall wurde "Das Schloss aus Glas", autobiografischer Bestseller von Jeannette Walls aus dem Jahre 2005, adaptiert. Die später erfolgreiche Gesellschaftskolumnistin (Brie Larson) wurde 1960 als zweitältestes von vier Kindern geboren und wuchs unter schwierigen... weiter




Das Löwenmädchen

Angst vor dem Fremden

  • "Das Löwenmädchen" muss ihren eigenen Weg gehen.

Das "Löwenmädchen" leidet von Geburt an unter dem seltenen Gendefekt Hypertrichose. So wird eine Behaarung über nahezu den ganzen Körper genannt. Bereits die Renaissance berichtet von den "Haarmenschen". Im 19. Jahrhundert arbeiteten einige als Freaks auf Jahrmärkten... weiter




Filmkritik

Völlig allein gelassen2

  • "Die dritte Option": eine Doku über späte Abtreibungen.

Ist die Möglichkeit, Kinder im Mutterleib zu töten, eine Frage der persönlichen Entscheidungsfreiheit, oder ist das gar ein gesellschaftlicher Entscheidungszwang? Dieser Frage geht Thomas Fürhapter in seiner Doku "Die dritte Option" nach; er untersucht darin die Mechanismen, die werdenden Eltern scheinbar die Möglichkeit geben... weiter




Jennifer Lawrence taumelt in "mother!" an der Seite ihres Mannes (Javier Bardem) in ein psychotisches Delirium. - © Paramount

Filmkritik

Die ganze Wut dieser Welt6

  • Darren Aronofsky inszeniert Jennifer Lawrence und Javier Bardem in seinem Horrorfilm "mother!".

Darren Aronofsky gibt unumwunden zu, dass sein neuer Film "mother!" nicht bloß ein Psychothriller von besonderem Ausmaß, sondern auch ein Film mit einer Message ist. Das Drehbuch dazu sei binnen gerade einmal fünf Tagen aus ihm "herausgeflossen", sagte Aronofsky bei der Premiere in Venedig... weiter




Filmkritik

Neu im Kino

Eine nette Boulevardkomödie (fan) Die 47-jährige Mado (Juliette Binoche) und ihre 30-jährige Tochter Avril (Camille Cottin) verstehen sich äußerst gut, könnten aber unterschiedlicher kaum sein. Die Jüngere ist verheiratet und lebt nach genauem Plan, Mado hingegen erlebt nach ihrer Scheidung eine zweite Pubertät und liegt Avril ständig auf der... weiter




Tolle Abenteuer trotz kranker Mama: Adrian (Jeremy Miliker) neben der drogensüchtigen, liebevollen Mutter (Verena Altenberger). - © Polyfilm

Filmkritik

Auf Augenhöhe4

  • "Die beste aller Welten" schildert ein Drogenschicksal aus der Perspektive eines Kindes.

Adrian ist sieben. Da ist man interessiert an Abenteuerspielen und am Herumtollen im Freien - jedenfalls war das einmal so, als es Tablet und Co. noch nicht gab. Adrian ist der Held dieser Geschichte: "Die beste aller Welten" des erst 26-jährigen Salzburger Regisseurs Adrian Goiginger hat einen großen Trumpf... weiter




Filmkritik

Schuld oder Unschuld?

  • "Meine Cousine Rachel" ist stimmig und stark gespielt.

"In früheren Zeiten pflegte man die Menschen am Kreuzweg zu hängen. Jetzt nicht mehr." Mit diesem kryptischen Satz beginnt der Roman "Meine Cousine Rachel" von Daphne du Maurier. Und damit endet er. Gemeint ist der Wandel der Sühne für Verbrechen. Doch welches Verbrechen... weiter




Éléonore (Emma de Caunes) fotografiert mit Leidenschaft, kann davon aber nicht leben. Nur eine ihrer Sorgen in "Die Schlösser aus Sand". - © Polyfilm

Schlösser aus Sand

Melancholie in Grau-Beige

  • Bretonische Lebenskrise mit romantischer Verwicklung: "Die Schlösser aus Sand".

Éléonore (Emma de Caunes) steckt in einer Lebenskrise. Sie ist um die dreißig und hat gerade mit ihrem Vater ihren wichtigsten Bezugspunkt verloren. Nun muss sie seinen Nachlass regeln. Sie bittet ausgerechnet ihren Ex Samuel (Yannick Renier), mit dem einiges ungeklärt geblieben ist, ihr zu helfen... weiter




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