• 23. Oktober 2017

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Schlagwortsuche

Erinnerung an die Ertrunkenen: Mit diesen Papierbooten vor dem Europaparlament in Brüssel wird gegen das Massensterben im Mittelmeer protestiert. - © Frederik Sadones/Pacific Press/LightRocket via Getty Images

EU

Viele Ideen, wenig Klarheit5

  • Ausweitung der Seerettung, Bekämpfung von Schleppern: Es mangelt nicht an Vorschlägen vor dem EU-Sondergipfel zur Flüchtlingspolitik.

Brüssel/Wien. (klh/reu/apa) Die Särge sollen Europas Politiker zum Handeln bewegen. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) will heute, Donnerstag, bei einem symbolischen "Begräbnis-Marsch" drei Särge vor das Ratsgebäude tragen, in dem die EU-Staats- und Regierungschefs zu einem Sondertreffen zur Flüchtlingskrise zusammentreffen... weiter




Asylpolitik

"Wir haben keinen Platz"10

  • Chaotische Zustände und überfüllte Auffanglager in Italien – Druck auf die EU steigt mit der Zahl der Flüchtlinge.

In Sizilien sind seit Samstag mehr als 10.000 Menschen in klapprigen Holzbooten über das Mittelmeer angekommen. Die italienische Küstenwache hat dieser Tage alle Hände voll zu tun. Täglich werden Hunderte Menschen gerettet und in Hafenstädte wie Pozzallo, Palermo oder Messina in Notunterkünfte gebracht, wo mittlerweile chaotische Zustände herrschen... weiter




Tareke Brhane ist davon überzeugt, dass sich die Flüchtlinge nicht aufhalten lassen, nach Europa zu kommen. - © Stanislav Jenis

Flüchtlinge

Die Verdammten4

  • Tareke Brhane floh von Eritrea nach Italien. Er wusste, was ihn auf dem Weg nach Europa erwartet.

Wien. "Ich wusste, meine Chance, Europa zu erreichen, betrug vielleicht ein bis fünf Prozent", sagt Tareke Brhane. "Aber ich wusste auch: Ich muss es probieren, um ein sicheres Leben zu führen, um mich frei zu fühlen." Der 31-Jährige stammt aus Eritrea, einer Militärdiktatur an der afrikanischen Küste des Roten Meeres... weiter




Flucht nach Europa

1.500 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet1

  • Menschen flüchten trotz Kälte und Lebensgefahr weiter in Richtung Europa.

Rom. Die italienische Marine ist bei der Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer im Dauereinsatz. In den vergangenen zwei Tagen wurden 1.500 Migranten in Sicherheit gebracht, berichteten italienische Medien am Sonntag. Am Samstag konnte die Küstenwache mehr als 600 in Seenot geratenen Migranten helfen... weiter




Rettungsmission

Wiederbelebung von "Mare Nostrum" im Gespräch

  • Italienische Marine soll für begrenzte Zeit EU-Einsatz "Triton" unterstützen.

Rom. Nach der neuen Flüchtlingstragödie vor der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa mit vermutlich über 300 Toten diskutiert die Regierung in Rom über die Wiederbelebung des Hilfsprogramms "Mare Nostrum", das bis zum vergangenen November zur Rettung von über 100.000 Migranten beigetragen hatte... weiter




Leitartikel

Die Seelenverkäufer12

Es ist der neueste Trend der Menschenschmuggler: Menschen in einen Schrottkahn pferchen, das Schiff per Autopilot auf Kurs Richtung italienische Küste bringen und dann schnellstmöglich von Bord des Seelenverkäufers gehen und die Passagiere ihrem Schicksal überlassen. So geschehen am 31... weiter




Eines von vielen gestrandeten Flüchtlingsboote, abgelegt im Hafen von Pozzallo. - © Wiener Zeitung / Eva Zelechowski

Nach Mare Nostrum

Tanker retten 2.200 Flüchtlinge in Sennot6

  • Alleine an diesem Wochenende vor Italiens Küste.

Sizilien. Seit Anfang November ist die Rettungsmission "Mare Nostrum" nicht mehr im vollen Umfang im Einsatz, um Flüchtlinge in Seenot sicher an den Hafen zu bringen. In den kommenden Monaten soll sie langsam auslaufen. Gleichzeitig startete die von der Grenzschutzagentur Frontex koordinierte Operation "Triton" und die Folgen sind langsam zu... weiter




Festung Europa

FAQ: Frontex "Triton"1

  • Kurswechsel in Europas Flüchtlingspolitik - die wichtigsten Fakten zur neuen Grenzschutzmission.

Rom. Jedes Jahr sterben im Mittelmeer Tausende Flüchtlinge. Wegen der Krisen in Nahost und Afrika wächst die Zahl der Menschen, die den gefährlichen Weg nach Europa auf sich nehmen. Vor allem Italien ist überfordert. Nun erhält Rom bei der Überwachung seiner Küstengewässer neue Unterstützung von der EU. Am 1... weiter




Mitte September 2014: Ein Boot von "Mare Nostrum" hat etwa 300 Männer auf See aufgegriffen und sicher ans Ufer in Pozzallo im Süden Siziliens gebracht. Die Mission soll eingestellt werden. - © Wiener Zeitung / Eva Zelechowski

Festung Europa

"Österreich ist sehr aktiv bei Frontex-Operationen"18

  • Die Rettungsmission "Mare Nostrum" läuft aus, der EU-Einsatz "Triton" will primär Flüchtlinge abhalten.
  • Die Grenzschutzagentur Frontex im Interview.

Das monatelange Zetern Italiens mit Brüssel um effiziente  Migrantenabschirmung unter Beteiligung der Grenzschutzagentur Frontex hat Früchte getragen. Am Samstag, den 1. November, startet die von Frontex koordinierte EU-Operation "Triton". Die Rettungsmission "Mare Nostrum" wird nach den Worten des italienischen Innenministers Angelino Alfano bald... weiter




Grenzschutz

"Nicht die Priorität, Menschenleben zu retten"14

  • Hilfsprogramm "Mare Nostrum" wird ab November von EU-Einsatz "Triton" ersetzt.

Rom. Die italienische Regierung hat das Ende des Hilfsprogramms "Mare Nostrum" zur Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer angekündigt, sobald der Einsatz "Triton" unter Aufsicht der EU-Grenzschutzagentur Frontex beginnen wird. Dies berichtete der italienische Inneminister Angelino Alfano am Donnerstag im Parlament in Rom... weiter




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