• 9. Februar 2016

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Analyse

Das Drohpotenzial ist ausgeschöpft2

  • Nordkoreas Satelliten-Pläne bereiten große Sorgen - doch die internationale Gemeinschaft hat kaum Möglichkeiten einzulenken.

"Es ist mir eine Freude, Sie darüber informieren zu dürfen. . ." beginnt der nordkoreanische Brief an Ban Ki-moon. Verfasst ist das Schreiben in geradezu überschwänglichem Ton, doch gute Nachrichten überbringt es keinesfalls: Das Kim-Regime hat den Vereinten Nationen angekündigt, bis zum 25... weiter




Der Autor war Chefredakteur der "International Herald Tribune". Seine Kolumne erscheint auch in der "Washington Post".

Brief aus den USA

Der verlässlichste Verbündete9

  • Die USA setzen in Syrien im Kampf gegen den Islamischen Staat vor allem auf die kurdischen Kämpfer der "Volksschutzeinheit" YPG.

Während die Regierung von US-Präsident Barack Obama um ihre Syrienstrategie schachert, ist eine Kurdenmiliz, die aus mehr als 25.000 schlachterprobten Kämpfern bestehen soll, mehrere Dutzend Kilometer nördlich von Rakka, der Hauptstadt des "Islamischen Staats" (IS), in Stellung - bereit, auf den Zufluchtsort der Extremisten zuzurollen... weiter




Dieses Mädchen wurde aus Trümmern gerettet. Der Krieg in Syrienfindet kein Ende. reuters/Bassam Khabieh

Ohne gemeinsamen Plan kein Friede13

  • Russland unterstützt Assad, die USA wollen ihn weiter stürzen. Eine Analyse.

Moskau/Damaskus/Wien. Ob es eine vertane Chance war, lässt sich heute nur noch schwer sagen. Auf jeden Fall war es eine Fehleinschätzung. Russland habe bereits 2012 einen Friedensplan für Syrien vorgeschlagen, der auch den Rücktritt von Machthaber Bashar al-Assad vorgesehen hat... weiter




Trauer in Charleston nach dem Massaker, das neun Menschen das Leben kostete. - © APAwEB 7 epa - eLLIS

Ende einer (weißen) Vision8

  • Die USA müssen sich unangenehme Fragen über die Rassenbeziehungen im Land stellen.

Charleston. Am Tag nach dem großen Schock, als die genaueren Umstände der Tat und die Beweggründe des Täters langsam klarer wurden, machte für deren Beschreibung vor allen anderen ein Wort die Runde in den amerikanischen Medien: "Unthinkable", undenkbar... weiter




Schwerer Stand für Obama1

  • Analyse: Benachteiligung von Schwarzen hat sich nicht gebessert.

Washington. (aum) Die Benachteiligung von Afroamerikanern ist schier grenzenlos. Die Arbeitslosigkeit ist bei ihnen etwa doppelt so hoch wie bei Weißen, dafür haben sie ungefähr um die Hälfte weniger Zugang zur Gesundheitsvorsorge als Weiße. Eine durchschnittliche afroamerikanische Familie hatte laut US-Statistikbehörde 2012 ein Einkommen von 40... weiter




Analyse

Neues Jahrhundert, alte Logik3

  • Die USA pflegen einen pragmatischen Blick auf den Bürgerkrieg in der Ukraine - und wollen entsprechend handeln.

Wenn es um Wladimir Putins Reich geht, hat US-Präsident Barack Obama seit der jüngsten State-of-the-Union-Rede eine Handvoll Schlagwörter und Phrasen zur Beschreibung bereit. Die vielleicht wichtigste: Bei Russland handle es sich laut dem Weißen Haus um eine "Regionalmacht"; eine, die sich aufbläst und stets darauf bedacht ist... weiter




Analyse

Nicht das Jahr Putins7

  • Vor einem Jahr schien dem Kreml-Chef alles zu gelingen. Dann kam der Maidan.

2013 war das Jahr des Wladimir Putin: Dass NSA-Aufdecker Edward Snowden ausgerechnet in Moskau Schutz suchte, konnte der russische Präsident sich ebenso gutschreiben wie den Umstand, dass er in letzter Minute einen Luftangriff des Westens auf den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad verhinderte... weiter




Als Commander in Chief ist Obama für viele seiner Landsleute nicht einsatzfreudig genug. - © ap/Dharapak

Obama hat nicht gelogen2

  • Analyse: Das Vorgehen des US-Präsidenten im Irak war zu erwarten, auch wenn es nicht mehr so populär ist.

Washington. Barack Obama ist dort angekommen, wo er vor sieben Jahren seine Reise ins Weiße Haus begonnen hat: im Irak. Damals war die Mehrheit der Amerikaner kriegsmüde und seine pazifistischen Versprechen sowie die Zusicherung einer neuen US-Außenpolitik haben Obama den Weg zum Präsidentenamt geebnet... weiter




Analyse

Der Stellvertreter-Krieg in Venezuela3

  • Bei den Protesten in Südamerika wird natürlich auf die USA und Kuba verwiesen.

Caracas. Mindestens 34 Menschen mussten seit dem Ausbruch der Proteste in Venezuela ihr Leben lassen. Am Sonntag traf eine tödliche Kugel eine schwangere Frau, die als Gebärdendolmetscherin beim TV arbeitete und die am Heimweg offenbar an einer Demonstration vorbeigehen musste.Die Welle der Demonstrationen und der Gewalt läuft seit 12... weiter




Analyse

Märkte stumpfen im US-Streit ab

  • Im Vergleich zu früher sind die Ausschläge relativ gemäßigt.

Wahrscheinlich fürchten auch Sie sich nicht mehr wirklich in der Geisterbahn. Ähnlich geht es den Finanzmärkten mit drohenden Zahlungsausfällen und Ratingherabstufungen der USA. Früher war das anders. Als die Querelen zwischen Obama und dem Kongress die USA 2011 an den Rand der Zahlungsunfähigkeit brachten, sackte der S&P 500... weiter




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