• 23. November 2017

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Die Hirten in Mali hatten mit Dschihadisten nie etwas am Hut. Das hat sich geändert. - © afp/Saget

Dschihadismus

Warum Malis und Nigers Hirten in den Dschihad ziehen6

  • Tuareg und Fulbe lebten Jahrhunderte meist friedlich zusammen - Gaddafis Sturz und Zustrom von Waffen gelten als Wendepunkt.

Niamey/Bamako. (reuters) Als Doundou Chefou als Jugendlicher erstmals zur Waffe griff, tat er es aus dem gleichen Grund wie viele andere Hirten der Volksgruppe der Fulbe entlang der Grenze zwischen Niger und Mali: Er wollte sein Vieh schützen. Chefou hatte damals, vor einem Jahrzehnt, nichts gegen den Staat Niger, ganz zu schweigen davon... weiter




Kurdische Kämpfer und Kämpferinnen feiern die Eroberung Rakkas. Den Islamischen Staat vernichtet haben sie nicht. - © ap/Waguih

Syrien

Pakt mit dem Teufel34

  • Bei der Eroberung Rakkas ließen kurdische Angreifer starke IS-Kräfte entkommen. Mit gutem Grund.

Wien/Rakka/Aleppo. Auf den ersten Blick ist es starker Tobak, den Recherechen der britischen BBC zutage förderten: Demnach haben kurdische Kämpfer bei der Eroberung von Rakka, der heimlichen IS-Hauptstadt in Syrien, ein Abkommen geschlossen, das den freien Abzug der Terroristen in großer Zahl ermöglichte... weiter




Kundgebung in der Nähe des Bataclan in Paris. Vor zwei Jahren erschütterte ein Terroranschlag den Pariser Musik-Club . - © APAweb/Reuters, Gonzalo Fuentes

Globaler Terrorismus-Index

Zahl der Terroropfer geht zurück1

  • 2017 starben weltweit 25.673 Menschen bei Terroranschlägen.

London. Die Zahl der weltweiten Terroropfer ist im vergangenen Jahr zum zweiten Mal in Folge gesunken. In Europa sind hingegen so viele Tote zu beklagen wie seit Jahren nicht mehr: 826 Menschen starben bei 630 Attacken, vor allem in der Türkei. Das geht aus dem Globalen Terrorismus Index der Denkfabrik IEP (Institute for Economics and Peace) hervor... weiter




IS

Zwei IS-Kämpfer aus Nordrhein-Westfalen im Irak getötet

Zwei Brüder aus Nordrhein-Westfalen sollen einem Bericht der Zeitung "Die Welt" zufolge bei einem Luftangriff der US-Armee im Nordirak getötet worden sein. Ömer und Yusuf D. sollen zuletzt als ranghohe Mitglieder der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) an Planungen für Anschläge in Europa beteiligt gewesen sein... weiter




IS

Dem IS bleibt die Wüste3

  • Terroristen verlieren ihre letzte große Bastion in Syrien.

Wien. Mossul, Rakka und jetzt auch die irakisch-syrische Grenzmetropole Deir al-Sor: Der IS verliert seine Bastionen am laufenden Band und sieht sich mittlerweile auf ein vergleichsweise kleines Gebiet zusammengedrängt (siehe Grafik). Deir al-Sor ist am Freitag von der syrischen Armee erobert worden... weiter




Mittels weißer Flagge demonstrieren aus einer einstigen Bastion des "Islamischen Staates" geflüchtete Frauen, dass sie mit der Terrormiliz vermeintlich nichts zu tun haben. - © afp/Al-Rubaye

Islamischer Staat

Die verlorenen Töchter20

  • Nach dem Fall der Hochburgen des "Islamischen Staates" im Irak und in Syrien rückt die Frage in den Vordergrund, was mit den überlebenden ausländischen Familien der Kämpfer geschehen soll.

Erbil. Die 16-jährige Deutsche Linda W. wartet in einem Hochsicherheitsgefängnis in Iraks Hauptstadt Bagdad auf ihre Zukunft. Wahrscheinlich in Panik. Sie könnte zum Tode verurteilt werden, so der letzte Stand in diesem Drama um ein junges Mädchen, das aus Deutschland heimlich ausreiste... weiter




Rakka

IS-Hochburg Rakka vor dem Fall

  • Terroristen erleiden auch im Osten Syriens Rückschlag.

AinIssa/Beirut. Die einstige IS-Hochburg Rakka steht nach Angaben der syrischen Kurden-Miliz unmittelbar vor der vollständigen Eroberung. Am Sonntag habe die von den USA unterstützte Milizenallianz Syrische Demokratische Kräfte (SDF) den entscheidenden Angriff gestartet, um die letzten IS-Kämpfer aus der Stadt zu vertreiben... weiter




Die Millionenstadt im Norden des Irak war drei Jahre lang das Zentrum der Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Von hier aus überrannten die Extremisten im Sommer 2014 große Teile des Landes. - © APAweb/REUTERS, Mohammed SalemReportage

Mossul

Die tote Stadt, die leben will2

  • Die Millionenstadt im Norden des Irak war drei Jahre lang das Zentrum der Terrormiliz Islamischer Staat.

Mosul. Khaled al-Jabouri kann sich noch genau daran erinnern, wie dieser Platz früher aussah. Dort drüben die Gemüsehändler, daneben Restaurants und Cafes, das Leben pulsierte. "Es war immer voll hier, das ist das Zentrum Mossuls", sagt der grauhaarige Mann mit einer Stimme, die von Zigaretten heiser geworden ist... weiter




Besonders schwer haben die Kämpfe, Granaten und Bombenden Teil Mosuls getroffen, der westlich des Flusses Tigris liegt. - © APA, Reuters, Thaier Al-Sudani

Mosul

Die tote Stadt, die leben will7

  • Die irakische Stadt Mosul ist völlig zerstört, der Aufbau wird Jahrzehnte dauern - und mehr als eine Milliarde Euro kosten.

Mosul (Mossul)/Bagdad. Khaled al-Jabouri kann sich noch genau daran erinnern, wie dieser Platz früher aussah. Dort drüben die Gemüsehändler, daneben Restaurants und Cafes, das Leben pulsierte. "Es war immer voll hier, das ist das Zentrum Mosuls", sagt der grauhaarige Mann mit einer Stimme, die von Zigaretten heiser geworden ist... weiter




IS

"Der Online-Dschihad geht unvermindert weiter"3

  • Militärisch ist der IS in den Metropolen Syriens und des Irak geschlagen. Im Internet noch lange nicht, weiß Experte Nico Prucha.

Wien. Nachdem die großen Städte für den IS verloren sind, wird sich in die Terrororganisation in ländliche Regionen zurückziehen, aus denen er einst kam. Diese Ansicht vertritt der Dschihadismusforscher Nico Prucha im Gespräch mit der "Wiener Zeitung"... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung




Werbung