• 22. November 2017

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Die Hirten in Mali hatten mit Dschihadisten nie etwas am Hut. Das hat sich geändert. - © afp/Saget

Dschihadismus

Warum Malis und Nigers Hirten in den Dschihad ziehen5

  • Tuareg und Fulbe lebten Jahrhunderte meist friedlich zusammen - Gaddafis Sturz und Zustrom von Waffen gelten als Wendepunkt.

Niamey/Bamako. (reuters) Als Doundou Chefou als Jugendlicher erstmals zur Waffe griff, tat er es aus dem gleichen Grund wie viele andere Hirten der Volksgruppe der Fulbe entlang der Grenze zwischen Niger und Mali: Er wollte sein Vieh schützen. Chefou hatte damals, vor einem Jahrzehnt, nichts gegen den Staat Niger, ganz zu schweigen davon... weiter




Mittels weißer Flagge demonstrieren aus einer einstigen Bastion des "Islamischen Staates" geflüchtete Frauen, dass sie mit der Terrormiliz vermeintlich nichts zu tun haben. - © afp/Al-Rubaye

Islamischer Staat

Die verlorenen Töchter20

  • Nach dem Fall der Hochburgen des "Islamischen Staates" im Irak und in Syrien rückt die Frage in den Vordergrund, was mit den überlebenden ausländischen Familien der Kämpfer geschehen soll.

Erbil. Die 16-jährige Deutsche Linda W. wartet in einem Hochsicherheitsgefängnis in Iraks Hauptstadt Bagdad auf ihre Zukunft. Wahrscheinlich in Panik. Sie könnte zum Tode verurteilt werden, so der letzte Stand in diesem Drama um ein junges Mädchen, das aus Deutschland heimlich ausreiste... weiter




Besonders schwer haben die Kämpfe, Granaten und Bombenden Teil Mosuls getroffen, der westlich des Flusses Tigris liegt. - © APA, Reuters, Thaier Al-Sudani

Mosul

Die tote Stadt, die leben will7

  • Die irakische Stadt Mosul ist völlig zerstört, der Aufbau wird Jahrzehnte dauern - und mehr als eine Milliarde Euro kosten.

Mosul (Mossul)/Bagdad. Khaled al-Jabouri kann sich noch genau daran erinnern, wie dieser Platz früher aussah. Dort drüben die Gemüsehändler, daneben Restaurants und Cafes, das Leben pulsierte. "Es war immer voll hier, das ist das Zentrum Mosuls", sagt der grauhaarige Mann mit einer Stimme, die von Zigaretten heiser geworden ist... weiter




Syrien

Russische Luftwaffe tötet 120 IS-Kämpfer und 60 Söldner1

  • In einer Serie von Luftangriffen um Mayadin und Abu Kamal.

Moskau. Die russische Luftwaffe hat nach Moskauer Angaben binnen 24 Stunden mindestens 180 Kämpfer in Syrien getötet. Bei einer Serie von Luftangriffen seien rund 120 Kämpfer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) und mehr als 60 "ausländische Söldner" getötet worden, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Samstag mit... weiter




Interview

Rüdiger Lohlker

"Wir müssen lernen, global zu denken"17

  • Der IS verliert an Territorium. Dennoch bleibt die global agierende Terrororganisation handlungsfähig.

"Wiener Zeitung": Mossul steht unter Kontrolle der irakischen Streitkräfte, in Rakka verlieren die Dschihadisten immer mehr an Boden. Zerbricht das Kalifat? Rüdiger Lohlker: Ich würde nicht von "zerbrechen", sondern lieber von "transformieren" sprechen. "Zerbrechen" erzeugt die Vorstellung, dass es dann vorbei ist... weiter




Mit Siegeszeichen marschieren irakische Soldaten durch Tal Afar. - © afp/Ahmad Al-Rubaye

Irak

Auch Tal Afar ist vom IS befreit

  • Bagdad hat die Schlacht um die einst 200.000 Einwohner zählende Stadt gewonnen. Befriedet ist Tal Afar aber noch nicht.

Erbil. Jetzt ist es also so weit. Zum Beginn des muslimischen Opferfestes, Aid al-Adha, verkündet Iraks Premierminister Haider al-Abadi die vollständige Rückeroberung von Tal Afar und aller umliegenden Gemeinden und Dörfer. Damit ist die gesamte Provinz Ninive wieder unter der Kontrolle der Regierung in Bagdad... weiter




In der Moschee in Ripoll im Norden Spaniens predigte der Abdelbaki Es Satty. - © APAweb / Reuters, Susana Vera

Barcelona-Terror

Spanische Ermittler haben Imam im Visier6

  • Es Satty könnte für Radikalisierung der Terrorzelle in Nordspanien verantwortlich sein.

Barcelona. Nach dem Terroranschlag von Barcelona konzentrieren sich die Ermittlungen Medienberichten zufolge auf einen Imam, bei dem es sich um den Kopf der verantwortlichen Terrorzelle handeln soll. Abdelbaki Es Satty predigte bis Juni in der Moschee der Ortschaft Ripoll und könnte für die Radikalisierung der Gruppe verantwortlich sein... weiter




Die letzte IS-Hochburg in der Nähe Mossuls ist Tal Afar. Der Irak will sie jetzt von Terroristen befreien. - © APAweb /AP, Felipe Dana

Terrorismusbekämpfung

Irak-Offensive zur Rückeroberung von IS-Hochburg1

  • Tal Afar ist die letzte Hochburg der Terroristen rund um Mossul. "Entweder sie ergeben sich oder werden getötet".

Bagdad. Die irakische Armee hat eine Offensive zur Rückeroberung der Stadt Tal Afar von der Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) gestartet. Das verkündete der irakische Regierungschef Haider al-Abadi in den frühen Sonntagmorgenstunden in einer Fernsehansprache... weiter




Viel zu jubeln hat der IS in Syrien nicht mehr. Deshalb verlegt er sich zusehends auf Attentate in Europa.Analyse

Terror in Barcelona

Ende mit Schrecken18

  • Je mehr der IS in Syrien und im Irak unter Druck gerät, desto größer scheint die Terrorgefahr zu werden.

Wien. Die bislang letzte Nachricht, dass Abu Bakr al-Baghdadi, der Führers der Terrormiliz "Islamischer Staat", noch lebt, stammt vom US-Verteidigungsminister. "Ich glaube, Baghdadi ist noch nicht tot. Wir würden es mit Sicherheit wissen, wenn es uns gelungen wäre, ihn zu töten", kommentierte John Mattis Ende Juli Berichte russischer Quellen... weiter




Terror

Anschlag auf irakische Botschaft in Kabul2

  • Islamischer Staat reklamiert Tat für sich. Noch keine Informationen über Tote oder Verletzte.

Kabul. Ein Selbstmordattentäter hat sich am Montag vor der irakischen Botschaft in der afghanischen Hauptstadt Kabul in die Luft gesprengt. Nach Angaben der Polizei lieferten sich anschließend mehrere Bewaffnete aus dem Botschaftsgebäude heraus ein Feuergefecht mit Sicherheitskräften. Ob es weitere Tote oder Verletzte gab, war zunächst unklar... weiter




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