• 23. Oktober 2017

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Der verstorbene Jalal Talabani agierte im Sinne eines geeinten Irak. Doch mittlerweile wird in den Kurdengebieten die Flagge für die Unabhängigkeit geschwungen. - © reuters/afp/Ahmed Deeb

Kurden

Einheit mit Irak ist nicht gefragt17

  • Mit dem Tod von Jalal Talabani verstummt eine der letzten kurdischen Stimmen, die um einen Ausgleich mit Bagdad bemüht waren.

Erbil. Es ist gespenstisch: Der Flughafen der Kurdenmetropole Erbil ist völlig leer. Wo sonst am späten Nachmittag ein Jet nach dem anderen aus aller Welt ankam, herrscht jetzt gähnende Leere. Nur die Maschine aus Bagdad rollt ans Gate, brechend voll mit Reisenden, die in der irakischen Hauptstadt umgestiegen sind... weiter




Massud Barsani amtiert seit 2005 als Präsident Kurdistans. - © epa/Kappeler

Massud Barzani

Denkmal mit Kratzern

  • Der Vorstoß der IS-Terroristen hat das Image von Massud Barzani, Langzeit-Präsident der Autonomen Region Kurdistan, lädiert.

Erbil. Der Weg von der nordirakischen Metropole Erbil zu Massud Barzanis Hauptquartier führt in karges Bergland, vorbei an zahlreichen Kontrollpunkten, bis man schließlich den riesigen Sandsteinpalast des Präsidenten erreicht. Es heißt, einen sichereren Ort als diesen gebe es nicht in der gesamten Autonomen Region Kurdistan... weiter




Sadi Ahmed Pire, Kurdenpolitiker und Berater des ehemaligen irakischen Präsidenten Talabani. - © Luca Faccio

Kurdistan

"Kurden haben Recht auf Unabhängigkeit"21

  • Kurdenpolitiker Sadi Pire über ein Referendum in Kurdistan, sein Rezept gegen Isis und das Versagen der Integrationspolitik.

"Wiener Zeitung": Der Irak droht zu zerbrechen: In einen schiitischen, einen sunnitischen und einen kurdischen Teil. Wie lange wird es den Irak noch geben? Sadi Pire: Alle Seiten sprechen noch davon, die territoriale Integrität des Irak zu wahren. Real gibt es diese Nation aber nicht mehr... weiter





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