• 17. Oktober 2017

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Schlagwortsuche

Die Lage im zentralen Mittelmeerraum sei nach wie vor besorgniserregend.Seit Anfang 2017 seien vor allem aus Libyen 38.000 Migranten in Italieneingetroffen. - © APAweb/AFP, Louisa Gouliamaki

Schlepperei

Frontex: "Keine Vorwürfe gegen NGOs"

  • 38.000 Migranten seit Jahresbeginn in Italien eingetroffen.

Rom. Die EU-Grenzschutzagentur Frontex habe niemals den bei der Flüchtlingsrettung im Mittelmeer aktiven Hilfsorganisationen Verstrickungen mit Schleppern in Libyen vorgeworfen. Dies betonte Frontex-Sprecherin Izabella Cooper laut der italienischen Nachrichtenagentur ANSA am Donnerstag. "Frontex hat nicht die Aufgabe, Untersuchungen zu leiten... weiter




Erstes Treffen in Rom: Bundespräsident Van der Bellen (l) und Italiens Staatspräsident Mattarella. - © apa/Bundesheer/Peter Lechner

Italien

Van der Bellens italienische Reise

  • Bundespräsident lobt in Rom "ausgezeichnete Kooperation an der Grenze". Die Rolle der NGOs im Mittelmeer will er "nicht überbewerten".

Rom/Wien. Bundespräsident Alexander Van der Bellen ist am Dienstag zu einem zweitägigen offiziellen Besuch in Rom eingetroffen. Sein Amtskollege Sergio Mattarella hatte ihn am Vormittag im Quirinalspalast in Empfang genommen. Vor dem Treffen hob der Bundespräsident die ausgezeichneten Beziehungen zwischen Österreich und seinem südlichen Nachbarn... weiter




Rettungsschiffe von privaten Organisationen wie die "Sea Eye" stoßen an das Ende ihrer Kapazitäten. - © reuters/Darrin Zammit Lupi

Migration

Private Retter unter Druck21

  • Immer mehr Flüchtlinge kommen über das Mittelmeer nach Italien. NGOs fühlen sich von der EU im Stich gelassen.

Wien. Froschgrün, 26 Meter lang und 60 Jahre alt. So lässt sich die europäische Seenotrettung im April 2017 auch beschreiben. In diesen Tagen nähert sich der ehemalige Fischkutter "Sea Eye" bis auf rund 36 Seemeilen der libyschen Küste. Das Schiff des gleichnamigen deutschen Vereins ist von Malta aus zu seiner vierten Mission aufgebrochen... weiter




An den Außengrenzen sieht die Grenzschutzagentur weiterhin erhebliche Probleme bei der Identifizierung von Migranten. - © APAweb/AFP,Louisa Gouliamaki

Grenzschutz

Frontex sieht Flüchtlingsabkommen mit der Türkei in Gefahr16

  • EU-Grenzschutzagentur verweist auf Umwälzungen im Sicherheitsapparat nach dem Putsch.

Berlin. Die EU-Grenzschutzagentur Frontex sieht das Flüchtlingsabkommen der Europäischen Union mit der Türkei durch innere Vorgänge in dem Land in Gefahr. Seit dem versuchten Putsch im Juli 2016 würden der türkische Sicherheitsapparat sowie die Küstenwache auf den Prüfstand gestellt, heißt es in einer internen Bewertung... weiter




Brüssel

Kurz fordert "schnelle EU-Krisenreaktionstruppe"9

  • Startschuss für gemeinsames Militärhauptquartier. Außenminister Sebastian Kurz will mehr Geld und Personal für Frontex.

Brüssel. Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) hat erneut seinen Vorschlag für eine "schnelle EU-Krisenreaktionstruppe" wiederholt, die die bisher inaktiven EU-Battlegroups ersetzen sollte. Sie soll militärisch in Dritt-Staaten, im Katastrophenfall und für den Schutz der EU-Außengrenzen eingesetzt werden und in Richtung Stabilität... weiter




Die Kritik: Die Arbeit von Nichtregierungsorganisationen helfe Schleppernetzwerken, die mehr Menschen auf Boote pferchen, da sie wissen, dass NGOs näher von der libyschen Küste auffangen. - © APAweb / AP, Santi Palacios

EU-Grenzschutz

Sollen wir die Menschen einfach ertrinken lassen?"14

  • "Ärzte ohne Grenzen" weist Frontex-Kritik an NGOs erbost zurück, EU-Parlamentspräsident hält Auffanglager in Libyen für wünschenswert.

Berlin. Die EU-Grenzschutzagentur Frontex hat die Rettungseinsätze der Hilfsorganisationen im Mittelmeer vor Libyen kritisiert. Die Geschäfte krimineller Netzwerke und Schlepper in Libyen sollten nicht noch dadurch unterstützt werden, dass die Menschen immer näher an der libyschen Küste von europäischen Schiffen aufgenommen würden... weiter




- © afp

Europäische Union

Grenzschutzagentur der EU offiziell eröffnet

  • Kommissar Avramopoulos sieht "Meilenstein" im europäischen Grenzmanagement.

Brüssel/Sofia. Die EU-Grenzschutzagentur ist am Donnerstag offiziell eröffnet worden. Die Behörde geht aus der bisherigen EU-Grenzagentur Frontex hervor und hat weiter ihren Sitz in Warschau. EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos erklärte an der bulgarisch-türkischen Grenze, es handle sich um einen "Meilenstein" im europäischen Grenzmanagement... weiter




Frontex-Beamte bringen einen Mann auf ein Boot, das ihn in die Türkei bringen soll. Künftig sollen solche Abschiebungen verstärkt erfolgen. - © afp

EU-Flüchtlingspolitik

Grenzschutz im Fokus

  • Nach der Billigung im EU-Parlament drängen Mitgliedstaaten auf Stärkung der Agentur Frontex.

Brüssel/Bratislava/Straßburg. (czar/apa/reu) Es gibt "im Moment keinen politischen Konsens". Sogar der österreichische Innenminister Wolfgang Sobotka muss sich in Realismus üben, wenn es um eine Quote zur Umsiedlung von Flüchtlingen innerhalb der Union geht... weiter




Grenzsicherung

EU-Parlament beschließt Schaffung einer Küstenwache4

  • Eine 1500 Mann starke Noteinsatz-Grenztruppe innerhalb weniger Tage in ganz Europa eingesetzt werden können.

Straßburg/Brüssel. Das Europaparlament hat die Schaffung einer europäischen Grenz- und Küstenwache zur Sicherung der EU-Außengrenzen beschlossen. Die Abgeordneten in Straßburg stimmten am Mittwoch mit breiter Mehrheit für das Projekt. Dass die EU-Grenzschutzagentur Frontex bisher keine Einsatzkräfte hatte, "war absolut lächerlich... weiter




Grenzschutz

Frontex-Chef besorgt über massive Routenverlagerung10

  • Grenzschutzagentur: Zentrale Mittelmeerroute "so stark frequentiert" wie nie - Ägypten "neuer Hotspot".

Berlin. Der Direktor der EU-Grenzschutzagentur Frontex, Fabrice Leggeri, warnt vor einer massiven Belastung Italiens durch die Verlagerung der Flüchtlingsrouten. Aus Libyen kämen "13 bis 14 Mal mehr Flüchtlinge nach Italien als Migranten aus der Türkei nach Griechenland", sagte er der Funke Mediengruppe (Dienstagsausgaben)... weiter




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