• 11. Dezember 2017

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Ein Prosit der Gemütlichkeit: zoologisches Zusammensein bei Wien Modern. - © Armin Bardel

Wien Modern

Feiern wie die Bürohengste4

  • Firmenparty am Gipfelpunkt der Peinlichkeit: die hanebüchene Oper "Die Antilope" bei Wien Modern.

Keine Frage: Firmenfeiern sind eine heikle Sache. Beginnt der Abend meist mit einer verspannten Chefrede, schlägt er unter Beimischung des Teufelchens Alkohol rasch ins Gemütvolle um und endet nicht selten in Fällen von Zwischenmenschlichkeit, die am Folgetag für Bürotratsch bürgen... weiter




Eine mit Folklore gespickte Revue. - © Wonge Bergmann

Performance-Kritik

Identität aus der Museumslade7

  • Jan Fabre zeigt die Uraufführung von "Belgian Rules/Belgium Rules" beim Impulstanz-Festival.

Wer sich vor dem Gang zum Impulstanz im Leopold Museum auf die Konzepte und Relikte aus 40 Jahren dargestellter Kunst einlässt, weiß sich von Jan Fabre live enttäuscht. Die knapp vier Stunden lange, pausenlose Nummernrevue "Belgian Rules/Belgium Rules" zwingt den Zuschauer in eine mit Folklore gespickte, nationale Nabelschau... weiter




Nein, das ist kein Hitler-Gruß: Vulkanier bei ihrer rituellen Grals-Enthüllung. - © Jan BauerVideo

Opernkritik

Sternstunde des Stümpertums54

  • Sinnfrei, planlos und spannungsarm: Die Festwochen erreichten mit Jonathan Meeses "Parsifal" einen weiteren Tiefpunkt.

Würde jener Herr Klingsor, den man am Sonntag kennengelernt hat, sein Leben niederschreiben, das letzte Kapitel klänge womöglich so. "Liebes Tagesbuch! Wie ich gehört habe, will mir wieder jemand den heiligen Speer stehlen. Der Mann heißt Zed und hat 1974 den Helden in dem Science-Fiction-Film ‚Zardoz‘ gespielt... weiter




"Spannender, manchmal schweißtreibender" Job: Volksoperndirektor Robert Meyer. - © Robert NewaldInterview

Robert Meyer

"Wir gehen nicht auf Nummer sicher"5

  • Volksoperndirektor Robert Meyer über seine Programmpolitik und die Uraufführung der "Fünften Jahreszeit" am Samstag.

Wien. Die Volksoper hebt wieder einmal ein Werk aus der Taufe: Morgen, Samstag, zeigt sich am Währinger Gürtel erstmals "Die fünfte Jahreszeit", eine "BaRockoper" von Christian Kolonovits. Der heimische Komponist, Dirigent und Arrangeur zwischen E- und U-Musik hat dem Haus mit seinem Kinderstück "Antonia und der Reißteufel" schon einen Erfolg... weiter




Im Clinch mit dem Onkel: Andrè Schuen (Hamlet) und Bo Skovhus (Claudius). - © Monika Rittershaus

Opernkritik

Eine schrecklich böse Familie3

  • Das Theater an der Wien bringt zum Saisonstart eine Oper von Anno Schreier zu Uraufführung: ein praktikables Werk, das an Shakespeares "Hamlet" anknüpft - aber auch an die Klangwelt von Benjamin Britten.

Es ist etwas faul im Staate Dänemark. Um es hier zu riechen, muss man kein Spürhund sein. Unter hohen Blümchentapeten sind die Sitten verrottet. Das Verhältnis des Prinzen Hamlet zu seinem Onkel ist nicht nur darum belastet, weil Letzterer das Leben des Königs ausgelöscht hat und sich nun anschickt, die Witwe Gertrud zu heiraten... weiter




Bernhard Majcen und Anna-Sophie Fritz auf der Suche nach dem Seelenfrieden. - © Pia Klawatsch

Theaterkritik

Wer ist der Burgerking?

  • Weberns Theaterstück "Tot" gibt sich extrem und extrem reduziert.

Ein Sessel. Ein T-Shirt mit Che-Guevara-Aufdruck. Eine Papierkrone von Burgerking. Das ist das ganze Bühnenbild. Der Rest existiert nur in den Köpfen, beschrieben vom Erzähler (Tristan Jorde). "Tot - Sechs Bilder für die Bühne" handelt von einem Mann und einer Frau, die den Tod ihres Kindes beklagen und ihren Frieden in den Bergen suchen... weiter




Konzertkritik

Noten von bleibendem Wert

(irr) Schon der Titel verweist auf die Tradition, die Satzabfolge tut es nicht minder: Thomas Larcher hat seine "Zweite Symphonie" geschaffen, und sie ist, wie einst so Sitte, mit einem emblematischen Kopfsatz ausgestattet, einem singenden Adagio, einem drahtigen Scherzo und obligaten Finale. Schlecht? Mitnichten... weiter




Jonathan Meese inszeniert einen "Parsifal" in Wien. - © apa/Pfarrhofer

Uraufführung

Festwochen 2017: Neuer "Parsifal" mit Jonathan Meese16

Wien. Im nächsten Jahr stehen die Wiener Festwochen erstmals unter der Leitung von Tomas Zierhofer-Kin - und werden eine Oper uraufführen, wie die "Wiener Zeitung" erfahren hat. Das Festival wird im Theater an der Wien einen völlig neu komponierten "Parsifal" präsentieren... weiter




Friedrich Cerha (l.), Martin Haselböck beim Proben. - © apa/Neubauer

Uraufführung

Verschmitzte Polyphonie1

  • Renovierte Konzerthaus-Orgel mit Cerha-Uraufführung in Betrieb genommen.

Auch jenes Gerät, das den "Atem Gottes" befördert, braucht ab und zu ein Service: Die Wiener-Konzerthaus-Orgel, mit 8696 Pfeifen die angeblich größte ihrer Art auf dem europäischen Festland, wurde generalüberholt. Das Update habe nicht zuletzt einer modernen Elektronik gegolten... weiter




Getrennt marschieren, gemeinsam frieren: Scott (Rolando Villaz n) und Amundsen (Thomas Hampson) unterwegs zum Südpol. - © Wilfried Hösl

Opernkritik

Der Südpol, unendliche Weiten

  • Uraufführung mit Starbesetzung: "South Pole" von Miroslav Srnka an der Münchner Oper.

Ganz gleich, wie man die jüngste Opernnovität namens "South Pole" des tschechischen Komponisten Miroslav Srnka beurteilen mag: Die Art, wie Nikolaus Bachler ihr zu Bühnenehren verholfen hat, ist beispielhaft. Nicht als verschämtes Feigenblatt, um Insider und das Feuilleton mit einem Beispiel des immer wieder angemahnten... weiter




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