• 17. Dezember 2017

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Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek am Mittwoch

Exkurs über die jiddischen Zeitwörter prallen und grepzn5

  • Die Wiedergabe von Anekdoten sollte dem jeweiligen Erzähler überlassen bleiben - meinte schon der Anekdotenerzähler Friedrich Torberg.

Unlängst habe ich mich an dieser Stelle über krampfhafte Eindeutschungen lustig gemacht - am Beispiel des Ersatzwortes für Airbag: Prallkissen. Um die Bedeutung von prallen anzudeuten, habe ich eine Torberg’sche Anekdote wiedergegeben: "Sitzt ein Gast im Tonello, ein Lokal, das nicht weit entfernt vom Restaurant des Gustav Neugröschl liegt... weiter




Sedlaczek am Mittwoch

Wer hat da von wem abgekupfert?5

  • Angela Merkels Slogan "Wir schaffen das" erinnert an Barack Obamas "Yes, we can" - und an den Kernsatz einer Fernsehserie für Kinder.

Und wieder hat sie es getan! Angela Merkel sagte: "Wir schaffen das." Zwar war der Satz dieses Mal auf die Terrorgefahr gemünzt, aber im Bewusstsein der Menschen ist er mit der "Willkommenskultur" verknüpft. Dass diese ein Fehler war, ist inzwischen evident... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek am Mittwoch

Willkommenskultur und Durchwinken6

  • Bundeskanzler Werner Faymann ist letztlich an der Flüchtlingskrise gescheitert - denn Wahlniederlagen hat er problemlos weggesteckt.

Was wird einmal in den Geschichtsbüchern über das Ausscheiden von Werner Faymann aus der österreichischen Politik stehen? Sein Name wird im Zusammenhang mit der europäischen Flüchtlingskrise des Jahres 2015 genannt werden. Faymann hat lange Zeit im Gleichklang mit der deutschen CDU-Kanzlerin Angela Merkel agiert und deren Willkommenspolitik... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Offshore

Jenseits der Küste muss die Freiheit wohl grenzenlos sein6

  • Offshore-Finanzplätze, Offshore-Konten und Offshore-Briefkastenfirmen - aber auch außerhalb der Finanzwelt ist einiges offshore.

Beim Wort Offshore dachte ich als Jugendlicher an die englischen Piratensender, die von außerhalb der Drei-Meilen-Zone Popmusik ausstrahlten. Bei einem Sprachkurs in England lernte ich sie kennen: Das war damals für mich eine erfrischende neue Radiowelt... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek

"Ich habe unterschrieben, Sie auch?"9

  • Das Internet ist ein Marktplatz für Böswilligkeiten. Eine derzeit kursierende Petition soll Maria Vassilakou treffen.

Wer auf Facebook unterwegs ist, wird häufig aufgefordert, für etwas oder gegen etwas zu unterschreiben. Nein, unterschreiben ist nicht das richtige Wort, anklicken ist gemeint, oft muss auch der Name und die E-Mail-Adresse angegeben werden. Wer auf diese Weise aktiv wird, ist ein Klicktivist - so lautet ein Neologismus... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Glosse

A wie Anton, B wie Berta, C wie Cäsar...13

  • Muss die Buchstabiertafel "entnazifiziert" werden? Unlängst schrieb eine Zeitung: "Wir buchstabieren brav nationalsozialistisch."

Sie ist im Österreichischen Wörterbuch abgedruckt, als Ö-Norm trägt sie die Bezeichnung A 1081: Die Buchstabiertabelle ist Teil der Ausbildung für kaufmännische Berufe, aber nicht nur Sekretärinnen sollten sie beherrschen, auch Richter, Rechtsanwälte und Ärzte; sie diktieren auf Band Texte mit Wörtern, die man buchstabieren muss... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek

"Dominoeffekt der Verschärfungen" und viele "Druckpunkte"2

  • Die Innenministerin erklärt ihre Flüchtlingspolitik wie immer unbeholfen, aber mit einer gezielten Wortwahl.

Verzweifelte Flüchtlinge, die Zäune durchbrechen, und Polizisten, die mit Tränengas angreifen - an der griechisch-mazedonischen Grenze spielen sich dramatische Szenen ab. Vor zwei Wochen hat Johanna Mikl-Leitner in der deutschen TV-Talkshow "Hart aber fair" jene Flüchtlingspolitik erklärt, deren Folgen wir jetzt sehen... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek

Köpfen oder köpfeln, das ist die Frage12

  • Die Fußballsprache unterliegt einem Wandel: Dialektwörter gehen verloren, Ausdrücke aus Deutschland kommen herein.

Der SK Rapid hat mich verführt. Der Rekordmeister ist schuld, dass ich mich in letzter Zeit mit der Fußballsprache befasst habe, und es hat Spaß gemacht. Eines Tages kam ein Anruf: Ob ich mir vorstellen könne, die Vereinswebsite ins Wienerische zu übersetzen... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Glosse

Lei-Lei, Miau-Miau und Neu-Neu4

  • Die Narrenrufe der Faschingsgilden sind identitätsstiftend und dienen der Abgrenzung gegenüber den Nachbarn.

Der Faschingsdienstag ist überstanden, und damit auch die ORF-Sendung "Villacher Fasching", die Höhepunkte des Programms der Villacher Faschingsgilde. Lustiges und weniger Lustiges wird mit einem schallenden "Lei-Lei" jährlich auf das Fernsehpublikum losgelassen... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek am Mittwoch

Eine Chuzpe kommt selten allein9

  • Österreichische Kultureinrichtungen sind kreativ beim Erfinden von Ausreden, warum sie Januar und nicht Jänner verwenden.

Der Monat Jänner geht dem Ende zu. Moment: Jänner oder Januar? Die meisten werden wissen, dass Jänner die österreichische Form ist, auf allen Tageszeitungen steht in der Datumszeile Jänner, auch in den meisten Kalendern, die man in Österreich kaufen kann oder geschenkt bekommt. Aber wie halten es die großen Kultureinrichtungen mit der Monatsangabe... weiter




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