• 13. Dezember 2017

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Schlagwortsuche

Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über dieSprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amaltheaerschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek am Mittwoch

Vielleicht ist der Vollholler mit dem Vollkoffer verwandt3

  • Die Wahl zum Wort des Jahres 2017 ist gelungen - das Wort wird Bestand haben und in unseren Sprachgebrauch eingehen.

Manche Wörter oder Unwörter vergangener Jahre haben mich so verärgert, dass ich an dieser Stelle meinem Unmut Luft machen musste. Ich habe nicht verstanden, warum voriges Jahr ein in Journalistenkreisen entstandenes Wortmonster überhaupt zur Wahl gestellt wurde: Bundespräsidentenstichwahlwiederholungsverschiebung... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über dieSprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amaltheaerschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek am Mittwoch

Wer nicht für Kurz twittern sollte19

  • Eine Nachricht des präsumtiven Bundeskanzlers in den Sozialen Medien hat für ein Rauschen im Blätterwald gesorgt - zu Unrecht übrigens.

Ein Tweet von Sebastian Kurz hat unlängst viel Staub aufgewirbelt. Das Nachrichtenmagazin "Profil" hat es zusammen mit der Frage "Finde die Fehler!" veröffentlicht. Nehmen wir diese Idee auf. Wie viele Fehler gab es? "Haben klares Bekenntnis zum differenziertem & leistungsförderndem Schulsystem... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über dieSprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amaltheaerschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Glosse

Verständlichkeit und Klarheit statt Gendern16

  • Frankreichs Premier Édouard Philippe verbietet seinen Beamten in einer Dienstanweisung die Gender-Schreibweise mit Punkten.

Die Meldung machte letzte Woche die Runde, ich bin auf der Internetseite der Berliner Tageszeitung "Die Welt" auf sie gestoßen: Der französische Premierminister Édouard Philippe schreitet gegen Auswüchse der genderneutralen Schreibweise ein. Dabei hatte man in Frankreich bis vor kurzem nicht einmal damit ein Problem... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über dieSprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amaltheaerschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek am Mittwoch

Der Wunderwuzzi hat eine rätselhafte Herkunftsgeschichte11

  • In österreichischen, aber auch in internationalen Medien wurde Sebastian Kurz als Wunderwuzzi bezeichnet. Woher kommt der Ausdruck?

In österreichischen, aber auch in internationalen Medien wurde Sebastian Kurz als Wunderwuzzi bezeichnet. Woher kommt der Ausdruck? Dass Journalisten in Österreich und Deutschland den ÖVP-Chef Sebastian Kurz nach seinem Wahlerfolg als Wunderwuzzi bezeichneten, war zu erwarten... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über dieSprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amaltheaerschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek am Mittwoch

Letzte Farbenspiele vor der Wahl5

  • Der Wahlkampf bescherte uns eine neue Parteifarbe - und Slogans mit Wörtern, die aus stilistischer Sicht problematisch sind.

Einige Tage noch - dann ist der Wahlkampf ausgestanden. Die Plakate sind mit "Danke!" überklebt, wenig später werden die Ständer abtransportiert. Heute habe ich also eine letzte Chance, Wahlplakate zu analysieren. Beginnen wir bei der ÖVP, die nun "Liste Kurz" heißt. Die Partei wurde auf Türkis umgefärbt... weiter




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Sedlaczek am Mittwoch

Vom Werfen mit Schmutz und gegenseitigem Anpatzen9

  • In Deutschland gibt es keine Schmutzkübelkampagnen - und in den romanischen Ländern wird nicht mit Schmutz geworfen.

Ein Medienwort der letzten Tage ist Schmutzkübelkampagne. "Das ist ein österreichischer Ausdruck", sage ich zu meinem Freund Klaus, "was nicht heißen soll, dass es derartige Aktionen nur bei uns gibt." Klaus will es nicht glauben. "Was, die Deutschen verwenden das Wort nicht?" Nein, sie sagen nicht Schmutzkübelkampagne, sondern Schmutzkampagne... weiter




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Sedlaczek am Mittwoch

Bessere Noten für geschlechtergerechte Sprache87

  • Die Volksanwaltschaft bezeichnet dies als "Missstand" und appelliert an das Bildungsministerium, diese Praxis aufzugeben.

Der Sachverhalt ist vor zwei Jahren virulent geworden: Durch eine parlamentarische Anfragebeantwortung wurde publik, dass an einzelnen Fachhochschulen gendergerechtes Formulieren vorgeschrieben wird. Wer sich nicht daran hält, kann auf zweierlei Art diszipliniert werden: Er bekommt nicht jene Note... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über dieSprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amaltheaerschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek am Mittwoch

Die Wahrheit über den Piefke12

  • Königgrätz, eine Militärparade in Gänserndorf, ein preußischer Militärmusiker - das sind die Zutaten einer Legende, die immer wieder auftaucht.

Am 31. Juli 1866 hielt die preußische Armee im Marchfeld bei Gänserndorf eine pompöse Militärparade ab. In einigen Zeitungen, darunter auch in diesem Blatt, konnte man vor kurzem lesen, dass der backenbärtige Militärkapellmeister Johann Gottfried Piefke und sein Bruder Rudolf dermaßen imposant voranmarschierten... weiter




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Sedlaczek am Mittwoch

Es bleibt ein Geheimnis, wie die Wörter in den Duden kommen4

  • Die 27. Auflage des Duden wurde mit 5000 zusätzlichen Eintragungen aufgepeppt. Einige Neuaufnahmen sind nicht nachvollziehbar.

Wer sich mit den neuen Wörtern im Rechtschreib-Duden befasst, kann es nicht lassen, eine Satire zu schreiben. "So richtig modern und am Puls der Zeit zu sein: Wer wäre das nicht gerne? Auch der am Odium einer gewissen Überwuzelung leidende Duden wird offenkundig vom Wunsch nach Hippness getrieben," schreibt Christoph Winder im "Standard"... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über dieSprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amaltheaerschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek am Mittwoch

Feministischer als die Frauen18

  • Die Damen-Fußball-EM ist eine sprachliche Herausforderung für Journalisten. Nicht alle erweisen sich als stilsicher.

Eine Erfolgsmeldung aus den Niederlanden jagt die andere. Unsere Fußballdamen sorgen für Furore. Die Spiele werden im ORF live übertragen und die Zeitungen bringen ganzseitige Berichte über die Matches und über die Spielerinnen. Die Zeiten, als man sich über den Frauenfußball lustig machte, sind vorbei... weiter




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