• 22. November 2017

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Stefanie Holzer, geboren 1961, lebt als Schriftstellerin in Innsbruck.

Glossen

Fest der Ängstlichen9

Ein paar Tage vor Allerheiligen holte ich meine Töchter bei ihrer Freundin ab. Als ich mich beim Smalltalk mit der Mutter in der Küche gegen die Anrichte lehnte, erschrak ich: Vor mir lag eine aus weichem Kunststoff gefertigte grausige Hand mit langen schwarzen Fingernägeln. Am Boden meinte ich kleines Getier wahrzunehmen... weiter




Stefanie Holzer, geboren 1961, lebt als Schriftstellerin in Innsbruck.

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Selbstdisziplin4

In meinem Bekanntenkreis gibt es einen jungen Mann, der seinen Eltern Vorwürfe macht, weil sie ihn nicht kulturnäher aufwachsen haben lassen. Sie hätten sich mehr mit kulturellen Themen befassen sollen, dann hätte er nie diese Distanz zum eigentlich Wichtigen, der Kunst, erleiden müssen... weiter




Stefanie Holzer, geboren 1961, lebt als Schriftstellerin in Innsbruck.

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Krieg den Schnecken!7

Als ich jüngst in aller Herrgottsfrühe mit einem Messer in der Hand um meine Kürbisplantage herumstrich, um die spanischen Wegschnecken daran zu hindern, die duftenden gelben Blüten zu fressen, hoffte ich, dass mich niemand dabei beobachte, wie ich die daumendicken braunen Monster brutal mit einem gezielten Stich ins Jenseits beförderte... weiter




Stefanie Holzer, geboren 1961, lebt als Schriftstellerin in Innsbruck.

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Wie Ferien riechen2

Ach wie freuen wir uns jedes Jahr auf die Ferien! Wir planen schon lange vorher, was wir unternehmen, damit nur ja nicht zuviel Ruhe einkehrt. Im Vorfrühling haben wir ein Haus an der englischen Südküste gemietet, das mit den blauen Blumentapeten und der im selben Blau abstrakt gemusterten Bettwäsche schon meinen Töchtern auf dem Bild... weiter




Stefanie Holzer, geboren 1961, lebt als Schriftstellerin in Innsbruck.

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Fuchs und Katz

Wenn Familienmitglieder des Abends ohne exakte Angaben zu den Fragen Wohin?, Wie lange? und Mit wem? ausgehen, dann ist es an den Daheimgebliebenen, sich latent Sorgen zu machen. Man wünscht den Ausgegangenen einen vergnüglichen Abend und ist doch erst ruhig, wenn die Betreffenden wieder zu Hause sind. Was tun die? Wem begegnen sie... weiter




Stefanie Holzer, geboren 1961, lebt als Schriftstellerin in Innsbruck.

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Textile Demütigung11

Nach Jahren der Abstinenz war ich kürzlich gleich zweimal mit der Bahn in Wien. Es war, wie könnte es anders sein, sehr schön. Als ich mich vor der ersten Reise hinsetzte, um die Tickets für mich und meine Familie online zu kaufen, brauchte ich dafür allerdings Stunden. Natürlich lag das auch daran, dass ich das so lange nicht mehr gemacht hatte... weiter




Stefanie Holzer, geboren 1961, lebt als Schriftstellerin in Innsbruck.

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Altersvorteil1

Das Älterwerden macht sich auf verschiedenste Weise bemerkbar. Nicht nur Falten und Wehwehchen plagen uns, indem sie uns die Endlichkeit verdeutlichen. Es gibt vielleicht auch ein geistiges Älterwerden. Dieser Tage fiel mir auf, dass ich dabei offenbar einen entscheidenden Schritt gemacht habe... weiter




Glossen

Rinks und lechts1

Wissen verändert und bereichert den Menschen. Das wollen wir, deshalb schicken wir unsere Kinder in die Schule - und dann, wenn es denn sein soll, noch auf die Universität. Allerdings kommt es keineswegs nur zu positiven Veränderungen durch Wissenszuwachs... weiter




Stefanie Holzer, geboren 1961, lebt als Schriftstellerin in Innsbruck.

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Stallpflicht1

Das Bundesministerium für Gesundheit hat meinen neun Hühnern und ihrem prächtigen Chef, den wir mit der unpassenden Verkleinerungsform "Hahnele" ansprechen, "Stallpflicht" aufgebrummt. Es bestehe die Gefahr einer Ansteckung mit einem - für Menschen ungefährlichen - Vogel-grippevirus, den man an ein paar verendeten Wasservögeln gefunden hat... weiter




Stefanie Holzer, geboren 1961, lebt als Schriftstellerin in Innsbruck.

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Weihnachtswunsch1

Als Kind war ich oft noch am Heiligen Abend, wenn die Wiesen draußen unansehnlich braun oder gar frühlingshaft grün waren, voller Hoffnung, dass das Christkind mir meinen sehnlichsten Wunsch erfüllen könnte, nämlich dass endlich Schnee fiele, damit wir vor dem Haus mit dem Schlitten fahren könnten... weiter




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