• 11. Dezember 2017

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Von wegen "unsingbar": Schager als Apoll. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Wundersame Wiederkehr3

  • Die Staatsoper zeigt erneut ihre "Daphne" - mit Hausdebütant Andreas Schager.

Bukolische Gefilde, dionysische Triebe, apollonische Verklärung: Richard Strauss’ "Daphne" hat es mit ihrem allzu schwerfälligen, pathetischen Topos nie leicht beim Publikum gehabt. Bei der Wiederaufnahme des Stücks an der Staatsoper, hier zuletzt vor sechs Jahren zu sehen... weiter




Manege frei: An der Staatsoper verführt Lulu wieder in Willy Deckers Zirkusrund. - © Staatsoper/Pöhn

Staatsoper

Verborgene Leidenschaften4

  • Dirigent Ingo Metzmacher über die Qualitäten und geheimen Botschaften in Alban Bergs "Lulu", ab Sonntag an der Staatsoper.

Wien. Wer Geheimcodes liebt, muss nicht unbedingt einen Thriller von Dan Brown lesen. Auch die Partitur eines Komponisten kann solche Rätsel bergen. Und damit etwas Pikantes verbergen. Wie im Fall von Alban Berg. 1885 in Wien geboren, ist er als jener Zwölfton-Musiker in die Geschichte eingegangen... weiter




Sorgen sich um die Karriere nach der Tänzerkarriere: (v. l.) die kaufmännische Leiterin des Staatsballetts Simone Wohinz, OMV- Generaldirektor Rainer Seele, Staatsopern-Direktor Dominique Meyer und der ehemalige Tänzer Attila Bakó. - © Wr. Staatsballett/A. Taylor

Staatsoper

Balletttänzer - und dann?4

  • Neuer Fonds zur Finanzierung von Weiterbildung von Tänzern nach ihrer Karriere.

Wien.Die Karriere ist kurz und intensiv. Zeit, sich währenddessen weiterzubilden, haben Profiballetttänzer nicht. Obwohl es für die Karriere nach der Karriere unabdinglich wäre. "Viele Tänzer sind im Anschluss an ihre tänzerische Laufbahn vor existenzielle Fragen gestellt... weiter




Entdeckung des Abends: Lise Davidsen als Ariadne. - © Pöhn/Stop

Opernkritik

Viel Musik, wenig Theater9

  • Sven-Eric Bechtolfs Version der "Ariadne auf Naxos" an der Staatsoper.

Formulieren wir es positiv: Für das Gelingen von Sven-Eric Bechtolfs Inszenierung benötigt man exzellente Sänger. Wie gut, dass die Wiener Staatsoper für "Ariadne auf Naxos" ein großartiges Ensemble auf die Bühne schickte. Allen voran Rachel Frenkel (Komponist) bescherte dem eher lauen Vorspiel mit ihrem samtenen... weiter




Opernkritik

Bewegende Blüten

  • "Madama Butterfly" an der Wiener Staatsoper.

Verkaufte Braut wird Spielball eines Soldaten aus der Fremde: Puccinis "Madama Butterfly" ist eine schreckliche Geschichte, wie sie sich nicht nur in Nagasaki abspielt. Dabei ist diese "Tragedia Giapponese" schrecklich schön anhören, auch in der aktuellen Aufführungsserie im Haus am Ring. Erstmals gab Maria José Siri in der 378... weiter




Machtvoller Schönklang: Dmitri Hvorostovsky. - © afp

Nachruf

Trauer um einen Parade-Onegin27

  • Der russische Bariton Dmitri Hvorostovsky starb im Alter von 55 Jahren.

Wien. (irr) Im Juni hat er noch eine österreichische Bühne besucht: Bei der Sommernachtsgala Grafenegg gab Dmitri Hvorostovsky eine späte Probe seiner Kunst, ließ in der "Cortigiani"-Arie des Rigoletto noch einmal seine Präsenz, seine Inbrunst aufblitzen. Dabei war der russische Bariton sichtlich gezeichnet von seiner Krankheit... weiter




Der designierte Staatsoperndirektor ab 2020/21, Bogdan Roscic, kann seinen Doktortitel behalten. - © APAweb/Herbert Neubauer

Staatsoper

Roscic kann Doktor-Titel behalten

  • Künftiger Staatsopern-Chef im Plagiatsverfahren entlastet.

Wien. Die Universität Wien hat das Plagiatsverfahren gegen den designierten Staatsopern-Chef Bogdan Roscic eingestellt. In seiner Dissertation vorhandene Textgleichheiten mit einer anderen Doktorarbeit seien "weder in quantitativer noch in qualitativer Hinsicht für die Arbeit relevant", hieß es in einer Aussendung der Uni... weiter




Eindringlich im Reifrock: Anna Netrebko. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Sängerfest im Kitschpalast13

  • "Adriana Lecouvreur" mit Anna Netrebko an der Wiener Staatsoper.

Sollte es einen Preis für den seltsamsten Opernmord geben, würde ihn dieses Werk abräumen: In "Adriana Lecouvreur" stirbt die Titelheldin durch das Schnuppern an einem vergifteten Veilchenstrauß. Das Stück von Francesco Cilèa, 1902 uraufgeführt, treibt freilich schon vor diesem fatalen, floralen Finale seltsame Blüten... weiter




Auf die Knie gezwungen: Kátja (Herlitzius). - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Schlag auf Schlag4

  • Packend: "Kátja Kabanová" mit Evelyn Herlitzius an der Wiener Staatsoper.

Viel zu lachen gibt es nicht. Und wenn, dann hat es mit Schmerz zu tun. Wie in der kurzen Szene im Hinterhof: Ein älterer Herr lässt sich da nach Strich und Faden züchtigen. Ein verstohlenes Vergnügen, bei dem die Gerte immer wieder auf den Hintern des "Sünders" herabsaust. Geschwungen wird sie von der scheinbar so tugendhaften Frau Kabanicha... weiter




Opernkritik

Ein Meer aus Klang3

  • "Pelléas et Mélisande" an der Staatsoper.

Graue Felsen, tiefes Wasser und wenig Tageslicht - so gestaltete sich Debussys "Pelléas et Mélisande" an der Wiener Staatsoper. Wobei das düstere und kühle Bühnenbild Marco Arturo Marellis die tragische Liebesgeschichte faszinierend in Szene setzte. Auch wenn sich die Regie zeitweise zu sehr an Rollenstereotypen abarbeitete... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung




Werbung