• 18. Oktober 2017

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Opernkritik

Ein Meer aus Klang2

  • "Pelléas et Mélisande" an der Staatsoper.

Graue Felsen, tiefes Wasser und wenig Tageslicht - so gestaltete sich Debussys "Pelléas et Mélisande" an der Wiener Staatsoper. Wobei das düstere und kühle Bühnenbild Marco Arturo Marellis die tragische Liebesgeschichte faszinierend in Szene setzte. Auch wenn sich die Regie zeitweise zu sehr an Rollenstereotypen abarbeitete... weiter




Pfiffig: Ileana Tonca als buntes Waldvöglein. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Die Rückkehr der flauschigen Flamme2

  • Die Staatsoper zeigt wieder ihren "Nibelungenring für Kinder".

Lügen, Intrigen, Inzest, Mord: Kann man den Nachwuchs an Richard Wagners "Ring des Nibelungen" heranführen? Die Wiener Staatsoper hat eine Antwort darauf gefunden: Seit zehn Jahren zeigt sie einen "Nibelungenring für Kinder", der mit Gewalt und Verbrechen nichts am Hut hat. Gewissermaßen eine babysichere Version mit abgerundeten Ecken... weiter




Hat bei ihrem 110. Operntitel "aufgehört zu zählen": Dirigentin Simone Young. - © Bertold Fabricius

Interview

Heikle Konversationen am Roulettetisch1

  • Dirigentin Simone Young über die Premiere von Prokofjews "Der Spieler" - ab Mittwoch an der Wiener Staatsoper.

Wien. Die Staatsoper setzt mit ihrer ersten Premiere auf ein gewagtes Blatt: Ab Mittwoch steht "Der Spieler" von Sergei Prokofjew auf dem Spielplan. Der Russe hat das Werk mit 26 Jahren geschrieben und verlangt damit sowohl Künstlern als auch Publikum einiges ab... weiter




Wohltönendes Duo: Borras und Peretyatko. - © Pöhn/Wiener Staatsoper

Opernkritik

Komm, blasser Tod3

  • Klangschön, aber spannungsarm: "La traviata" unter James Gaffigan an der Staatsoper.

Sechs Jahre ist die "Traviata" der Wiener Staatsoper mittlerweile alt; bis heute hat sie nichts von ihrer Bedeutungslosigkeit verloren. Blicken wir zurück: Die Sehenswürdigkeit der Premiere war vor allem Natalie Dessay, umgeben von fünf, sechs Requisiten auf einer kargen Großraumbühne - und von einer Handvoll Hinweisen auf so etwas wie eine... weiter




Opernkritik

Gepflegte russische Konversation13

Vor zwei Jahren waren Lev Dodins groß dimensionierte, statische Baustellenbilder zu Mussorgskis "Chowanschtschina" (Premiere 2014) zuletzt auf der Staatsopernbühne zu erleben. Auch die aktuelle Aufführungsreihe ist ein Ereignis: Sie versucht eine Rückführung in die erste Fassung von Rimski-Korsakow, der die Oper seines Landsmannes vollendet hatte... weiter




Wunder - und Abhilfe: Netrebko als Leonora. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Gipfeltreffen der Kraftstimmen5

  • Nicht nur Anna Netrebko intensivierte am Donnerstag einen "Trovatore" an der Staatsoper.

(irr) Bis Ende Oktober muss man damit leben: Die Staatsoper wird im Erdgeschoß renoviert, etliche Holzbalken haben das Foyer in eine Art Bergstollen verwandelt. Am Donnerstag herrschte darin gar ein Gewühl, als wäre man auf Gold gestoßen. Der wahre Grund freilich: Anna Netrebko... weiter




Opernkritik

Staatsoper: Debütfreuden zu Saisonbeginn10

Wartete man am Montag - vorerst vergeblich - auf die derzeit verkühlte Anna Netrebko im "Trovatore", bescherte der zweite Tag der neuen Staatsopernsaison Mozarts "Figaro". Das zeitigte zwar keine Sensation, aber doch manche schöne Leistung. Stimmlich ließ der Abend jedoch manchen Wunsch offen... weiter




Untertitelanlage

Staatsoper: Untertitel sprechen jetzt auch Japanisch2

Wien. (irr) Kleine Kinderkrankheiten kann er natürlich nicht ausschließen. In erster Linie aber stellte Direktor Dominique Meyer seinen Neuzugang am Montag mit stolz geschwellter Brust vor: Die bisherigen Untertitel-Displays der Staatsoper sind Geschichte, an ihre Stelle treten Tablet-artige Geräte... weiter




Philippe Jordan ist Chefdirigent der Wiener Symphoniker seit der Saison 2014-15. - © APAweb/GEORG HOCHMUTH

Wien

Neuer Musikdirektor für Staatsoper ab 20206

  • Designierter Direktor Bogdan Roscic fällt mit der Bestellung Philippe Jordans eine erste wichtige Personalentscheidung.

Wien. Der designierte Direktor der Wiener Staatsoper, Bogdan Roscic, hat den Dirigenten Philippe Jordan als Musikdirektor der Wiener Staatsoper ab 1. September 2020 verpflichtet. Das wurde heute, Montag, bekannt gegeben. Neben der Leitung von Neuproduktionen und Repertoire-Vorstellungen werde er als Direktionsmitglied den gesamten musikalischen... weiter




Balladenlastig auf der Bühne: George Benson. - © apa/Pfarrhofer

Konzertkritik

Charmeur im Notennebel4

  • Alle Hits mit reichlich Wumm: George Benson beim Jazz Fest Wien in der Staatsoper.

Die Musiker-Aufstellung brachte es schon vor Beginn zum Ausdruck. Der Donnerstagabend beim Jazz Fest Wien galt vor allem der höheren Ehre jenes Mannes, dessen Band sich im ehrfürchtigen Halbkreis um ihn scharte - George Benson. An sich würdig und recht: Benson, 1943 in Pittsburgh geboren... weiter




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