• 17. November 2017

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Der designierte Staatsoperndirektor ab 2020/21, Bogdan Roscic, kann seinen Doktortitel behalten. - © APAweb/Herbert Neubauer

Staatsoper

Roscic kann Doktor-Titel behalten

  • Künftiger Staatsopern-Chef im Plagiatsverfahren entlastet.

Wien. Die Universität Wien hat das Plagiatsverfahren gegen den designierten Staatsopern-Chef Bogdan Roscic eingestellt. In seiner Dissertation vorhandene Textgleichheiten mit einer anderen Doktorarbeit seien "weder in quantitativer noch in qualitativer Hinsicht für die Arbeit relevant", hieß es in einer Aussendung der Uni... weiter




Eindringlich im Reifrock: Anna Netrebko. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Sängerfest im Kitschpalast11

  • "Adriana Lecouvreur" mit Anna Netrebko an der Wiener Staatsoper.

Sollte es einen Preis für den seltsamsten Opernmord geben, würde ihn dieses Werk abräumen: In "Adriana Lecouvreur" stirbt die Titelheldin durch das Schnuppern an einem vergifteten Veilchenstrauß. Das Stück von Francesco Cilèa, 1902 uraufgeführt, treibt freilich schon vor diesem fatalen, floralen Finale seltsame Blüten... weiter




Auf die Knie gezwungen: Kátja (Herlitzius). - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Schlag auf Schlag4

  • Packend: "Kátja Kabanová" mit Evelyn Herlitzius an der Wiener Staatsoper.

Viel zu lachen gibt es nicht. Und wenn, dann hat es mit Schmerz zu tun. Wie in der kurzen Szene im Hinterhof: Ein älterer Herr lässt sich da nach Strich und Faden züchtigen. Ein verstohlenes Vergnügen, bei dem die Gerte immer wieder auf den Hintern des "Sünders" herabsaust. Geschwungen wird sie von der scheinbar so tugendhaften Frau Kabanicha... weiter




Opernkritik

Ein Meer aus Klang3

  • "Pelléas et Mélisande" an der Staatsoper.

Graue Felsen, tiefes Wasser und wenig Tageslicht - so gestaltete sich Debussys "Pelléas et Mélisande" an der Wiener Staatsoper. Wobei das düstere und kühle Bühnenbild Marco Arturo Marellis die tragische Liebesgeschichte faszinierend in Szene setzte. Auch wenn sich die Regie zeitweise zu sehr an Rollenstereotypen abarbeitete... weiter




Pfiffig: Ileana Tonca als buntes Waldvöglein. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Die Rückkehr der flauschigen Flamme2

  • Die Staatsoper zeigt wieder ihren "Nibelungenring für Kinder".

Lügen, Intrigen, Inzest, Mord: Kann man den Nachwuchs an Richard Wagners "Ring des Nibelungen" heranführen? Die Wiener Staatsoper hat eine Antwort darauf gefunden: Seit zehn Jahren zeigt sie einen "Nibelungenring für Kinder", der mit Gewalt und Verbrechen nichts am Hut hat. Gewissermaßen eine babysichere Version mit abgerundeten Ecken... weiter




Hat bei ihrem 110. Operntitel "aufgehört zu zählen": Dirigentin Simone Young. - © Bertold Fabricius

Interview

Heikle Konversationen am Roulettetisch1

  • Dirigentin Simone Young über die Premiere von Prokofjews "Der Spieler" - ab Mittwoch an der Wiener Staatsoper.

Wien. Die Staatsoper setzt mit ihrer ersten Premiere auf ein gewagtes Blatt: Ab Mittwoch steht "Der Spieler" von Sergei Prokofjew auf dem Spielplan. Der Russe hat das Werk mit 26 Jahren geschrieben und verlangt damit sowohl Künstlern als auch Publikum einiges ab... weiter




Wohltönendes Duo: Borras und Peretyatko. - © Pöhn/Wiener Staatsoper

Opernkritik

Komm, blasser Tod5

  • Klangschön, aber spannungsarm: "La traviata" unter James Gaffigan an der Staatsoper.

Sechs Jahre ist die "Traviata" der Wiener Staatsoper mittlerweile alt; bis heute hat sie nichts von ihrer Bedeutungslosigkeit verloren. Blicken wir zurück: Die Sehenswürdigkeit der Premiere war vor allem Natalie Dessay, umgeben von fünf, sechs Requisiten auf einer kargen Großraumbühne - und von einer Handvoll Hinweisen auf so etwas wie eine... weiter




Opernkritik

Gepflegte russische Konversation13

Vor zwei Jahren waren Lev Dodins groß dimensionierte, statische Baustellenbilder zu Mussorgskis "Chowanschtschina" (Premiere 2014) zuletzt auf der Staatsopernbühne zu erleben. Auch die aktuelle Aufführungsreihe ist ein Ereignis: Sie versucht eine Rückführung in die erste Fassung von Rimski-Korsakow, der die Oper seines Landsmannes vollendet hatte... weiter




Wunder - und Abhilfe: Netrebko als Leonora. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Gipfeltreffen der Kraftstimmen5

  • Nicht nur Anna Netrebko intensivierte am Donnerstag einen "Trovatore" an der Staatsoper.

(irr) Bis Ende Oktober muss man damit leben: Die Staatsoper wird im Erdgeschoß renoviert, etliche Holzbalken haben das Foyer in eine Art Bergstollen verwandelt. Am Donnerstag herrschte darin gar ein Gewühl, als wäre man auf Gold gestoßen. Der wahre Grund freilich: Anna Netrebko... weiter




Opernkritik

Staatsoper: Debütfreuden zu Saisonbeginn10

Wartete man am Montag - vorerst vergeblich - auf die derzeit verkühlte Anna Netrebko im "Trovatore", bescherte der zweite Tag der neuen Staatsopernsaison Mozarts "Figaro". Das zeitigte zwar keine Sensation, aber doch manche schöne Leistung. Stimmlich ließ der Abend jedoch manchen Wunsch offen... weiter




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