• 29. Mai 2017

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Opernkritik

Zarte Triebe

  • "Der Rosenkavalier" mit Linda Watson an der Staatsoper.

(irr) "Was es alles gibt in diesem Wien": Die Worte des Ochs auf Lerchenau ließen sich am Dienstag auch auf die Besetzung des "Rosenkavaliers" münzen. Eigentlich hätte Angela Denoke die Figur der Feldmarschallin singen sollen; die beliebte Sopranistin sagte am Vortag aber krankheitsbedingt ab, und in die Bresche sprang eine Legende des Wagner-Fachs... weiter




253 Abende bewältigte der Temperamentstenor Domingo bisher an der Wiener Staatsoper. - © Wiener Staatsoper / Ashley Taylor

Placido Domingo

Hochamt der Opernherzen10

  • Plácido Domingo feierte sein 50-Jahr-Jubiläum an der Wiener Staatsoper.

Wien. Bravorufe, Beifallswogen, Blumen, Reden: Die Ehrbezeugungen, die Plácido Domingo am Freitagabend in der Wiener Staatsoper erhielt, hätten sich nicht weiter steigern lassen – es sei denn, man hätte diesem Mann, der hier soeben sein 50-Jahr-Bühnenjubiläum gefeiert hat... weiter




Waltraud Meier brachte noble Grüße aus früheren Glanzzeiten. - © Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Opernkritik

Durchwachsenes Goldgeflecht

  • Das "Ring"-Finale an der Staatsoper ist schwächer als der Auftakt.

Mit einem vielversprechenden ersten Wochenende begonnen, ging die erste Runde der aktuellen Spielserie von Richard Wagners "Ring" diese Woche recht durchwachsen zu Ende. Vor allem das sängerische Niveau konnten die Teile drei und vier nicht halten. Einzige und alle Abende zusammenspannende Konstante bei allen Teilen war Peter Schneider am Pult... weiter




Exzentrischer Mime: Ablinger-Sperrhacke. - © Pöhn/Staatsoper

Opernkritik

Der Walkürenfelsen als Prüfstein1

  • Die Staatsoper setzt ihre "Ring"-Serie fort - mit einem soliden "Siegfried".

(irr) Um es aus gegebenem Anlass zu erwähnen: Es ist Unfug, Kinder in den "Siegfried" mitzunehmen - es sei denn, diese Junioren sind ausgewiesene Opernnarren. Sonntagabend, erster Akt: Eine zirka Zehnjährige sitzt im Parkett der Staatsoper. Sie tratscht. Akt zwei: Sie wetzt... weiter




Glanzvoll beseeltes "Walküre"-Finale mit Tomasz Konieczny (Wotan) und Petra Lang (Brünnhilde). - © Staatsoper/Michael Pöhn

Opernkritik

Solider Zusammenhalt

  • Die Wiener Staatsoper startete am Wochenende einen mehr als respektablen "Ring"-Zyklus.

Er würde gerne jede Saison den "Ring" auf dem Spielplan haben, sagte Staatsopernchef Dominique Meyer jüngst vor Journalisten. Das gehe aber nur, wenn man die entsprechenden Wagner-Sänger zur Verfügung habe. Und die gebe es nicht in jeder Generation gleichermaßen. Für die aktuelle und kommende Saison hat Meyer jedenfalls ein "Ring"-Team gefunden... weiter




Dafür stirbt er: Schwiegervater (Bankl) begrapscht leidende junge Frau (Westbroek). - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Sternstunde der Düsternis

  • Packend, mitreißend, niederschmetternd: "Lady Macbeth" an der Wiener Staatsoper.

So nett es ist, dass einem die Sponsoren der Staatsoper auf der Untertitelanlage einen "wunderschönen Abend" wünschen - im Falle der "Lady Macbeth von Mzensk" ist das vergebliche Liebesmüh’. Die Oper von Dmitri Schostakowitsch, 1934 in Leningrad uraufgeführt, fängt düster an und endet rabenschwarz... weiter




Opfer enger Verhältnisse: Angela Denoke als K tja. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Zerdrückt im Land der Freien3

  • Sehenswert: An der Staatsoper zerbricht Kátja Kabanová wieder an einer kalten Welt.

(irr) Risikowochen an der Staatsoper: Seit Anfang April setzt Aribert Reimanns "Medea" wieder zeitgenössische Zeichen im Programm, ab kommendem Samstag zeigt Schostakowitschs "Lady Macbeth" erneut ihr herbes Haupt, und seit Dienstag steht mit "Kátja Kabanová" ein weiteres Frauenschicksal mit schroffen Noten auf dem Spielplan... weiter




Umjubelt: Piotr Becza a als König Gustav. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Düsterer Oster-Ausklang1

  • Die Staatsoper zeigt wieder Verdis "Maskenball".

Heiter bis düster klang das Osterwochenende an der Staatsoper aus - nämlich mit einer Repertoire-Aufführung von Verdis "Un ballo in maschera". Erst gegen Ende färbt sich die Stimmung hier trist, dann nämlich, wenn Renato, der beste Freund und engste Vertraute von König Gustaf III., Rachepläne gegen selbigen fasst und ihn umzubringen plant... weiter




Opernkritik

Repertoireoper auf der Höhe der Zeit3

  • Wiederaufnahme von Aribert Reimanns "Medea" an der Staatsoper.

Ioan Holender wird nicht als großer Innovator in die Geschichte eingehen. Die Abschiedssaison des langjährigen Staatsopernchefs war allerdings von einer Uraufführung gekrönt, die international Furore machte. Sieben Jahre später erweist sich Aribert Reimanns "Medea" nach Franz Grillparzer in der Wiederaufnahme als repertoiretauglich im besten Sinn... weiter




Wien-Touristen werden sich freuen: Sie können im "Parsifal" das Otto-Wagner-Spital und Freuds rote Couch gleich mitbesichtigen. - © Staatsoper/M. Pöhn

Opernkritik

Erlösung auf der roten Couch6

  • "Parsifal" an der Staatsoper: Bychkov zelebriert musikalische Zartheit, Hermanis versteigt sich in Jugendstil-Fantasien.

Das Wien der Jahrhundertwende, des goldenen Jugendstils und der sich ausformenden Psychoanalyse haben es Alvis Hermanis angetan. So sehr, dass er seine Neuinszenierung von Richard Wagners "Parsifal" in einer vom Otto-Wagner-Spital inspirierten Nervenklinik ansiedelt... weiter




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