• 29. März 2017

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Opernkritik

Es geht auch ohne Tenor

Oper spielt seit jeher mit Rollen-Klischees. Vor allem in der Wahl der Stimmlage einer Figur. Der Tenor ist der Held, der meist sterben muss, der Bassbariton sein finsterer Gegenspieler. Beide buhlen vielleicht noch um den edlen Sopran, selten um einen Mezzo... weiter




Tenöre verboten: Bassbariton Pisaroni (l.) und Bariton Hampson beehren das Konzerthaus. - © Jiyang Chen

Interview

"Eigentlich kannst du nur versagen!"7

  • Der Bassbariton Luca Pisaroni über seine Furcht vor der Rolle des Don Giovanni, sein Faible für den Sänger Dean Martin, Schwiegervater Thomas Hampson und sein Wesen als Opernnarr.

"Wiener Zeitung": Sie treten mit Ihrem Schwiegervater Thomas Hampson demnächst im Konzerthaus auf. Warum heißt der Abend wie eine CD, die Hampson schon vor rund 20 Jahren herausgebracht hat? Und gibt es das gleiche Programm? Luca Pisaroni: Nein. Thomas hat "No Tenors Allowed" 1999 im Duo mit dem Bass Samuel Ramey aufgenommen... weiter




Wäre gern im alten Wien gewesen, aber auch in Woodstock: Alvis Hermanis. - © apa/Barbara Gindl

Interview

"Unsere Gesellschaft ist krank"16

  • Alvis Hermanis über seinen "Parsifal" an der Staatsoper und die Aufregung über seine Meinung zur deutschen Flüchtlingspolitik.

Wien. Ein scharfer Wind bläst Alvis Hermanis in Deutschland entgegen - noch heute. Der Lette, der mit Theaterschöpfungen wie "Väter" und "The Sound of Silence" zum Star aufgestiegen war, hat 2015 in Hamburg eine Regie abgesagt. Der Grund: das Engagement des Thalia Theaters - für Flüchtlinge... weiter




Hvorostovsky will im April in Toronto neben Anna Netrebko wieder auf der Bühne stehen. - © APAweb/AFP, Robert Atanasovski

Staatsoper

Dmitri Hvorostovsky muss Solistenkonzert absagen2

Wien. Der an einem Gehirntumor leidende russische Starbariton Dmitri Hvorostovsky muss sein für den 7. März an der Wiener Staatsoper geplantes Solistenkonzert absagen. Auf Anraten seiner Ärzte soll die Behandlung in dieser Periode fortgesetzt werden, teilte das Haus am Freitag mit. Man bemühe sich um Ersatz... weiter




Olga Bezsmertna überzeugte als Desdemona. - © Staatsoper/M. Pöhn

Opernkritik

Die Eifersucht ist ein Hund17

  • Staatsoper: "Otello" oder "Desdemona" sollte die Oper heißen.

"Dann wünschen wir uns alle viel Glück..." Ein ehrliches Wort, das Staatsoperndirektor Dominique Meyer angesichts der Grippeepidemie im "Otello"-Ensemble an das Wiener Publikum richtete. Einige Tenöre, Baritone und einen debütierenden Sopran später verflogen die Sorgen... weiter




Opernpremiere

Stimmglanz in Mausgrau2

  • Die Staatsoper zeigt Verdis "Il trovatore" in Starbesetzung. Selten war eine Neuproduktion schon bei der Premiere so alt.

Spätestens seit der Einführung des Begriffes Regietheater hat sich unter Opernfans Lagerdenken breitgemacht. Auf der einen Seite die Sänger-Liebhaber. Ihnen geht es in der Oper zuallererst um die Stimmen. Dass sich deren vokaler Glanz entfalten kann, daraufhin haben alle andren hinzuarbeiten... weiter




Wieder in einer Premierenrolle an der Staatsoper: Anna Netrebko als Leonora. - © Staatsoper/Pöhn

Interview

"Netrebko ist sehr großzügig"13

  • Ab Sonntag zeigt die Staatsoper "Il trovatore" mit prominenter Besetzung. Regisseur Daniele Abbado über die Tücken des Stücks, die Vorzüge der Zusammenarbeit mit Anna Netrebko und das Erbe seines Vaters Claudio.

Wien. Ein Graf, der über Leichen geht; ein Troubadour, der am Fenster süße Melodien singt; eine Hofdame, die von beiden begehrt wird; und eine hitzköpfige Zigeunerin, die ihr eigenes Kind verbrannt hat: "Il trovatore", 1853 uraufgeführt, passt nicht recht zum Bild des noblen Komponisten Giuseppe Verdi mit Schal und Zylinder... weiter




Trauersong mit E-Gitarre: Reiter und Houtzeel. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Akkubohrer liebt Teekanne

  • Oper für die ganze Familie: "Patchwork", uraufgeführt in der Studiobühne Walfischgasse.

(irr) "Und duuuu holst jetzt den Staubsauger!" - Wann hört man solche Sätze schon in der Oper? Tristan Schulze (Musik) und Johanna von der Deken (Text) haben sie dorthin verfrachtet. "Patchwork", seit Sonntag auf der kleinen Studiobühne der Staatsoper, rollt das Familienleben der Lehrerin Vera aus... weiter




Vom Cellisten mit Crossover- Neigungen zum Notensetzer mit Herz für Kinder avanciert: Tristan Schulze. - © Julia Wesely

Neue Kinderoper

Die Segnungen des Fleckerlteppichs2

  • Tristan Schulze über seine neue Kinderoper "Patchwork" - Uraufführung am Sonntag im Opernstudio Walfischgasse.

Wien. Es ist traurig, wenn Liebe erkaltet. Verheerend aber kann es sein, wenn an dieser Liebe eine Familie hängt. Im Scheidungsfall gilt es dann nicht nur, Trauerarbeit zu verrichten. Für die nächsten Jahre heißt es, dem Expartner in heikler Organisationsarbeit verbunden zu bleiben. Die nicht immer ganz klappt... weiter




Cremige Klangfülle: Keenlyside als Giovanni. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Der doppelte Don1

  • Mozarts "Giovanni" mit prominentem Schurken-Duo an der Staatsoper.

(irr) So richtig glaubwürdig wirkt es eigentlich nie: Um seine Flirtfreiheit wiederzugewinnen, schafft sich Don Giovanni den Klotz Elvira mit einer Maskerade vom Hals. Im Schutz der Dunkelheit tauschen der Don und sein Diener Kleidung; sieh da, schon gelingt es Leporello, die Dame in erwünschte Fernen fortzuturteln... weiter




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