• 19. Oktober 2017

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Schlagwortsuche

Höckes Anhänger skandierten "Jeder hasst die Antifa". Die Polizei mussteschlichtend eingreifen. Der Auftritt rechtsgerichteter Verlage hat bereits vor der weltweiten Bücherschau für heftige Debatten gesorgt. - © APAweb/AP, Frank Rumpenhorst

Frankfurter Buchmesse

Tumulte bei Höcke-Auftritt5

  • Demonstranten protestierten mit Transparenten und Rufen wie "Nazis raus" gegen den AfD-Politiker.

Frankfurt am Main. Auf der Frankfurter Buchmesse hat am späten Samstagnachmittag ein Auftritt von AfD-Rechtsaußen Björn Höcke zu tumultartigen Szenen geführt. Höcke war bei der Präsentation des Buches "Mit Linken leben" des rechtsgerichteten Antaios Verlags dabei... weiter




Der türkische Journalist Can Dündar ist wegen Geheimnisverrats in der Türkei zu einer hohen Haftstrafe verurteilt worden. - © APA/dpa/Maurizio Gambarini

Can Dündar

"Rückhalt Erdogans bröckelt"8

  • Exil-Autor Can Dündar fordert mehr Widerstand gegen den türkischen Präsidenten.

Frankfurt am Main. Der im Berliner Exil lebende türkische Journalist Can Dündar hat Deutschland und die Europäische Union davor gewarnt, die Türkei zu isolieren. Stattdessen müsse sich die EU weiter öffnen, um den Widerstand gegen den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zu stärken, sagte Dündar am Donnerstag auf der Frankfurter Buchmesse... weiter




Bücher scheinen das Lebenselement von Paris zu sein von den kleinen und großen Buchhandlungen bis zu den Bouquinistes. - © afp/Loic Venance

Buchhandlungen

Die Stadt der Bücherleser5

  • Frankreich Gastland bei der Frankfurter Buchmesse. Ein Blick in das Innenleben der Pariser Buchhandlungen.

Wenn man durch die Straßen von Paris flaniert, ist es nur eine Frage der Zeit, bis man auf sie stößt, denn sie wachsen hier wie Pilze aus dem schon lange touristenüberdüngten Boden mitten im Zentrum: die Buchhandlungen. Unweit vom berühmten Café de Flore etwa, wo sich die Größen der Kunst- und der Literaturwelt des 20... weiter




Der österreichische Autor Robert Menasse ist für seinen Roman "Die Hauptstadt" nominiert. - © APA, dpa, Arne Dedert

Frankfurter Buchmesse

Zwei Österreicher im Rennen um Deutschen Buchpreis2

  • Franzobel und Robert Menasse nominiert für besten deutschsprachigen Roman: Verleihung am Abend.

Frankfurt am Main (APA/dpa) - Sechs Autoren, darunter zwei Österreicher, konkurrieren um den Deutschen Buchpreis für den besten deutschsprachigen Roman, der am Montagabend in Frankfurt vergeben wird: Gerhard Falkner ("Romeo oder Julia"), Franzobel ("Das Floß der Medusa"), Thomas Lehr ("Schlafende Sonne"), Robert Menasse ("Die Hauptstadt")... weiter




Von Verzweiflung nie ganz frei: Michel Houellebecq. - © Jens Gyarmaty/Visum/picturesdek.com

Literatur

Dankbarkeit für einen Denker6

  • Michel Houellebecq erklärt in einem sehr kurz geratenen Buch die Gründe seiner Verehrung für Arthur Schopenhauer - und bleibt dabei vieles schuldig.

Die Erfolgsgeschichte des Philosophen Arthur Schopenhauer, der sich, sehr zu seinem Unmut, lange Zeit verkannt sah, kam erst spät in Gang; dann aber nahm sie Fahrt auf und hält bis heute an. Prominente Verehrer haben sich zu Schopenhauers Philosophie bekannt, darunter Leo Tolstoj ("Ja, das ist es... weiter




Literatur

Gedankentiefe, Innovation und Tradition6

  • Iris Radisch versucht zu (er)klären, warum die Franzosen so gute Bücher schreiben.

Für die deutschsprachige Literatur war die zweite Hälfte der 1950er Jahre so etwas wie eine Wunderzeit. Mit der "Blechtrommel" von Günter Grass, den "Mutmassungen über Jakob" von Uwe Johnson, Heinrich Bölls "Billard um halbzehn", Alfred Anderschs "Sansibar" und "Homo faber" von Max Frisch war die Nachkriegsliteratur endgültig in der Moderne... weiter




Literatur

Höhen und Tiefen

  • Ein Best-of des wunderbaren Zeichners Sempé.

Der französische Zeichner und Karikaturist Jean-Jacques Sempé, 1932 in Bordeaux geboren, lebt in Paris. Wenige kennen seinen Vornamen, viele seine wunderbaren Bilderwelten: diese winzigen Menschen, die nicht selten eine Baskenmütze tragen und entweder verloren in weiter Flur, verträumt in hohen Räumen oder als Masse (im Café, am Strand, im Stau... weiter




Literatur

Fingernägel als Trophäen

  • Julie Estèves Debütroman "Lola" entwirft das provokante Psychogramm einer Frau.

"Ein blauer Himmel ist für sie vollkommen nutzlos." Wenn es dunkel wird, erwacht Lola zum Leben. Dann zieht sie in Netzstrümpfen, Minirock und High Heels los und sucht im Pariser Großstadtdschungel nach Sex. Ihr ist jeder Mann recht, Hauptsache, er sorgt dafür, dass sie ihre Trauer und Einsamkeit für kurze Zeit vergisst... weiter




Literatur

Vertreibung aus dem Paradies2

  • Der berührende autobiografische Debütroman "Kleines Land" von Gaël Faye.

Wie sollte Gabriels Vater seinem Sohn erklären, warum sich Tutsi und Hutu bekriegten? Wo er dem Jungen keinen vernünftigen Unterschied zwischen den Ethnien in Burundi nennen kann. Bisher war es im Schmelztiegel Bujumbura, der Hauptstadt, zweitrangig gewesen, woher man kam... weiter




Annie Ernaux brilliert mit dem Erinnerungsprojekt "Das Leben schreiben". - © Effigie/Leemage/afp

Literatur

Verlorene Tiefe der Zeit5

  • Die französische Schriftstellerin Annie Ernaux legt ein unglaublich kluges, melancholisches Buch über das Vergehen der Jahre und das Älterwerden vor.

"Rückkehr nach Reims", die im vorigen Jahr erschienene autobiografische Recherche des französischen Soziologen Didier Eribon, gilt als eine Art Buch der Stunde. Eribon beschreibt darin in durchaus komplexer Sprache, wie es kam, dass vor allem die Menschen in den wirtschaftlich gebeutelten Regionen Nordfrankreichs nicht mehr links... weiter




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