• 20. Oktober 2017

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Schlagwortsuche

Myanmar

Dutzende Rohingya sterben auf Flucht1

  • Flüchtlinge wollten von Myanmar nach Bangladesch gelangen. Das Boot kenterte bei schwerer See.

Cox’sBazar. Beim Untergang eines Flüchtlingsboots aus Myanmar vor Bangladesch sind vermutlich mehr als 60 Rohingya ums Leben gekommen. Laut der Internationalen Organisation für Migration waren am Freitag 23 Tote bestätigt, 40 Menschen würden noch vermisst. Das Boot war bei starkem Regen und schwerer See gekentert... weiter




Rohingya warten an einem Straßenrand in Bangladesch. - © APA, af, Fred Dufour

Rohingya-Vertreibung

"Humanitärer Albtraum"2

  • UNO-Generalsekretär Guterres und USA verurteilen Vertreibung. Geeinigt hat sich die UNO nicht - wegen China.

Yangon (Rangun)/New York. Die Lage der Rohingya in Myanmar sei ein "Albtraum": Mit deutlichen Worten hat UNO-Generalsekretär Antonio Guterres ein Ende des militärischen Vorgehens gegen die muslimische Minderheit in der Unruheregion Rakhine gefordert. Der UNO lägen beängstigende Berichte über den Einsatz exzessiver Gewalt gegen Rohingya und schwere... weiter




Die Ansprache im Kongresszentrum von Naypyidaw war der erste öffentliche Auftritt Suu Kyis seit Beginn der neuen Flüchtlingskrise. - © ap

Myanmar

Vorsichtige Verurteilung1

  • Friedensnobelpreisträgerin Suu Kyi spricht erstmals von Gewalt gegen Rohingya - aber nicht vom Militär.

Naypyidaw. (reu) Myanmars faktische Regierungschefin Aung San Suu Kyi hat nach der Flucht von mehr als 400.000 Rohingya ihr Schweigen gebrochen und erstmals Gewalt gegen die muslimische Minderheit verurteilt. "Wir stellen uns gegen alle Menschenrechtsverstöße und rechtswidrige Gewalt"... weiter




Wegen ihrer Kritik an der herrschenden Militärs stand Aung San Suu Kyials Generalsekretärin der Nationalen Liga für Demokratie (NLD) insgesamt fast 15 Jahre unter Hausarrest. - © APAweb / AP Photo, Aung Shine Oo

Aung San Suu Kyi

Myanmars Nobelpreis-Ikone verliert ihren Ruf4

  • Die Friedensnobelpreisträgerin schwieg lange über die Gewalt an der muslimischen Minderheit in ihrem Land.

Yangon (Rangun)/Oslo. Ihr Name stand auf einer Stufe mit Mahatma Gandhi, mit Nelson Mandela, mit Martin Luther King. Als Friedensnobelpreisträgerin von 1991 war Aung San Suu Kyi die Ikone einer ganzen Generation. Zumal sie es schließlich sogar schaffte... weiter




Suu Kyi hatte in den vergangenen Wochen zu der Krise beharrlich geschwiegen. Am Dienstag sprach sie von "Menschenrechtsverletzungen". - © APAweb / Reuters, Soe Zeya TunVideo

Myanmar

Suu Kyi verurteilt erstmals Gewalt4

  • Myanmars De-facto-Regierungschefin sieht das Menschenrecht der Minderheit der Rohingya verletzt.

Naypyidaw/Yangon. Myanmars De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi hat in einer mit Spannung erwarteten Fernsehansprache erstmals die Gewalt gegen die muslimische Minderheit der Rohingya öffentlich verurteilt. Suu Kyi wandte sich am Dienstag gegen "Menschenrechtsverletzungen" im Bundesstaat Rakhine und versicherte... weiter




Demonstration gegen die "ethnischen Säuberungen" und den Genozid an der Rohingya-Minderheit. - © APAweb / AP, Justin Tang

Rohingya-Minderheit

Aktivisten fordern Sanktionen gegen Myanmar

  • Human Rights Watch will wegen Vorgehen gegen Rohingya Reiseverbote für Generäle durchboxen.

Yangon (Rangun). Angesichts der anhaltenden Gewalt gegen Rohingya in Myanmar setzen sich Menschenrechtler für internationale Strafmaßnahmen gegen das Militär des Landes ein. Der UNO-Sicherheitsrat solle gezielte Sanktionen und ein Waffenembargo verhängen, damit das Militär seine "Kampagne der ethnischen Säuberungen" einstelle... weiter




Ein Flüchtling bringt seine Kinder in Bangladesch an Land. - © APAweb / Reuters, Danish Siddiqui

Rohingya

UNO spricht von "ethnischer Säuberung" im Myanmar2

  • Seit 25. August flüchteten rund 300 000 Rohingya in das Nachbarland Bangladesch.

Genf, Yangon, Dhaka. Die UNO hat die Armee-Angriffe auf die muslimische Minderheit der Rohingya in Myanmar als mutmaßliche "ethnische Säuberung" kritisiert. Da die Regierung in Myanmar Menschenrechtsbeobachtern den Zugang verweigere, sei kein umfassendes Bild der Lage möglich... weiter




Myanmar

Die Flucht der Rohingya22

  • Die UNO warnt, dass sich in Myanmar "eine der schlimmsten Katastrophen" abzeichnet.

Naypyidaw/Wien. (klh) Zuerst kamen die Soldaten. Sie schossen um sich, ohne einen Unterschied zu machen. Dann brannten die Häuser. Schließlich plünderten buddhistische Zivilisten die Kleinstadt Kha Maung Seik in Myanmar (Burma), während die moslemischen Rohingya zu fliehen versuchten... weiter




Proteste vor der Botschaft von Myanmar in Jakarta. - © APA, ap, Tatan Syuflana

Myanmar

Mehr als eine Viertel Million auf der Flucht4

  • Muslimische Rohingya suchen Schutz in Bangladesch. Laut UNO gibt es schon mehr als tausend Tote.

Yangon (Rangun)/Dhaka. Die Gewaltwelle in der Unruheregion Rakhine in Myanmar hat schon mehr als eine Viertelmillion Menschen in die Flucht getrieben. In Bangladesch seien in den vergangenen zwei Wochen mindestens 270.000 Muslime aus dem Nachbarland eingetroffen, berichteten die Vereinten Nationen am Freitag in Genf. Das sind rund 100... weiter




Eine Gruppe von Rohingya flieht über die Grenze nach Bangladesch. - © APA, Reuters, Mohammad Ponir Hossain

Myanmar

Minderheit der Rohingya flieht vor Gewalt3

  • Häuser der muslimischen Minderheit wurden niedergebrannt. Die UNO warnt vor einer Hungersnot.

Cox's Bazar. Wegen der Gewaltaktionen gegen die in Myanmar lebende Volksgruppe der Rohingya sind nach UNO-Angaben mittlerweile rund 58.600 von ihnen ins Nachbarland Bangladesch geflohen. Regierungsberichten vom Samstag zufolge wurden vergangene Woche mehr als 2... weiter




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