• 17. Dezember 2017

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Die Abschiedsmesse von Papst Franziskus in Myanmar ruft große Emotionen hervor. - © APAweb/AP, Gemunu Amarasinghe

Papst Franziskus

Papst beendet Besuch in Myanmar

  • Franziskus ist bereits nach Bangladesch weitergereist.

Yangon. Papst Franziskus hat seinen Besuch in Myanmar am Donnerstag mit einer Messe im Zentrum von Rangun abgeschlossen. Der Gottesdienst wurde auf einer Großleinwand auf dem Sportplatz der Kathedrale der Stadt übertragen, wo sich zahlreiche Gläubige versammelten... weiter




Der Papst bei seiner Ankunft in Rangun. - © APAweb/AP, Medichini

Kirche

Riskante Asien-Reise des Papstes1

  • Franziskus besucht Myanmar und Bangladesch. Damit landet er mitten im Konflikt um die verfolgte moslemische Minderheit der Rohingya. Das entspricht ganz seinem Selbstverständnis.

Naypyidaw/Rom/Wien. Zuerst begrüßten ihn Kinder am Flughafen mit Blumensträußen. Dann, bei der Fahrt in Myanmars größte Stadt Rangun, winkten am Straßenrand tausende Menschen Papst Franziskus zu, manche von ihnen hatten sogar Tränen in den Augen. "Es ist ein Jahrhundertereignis", sagte Win Min Set... weiter




Vor der Gewalt gegen sie flüchteten bis zu 600.000 Rohingya in das Nachbarland Bangladesch. Nun sollen sie nach Myanmar zurückkehren. - © APAweb/AFP, Munir Uz Zaman

Flüchtlinge

Myanmar will Rohingya-Flüchtlinge wieder aufnehmen

  • Myanmar und Bangladesch unterzeichneten eine Absichtserklärung.

Yangon. Myanmar will die nach Bangladesch geflüchteten Rohingya wieder aufnehmen. Vertreter der beiden Länder unterschrieben am Donnerstag eine Absichtserklärung über die Rückführung der Angehörigen der muslimischen Minderheit, wie Myanmars Außenministerium auf Facebook mitteilte... weiter




Rohingya-Flüchtlinge warten in Bangladesch auf Hilfe. - © reuters

Myanmar

UNO stellt sich auf mehr als eine Million Rohingya-Flüchtlinge ein2

  • Internationale Geberkonferenz in Genf - Hilfsorganisationen fordern 370 Millionen Euro für verfolgte Minderheit.

Rangun. Die Vereinten Nationen stellen sich auf einen weiteren Exodus der in Myanmar verfolgten Minderheit der Rohingya in das Nachbarland Bangladesch ein. Man rechne damit, dass die Flüchtlingszahl bald eine Million überschreite, so der Generaldirektor der Organisation für Migration (IOM), William Lacy Swing, am Montag in Genf. Fast 600... weiter




Myanmar

Dutzende Rohingya sterben auf Flucht1

  • Flüchtlinge wollten von Myanmar nach Bangladesch gelangen. Das Boot kenterte bei schwerer See.

Cox’sBazar. Beim Untergang eines Flüchtlingsboots aus Myanmar vor Bangladesch sind vermutlich mehr als 60 Rohingya ums Leben gekommen. Laut der Internationalen Organisation für Migration waren am Freitag 23 Tote bestätigt, 40 Menschen würden noch vermisst. Das Boot war bei starkem Regen und schwerer See gekentert... weiter




Rohingya warten an einem Straßenrand in Bangladesch. - © APA, af, Fred Dufour

Rohingya-Vertreibung

"Humanitärer Albtraum"2

  • UNO-Generalsekretär Guterres und USA verurteilen Vertreibung. Geeinigt hat sich die UNO nicht - wegen China.

Yangon (Rangun)/New York. Die Lage der Rohingya in Myanmar sei ein "Albtraum": Mit deutlichen Worten hat UNO-Generalsekretär Antonio Guterres ein Ende des militärischen Vorgehens gegen die muslimische Minderheit in der Unruheregion Rakhine gefordert. Der UNO lägen beängstigende Berichte über den Einsatz exzessiver Gewalt gegen Rohingya und schwere... weiter




Die Ansprache im Kongresszentrum von Naypyidaw war der erste öffentliche Auftritt Suu Kyis seit Beginn der neuen Flüchtlingskrise. - © ap

Myanmar

Vorsichtige Verurteilung1

  • Friedensnobelpreisträgerin Suu Kyi spricht erstmals von Gewalt gegen Rohingya - aber nicht vom Militär.

Naypyidaw. (reu) Myanmars faktische Regierungschefin Aung San Suu Kyi hat nach der Flucht von mehr als 400.000 Rohingya ihr Schweigen gebrochen und erstmals Gewalt gegen die muslimische Minderheit verurteilt. "Wir stellen uns gegen alle Menschenrechtsverstöße und rechtswidrige Gewalt"... weiter




Wegen ihrer Kritik an der herrschenden Militärs stand Aung San Suu Kyials Generalsekretärin der Nationalen Liga für Demokratie (NLD) insgesamt fast 15 Jahre unter Hausarrest. - © APAweb / AP Photo, Aung Shine Oo

Aung San Suu Kyi

Myanmars Nobelpreis-Ikone verliert ihren Ruf4

  • Die Friedensnobelpreisträgerin schwieg lange über die Gewalt an der muslimischen Minderheit in ihrem Land.

Yangon (Rangun)/Oslo. Ihr Name stand auf einer Stufe mit Mahatma Gandhi, mit Nelson Mandela, mit Martin Luther King. Als Friedensnobelpreisträgerin von 1991 war Aung San Suu Kyi die Ikone einer ganzen Generation. Zumal sie es schließlich sogar schaffte... weiter




Suu Kyi hatte in den vergangenen Wochen zu der Krise beharrlich geschwiegen. Am Dienstag sprach sie von "Menschenrechtsverletzungen". - © APAweb / Reuters, Soe Zeya TunVideo

Myanmar

Suu Kyi verurteilt erstmals Gewalt4

  • Myanmars De-facto-Regierungschefin sieht das Menschenrecht der Minderheit der Rohingya verletzt.

Naypyidaw/Yangon. Myanmars De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi hat in einer mit Spannung erwarteten Fernsehansprache erstmals die Gewalt gegen die muslimische Minderheit der Rohingya öffentlich verurteilt. Suu Kyi wandte sich am Dienstag gegen "Menschenrechtsverletzungen" im Bundesstaat Rakhine und versicherte... weiter




Demonstration gegen die "ethnischen Säuberungen" und den Genozid an der Rohingya-Minderheit. - © APAweb / AP, Justin Tang

Rohingya-Minderheit

Aktivisten fordern Sanktionen gegen Myanmar

  • Human Rights Watch will wegen Vorgehen gegen Rohingya Reiseverbote für Generäle durchboxen.

Yangon (Rangun). Angesichts der anhaltenden Gewalt gegen Rohingya in Myanmar setzen sich Menschenrechtler für internationale Strafmaßnahmen gegen das Militär des Landes ein. Der UNO-Sicherheitsrat solle gezielte Sanktionen und ein Waffenembargo verhängen, damit das Militär seine "Kampagne der ethnischen Säuberungen" einstelle... weiter




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