• 15. Dezember 2017

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Europatag

Europa tagt in Wien3

  • Anlässlich des Europatags am 9. Mai finden in Österreich Veranstaltungen und Diskussionen über die Zukunft der EU statt.

Wien. (temp) 60 Jahre Römische Verträge und 30 Jahre das EU-Förderprogramm Erasmus Plus für eine Ausbildung im Ausland: Am diesjährigen Europatag heute, am 9. Mai, hat die Europäische Union gleich mehrere Jubiläen zu feiern. Bereits am Samstag ist der Veranstaltungsreigen (www.europainfo.at) zum Europatag in Österreich mit der "Route 28"gestartet... weiter




Leserbriefe

Kommentare

60 Jahre Römische Verträge - ein Plädoyer für Europa Die Geschichte trennte uns blutig, die Geografie und unser inhaltliches Fundament in einer globalisierten Welt einen uns. Unser Europa wird auch diese "Epoche der intellektuellen Herabnivellierung" überleben... weiter




Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, Parlamentspräsident President Antonio Tajani, Italiens Premier Paolo Gentiloni, Ratsvorsitzender Donald Tusk und Maltas Premier Joseph Muscat bei der Pressekonferenz zum Gipfel. - © REUTERSVideo

EU-Gipfel

"Ungeteilt und unteilbar"9

  • Die Europäische Union will nach Jahren der Beschäftigung mit sich selbst wieder vorankommen.

Rom. Den Ausblick konnten an dem Tag nur wenige genießen. Auf dem Kapitolshügel in Rom, vor der Kulisse des Forum Romanum hatten sich am Samstag nämlich die 27 Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union versammelt – und für Einwohner und Touristen war das Gebiet weiträumig abgeriegelt... weiter




Chefredakteur Reinhard Göweil.

Leitartikel

Utopien sind gefragt18

Das Wirtschaftswachstum könnte heuer erstmals seit Ausbruch der Finanzkrise 2008 wieder über 2 Prozent steigen. Die Wirtschaftsforscher geben sich optimistisch, das ist doch gut. Nun soll nicht gemosert werden, wenn gute Nachrichten kommen, immerhin wird der Anstieg der Arbeitslosigkeit auch gestoppt... weiter




- © Peter M. Hoffmann

Römische Verträge

In eine ungewisse Zukunft5

  • Beim Gipfel beschworen die Staats- und Regierungschefs die Einheit der EU - doch deren künftige Richtung ist offen.

Rom. Andrea Pozzo hatte seine eigene Vision von Europa. Den Vorstellungen seiner Zeit entsprechend stellte der italienische Maler den Kontinent als königliche Frau mit Zepter und Weltkugel dar und machte ihn Ende des 17. Jahrhunderts zum Teil seines gewaltigen Deckenfreskos in der Jesuitenkirche Sant’Ignazio im Zentrum Roms... weiter




- © Peter M. Hoffmann

Römische Verträge

Gestritten wurde in Europa immer4

  • Den Römischen Verträgen 1957 ging eine tiefe Krise voraus. Vor 60 Jahren war sozialpolitische Harmonisierung ein Ziel.

Rom/Wien. Mit Verklärung wird des 25. März 1957 gedacht, als sechs Länder die Römischen Verträge unterzeichneten und damit die heutige Europäische Union gründeten. Nun waren diese sechs Männer - in erster Linie sind der damalige belgische Außenminister Paul-Henri Spaak und der deutsche Staatssekretär Walter Hallstein zu nennen - tatsächlich beseelt... weiter




- © Franz Johann Morgenbesser - CC 2.0

Gastkommentar

60 Jahre nach Rom - eine neue EU-Vision5

Vor 60 Jahren trafen sich in Rom die Vertreter von sechs Nationen, um nach den Verwundungen zweier Weltkriege alles auf eine Karte zu setzen: Statt Konfrontation strebten sie nach einem auf wirtschaftlichen Interessen gegründeten friedlichen Miteinander... weiter




Gründerväter der Europäischen Union:1. Reihe: Deutschlands Kanzler Konrad Adenauer; Luxemburgs Premier Joseph Bech; Großbritanniens Premier Sir Winston Churchill; Italiens Premier Alcide De Gasperi; Walter Hallstein, der erste Vorsitzende der Kommission der EWG2. Reihe: Sicco Mansholt, Präsident der EU-Kommission; Jean Monnet, einer der Gründer der Montanunion, gemeinsam mit Frankreichs Außenminister Robert Schuman; Altiero Spinelli, EU-Kommissar und Vordenker des Gedankens der europäischen Integration; der belgische Vizepremier und Vorsitzender der parlamentarischen Versammlung des Europarats Paul-Henri Spaak. - © afp, ap, Polygoon Hollands Nieuws, Presse- und Informationsamt der deutschen Bundesregierung, ArchivVideo

Römische Verträge

Keine Helden - zum Glück4

  • Die Gründerväter der heutigen EU teilten die Vision vom geeinten Europa - zu ewigem Ruhm gelangten sie nicht.

Wien. "Unglücklich das Land, das Helden nötig hat", lässt Bert Brecht in seinem berühmten Theaterstück Galileo Galilei auf die Klage seines Schülers antworten, dass jenes Land unglücklich sei, das über keine Helden verfüge. Die Vereinigung Europas hatte Helden in der Tat nicht nötig... weiter




Mitteleuropa auf einer Landkarte des Jahres 1901. - © Brockhaus-Lexikon/Wikimedia

Mitteleuropa

Werden die Karten neu gemischt?5

  • Führt der Aufstieg des Front National zum Austritt Frankreichs aus Euro und EU, könnte dies zur Realisierung einer 100 Jahre alten Idee führen: dem "Mitteleuropa" von Friedrich Naumann.

Wenn die Franzosen Europa sagen, dann meinen sie neuerdings Deutschland. Das war nicht immer so. Es gab einmal eine Zeit, als Frankreich das Zentrum dessen bildete, was heute gemeinhin als Europäische Union bezeichnet wird. Im "Europa der Sechs", wie die auf Basis der vor 60 Jahren geschlossenen Römischen Verträge ins Leben gerufene Europäische... weiter




Im Palazzo Senatorio wurden am 25. März 1957 die "Römischen Verträge" unterzeichnet (u.a. von Konrad Adenauer, 5. v.l. i.d. 1. Reihe). - © Ullstein-Bild (nachträglich koloriert).Video

Zeitgeschichte

Beginn einer Erfolgsgeschichte6

  • Vor 60 Jahren wurde in die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft gegründet.

"Die ganze Sache geschah in Rom. Wir standen unter Zeitdruck, und es gab ein gewisses Durcheinander. Als um 16 Uhr alles zur Unterzeichnung bereit war, herrschte eine Stimmung, die einem wirklich zu Herzen gehen konnte. Natürlich war ausgesprochen schlechtes Wetter, und es regnete in Strömen... weiter




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