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Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, Parlamentspräsident President Antonio Tajani, Italiens Premier Paolo Gentiloni, Ratsvorsitzender Donald Tusk und Maltas Premier Joseph Muscat bei der Pressekonferenz zum Gipfel. - © REUTERSVideo

EU-Gipfel

"Ungeteilt und unteilbar"9

  • Die Europäische Union will nach Jahren der Beschäftigung mit sich selbst wieder vorankommen.

Rom. Den Ausblick konnten an dem Tag nur wenige genießen. Auf dem Kapitolshügel in Rom, vor der Kulisse des Forum Romanum hatten sich am Samstag nämlich die 27 Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union versammelt – und für Einwohner und Touristen war das Gebiet weiträumig abgeriegelt... weiter




- © Peter M. Hoffmann

Römische Verträge

In eine ungewisse Zukunft5

  • Beim Gipfel beschworen die Staats- und Regierungschefs die Einheit der EU - doch deren künftige Richtung ist offen.

Rom. Andrea Pozzo hatte seine eigene Vision von Europa. Den Vorstellungen seiner Zeit entsprechend stellte der italienische Maler den Kontinent als königliche Frau mit Zepter und Weltkugel dar und machte ihn Ende des 17. Jahrhunderts zum Teil seines gewaltigen Deckenfreskos in der Jesuitenkirche Sant’Ignazio im Zentrum Roms... weiter




- © Peter M. Hoffmann

Römische Verträge

Gestritten wurde in Europa immer4

  • Den Römischen Verträgen 1957 ging eine tiefe Krise voraus. Vor 60 Jahren war sozialpolitische Harmonisierung ein Ziel.

Rom/Wien. Mit Verklärung wird des 25. März 1957 gedacht, als sechs Länder die Römischen Verträge unterzeichneten und damit die heutige Europäische Union gründeten. Nun waren diese sechs Männer - in erster Linie sind der damalige belgische Außenminister Paul-Henri Spaak und der deutsche Staatssekretär Walter Hallstein zu nennen - tatsächlich beseelt... weiter




Gründerväter der Europäischen Union:1. Reihe: Deutschlands Kanzler Konrad Adenauer; Luxemburgs Premier Joseph Bech; Großbritanniens Premier Sir Winston Churchill; Italiens Premier Alcide De Gasperi; Walter Hallstein, der erste Vorsitzende der Kommission der EWG2. Reihe: Sicco Mansholt, Präsident der EU-Kommission; Jean Monnet, einer der Gründer der Montanunion, gemeinsam mit Frankreichs Außenminister Robert Schuman; Altiero Spinelli, EU-Kommissar und Vordenker des Gedankens der europäischen Integration; der belgische Vizepremier und Vorsitzender der parlamentarischen Versammlung des Europarats Paul-Henri Spaak. - © afp, ap, Polygoon Hollands Nieuws, Presse- und Informationsamt der deutschen Bundesregierung, ArchivVideo

Römische Verträge

Keine Helden - zum Glück4

  • Die Gründerväter der heutigen EU teilten die Vision vom geeinten Europa - zu ewigem Ruhm gelangten sie nicht.

Wien. "Unglücklich das Land, das Helden nötig hat", lässt Bert Brecht in seinem berühmten Theaterstück Galileo Galilei auf die Klage seines Schülers antworten, dass jenes Land unglücklich sei, das über keine Helden verfüge. Die Vereinigung Europas hatte Helden in der Tat nicht nötig... weiter




Mitteleuropa auf einer Landkarte des Jahres 1901. - © Brockhaus-Lexikon/Wikimedia

Mitteleuropa

Werden die Karten neu gemischt?5

  • Führt der Aufstieg des Front National zum Austritt Frankreichs aus Euro und EU, könnte dies zur Realisierung einer 100 Jahre alten Idee führen: dem "Mitteleuropa" von Friedrich Naumann.

Wenn die Franzosen Europa sagen, dann meinen sie neuerdings Deutschland. Das war nicht immer so. Es gab einmal eine Zeit, als Frankreich das Zentrum dessen bildete, was heute gemeinhin als Europäische Union bezeichnet wird. Im "Europa der Sechs", wie die auf Basis der vor 60 Jahren geschlossenen Römischen Verträge ins Leben gerufene Europäische... weiter




Im Palazzo Senatorio wurden am 25. März 1957 die "Römischen Verträge" unterzeichnet (u.a. von Konrad Adenauer, 5. v.l. i.d. 1. Reihe). - © Ullstein-Bild (nachträglich koloriert).Video

Zeitgeschichte

Beginn einer Erfolgsgeschichte6

  • Vor 60 Jahren wurde in die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft gegründet.

"Die ganze Sache geschah in Rom. Wir standen unter Zeitdruck, und es gab ein gewisses Durcheinander. Als um 16 Uhr alles zur Unterzeichnung bereit war, herrschte eine Stimmung, die einem wirklich zu Herzen gehen konnte. Natürlich war ausgesprochen schlechtes Wetter, und es regnete in Strömen... weiter




Stefan Lehne: "Die EU ist viel größer und heterogener geworden, das ursprüngliche föderalistische Konzept einer immer enger werdenden Union lässt sich mit dieser Heterogenität nicht mehr umsetzen." - © Andy UrbanInterview

Europäische Union

"Der föderale Traum ist ausgeträumt"4

  • Stefan Lehne plädiert für eine flexiblere Europäische Union. Der EU-Experte über Ideen für die Zukunft Europas und den Sündenbock Brüssel.

"Wiener Zeitung": Brexit, Griechenland, Flüchtlingskrise: Wüssten die Gründerväter der Europäischen Union, wie es derzeit um sie steht, was würden sie wohl sagen? Stefan Lehne: Ich glaube, sie wären überrascht und enttäuscht davon, was sich in den letzten Jahren abgespielt hat... weiter




EP-050405A_60-years-posters - © Mathieu Cugnot / EU-Parlament - MedienserviceDokumentation / Videos

EU

Wie Europa zusammenwuchs1

9. Mai 1950: Frankreichs Außenminister Robert Schuman schlägt – basierend auf der Idee des Unternehmers Jean Monnet – vor, den Kohle- und Stahlsektor Frankreichs und Westdeutschlands zusammenzuschließen. Seither ist der 9. Mai der "Europatag"... weiter




- © Irma Tulek

Römische Verträge

Eine Rückschau reicht nicht aus4

  • Beim Festgipfel in Rom müssen sich die EU-Staats- und Regierungschefs Gedanken über die Zukunft der Union machen.

Rom/Brüssel/Wien. Aller Wege führen am Wochenende nach Rom. Zumindest gilt das für die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union. Am Samstag versammeln sich die 27 Spitzenpolitiker - ohne ihre britische Amtskollegin - zu einer Festsitzung im Konservatorenpalast auf dem Kapitolsplatz. Vor 60 Jahren, am 25... weiter




20170323vertäge_online - © Irma Tulek

Römische Verträge

Ehrwürdige Ziele, hehre Ideale5

  • Eine Rückbesinnung auf die Ursprungsidee der europäischen Einigung, wie sie 1957 in Rom angestoßen wurde, ist bitter nötig.

Wien. "Europaverträge sind perfekt", stand in der "Wiener Zeitung" vom 26. März 1957 zu lesen. Der Bericht, der sich am Tag nach der Unterzeichnung der römischen Verträge auf der Titelseite der Zeitung fand, war schnörkellos und in sachlichem Agenturdeutsch abgefasst: "Auf dem Kapitol in Rom wurden heute Abend die Verträge über die Einrichtung... weiter




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