• 18. Dezember 2017

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Literatur

Dem unsinnigen Sozialismus nachtrauern

  • Michael Rutschkys Westberliner Aufzeichnungen aus den Jahren 1988 bis 1992.

Auf "Mitgeschrieben" (2015), das sich mit dem Leben und Treiben der bundesdeutschen Intellektuellen in den frühen 80er Jahren befasste, lässt Michael Rutschky nun einen Band mit Aufzeichnungen über die weltbewegenden Jahre um 1989 in Berlin folgen, als vor unser aller Augen alles anders wurde, bloß dass man es im Moment gar nicht recht sehen konnte... weiter




Literatur

Berlin-Feeling

  • Ulrich Woelks Roman "Nacht ohne Engel".

Vincent ist studierter Taxifahrer in Berlin. Eine zufällige Begegnung mit Jule, mit der er vor vielen Jahren eine intensive Nacht verbracht hatte, fördert Erinnerungen an seine Jugend in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren zutage. Damals studierte er eine Reihe von Fächern, die ihn interessierten, wollte Schriftsteller werden und hatte... weiter




- © Unrast Verlag, Bini Adamczak

Rezension

Ein Schreckgespenst namens Kommunismus24

  • Kommunismus – das ist doch nichts für Kinder! Das Buch "Communism for Kids" erzürnt die amerikanische Alt Right.

Berlin. "In diesem Buch lernen Kinder, wie sie Gulags einrichten, Satan anbeten und die westliche Zivilisation zerstören können – und all das für nur 12 Dollar und 95 Cent!" scherzt die "New York Times" (NYT). Doch die NYT-Rezension liegt trotz satirischer Spitzen nahe an der Realität... weiter




Krimi

Am Kriegsende

  • Harald Gilbers: "Endzeit" - ein authentischer Historienkrimi.

Berlin in den letzten Kriegstagen 1945: Der frühere jüdische Kommissar Richard Oppenheimer und seine Frau Lisa haben die NS-Zeit irgendwie überstanden und sind nun mit der russischen Besatzung konfrontiert. Dabei kommt es zu einer Begegnung mit einem dubiosen Deutschen, der einen geheimnisvollen Koffer mit sich führt... weiter




Volker Kutscher. - © Monika Sandel

Krimi

Keine Grammophone! Keine Nackedeis!5

  • Die erfolgreiche Krimireihe von Volker Kutscher aus dem Berlin der Weimarer Republik wird heuer sowohl als Graphic Novel als auch als TV-Serie adaptiert. Kutscher und Comiczeichner Arne Jysch erklären die Faszination einer Epoche.

Berlin, Ende der 20er Jahre: Ein Weltkrieg ist überstanden, die Wirtschaftskrise lässt noch ein wenig auf sich warten. Kunst und Gesellschaft erleben eine aus heutiger Sicht verblüffende Freizügigkeit, exzessive Revues, etwa mit der verruchten Tänzerin Anita Berber, haben Hochkonjunktur... weiter




Markenzeichen Gürtelschnalle auch in der neuen Kollektion. - © afpInterview

Mode

"Ich bin keine unnahbare Designerin"14

  • Marina Hoermanseder ist eines der Aushängeschilder der österreichischen Mode. Auch wenn sie sich selbst so gar nicht sieht.

"Wiener Zeitung": Erst kürzlich hat Außenminister Kurz Sie in Ihrem Berliner Atelier besucht. Wie kam das? Marina Hoermanseder: Sebastian Kurz hat mir schon Ende 2016 geschrieben, dass er meinen Weg verfolgt. Seine Assistentin ist auch eine treue Kundin. Er hatte an dem Tag Termine in Berlin, wir waren der letzte... weiter




Will auch weg: Panda Chi-Chi im DDR-Tierpark. - © Archiv Tierpark Berlin

Sachbuch

Wettrüsten mit Pandas16

  • Den Kalten Krieg in den Tiergärten des geteilten Berlin beschreibt ein neues Buch.

Eins muss man den Berlinern lassen. Tiernamen geben, das können sie. Erst kürzlich wieder wurde ein Eisbärbaby kurzerhand Fritz getauft. Auch früher machte man sich liebevolle Gedanken, welcher Name zu Tier und Stadt gleichermaßen passen könnte. Ergebnis ist zum Beispiel Knautschke, ein Nilpferd... weiter




Thriller

Undercover-Islamist

  • Kathrin Lange: "Ohne Ausweg" - die brutal-realitätsnahe Serie um Spezialermittler Faris Iskander geht weiter.

Faris Iskander geht als Undercover-Ermittler ins Gefängnis. Dort soll er nämlich – dank gefälschter Vita als Islamist – einen Terrorpaten aushorchen, um einen erwarteten Anschlag in Berlin zu verhindern. Was er dabei nicht weiß: Seine psychologische Betreuerin spielt ein doppeltes Spiel... weiter




Literatur

Verlassen und Verlassenwerden

  • Jackie Thomaes erhellender Debütroman "Momente der Klarheit".

Der Titel ist gut - und schön, denn wenn Literatur "Momente der Klarheit" vermitteln kann, ist schon viel gewonnen. Tatsächlich schafft es die 1972 in Halle geborene Schriftstellerin, Journalistin und Fernsehautorin Jackie Thomae, mit ihrem ersten Roman viele erhellende Lesemomente zu bescheren... weiter




Roman

Berlin bei Regen

  • Anne Krüger: "Allee der Kosmonauten" - eine junge Frau sucht den richtigen Job, den richtigen Mann - und sich selbst.

Nächstes Jahr wird Mathilda 30 - und nachdem ihre bisherige (Fern)Beziehung in die Brüche gegangen ist, kommt sie drauf, dass sie eigentlich komplett am Anfang steht, was ihr Leben betrifft: Sie sucht noch immer den richtigen Job, vom richtigen Mann gar nicht zu reden - und auch die Freundschaften, die seit der Jugendzeit bestehen... weiter




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