• 13. Dezember 2017

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Schlagwortsuche

Die Garnituren des Vindobona waren abwechselnd österreichisch, tschechisch und deutsch. Hier ein DDR-Zug des Typs VT 18.16 an der deutsch-tschechischen Grenze. - © Rolf-Dresden/Wikimedia

Eisenbahngeschichte

Durch den Eisernen Vorhang7

  • Wien - Prag - Berlin: Mitten im Kalten Krieg verband der "Vindobona" die drei Hauptstädte Mitteleuropas.

Nein, ich war nicht in Vindobona, ich habe dort keinen Kaffee getrunken und habe dort auch nicht in der Nase gebohrt. Aber ich war im Vindobona, und ich habe dort freilicherweise einen - wenngleich schlechten - Kaffee getrunken, und höchstwahrscheinlicherweise habe ich dort in der Nase gebohrt... weiter




- © Oliver WolffInterview

Interview

"Mein Rat lautet: Keep cool!"21

  • Der 72-jährige Berliner Mode-Stylist Günther Krabbenhöft über persönlichen Kleidungsstil, Abtanzen in Clubs, den Vorrang der Freundschaft vor der Ehe - und über den Umgang mit dem Tod.

Seit Günther Krabbenhöft vor zwei Jahren von Touristen am U-Bahn-Steig in Berlin fotografiert wurde, hat sich sein Leben auf einen Schlag geändert. Heute jobbt der 72-Jährige, der fast sein ganzes Leben lang als Koch gearbeitet hat, als Model und Stilberater, und er ist ein Star in den sozialen Netzwerken... weiter




Zeichen einer problematischen Tendenz: Das gigantische Holocaust-Mahnmal in Berlin wird immer mehr zu einem Foto- und Abenteuerspielplatz. - © dpa/Jörg Carstensen

Tag des Denkmals

Verquaderung des Gedenkens4

  • Dem Trend zur abstrakten Denkmalsetzung ist am ehesten mit einer Portion Expressionismus beizukommen.

Die Frage "Wem und wie sollen wir heute Denkmäler errichten" ist problematischer, als es den Anschein hat. Den Durchschnittsbürger lässt dieses Thema ja in der Regel einigermaßen kalt. Wir sind weit entfernt vom Eifer des 19. Jahrhunderts. Damals sprossen allerorts die Denkmalvereine und bedachten eifrig zivile National- und Kulturhelden wie... weiter




St. Hedwig ist die katholische Hauptkirche von Berlin. Hier fand am 27. Juni 2017 auch die Trauerfeier für den einstigen Kanzler Helmut Kohl statt. - © Jostaiy/Wikimedia Commons

Kirchenarchitektur

Ein Dom für das 21. Jahrhundert1

  • Die katholische St. Hedwigs-Kathedrale in Berlin soll im Inneren grundlegend neu gestaltet werden. Aber diese Veränderung stößt auf die Ablehnung vieler Gemeindemitglieder.

Am Allerheiligentag vergangenen Jahres war es soweit: Der Berliner Erzbischof Heiner Koch verkündete, dass die St. Hedwigs-Kathedrale, die katholische Hauptkirche von Berlin, umgebaut wird. Die Neugestaltung soll dem Siegerprojekt des vor vier Jahren durchgeführten Wettbewerbs folgen... weiter




Benno Ohnesorg unmittelbar nach dem verhängnisvollen Schuss. - © Ullstein Bild/Peter Schommertz

50 Jahre Studentenbewegung

Tod eines Demonstranten2

  • Vor 50 Jahren, am 2. Juni 1967, wurde der Student Benno Ohnesorg in West-Berlin von einem Polizeibeamten getötet. Diese Tat war der wesentliche Auslöser der Studentenrevolten der kommenden Jahre.

Vom 27. Mai bis zum 4. Juni 1967 erwies das persische Kaiserpaar der Bundesrepublik Deutschland die Ehre, am 2. Juni stand West-Berlin auf dem Besuchsprogramm. Die heimische Presse war durchweg angetan vom stattlichen Mohammad Reza Pahlavi und seiner schönen Frau, Farah Pahlavi, geborene Diba... weiter




Die Malerin ca. 1914. - © Leo Baeck Institute New York

Kunstgeschichte

Wien, Berlin, Bolivien30

  • Die 1885 in Wien geborene jüdische Malerin Lene Schneider-Kainer war einst eine vielbeachtete Künstlerin, deren facettenreiches Werk heute nahezu vergessen ist. Erinnerung an eine Weltbürgerin.

Mit ihren Porträts bekannter Persönlichkeiten des kulturellen Lebens wie Else Lasker-Schüler, Oswald Spengler, Max Reinhardt, Franz Werfel, Lucie Höflich oder Egon Friedell, ihren gewagten weiblichen Aktdarstellungen oder ihren Zeichnungen aus Asien war Lene Schneider-Kainer im legendären Berlin der 1920er Jahre eine vielbeachtete und angesehene... weiter




Die neue "Garden Bridge" in London ist zeitweise für die Öffentlichkeit zugänglich, zu anderen Zeiten jedoch nur für Sponsoren. - © Heatherwick Studio

Städte

Die Stadt als VIP-Club16

  • Parks und Plätze werden privatisiert. In London und New-York zeigt sich, wie die urbane Entwicklung aussehen könnte.

Kein Gerenne, keine Picknicks, keine Drachen, keine Besuche nach Mitternacht - die Regeln sind klar formuliert für die Garden Bridge in London, die 366 Meter lange, mit Büschen und Bäumen begrünte Gartenbrücke, die über der Themse gebaut wird. Laut einem Dokument, das dem "Guardian" zugespielt wurde... weiter




Peter Joseph Lenné, um 1850 gemalt von Carl Begas d. J. - © Wikimedia Commons

Kulturgeschichte

Die Kunst, einen Park anzulegen

  • Vor 150 Jahren starb der bedeutende Gartenkünstler Peter Joseph Lenné. Seine schönsten Anlagen sind in Berlin und Umgebung zu bewundern, aber auch in Österreich lassen sich Spuren seiner Arbeit finden.

Heinz Ohff, der deutsche Kunstkritiker und Feuilletonchef des Berliner "Tagesspiegel", prägte mit seiner 1981 erschienenen Biographie über den "vielseitigen und hochangesehenen" Gartengestalter Peter Joseph Lenné unser Bild vom "einfachen Gärtner, der zum Generaldirektor der königlich preußischen Gärten" aufstieg... weiter




Fritz Grünbaum bei einer Rollenprobe, um 1925. - © IMAGNO, Österreichisches Theatermuseum

Fritz Grünbaum

"Viel zu schade für Wien"7

  • Kleiner Mann mit großem Humor: Vor 75 Jahren starb Fritz Grünbaum, einer der bedeutendsten Kabarettisten, im KZ Dachau.

"1880, am sieb’ten April, Montag, wenn man’s genau wissen will, hab’ ich, vom Schöpfer der Erde geschickt, wie man sagt, das Licht der Welt erblickt." So begann in Brünn das Leben des Fritz Grünbaum, der rasch zu einem der bedeutendsten, wenn nicht überhaupt wichtigsten Kabarettisten und Humoristen seiner Zeit werden sollte... weiter




Keine Zeit für Ruhestand: Buch-Herstellerin Renate Stefan.Foto:privat

Bücher

Ein Leben zwischen zwei Buchdeckeln7

  • Besuch bei einer "Unsichtbaren": Renate Stefan ist seit vielen Jahrzehnten Buch-Herstellerin - und erläutert, wie aus Geschriebenem ein anfassbarer Gegenstand wird.

Wer sagt, Bücher seien nur gut für die Augen, das Gefühl und den Verstand, der hat einen Schnupfen. Bücher sind auch etwas für die Nase. Wer jemals eine verschweißte Verpackung aufgerissen oder eine Neuerscheinung aufgeschlagen hat, weiß das. Gute Bücher riechen nach Papier, nach Leim und nach Farbe... weiter




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