• 25. September 2017

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Antisemitismus

G!LT stolpert über Spitzenkandidaten9

  • Antisemitische Inhalte auf der Website von Günther Lassi.

Wien. (koss) Am Montag erfolgte die Abgabe der Bundeslisten für die Nationalratswahl. Zehn Parteien sind nun offiziell zugelassen. Bereits am Dienstag offenbarten sich jedoch erste Probleme unter den Kleinparteien. Der Spitzenkandidat von Roland Düringers Liste G!LT, Günther Lassi, sorgt für Unsicherheiten innerhalb des "Demokratieprojekts"... weiter




Wer hinschauen will, der findet die Spuren der Vergangenheit. Tafel an der Leopoldskirche im zweiten Bezirk. - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

"Hebräerhunde"75

  • Der Antisemitismus nervt viele, überwunden ist er noch nicht. In Wien hat er eine lange Geschichte.

Antisemitismus. Ja, schon wieder Antisemitismus. Wie oft habe ich in den vergangenen Monaten gehört: gibt es kein anderes Thema? Ein bisschen habe ich das Gefühl, es ist wie mit dem Holocaust, dann um 2000 den Entschädigungsverhandlungen. Der Ruf nach dem Schlussstrich. Das gilt auch für den Antisemitismus. Was wird einem dann so alles serviert... weiter




Der FPÖ-Mandatar Johannes Hübner wirft das Handtuch und tritt bei der Wahl nicht mehr an.  - © APAweb / Helmut Fohringer

NR-Wahl

Hübner kandidiert nicht10

  • Nach Antisemitismus-Vorwürfen tritt der umstrittene FPÖ-Mandatar nicht mehr zur Nationalratswahl an.

Wien. Der FPÖ-Mandatar Johannes Hübner kandidiert nicht mehr für den Nationalrat. Das kündigte er Dienstagnachmittag in oe24.tv an. Wie Hübner betonte, sei er zu diesem Schritt von niemandem gedrängt worden. Er werde auch erst jetzt FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache darüber informieren. Die Vorwürfe des Antisemitismus wies Hübner weiter zurück... weiter




Kommentar

Jüdisch leben

Die FPÖ schafft den klaren Bruch einfach nicht69

  • SPÖ und ÖVP sollten genau überlegen, wen sie sich da möglicherweise ins Boot holen.

Nun also Johannes Hübner. Er ist nicht der erste FPÖ-Politiker, der mit antisemitischen Ansagen von sich reden macht(e). Die Liste ist lang: sie reicht vom verstorbenen Ex-Parteichef Jörg Haider ("ordentliche Beschäftigungspolitik", "Ich verstehe nicht, wie einer, der Ariel heißt... weiter




Leserbriefe

Leserforum1

EU-Geld nur für Staaten, die Flüchtlinge aufnehmen Sollte das jemals durchgesetzt werden, würde sich die EU in Nullkommanichts auflösen. Denn die EU ist keine Wertegemeinschaft, sondern ein Abzockverein. Süd- und Ostländer sind beigetreten, weil sie ein Füllhorn über den Kopf geschüttet bekamen... weiter




Wolfgang Benz ist Historiker. Er leitete das Zentrum für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin. Eine Langfassung des Kommentars findet sich im soeben erschienenen Sammelband "Die Zukunft Europas und das Judentum" (Herausgeber: Oskar Deutsch; Böhlau Verlag).

Gastkommentar

Die alten Vorurteile des Antisemitismus3

  • Der "neue Antisemitismus" ist nichts anderes als die alte Judenfeindschaft mit ihren Stereotypen, Legenden, Unterstellungen, Schuldzuweisungen.

Seit Jahrzehnten werden Auguren nicht müde, eine drastische Zunahme von Judenfeindschaft zu konstatieren. Dank energischer Anstrengungen von Politik, Medien und politischer Bildungsarbeit trifft das aber nicht zu. Trotzdem gehört zur politischen Realität nicht nur Österreichs oder Deutschlands eine Judenfeindschaft im Alltag... weiter




Mit dieser antisemitischen Karikatur wurde 2015 für den Al Quds-Tag in Wien auf Facebook geworben. Das Sujet wurde inzwischen von den Seitenbetreibern entfernt. - © Screenshot der Facebook-Seite "Internationaler Al-Quds Tag Wien - Free Palestine" vom 8. Juli 2015

Jüdisch leben

Antisemitismus? Antisemitismus!40

Eine Gruppe bosnischer Handballfans griff am Samstag am Schwarzenbergplatz in Wien einen US-Amerikaner an: Er soll an der Regenbogenparade teilgenommen haben und war in eine Israel-Fahne gehüllt. Laut Polizei wurde der Mann rassistisch und antisemitisch beschimpft und mit Fäusten attackiert... weiter




Antisemitismus

Neue Formen des Antisemitismus22

  • Konferenz im Februar in Wien will Handlungsanleitung erarbeiten, wie Antisemitismus beendet oder eingedämmt werden kann.

Wien. Der Befund von Ariel Muzicant, Vizepräsident des European Jewish Congress (EJC), ist ernüchternd: In Österreich sei nach der Schoa nichts gegen den Antisemitismus gemacht worden. Und dann, als in den 1980er Jahren endlich mit dem Holocaust-Unterricht an Schulen begonnen wurde, "da haben wir gedacht: Nun ändert sich etwas... weiter




Die ideologische Verortung der "apolitischen" ÖVP-nahen AktionsGemeinschaft ist für manche nach dem Posting-Skandal eindeutig. Ihre Vertreter sprechen von einer Hexenjagd. - © Nathan Spasic

Antisemitismus

Braune Schafe61

  • Der Skandal um NS-Postings unter Studierendenvertretern am Juridicum wirft auch auf die angehenden Juristen seine Schatten.

Wien. Grell ist das Scheinwerferlicht. Normalerweise ist es hierzulande bestimmten Communitys vorbehalten. Ihnen nähern sich Journalisten in Safari-Trupps, pilgern vorsichtig in "ihre" Grätzel, machen Rädelsführer aus und suchen nach Insidern, die abseits vom offiziellen Distanzierungssprech das wahre Wesen der suspekten Gemeinschaft... weiter




Die AG-Studienvertreter kommentierten diese Einträge in ihrer ersten Stellungnahme als "dümmstmögliche und verurteilenswerteste Art von schwarzem Humor".

Antisemitismus

Staatsanwalt ermittelt nach NS-Postings59

  • Nach menschenverachtenden Postings ÖVP-naher Studentenvertreter treten immer mehr Beteiligte zurück.

Wien. Nach Berichten über geheime Chat-Gruppen der AktionsGemeinschaft (AG) am Wiener Juridicum, in denen Studentenvertreter antisemitische und menschenverachtende Witze ausgetauscht haben, schreitet nun auch die Staatsanwaltschaft ein. Ermittelt werde wegen Verhetzung und Verstößen gegen das Verbotsgesetz, sagt Maria-Luise Nittel... weiter




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