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Leserbriefe

Leserforum

EU-Geld nur für Staaten, die Flüchtlinge aufnehmen Sollte das jemals durchgesetzt werden, würde sich die EU in Nullkommanichts auflösen. Denn die EU ist keine Wertegemeinschaft, sondern ein Abzockverein. Süd- und Ostländer sind beigetreten, weil sie ein Füllhorn über den Kopf geschüttet bekamen... weiter




Wolfgang Benz ist Historiker. Er leitete das Zentrum für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin. Eine Langfassung des Kommentars findet sich im soeben erschienenen Sammelband "Die Zukunft Europas und das Judentum" (Herausgeber: Oskar Deutsch; Böhlau Verlag).

Gastkommentar

Die alten Vorurteile des Antisemitismus3

  • Der "neue Antisemitismus" ist nichts anderes als die alte Judenfeindschaft mit ihren Stereotypen, Legenden, Unterstellungen, Schuldzuweisungen.

Seit Jahrzehnten werden Auguren nicht müde, eine drastische Zunahme von Judenfeindschaft zu konstatieren. Dank energischer Anstrengungen von Politik, Medien und politischer Bildungsarbeit trifft das aber nicht zu. Trotzdem gehört zur politischen Realität nicht nur Österreichs oder Deutschlands eine Judenfeindschaft im Alltag... weiter




Mit dieser antisemitischen Karikatur wurde 2015 für den Al Quds-Tag in Wien auf Facebook geworben. Das Sujet wurde inzwischen von den Seitenbetreibern entfernt. - © Screenshot der Facebook-Seite "Internationaler Al-Quds Tag Wien - Free Palestine" vom 8. Juli 2015

Jüdisch leben

Antisemitismus? Antisemitismus!39

Eine Gruppe bosnischer Handballfans griff am Samstag am Schwarzenbergplatz in Wien einen US-Amerikaner an: Er soll an der Regenbogenparade teilgenommen haben und war in eine Israel-Fahne gehüllt. Laut Polizei wurde der Mann rassistisch und antisemitisch beschimpft und mit Fäusten attackiert... weiter




Antisemitismus

Neue Formen des Antisemitismus22

  • Konferenz im Februar in Wien will Handlungsanleitung erarbeiten, wie Antisemitismus beendet oder eingedämmt werden kann.

Wien. Der Befund von Ariel Muzicant, Vizepräsident des European Jewish Congress (EJC), ist ernüchternd: In Österreich sei nach der Schoa nichts gegen den Antisemitismus gemacht worden. Und dann, als in den 1980er Jahren endlich mit dem Holocaust-Unterricht an Schulen begonnen wurde, "da haben wir gedacht: Nun ändert sich etwas... weiter




Die ideologische Verortung der "apolitischen" ÖVP-nahen AktionsGemeinschaft ist für manche nach dem Posting-Skandal eindeutig. Ihre Vertreter sprechen von einer Hexenjagd. - © Nathan Spasic

Antisemitismus

Braune Schafe61

  • Der Skandal um NS-Postings unter Studierendenvertretern am Juridicum wirft auch auf die angehenden Juristen seine Schatten.

Wien. Grell ist das Scheinwerferlicht. Normalerweise ist es hierzulande bestimmten Communitys vorbehalten. Ihnen nähern sich Journalisten in Safari-Trupps, pilgern vorsichtig in "ihre" Grätzel, machen Rädelsführer aus und suchen nach Insidern, die abseits vom offiziellen Distanzierungssprech das wahre Wesen der suspekten Gemeinschaft... weiter




Die AG-Studienvertreter kommentierten diese Einträge in ihrer ersten Stellungnahme als "dümmstmögliche und verurteilenswerteste Art von schwarzem Humor".

Antisemitismus

Staatsanwalt ermittelt nach NS-Postings56

  • Nach menschenverachtenden Postings ÖVP-naher Studentenvertreter treten immer mehr Beteiligte zurück.

Wien. Nach Berichten über geheime Chat-Gruppen der AktionsGemeinschaft (AG) am Wiener Juridicum, in denen Studentenvertreter antisemitische und menschenverachtende Witze ausgetauscht haben, schreitet nun auch die Staatsanwaltschaft ein. Ermittelt werde wegen Verhetzung und Verstößen gegen das Verbotsgesetz, sagt Maria-Luise Nittel... weiter




Kurto Wendt ist Autor und Journalist in Wien. - © privat

AG-Skandal

Der rechte Rand in der Mitte66

  • Ein Gastkommentar zum AG-Skandal.

Es wird oft fälschlicherweise davon ausgegangen, die Deklassierten, denen Bildung vorenthalten wird, seien anfälliger für Rechtsextremismus. http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/oesterreich/politik/890990_AG-Funktionaere-spotten-ueber-Juden-und-Behinderte.html">Der Fall am Wiener Juridicum zeigt das Gegenteil. Zumindest 32 junge Männer, organisiert in der Aktionsgemeinschaft, in der Jungen ÖVP und dem CV... weiter




Der Falter berichtet groß über die "Scherze" der Arbeitsgemeinschaft, Paul Oberhammer ist entsetzt. - © Falter-Titelblatt / Huger, copyright holder: Paul Oberhammer - CC 4.0

AG-Skandal

Fakultät verurteilt Vorfälle aufs Schärfste15

  • Nach den Worten von Dekan Paul Oberhammer zieht nun die AG Konsequenzen.

Wien. Mit Bestürzung hat der Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Uni Wien, Paul Oberhammer, auf Berichte über geheime Chat-Gruppen der AktionsGemeinschaft (AG) am Juridicum reagiert, in denen antisemitische und menschenverachtende Witze ausgetauscht wurden... weiter




An der diesjährigen Gedenkzeremonie in Jerusalem nahm auch Österreichs Bundeskanzler Christian Kern teil. - © APAweb / AP Photo, Dan Balilty

Jüdisch leben

Was ist es noch wert, das "never again"?21

Jom HaSchoa. Das ist jener Tag, an dem in Israel alles kurz still steht. Ob am Strand, auf der Autobahn: kollektives Innehalten. In der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem zünden sechs Schoa-Überlebende, stellvertretend für sechs Millionen in der NS-Zeit ermordete jüdische Frauen, Männer und Kinder eine Fackel an... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Hass im Netz3

Hass im Netz hat viele Gesichter: er kann sich gegen ganze Gruppen oder einzelne Personen wenden. Er richtet sich gegen Angehörige einer Religionsgemeinschaft, stößt sich am Geschlecht einer Person, hat den politischen Gegner im Visier. Er demütigt Menschen auf Grund ihres Aussehens... weiter




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