• 18. Oktober 2017

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Als "demokratische Pluralistin" sieht sich Historikerin Diana Pinto.

Israel

"Heute ist man freiwillig Jude"

  • Der Holocaust ist für die Identität nicht mehr so wichtig, Israel aber schon.

Wien. Vor 100 Jahren hatten Europas Juden sehr unterschiedliche Vorstellungen von ihrer jüdischen Identität. Doch dann kam der Holocaust. Er wurde lange Zeit zu ihrem dominierenden Bezugspunkt in Europa, meint die in Paris lebende jüdische Historikerin und Schriftstellerin Diana Pinto. Nun sei diese Zeit aber vorbei, lautet Pintos These... weiter




William Shakespeare bediente auch antisemitische Vorurteile: "Shylock und Jessica" (1922) nach Shakespeares "Der Kaufmann von Venedig" von Charles Frederick Lowcock. - © Wikimedia/Hampel

Geschichte

Der verschwiegene Antisemitismus16

  • Charles Dickens war nicht der einzige britische Autor mit rassistischen Vorurteilen.

Was haben Richard Wagner, Charles Dickens und Agatha Christie gemein? - Der Unterschied ist: Von Wagner weiß man’s, seine unsägliche Schrift "Das Judentum in der Musik" ist hinlänglich seziert worden, und manchen gilt der deutsche Komponist gar als Wegbereiter des Nationalsozialismus... weiter




DÖW

In Reih’ und Glied gegen Roma, Juden und Homosexuelle2

  • Rechtsextremismus-Forscher Schiedel legt neues Buch über Europas Rechte vor.

Wien. Der - schwache - Trost zuerst: In Osteuropa ist die Situation schlimmer als im Westen. Sieht man von den - vergleichsweise marginalen - Unterschieden einmal ab, so ist eines aber klar: Die extreme Rechte ist in ganz Europa auf dem Vormarsch. Dieses düstere Bild zeichnet der Wiener Rechtsextremismus- und Antisemitismus-Forscher Heribert... weiter




Gängige Klischees werden durch Fakten widerlegt.

Vorurteile

Wer kriegt am meisten Kinder?1

  • Ein Argumentarium gegen Rassismus, Islamhetze und Antisemitismus.

Wien. Ist es Ihnen auch schon einmal passiert, dass jemand in seinen rassistischen Tiraden so richtig schön in Fahrt gekommen ist und schließlich meint, Ausländer seien Schmarotzer und nützen den Staat Österreich nach Strich und Faden aus? Die Fakten zeigen ein anderes Bild: Laut Daten des Sozialministeriums für 2008 zahlten Österreicher 89... weiter




Neid und Rassenhassprägten einen Hetzmarsch von Nationalsozialisten im Jahr 1938: "Kauft nicht bei Juden!" - © dpa

Deutsche

Aly, Götz: Warum die Deutschen? Warum die Juden?

Joseph Roth schrieb einst über sich, dass es, wo er schreibe, radikal würde, "so wie es überall kühl wird, wo ein Wind weht". Seinen Büchern, in denen er sich bemühte, "das Unsagbare dieser Welt sagbar zu machen", hat solch Radikalismus nicht geschadet... weiter




Antisemitismus

Finanzministerin Fekter entschuldigt sich

  • Aufregung um Fekters historische Vergleiche.
  • Vizekanzler rät zu sorgfältigeren Wortwahl.

Wien. Hohe Wellen schlug am Samstag die Aussage von Finanzministerin Maria Fekter zur Euro-Krise, in der sie die Bankenkritik mit der Judenverfolgung verglichen hat. Die Finanzministerin hat sich am Sonntag für ihre Aussage entschuldigt. "Wenn sich durch meine Aussagen Menschen oder Gruppierungen verletzt gefühlt haben, bedauere ich dies zutiefst... weiter




Beim "Volksstimme"-Fest zeigt sich die KPÖ stets von ihrer menschenfreundlichen Seite... Foto: apa/ Pfarrhofer

Österreich

Das Feindbild "Zionismus"

  • Die KPÖ war eine wichtige Kraft im Kampf gegen den Nationalsozialismus. Die Annahme, dass sie deshalb auch frei von Antisemitismus gewesen sein müsse, stimmt jedoch keineswegs.

Die KPÖ ist die drittälteste kommunistische Partei der Welt. 1918 gegründet, dümpelte sie in den 20er Jahren im Schatten der austromarxistischen SPÖ vor sich hin, entwickelte sich aber nach der Niederlage der Sozialisten gegen die Austrofaschisten 1934 und der Kapitulation der Sozialdemokratie vor dem Nationalsozialismus zu einer Massenpartei... weiter




Die Hamas beruft sich bei ihrem Kampf gegen Israel ausdrücklich auf die alten "Protokolle". Foto: Hamas-Jugendlager in Palästina/ apa/ Ali Ali

Terrorismus

Die Mär von der Weltverschwörung

  • Die 1905 veröffentlichten "Protokolle der Weisen von Zion" erfreuen sich heutzutage bei radikalen Arabern großer Beliebtheit- dabei handelt es sich hier um eine infame antisemitische Fälschung.

Die Hasstiraden radikaler Araber und Islamisten machen Gebrauch von exportiertem europäischem Giftmüll: Den gefälschten "Protokollen der Weisen von Zion", die 1905 erschienen und eine angebliche zionistische Verschwörung mit dem Ziel der Weltherrschaft "aufdeckten"... weiter




Der Schauplatz des Verbrechens: der Kreuzstadl. Foto: Refugius

Literatur

Das Prinzip Totschweigen

  • Rechnitz ist eine Kleinstadt im südlichen Burgenland mit rund 3300 Einwohnern, am Fuße des 884 Meter hohen Geschriebensteins gelegen. Das waldreiche Mittelgebirge geht am Südabhang des Günsergebirges in Wein- und Obstgärten über, an die sich weite, fruchtbare Felder am Rande des pannonischen Tieflands anschließen.

Die idyllische Gegend rund um Rechnitz wird - wie es in der Homepage der Marktgemeinde heißt - "immer stärker zu einem beliebten Erholungs- und Freizeitgebiet. Unzählige abwechslungsreiche Wander- und Ausflugsmöglichkeiten, ein schön gelegener Badesee, Tennisplätze, Reitmöglichkeiten, gemütliche Buschenschänken usw... weiter




Österreich

Filiale der Leopoldstadt

In der Nacht vom 11. auf den 12. März 1938 begannen im Burgenland die nationalsozialistischen Vertreibungs- und Verfolgungsmaßnahmen, die den traditionsreichen jüdischen Kultusgemeinden des Burgenlandes, allen voran den ehemaligen "Siebengemeinden" (hebr. Schewa Kehilloth ), ein jähes und erschütterndes Ende setzten... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung




Werbung