• 15. Dezember 2017

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Jeder mit jedem: Hier karessiert Onaro (Anna Marshania) Antiope (Carolina Lippo). - © Herwig Prammer

Opernkritik

Kopulation und Konfusion5

  • Zwiespältige Premiere von Nicola Antonio Porporas "Arianna in Nasso" an der Kammeroper: musikalisch hinreißend, szenisch enttäuschend.

Das erste Geräusch, das bei der aktuellen Premiere in der Wiener Kammeroper zu hören ist, ist das Rauschen der Nebelmaschine. Es folgt ein neu gedichteter Prolog, dann erst setzt das Orchester mit der Ouvertüre ein. Diese Reihenfolge ist symptomatisch für die Logik einer Produktion... weiter




Wohltönendes Duo: Borras und Peretyatko. - © Pöhn/Wiener Staatsoper

Opernkritik

Komm, blasser Tod5

  • Klangschön, aber spannungsarm: "La traviata" unter James Gaffigan an der Staatsoper.

Sechs Jahre ist die "Traviata" der Wiener Staatsoper mittlerweile alt; bis heute hat sie nichts von ihrer Bedeutungslosigkeit verloren. Blicken wir zurück: Die Sehenswürdigkeit der Premiere war vor allem Natalie Dessay, umgeben von fünf, sechs Requisiten auf einer kargen Großraumbühne - und von einer Handvoll Hinweisen auf so etwas wie eine... weiter




Mit Lederhose, Bungee-Seil, Wurfzelt und Wiener Schmäh brachte einzig "Papageno" Daniel Schmutzhard Farbe und Lebendigkeit in die kargen Bilder. - © Herwig Prammer

Opernkritik

Mit Flöte, ohne Zauber14

  • René Jacobs dirigiert eine zahme "Zauberflöte", Torsten Fischer liefert die karg-banalen Bilder dazu.

Die Schlange, vor der Tamino im ersten Bild flüchtet, ist eine Horde lüsterner Frauen. Die Vögel, die Papageno für die sternflammende Königin fängt: gefügig gemachte Frauen. Und auch die wilden Tiere, die der Prinz mit der Zauberflöte zähmt, sind überraschenderweise: sich willig räkelnde Frauen... weiter




Opernkritik

Herzhaft gemeuchelt10

Richard Strauss’ progressiver Kompositionshöhepunkt im blutrünstigen Wortgewand des Oscar Wilde: Dieser Abend im Haus am Ring konnte nur ausverkauft sein. Und so machte sich das fröhliche Wiener Publikum wieder frisch ans aristokratische Gemeuchel... weiter




Opernkritik

Gepflegte russische Konversation13

Vor zwei Jahren waren Lev Dodins groß dimensionierte, statische Baustellenbilder zu Mussorgskis "Chowanschtschina" (Premiere 2014) zuletzt auf der Staatsopernbühne zu erleben. Auch die aktuelle Aufführungsreihe ist ein Ereignis: Sie versucht eine Rückführung in die erste Fassung von Rimski-Korsakow, der die Oper seines Landsmannes vollendet hatte... weiter




Wunder - und Abhilfe: Netrebko als Leonora. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Gipfeltreffen der Kraftstimmen5

  • Nicht nur Anna Netrebko intensivierte am Donnerstag einen "Trovatore" an der Staatsoper.

(irr) Bis Ende Oktober muss man damit leben: Die Staatsoper wird im Erdgeschoß renoviert, etliche Holzbalken haben das Foyer in eine Art Bergstollen verwandelt. Am Donnerstag herrschte darin gar ein Gewühl, als wäre man auf Gold gestoßen. Der wahre Grund freilich: Anna Netrebko... weiter




Opernkritik

Staatsoper: Debütfreuden zu Saisonbeginn10

Wartete man am Montag - vorerst vergeblich - auf die derzeit verkühlte Anna Netrebko im "Trovatore", bescherte der zweite Tag der neuen Staatsopernsaison Mozarts "Figaro". Das zeitigte zwar keine Sensation, aber doch manche schöne Leistung. Stimmlich ließ der Abend jedoch manchen Wunsch offen... weiter




Verursacht Flurschäden: Gerald Finley als König Lear. - © apa/Barbara Gindl

Opernkritik

Im Blumenbeet des Bösen1

  • Grandioses Finale für den Premierenreigen in Salzburg: "Lear", ein Opernschocker von Aribert Reimann.

Zwischen all den Schrecken, Martern, Unbilden und Grässlichkeiten gönnt die Regie dem Publikum zumindest in einer Hinsicht mildernde Umstände. Wenn jemand auf der Bühne stirbt - und das passiert recht oft -, geschieht es symbolisch. Die Opfer werden in eine breite Blutlache getunkt, mitunter besudeln sie sich selbst. Sehr dezent also... weiter




Intensiver Neuzugang: Rolando Villazón. - © Szbg. Festspiele/Rittershaus

Opernkritik

Musik aus dem Auge des Schmerz-Hurrikans6

  • Jetzt auch mit Rolando Villazón: "Ariodante" bei den Salzburger Festspielen.

Es liegt in der Natur der Sache, dass die Salzburger Festspiele Wert auf ein unverwechselbares Programm legen. Es gibt aber zumindest eine Ausnahme von diesem Gebot, und das mit gutem Grund - nämlich die Übernahme der aufwendigen Produktion vom Partnerfestival, den Pfingstfestspielen... weiter




Wiedergefunden: Christine Rice und Kresimir Spicer als Odysseus und Penelope. - © Rupert Larl

Opernkritik

Das lange Warten

  • Ole Anders Tandberg inszenierte "Il ritorno d’Ulisse in patria" bei den Innsbrucker Festwochen für Alte Musik.

Die Innsbrucker Festwochen für Alte Musik wurden am Donnerstag mit Claudio Monteverdis Spätwerk "Il ritorno d’Ulisse in patria" in einer musikalisch und szenisch rundherum gelungenen Aufführung eröffnet. Die Festwochen feiern damit den 450. Geburtstag des Cremoneser Komponisten... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung




Werbung